USA vs China / "Wirtschaftskrieg"
#31
ein Zeichen, wie abhängig die US-Wirtschaft inzwischen vom "goodwill" der Chinesen ist:
http://www.ftd.de/politik/international ... 17244.html
Zitat: 19:23 Chinesischer Staatsbesuch
Das Who is Hu der US-Wirtschaft

Bilderserie Großer Bahnhof für Chinas Präsidenten in Washington. Beim Gala-Dinner zu Ehren des Staatsgastes machen die Top-Manager amerikanischer Konzerne Hu Jintao ihre Aufwartung. von Kai Beller und Martin Richter

Hoher Besuch

Selten sieht man so viele Konzernmanager bei einer Veranstaltung wie beim Bankett für Hu Jintao. ....
edit:
Wirtschaftserfolg hat nicht nur mit harter Arbeit, sondern auch mit Wissen zu tun - und da ist dieser Artikel der FAZ über die unterschiedlichen Bildungssysteme schon sehr spekulativ:
http://www.faz.net/s/RubBE163169B4324E2 ... ntent.html
Zitat:Bestseller: Erziehen auf Chinesisch
Wie die Tigermutter ihre Kinder zum Siegen drillt

Erbittert streitet Amerika über eine Polemik aus der Feder der asiatischstämmigen Yale-Professorin Amy Chua: In ihrem Buch „Battle Hymn of a Tiger Mother“ erklärt die Immigrantentochter die westliche Erziehungsmethode für gescheitert.

Von Sandra Kegel

22. Januar 2011 ...

Die selbsternannte Tigermutter - verheiratet mit dem ebenfalls in Yale lehrenden Juristen Jed Rubenfeld, selbst Sprössling einer liberalen jüdischen Familie - erzieht ihre beiden Töchter nach der „chinesischen Methode“. Davon handelt ihr Buch. In westlichen Augen heißt das: unfassbare Strenge und absolute Kontrolle. Amy Chua wiederum wirft den Amerikanerinnen deren Kuschelpädagogik vor, mit der sie den Nachwuchs um seine Chancen brächten.

Der schonungslose Bericht der Immigrantentochter trifft ins Herz der amerikanischen Mittelschicht, die nach der Wirtschaftskrise mehr noch als zuvor den Abstieg fürchtet. Während dem chinesischen Staats- und Parteichef in Washington dieser Tage der rote Teppich ausgerollt wird, kann man in amerikanischen Buchläden sehen, warum der amerikanische Bürger China so fürchtet: Neben Amy Chuas Ratschlägen an amerikanische Mütter, mehr Härte gegenüber ihren Kindern walten zu lassen, liegt Martin Jacques' Abgesang auf die Supermacht Amerika „Wenn China die Welt beherrscht“.
...
ich bin anderer Auffassung:
1. Wirschaft ist auf Innovationen angewiesen
2. Innovationen lassen sich nur durch Kreativität und "Querdenker" erzielen
3. Drill schafft nicht Kreativität sondern Gehorsam und "Unterordnung in den main stream"
4. daher ist ein freiheitliches Bildungssystem wesentlich kreativer und damit Innovations- und Wirtschaftsfreundlicher sowie erfolgreicher als die chinesische "Drill-Methode"

ach ja - und humaner sowie menschengerechter ist die freiheitliche Erziehung im Westen allemal
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#32
http://www.handelsblatt.com/meinung/kom ... hu;2736202
Zitat:21.01.2011
China - USA: Die trügerische Harmonie zwischen Obama und Hu

Der Staatsbesuch von Chinas Präsident Hu in den USA war eine Begegnung zwischen Aufsteiger und angeschlagener Weltmacht.<

Selten hat es in Friedenszeiten in einem so kurzen Zeitraum eine so dramatische Machtverschiebung zwischen zwei Großmächten gegeben wie zwischen China und den USA.
...
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#33
Man erinnere sich an die 50er Jahre nach dem Sputnik-Schock. Da wurde sich die USA bewusst, dass die UDSSR dabei war die USA wissenschaftlich zu überholen. Bei der Ausbildung von hochqualifiziertem Personal lag die UDSSR damals weit vor USA. Ich bin grad nicht so historisch bewandert in der Entwicklung des US-amerikanischen Bildungssystems. Aber irgendwas hat die USA ja damals dagegen gemacht.
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#34
Ich denke auch das China prozentual weniger Innovationen hervorbringt als Gesellschaften die "freier" sind.
ABER
China hat einfach ein riesiges Potential an Menschen. Auch wenn davon prozentual weniger es schaffen akademische Ränge zu erreich bzw Positionen von denen aus sie Ihre Kreativität zum nutzen aller walten lassen können sollten sie in absoluten Zahlen bald gar nicht so weit hinter den westl. Nationen zurückstehen wenn sie das überhaupt noch tun.
Dazu kommt dass China nix selbst erfinden muss.
Derzeitiger Werdegang ist doch: etwas wird erfunden, ein paar Serien im jeweiligen Land produziert, dann nach China ausgelagert bzw China kauft gleich eine Lizenz/das Patent/die Firma und baut selbst. Oder man bietet der betreffenden Firma ein Joint Venture. Die Manager sind nicht blöde und wissen dass in 10 Jahren die Chinesen sie aus dem Wettbewerb kegeln. Und? bis dahin machen sie so Gewinn und erhalten Prämien.
Außerdem: Wenn China sich was in den Kopf setzt dann pumpt der Staat ungeheuere Mittel in die Entwicklung. Siehe erneuerbare Energien.
In Deutschland entwickelt man schon seit 2 Jahrzehnten oder so. Und dennoch: China steckt da jetzt über 500 Mrd. Euro rein. Das dürfte in etwa dem gleichkommen was Deutschland bis jetzt insgesamt in diese Technologie reingesteckt hat......und China muss nicht von Anfang n beginnen. Die sind dank bestimmter Firmen fast auf demselben Stand und ernten die Früchte.
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#35
Ich habe vor nicht langer Zeit ein Artikel betreff Chinas Erfolges und mögliche Zukunft gelesen und da dieser auf Deutsch ist und die Sache von einer Interessanten Seite aus betrachtet werde ich ihn hier rein stellen.

Ich frage mahl ganz generell, was ihr zur These des Autors meint, auch gerade Erichs China Fan Meinung würde mich sehr interessieren (ich bitte Erich daher explizit sich von Titel nicht täuschen zu lassen und den Artikel Komplet zu lesen), ah ja und der Autor ist definitiv kein Neocon.


http://www.final-frontier.ch/china

Zitat:Warum China scheitern wird

China, hört man immer wieder, wird schon bald die USA an der Spitze der Welt ablösen. Aber das ist aus einer ganzen Reihe von Gründen unwahrscheinlich.

Man darf sich keinerlei Illusionen hingeben: China war Jahrhunderte, ja sogar Jahrtausende lang die Weltmacht des Planeten. China hatte schon Städte, komplett mit Abwassersystemen, Geld, Gesetzen und Bürokraten, als sich in Europa die Barbaren noch gegenseitig die Köpfe einschlugen. China baute, knapp ein Jahrhundert bevor die Europäer ihre ersten ozeantauglichen Nussschalen nach Amerika schickten, gewaltige Schatzflotten aus 300 m langen Schiffen, die im ganzen ostasiatischen Raum Handel trieben, Tributzahlungen einfuhren und bis nach Ostafrika und Australien (oder sogar Amerika, wie von einigen behauptet?) vordrangen.

China kennt aber auch nur zwei politische Zustände: Kaiserreich oder Königreiche. In seiner langen Geschichte hat China den Zyklus, beginnend mit zersplitterten, sich bekämpfenden regionalen Königreichen, gefolgt von Eroberungskriegen, Bündnissen bis schliesslich hin zum Aufstieg eines grossen Kaiserreiches, das sich zunächst die meisten kleinen Reiche einverleibt, aber nach einiger Zeit wieder zerbricht, unzählige Male durchlaufen. Zurzeit befindet es sich in der Kaiserreich-Phase, hat bis auf Taiwan alle historischen Gebiete unter Kontrolle und kontrolliert sogar Regionen darüber hinaus: nie in seiner Geschichte gebot Peking über ein grösseres Gebiet als heute.


Als China die Welt entdeckte" ist ein Buch von Gavin Meinzies, in dem er die These aufstellt, China habe mit den Schatzflottenschiffen praktisch die ganze Welt befahren. Während ich ihm nicht alle Reisen, die er in diesem Buch belegen will, abkaufe, halte ich es für nicht ganz ausgeschlossen, dass einige chinesische Schiffe den amerikanischen Kontinent vor den Europäern erreicht haben. Mit diesem Vorsichtigen vorbehalt ist das Buch durchaus interessant und unterhaltsam.

China war lange die Weltmacht Nummer Eins, weil es schon immer eine grosse Bevölkerung hatte, die in einem fruchtbaren und geografisch zusammenhängenden, aber relativ kleinen Raum lebten (nur die Pazifikküste Chinas ist wirklich fruchtbar - die Mehrheit seiner heute 1.3 Mrd Einwohner leben dort). Dies ermöglichte, ja erzwang die Entwicklung von Technologie und Bürokratie, die das Zusammenleben von so vielen Menschen auf so kleinem Raum ermöglichte. Eine ähnliche Entwicklung war im Norden Indiens, im Industal, im Niltal Ägyptens und in Mesopotamien dafür verantwortlich, dass sich dort die ersten Hochkulturen der Menschheit entwickelten.

Doch die Welt hat sich verändert. Heute braucht es mehr, um zur Weltmacht zu werden. Der Weltmachtstatus wird nicht mehr einfach durch schiere Bevölkerungsmassen erreicht - ansonsten müssten Staaten wie Pakistan, Indonesien, Nigeria und Bangladesh zu den Weltmächten gezählt werden. Der Weltmachtstatus heute hängt vor allem von der Wirtschaftskraft und dem Stand der Technologie ab, Bereiche, in denen die USA weltweit führend sind (und es auch noch lange bleiben werden). Nur wirtschaftsstarke, technisch hoch entwickelte Staaten können sich es leisten und anmassen, ihre Interessen weltweit zu verfolgen und zu verteidigen............
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#36
Der Autora hat zum Schluß so ziemlich alle Probleme Chinas genannt, wenn eines einschlägt hat er "gewonnen", so kann das jeder machen.

Im großen ganzen läßt sich in der Geschichte genügend Beispiele finden dass die Wissenschaft unabhängig von Staatsform gedeiht, von eben Kaiserlichen China das lange Zeit dominierte, über Industrierevolution die keineswegs nur in Demokratien stattfand, dann Nazideutschland, später dann auch Sowjet Union und schließlich und am wichtigsten heutiges China selbst.
Es gibt chinesische Forschung und es gibt eben auch wachsende chinesische Wirtschaft, aber selbstverständlich hat China auch Probleme an denen sie scheitern kann, aber vorprogrammiert ist dies keineswegs...
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#37
Der Autor klammert ein ganz wesentliches Ding aus: den Krieg. Er geht schlicht nicht davon aus, dass China in einen grösseren Krieg verwickelt werden könnte. Seine Zukunftsvision beschränkt sich darauf, dass China auseinanderbrechen wird bzw. sich zu einem "failed state" entwickelt.
Die sozialen Unruhen und der Ruf der chinesischen Bürger nach Freiheit, die der Autor prognostiziert, kann ich durchaus nachvollziehen. Aber anstatt daran zu zerbrechen, kann die chinesische Führung dem mit einem äusseren Bedrohungsszenario entgegenwirken.
Dann geht der Autor weiter davon aus, dass es soziale Unruhen wegen steigendem Wohlstandsgefälle geben wird. In der Anfangszeit der Industrialisierung im Westen ging es hier vermutlich nicht allzu anders zu und her. Der Sozialstaat ist die Konsequenz daraus. Warum soll China zerbrechen, anstatt sich zu einem Sozialstaat weiterzuentwickeln? Oder besser gesagt, die Mitte zwischen dem ehemaligen Kommunismus und dem gegenwärtigen Kapitalismus zu finden?
Ausserdem wird die Lage der anderen Mächte (USA, evtl. geeintes Europa, evtl. Indien, Brasilien) als zu rosig dargestellt. Wer solche Visionen für China präsentiert, sollte auch daran denken, dass auch vermeintlich stabile Demokratien ganz schnell bachab gehen können, wenn die Wirtschaft kollabiert.

Fazit: Ein nicht sonderlich gut durchdachter Artikel, von jemandem, der China vielleicht gerne scheitern sehen würde.
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#38
Danke für die schnelle Bewertung, ich selbst habe ebenfalls die Sache mit den Betreffenden Autor kritisch diskutiert wie man in unteren Kommentar Text sehen kann und Krieg als Alterative der KP vorgebracht, ich bin leider weder des Deutschen besonders mächtig noch sehe ich mich als besonders bewandert auf den Gebiet China, vielleicht mag jemand anders mit den Autor diskutieren ich finde seinen Ansatz sehr interessant und würde gerne seine Gegenargumente zum Thema hören.

PS: Zu Person des Autors, er ist sicherlich ein Optimist und würde mir Politisch nicht nahe stehen (Obama Fan) aber viele seiner Artikel sind sehr interessant.
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#39
Zitat:Man darf sich keinerlei Illusionen hingeben: China war Jahrhunderte, ja sogar Jahrtausende lang die Weltmacht des Planeten. China hatte schon Städte, komplett mit Abwassersystemen, Geld, Gesetzen und Bürokraten, als sich in Europa die Barbaren noch gegenseitig die Köpfe einschlugen. China baute, knapp ein Jahrhundert bevor die Europäer ihre ersten ozeantauglichen Nussschalen nach Amerika schickten, gewaltige Schatzflotten aus 300 m langen Schiffen, die im ganzen ostasiatischen Raum Handel trieben, Tributzahlungen einfuhren und bis nach Ostafrika und Australien (oder sogar Amerika, wie von einigen behauptet?) vordrangen.

Stimmt soweit und man hatte damals schon Schwarzpulver bzw Feuerwerkskörper.
Allerdings gab diese Überlegenheit ein unbewussten Segen für EU und ein Fluch für China.
Während wir, die Barbaren Europas, damals nichtmal als wichtig genug bzw würdig angesehn wurden um beachtet zu werden hatten sich die Chinesen auf ihre (ihrer Meinung nach) Überlegenheit ausgeruht.

Allerdings zählte natürlich das Gesamtpacket auf dies einzugehen ein eigenes Thema bräuchte:
Daher kurzerhand Wiki:

Zitat:In den über 2000 Jahren des chinesischen Kaiserreichs wechselten sich Zeiten relativer Stabilität mit Einfällen nomadischer Völker (vor allem aus den nördlichen Regionen) und heftigen Verwerfungen zwischen den Dynastien ab, durch die es zu teils langandauernden Teilungen kam.

Das bringt uns zum zweiten Abschnitt:

Zitat:China kennt aber auch nur zwei politische Zustände: Kaiserreich oder Königreiche. In seiner langen Geschichte hat China den Zyklus, beginnend mit zersplitterten, sich bekämpfenden regionalen Königreichen, gefolgt von Eroberungskriegen, Bündnissen bis schliesslich hin zum Aufstieg eines grossen Kaiserreiches, das sich zunächst die meisten kleinen Reiche einverleibt, aber nach einiger Zeit wieder zerbricht, unzählige Male durchlaufen. Zurzeit befindet es sich in der Kaiserreich-Phase, hat bis auf Taiwan alle historischen Gebiete unter Kontrolle und kontrolliert sogar Regionen darüber hinaus: nie in seiner Geschichte gebot Peking über ein grösseres Gebiet als heute.

Also ein ewiger Teufelskreis der aber meiner Meinung nach nun von einer Kommischale mit kapitalistischen Kern unterbrochen wurde. Die Partei hat das sagen würde also den Kaiser entsprechen aber innerhalb sind sich die Mitglieder wohl nicht einig und meint scheint zu diskutieren um Komprisse zu finden; erinnert mich an eine Versammlung von Königen. (u.a. stützt folgendes (zumindest für mich) diesen Verdacht: http://german.cri.cn/chinaabc/chapter2/chapter20402.htm ; CHina hat also neben der kommunistischen Partei 8 "Demokratie"partein die doch gewisse (unerwartete) Freiheiten genießen und zwar für das höhere Wohl. )


Zitat:"Als China die Welt entdeckte" ist ein Buch von Gavin Meinzies, in dem er die These aufstellt, China habe mit den Schatzflottenschiffen praktisch die ganze Welt befahren. Während ich ihm nicht alle Reisen, die er in diesem Buch belegen will, abkaufe, halte ich es für nicht ganz ausgeschlossen, dass einige chinesische Schiffe den amerikanischen Kontinent vor den Europäern erreicht haben. Mit diesem Vorsichtigen vorbehalt ist das Buch durchaus interessant und unterhaltsam."

Hier denke ich ähnlich und kann nur meine Vermutungen äußern da man wohl nie genau alles aus der langen langen Zeit damals herausfinden wird. Vorallem Motive oder Beweggründe.
Daher vermute ich es gelang eine einstellige evtl auch zweistellige Anzahl der Schiffe... Aus dem Grund weil ich nicht wüsste warum es nicht möglich wäre. Man denkt nur an Columbus und seinen Zufall :wink: . Warum man (Nord) Amerika nicht besiedelt hat kann u.a. auch daran liegen das man es für zuweit und einfach für nicht notwendig hielt. Hier könnte wieder die Überzeugung der Überlegenheit / Stärke eine Rolle spielen oder einfach das man sich nicht sicher war was in Amerika lauert. Vielleicht lags auch daran das die Gebieteroberung in Asien als ausreichend vorkam und man nicht Bevölkerung und Schutztruppen soweit Übersee stationiern wollte. Wobei ich denke Ordnung und Versorgung wär stabil geblieben. Aber wie gesagt nur Spekulation meiner seits!


Zitat:China war lange die Weltmacht Nummer Eins, weil es schon immer eine grosse Bevölkerung hatte, die in einem fruchtbaren und geografisch zusammenhängenden, aber relativ kleinen Raum lebten (nur die Pazifikküste Chinas ist wirklich fruchtbar - die Mehrheit seiner heute 1.3 Mrd Einwohner leben dort). Dies ermöglichte, ja erzwang die Entwicklung von Technologie und Bürokratie, die das Zusammenleben von so vielen Menschen auf so kleinem Raum ermöglichte. Eine ähnliche Entwicklung war im Norden Indiens, im Industal, im Niltal Ägyptens und in Mesopotamien dafür verantwortlich, dass sich dort die ersten Hochkulturen der Menschheit entwickelten.

Man siehe also das Bürokratie eine zwingende Notwedigkeit war. Die Ägypter hatten damals sehr schön gezeigt das organisierte und koordinierte Abläufe mächtiges erschaffen können (siehe Pyramiden,meisterliche Logistik^^). Es besteht zwar ein relativ gesehn großer Unterschied von Bauwerken und Menschen, aber das Prinzip ist im Grunde gleich. Zumindest meiner Meinung nach da man nur Waren unter einen anderen Faktor und Gesichtspunkt zu verwalten hat.

Zitat:Doch die Welt hat sich verändert. Heute braucht es mehr, um zur Weltmacht zu werden. Der Weltmachtstatus wird nicht mehr einfach durch schiere Bevölkerungsmassen erreicht - ansonsten müssten Staaten wie Pakistan, Indonesien, Nigeria und Bangladesh zu den Weltmächten gezählt werden. Der Weltmachtstatus heute hängt vor allem von der Wirtschaftskraft und dem Stand der Technologie ab, Bereiche, in denen die USA weltweit führend sind (und es auch noch lange bleiben werden). Nur wirtschaftsstarke, technisch hoch entwickelte Staaten können sich es leisten und anmassen, ihre Interessen weltweit zu verfolgen und zu verteidigen.

Ist so nix zu zufügen, seh ich genau so. Allerdings ist (mittlerweise) klar das China auf dem Weg ist diese Punkte nach zuholen.

- Wirtschaftskraft, brauch man glaub ich nicht weiter drauf eingehen.
&
-Stand der Technologie; obwohl einige Bereiche noch zurück hängen wird man dort auch aufholen. In Bereichen wie Akkus für Autos mit Strom oder in der Solarbranche ist China Marktführer. Letzeres auch ohne 25 MRD Subvention... während unser größter Hersteller nur noch in China produziert..

Zitat:Wenn aber die Wirtschaftskraft ein wichtiger Faktor einer Weltmacht ist, sollte man sich die Maslowsche Bedürfnispyramide in Erinnerung rufen. ..[gekürzt]..

Je näher der chinesische Staat dem Weltmachtstatus kommt, je mehr Menschen er aus der Armut holt, desto mehr Menschen wird es geben, die angesichts ihres neugeschaffenen Wohlstandes in der Lage sein werden, über die Repressionen des chinesischen Staates nachzudenken.

Wobei ich sagen muss die Maslowsche Bedürfnispyramide zwar hübsch und nett ist auch natürlich nen Kern Wahrheit erhält, aber man vllt unterschiedliche Meinungen zu dem einzelnen Schwerpunten hat.
Jemand der Staatskritisch ist wird die Zensur weniger mögen als jemand der für sein Sozials Bedürfnis nur einen Lebensparter, Familie und paar Freunde brauch.
Jemand der aber in soziale Netzwerke aktiv ist und viele Bekannte oder Menschen brauch, dem wird früher oder später die Zensur ein Dorn im Auge sein da man gewisse Dinge nicht besprechen kann.

Die richtige Sicherheit kommt allerdings bei allen drei Faktoren erst auf da man einen Rückzugsort besitzt, dieser und man selbst durchs Gesetz (relativ) sicher ist und auch nicht von Fremden(dank der eigenen Armee) daran geändert werden kann. Für viele reicht dieses Grundkonzept. Sie können hauptsächlich ungestört ihre Tätigkeiten nachgehen.

Aber z.b. Systemgegner bzw für Menschenrechtler bedeutet Sicherheit natürlich das man seine Meinung frei sagen kann ohne dafür Strafe/Tod zu kassiern. Dieses Verlangen hat wie ich finde aber wenig mit Wohlstand zutun. Ein Reicher hat und will mehr Rechte; zugegebn. Aber ein armer Chinese will z.b. genau so seine Meinung kund geben dürfen ohne das er bestraft wird wenn ihn nicht passt und daher denke ich wird man auf die Jahre jetzt die Zensur etwas herunterfahren. Allerdings nur soweit das die breite Masse zufrieden bleibt. Denn (0815)Leute werden mit jedem Krümmel mehr Wohlstand auch nicht wollen das er später wieder abnimmt. Eine strenge aber stabil und gut laufende Führung ist da (gerne) verkraftbar solange man weiter voran kommt.

Da tritt das Motto :" Don't touch a runnig System." hervor.


Zitat:Auch die weltweite Führungsstellung in der Wissenschaft und Technologie-Entwicklung lässt sich in einem Staat, in dem sich die Menschen nicht frei und offen über ihre Gedanken austauschen können, nicht erreichen. Mit viel Geld lassen sich Labore nachbauen, Technologien kopieren und auch etwas erweitern - aber echte Innovation, echter Fortschritt über das Bestehende hinaus erfordert Menschen, die in der Lage sind, kritisch zu denken, Vorhandenes zu hinterfragen, Dinge zu tun, die niemand vorher ausprobiert hat. Ein Staat, der erfolgreiche Wissenschaftler und Ingenieure hervorbringen soll, wird nicht verhindern können, dass diese auch ebendiesen Staat selbst zu hinterfragen beginnen.


Finde ich auf entferntern Sinne übertragbar für China. Da alle Welt in China aus Geiz is Geil produziert hat(te) und auch viele Großkonzerne Joint Ventures mit chin. Firmen betreiben kommt das Know How von selbst. Langsam aber besser als gar nicht. Man muss auch bedenken was für eine Masse an Hochschulabsolventen in jedes Jahr in den USA,Japan, Deutschland und Rest hervor treten und anschließend zurück nach China gehen. Noch gepaart mit Industriespionage und den eigenen (Teil)erfolgen kommt dort einiges zusammen. Natürlich erfindet man kein neues Rad oder ist instant auf den gleichen Niveau wie andere Nationen. Aber man kann einiges an Zeit und Know How gut machen. Warum kaufen Chinesen mal gerne ein deutsches meist mittelständisches Metallunternehmen auf ? Nun sie wissen die Innovation kommt auch von Dritte die für einen arbeiten und muss zwangsweise nicht aus der eigenen Bevölkerung stammen. Dort wird sie aber dann angewendet und die Angestellten kriegen sie gelernt. Das Ausdenken/der Meinungstausch kann in einem anderen Land geschehen. Das Ergebnis wird aber in die Heimat trotzdem geliefert. Außerdem wird man wohl in vielen Bereichen auch in China diskutieren können. Wüsste jetzt nicht warum man unbedingt darauf verzichten muss nur weil China nen Zensurstaat ist.. (Deutschland laut Googlestatistiken übrigends auch).. Solange die Person ihrer Arbeit nachgeht und nicht gerade fragt wieso immer nur eine Partei an der Macht ist oder warum man die Staatsform nicht ändert dürte es keine Probleme geben?!

Zitat:Letztlich bedeutet das, dass in der heutigen Welt nur eine freiheitliche Demokratie wirklich an die Spitze der Welt gelangen kann. Damit sind die USA, ein allenfalls vereintes Europa, sowie vielleicht noch Indien und Brasilien ausgezeichnet aufgestellt, ihren Weltmachtstatus auch für den Rest des Jahrhunderts zu erhalten oder gar noch auszubauen. Für China hingegen wäre der einzige Weg aus diesem Dilemma die Öffnung und Demokratisierung.

Das mag bis jetzt so gewesen sein. Da meist alle Demokratien untereinander sich irgendwie gestützt haben oder die besseren Beziehung pflegten.

Allerdings kann eine Demokratie auch Nachteile haben wie sie Revan bereits mal angesprochen hatte.

Zivil Beispiel Gesundheitsreform:

Obama macht Kompromisse, Geschenke und Schulden um sie überhaupt durch zu boxen. Mit nem sozialen Ziel der für die USA zwar Wünschenswert aber ungewohnt ist. Was machen die Republikaner? Versuchen es zu kippen, man bewegt sich also erstmal auf der Stelle, bis eine der beiden Seiten sich durch setzen kann.

Resultat falls die Reps es schaffen.. die bereits verwendete(n) Zeit,Mittel , und Gunst der Stimmengeber war umsonst.


Militär Beispiel USAF:

Da reicht es wohl wenn ich legendlich sage das die Reps mehr Geld für Militär und die Demokraten mehr Geld fürs Sozialsystem wünschen. Man aber sicher nicht in der Lage wäre an einen Tisch Fair und ohne Theater es auszuhandeln um einen Schritt nach vorne zu kommen.

Hier kann die Regierung in China klar den Kurs bestimmen und der ist fest.
Außer es hat wirklich wichtige Gründe bzw ist nicht mehr aktuell notwendig oder geht total in die Hose. Ich bevorzuge die Demokratie ganz klar der Diktatur. Allerdings denke ich das z.b. eine wirkliche Demokratie nicht nur aus 2 Großpartein und zwei etablierten Kleinpartein bestehn kann während man alles andere kriminalisiert oder andersweilig versucht klein zu halten. ( Deutschland)

Auch darf eine Demokratie nicht nur aus Waffenfans und Sozi's bestehen bzw aus Links und Rechts (um es mal vereinfacht auszudrücken). Daher finde ich es schon verdammt schwierig wirkliche Demokratie zu finden.. Gerade noch in Europa mit Adels oder Königstitel Lobbys und eine höheren Ebene der EU und schauspielenden Politkern. Ach guckt euch Italien an. Der (noch) staatlichen Don benimmt sich manchmal auch nicht besser als ein beliebter Diktator. :lol:

Wenn ich die Demokratie nun schon schlecht rede werde ich auch aus meiner Sicht die erfolgreichste Demokratie nennen der jetzigen Zeit nennen. Indien. Die Menschen (und mögen auch nur %-mässig soviele wie in Verhältnis zu Deutschland wählen gehen) haben troz einiger ernsten Probleme die zu beseitigen sind eine fähige & stabile Demokratie. Da man sich auch die Gefahr durch China bewusst ist, bzw die von China ausgehen kann, gibs in Indien auch einen relativ festen "Plan". Zumindest konnte ich auf der schnelle nicht solche Streiterein wie im Senat oder in Brüssel finden.

Wenn man jetzt dem Gerücht glauben schenken soll, dass Chinas Regierung in der Partei(spitze) sich dann auch ordentlich austauscht und so es eher demokratisch unter dem Diktaturtarnmantel angehen lässt und man relativ einig ist bei neuen Planungen (sogar imho möglich, da einfach klüger)... dann weiß man halt einfach das dieses ewige Katz und Maus sowie möglichst versuchen den anderen schlecht darstehen zu lassen in der "westlichen" (USEU) Welt versagt hat.

Indien und China, zwei von außen betrachtet verschiedene Systeme, mit einem doch nicht so unterschiedlichen Ziel.. und zwar Macht und Einfluss machen es der Welt nunmal vor. Gerade durch die Diktatur hatte CHina hier nen klaren Vorteil da es seine Bevölkerung als Arbeitskräfte an alle Welt anbot und in Kauf nahm das sie schlecht bezahlt werden. Was passierte? Irgendwann hatte man selbst Exportmeister Deutschland überholt, eine Demokratie wo auf Gunst der Wirtschaft der Bürger möglichst benachteiligt wurde. :mrgreen:

Zitat:er Weg von der Diktatur zur stabilen Demokratie ist jedoch, gerade in einem so grossen und von sozialen Gefällen geprägten Land wie China, steinig und lang. Selbst wenn sich in der chinesischen Regierung der Gedanke der Öffnung und Demokratisierung vollständig durchgesetzt hätte, ist es gut möglich, dass China nach einer raschen Demokratisierung an den aufgebauten internen Spannungen, die sich dann plötzlich abbauen "dürften", zerbrechen würde. Tut die Regierung jedoch nichts, werden die Spannungen spätestens dann drastisch zunehmen, wenn die Wirtschaftsentwicklung ins Stocken kommt, was früher oder später der Fall sein wird.

Das mag stimmen, bedenkt man wieviele Soldaten täglich im inneren aktiv sind um die Stabilität zu gewährleisten wird dies mehr als deutlich. Allerdings denke ich werden die Chinesen nicht die Voll Demokratie nehmen. Man wird sich früher oder später zwischen einigen Kandidaten oder Partein entscheiden können, alleine damit die Minderheiten auch ne Chance riechen, wobei wohl niemals jemand aus z.b Tibet wirklich hoch kommen könnte.^^

Aber ich kann mir z.b. vorstellen das wenn die Regierung denkt man wäre nun so weit (das lieber zu spät als nie) das etwas Zensur wegfällt oder man sich aufeinmal zwischen zwei Kandidaten
entscheiden kann. Und mit "man sich" mein ich die Bevölkerung.

Aussehen könnte dies so:

Immobilienblase so gut wie beseitigt, Inflation soweit wie gewollt in Griff, verbesserter Binnenmarkt und noch mehr Einfluss auf die Welt und ihre Geschäfte.

Natürlich beinahe utopisch ich weiß ^^.
Aber wenn dann mal so ein "Grundstein", sag ich nun einfach ma, gesetzt ist also Phase 1 der Aufbau und Verfestigung abgeschlossen ist könnte man ja auf die Idee kommen die Bevölkerung entgegen zu kommen und man ihnen die Entscheidung über den neuen Regierungschef lässt. Einfach aus dem Grund um halt eine Veränderung zu symbolisiern/ vor zutäuschen.

Das kann dann z.b. so aussehen das Typ A mehr auf national geprägt macht und ein starkes China will und Typ B dann auf Sozial oder Konaktfreundlich und Nett zur Rest der Welt. Das im Endeffekt beide im Grunde genau das selbe machen werden nur in einer anderen Reihenfolge wissen die Wähler nicht.

Je nach Ergebniss sieht man dann wie die Stimmung der Bevölkerung ist. Starke selbstständige Macht; Typ A oder ein wirtschaftlich netter Partner für den Rest der Welt; Typ B.

Egal was gewählt wird, man kümmert sich weiter um den globalen Einfluss und die modenisierung der Armee als auch die feste Verpflechtung in dem globalen Wirtschaftssystem. Nur halt jenach Kandidat mit mehr Fokus.

Sprich man macht ein starkes China was auf der globalen Bühne eine Rolle spielt und mit fast jeden Land irgendwelche Verträge besitzt. Kümmert sich in GXX als wichtige Rolle um die Probleme und baut weiter die Armee aus.

Im Grunde nix anderes als jetzt nurman vermittelt das Gefühl das die Meinung der Bevölkerung bedeutent ist. Dies kann dann ohne Probleme wieder paar Jährchen so weiter geführt werden. Sprich eine Teildemokratie wo man soweit wie möglich ohne wirklichen nennenswerten Veränderungen eine Scheindemokratie einfädelt, Veränderung durch Befragen der Bevölkerung symbolisiert/vortäuscht und in Wirklichkeit halt alles wie vorher ist nur unter einen neuen Anstrich. :wink:


[Pause wegen Matschbirne]
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#40
Da prallen zwei unterschiedliche Weltanschauungen aufeinander - der westliche Gedanke der universellen Menschenrechte mit der Relgionsfreiheit des Einzelnen gegen das strikte Nichteinmischungsdogma der Chinesen. Die haben in den letzten Jahrhunderten durch die westlichen Kolonialmächte ein Trauma erlitten, das in den von Briten und Russen geschürten Unabhängigkeitsbewegungen - die für Tibet durch den Dalai Lama repräsentiert werden - immer noch nachwirken. Und sie verwahren sich strikt dagegen, dass sich andere Staaten in innerchinesische Angelegenheiten einmischen.

Kompliziert wird das jetzt noch durch die US-Amerikanischen Schulden in China, und das in der Phase, in der die US-Verhandlungen über eine Lockerung der Schuldenbremse am labilsten sind.

Das ist so ähnlich, wie wenn der benkrotte und dringend auf Kredit angewiesene Firmenchef den in Schande entlassenen Ex-Schwiegersohn des Direktors seiner Hausbank in der Firmenvilla mit allen Ehren empfängt ....
aus chinesischer Sicht eine Provokation zum ungünstigsten Zeitpunkt ....
http://www.ftd.de/politik/international ... 79642.html
Zitat:16.07.2011, 12:42
Einladung ins Weiße Haus
Obama provoziert China mit Dalai-Lama-Treffen

Peking sieht es nicht gern, wenn westliche Regierungschefs das Oberhaupt der Tibeter treffen. Der US-Präsident empfängt den Dalai Lama trotzdem. Wegen der amerikanischen Schulden ist die Stimmung zwischen China und den USA bereits gereizt.


Nach der massiven Kritik Chinas am US-Schuldenstreit droht ein geplanter Besuch des Dalai Lama die Beziehungen der beiden Länder weiter zu belasten....
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#41
Auch in den USA gab es Phasen, wo man politisch strikten Isolationismus betrieben hat. Das ist also kein indigen chinesisches Konzept. Vor allem da die Souveränität von Staaten in der UN-Charta festgeschrieben wurde und noch heute eines der wichtigesten Prinzipien ist und lange Zeit höher bewertet wurde als die Menschenrechte in den jeweiligen Staaten. Und das wurde nicht von den Chinesen da reingeschrieben und forciert.
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#42
http://www.spiegel.de/wirtschaft/sozial ... 70,00.html
Zitat:13.11.2011

Neuer Wirtschaftspakt
USA wollen China Handelspartner abjagen

Es ist eine Kampfansage an China: Die USA schmieden in Asien einen neuen Handelspakt, um den wirtschaftlichen Einfluss der Volksrepublik zu bändigen. Deren Präsident Hu Jintao gab sich staatsmännisch gelassen, Barack Obama dagegen zeigte sich angriffslustig.

Honolulu - Für die USA wäre es ein Gesichtsverlust sondergleichen. Das Land läuft Gefahr, von China als weltweit größte Wirtschaftsmacht abgelöst zu werden. Wie hoch die Nervosität in Washington ist, zeigt ein neuer Handelspakt. Die USA haben ein Freihandelsabkommen mit acht asiatischen Ländern vereinbart und wollen sich so den Zugang zu wichtigen Märkten sichern. Das Entscheidende: Mit dem Pakt wollen die USA China Paroli bieten. Denn die Volksrepublik bleibt dabei außen vor.
...
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#43
Hört sich auf Anhieb interessant an, nur wirds dann so aussehen das USA alles in China kauft und an seine Handelspartner mit nem gewissen %Satz weiterreicht.

Denke kaum das dass den Mittelstand neu aufblühen lässt und die heimische Produktion zurückkommt.
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#44
Das war auch mein erster Gedanke. Wie wollen die USA etwas liefern, was sie selbst aus China kaufen?
Die einzige Sparte, die mir so auf Anhieb einfällt wäre Rüstungsgüter. Aber da kann man China keine Kunden abjagen sondern bestenfalls das eigene Territorium verteidigen. Schließlich ist die USA Weltmarktführer dabei und China im Aufholen.
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#45
Ich halte das alles für "Neben-" oder "Vorhut-" Gefechte. Auch eine absolute Zollsenkung hilft den USA nichts, wenn China aufgrund des Wechselkurses und der niedrigen Löhne einfach günstiger produziert. Ein "Ausgleich" wäre nur durch eine (starke) Aufwertung der chin. Währung möglich, mit der die Exporte Chinas verteuert werden. Und genau darauf bewegt scih die Auseinandersetzung zu .... wird China aufwerten?
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/w ... 28712.html
Zitat:Apec-Gipfel
Obama rügt China scharf

Das Wirtschaftsforum auf Hawaii endet mit einem Währungsstreit. Obama will den Renminbi schnell aufgewertet sehen:
„Genug ist genug.“
Von Patrick Welter, Washington
14.11.2011 ....
damit ist die Gründung dieses Wirtschaftspaktes eigentlich nur die "Begleitmusik", sozusagen die Aquisition von Verbündeten durch die USA. Mal gespannt, was noch kommt.
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