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(08.02.2026, 22:24)Pmichael schrieb: Letztendlich werden solche Systeme wie Interceptor S, Skyranger oder Laser das Gleichgewicht in Richtung Verteidiger verschieben. Ein Großteil der Drohnen im Ukrainekrieg sind ineffizient, wenn die Erfolgsrate von Drohnenangriffe dieser Art noch weiter sinkt, dann kann es sehr schnell das Ende dieser kurzlebigen Waffengattung sein und man ist dann wieder ganz schnell bei Hellfires und Konsorten.
Das wird uns "2029" lehren....oder früher, falls es jetzt in der Ukraine nicht mehr Krieg gibt und Russland 100%.grgrn uns rüsten wird.
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Zitat:Bei dem geringen Preis und geringen Gewicht kann ich aber an jedes Fahrzeug 4-10 von den Dingern seitlich oder hinten anbringen
Solche Systeme haben ihren Nutzen wenn sie unter 5000 Euro kosten , aber nicht für 20-50000 Euro .
Gefechtsfahrzeuge verfügen größtenteils über die verschiedensten Schutzsysteme , da bringst du überhaupt nichts an . Ein Smash hopper ist da bedeutend effektiver und preiswerter und behindert andere Schutzsysteme nicht.
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(Gestern, 00:20)alphall31 schrieb: Solche Systeme haben ihren Nutzen wenn sie unter 5000 Euro kosten , aber nicht für 20-50000 Euro .
Gefechtsfahrzeuge verfügen größtenteils über die verschiedensten Schutzsysteme , da bringst du überhaupt nichts an . Ein Smash hopper ist da bedeutend effektiver und preiswerter und behindert andere Schutzsysteme nicht.
Auf USV mit Start Container als Begleit wau wau mitfahren lassen... Fertig.
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In einem großen konventionellen Krieg sind solche Luftüberlegenheitsdrohnen schlussendlich unzureichend oder völlig unzureichend. Aber: sie sind ja nur ein Baustein von vielen, also folglicherweise nur eine Ergänzung und Diversifizierung der verschiedenen Lagen der Abwehr.
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https://esut.de/2026/02/meldungen/67682/...schlossen/
"Demnach begann die Modernisierung der 272 GTK-Boxer 2019 und wurde im Dezember 2025 erfolgreich abgeschlossen. Durch diese Modernisierung wurde die bestehende deutsche Boxer-Flotte auf ein einheitliches Niveau der A2-Konfiguration gebracht und die Einsatzfähigkeit und Zukunftsfähigkeit der gesamten deutschen Boxer-Flotte sichergestellt."
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(Gestern, 00:20)alphall31 schrieb: Solche Systeme haben ihren Nutzen wenn sie unter 5000 Euro kosten , aber nicht für 20-50000 Euro .
Gefechtsfahrzeuge verfügen größtenteils über die verschiedensten Schutzsysteme , da bringst du überhaupt nichts an . Ein Smash hopper ist da bedeutend effektiver und preiswerter und behindert andere Schutzsysteme nicht.
Genau… die Tytan Abwehrdrohnen sollen zwischen 1.000-5.000 € je nach Ausführung kosten… es gibt ja auch welche mit größerer Reichweite als die kleinen Tytan S!
Eine Shahed Drohne kostet 30-40k €
eine einfache FPV Drohne kostet in einer ähnliche Range wie Tytan… jedoch benötige ich davon auch viele um ein gepanzertes Fahrzeug auszuschalten…
also lohnt sich das schon…
In Kombination mit ausreichend Sensoren.
cUAS Waffenstationen
Abwehrdrohnen
APS Systemen
sind Drohnen bald keine Bedrohung mehr…
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Die wahre Bedrohung der Drohnen liegt nicht in ihrer eigenen Wirkungsmöglichkeit. Und gerade im Kontext der sogenannten mittleren Kräfte (GTK Boxer) stellt sich damit die Frage, inwieweit der Kampf um die Aufklärung durch solche Abfangdrohnen schnell und ausreichend entschieden werden kann.
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(Gestern, 11:44)Quintus Fabius schrieb: Die wahre Bedrohung der Drohnen liegt nicht in ihrer eigenen Wirkungsmöglichkeit. Und gerade im Kontext der sogenannten mittleren Kräfte (GTK Boxer) stellt sich damit die Frage, inwieweit der Kampf um die Aufklärung durch solche Abfangdrohnen schnell und ausreichend entschieden werden kann.
Sofern LO Satelliten (oder UAV in Höhen über 5000m) demnächst zu hunderten überd em Gefechtsfeld rumschwirren mit hochauflösenden Optiken oder SAR, stellt sich für mich die Frage, ob man für Aufklärung auf dem Gefechtsfeld überhaupt noch relativ primitive manuelle (Klein) RECCE Drohnen benötigt.
Wenn KI 4-6 Pixel in Bewegung als Soldat identifizieren kann (und alles darüber dann problemloser)
gibt es keine Notwendigkiet Reourcen für FDPV oder Kleinstdrohnen frei zu halten...oder zumindest nicht als Primärsystem.
Und dann benötiht man Abwehrdrohnen nur noch gegen Angriffsdrohnen ... aber nicht gegen RECCE.
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Eine gute Aufklärung hat immer viele verschiedene Ebenen und Aufklärungsmittel. So wie die Drohnenabwehr auch. Und jeder andere Bereich ebenso, wie beispielsweise auch die notwendige Vernetzung und die notwendige Kommunikationsinfrastruktur, die deine Idee von zukünftiger Aufklärung erfordert und die nicht durchgehend bereit stehen wird.
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(Gestern, 14:52)Quintus Fabius schrieb: Eine gute Aufklärung hat immer viele verschiedene Ebenen und Aufklärungsmittel. So wie die Drohnenabwehr auch. Und jeder andere Bereich ebenso, wie beispielsweise auch die notwendige Vernetzung und die notwendige Kommunikationsinfrastruktur, die deine Idee von zukünftiger Aufklärung erfordert und die nicht durchgehend bereit stehen wird.
Aufklärung aus dem All kann man zumindest nicht so effizient elektronisch stören ...
.... außer aggressiv mit EMP oder Killersattelliten, also physische zerstörung.
Das ist aber höchst riskant ... denn dann sind wir schnell im Weltraumkrieg UND KEINER hat dann mehr da oben was, weill die Zerstörungskaskade sämtliche Umlaufbahnen verseuchen würde !
Lokale Kommunikationund ELOKA z.B. auch über Stör Drohnen oder als Funk Transmitter auf dem Gefechtsfeld ist daher wichtiger als diereine Drohnen Aufklärung...denn ohne Kommunkation geht gar nix... Aufklären kann ich aber bis 10..15...20 (?) KM auch noch vom Boden aus (solange das Wetter mitspielt ...Und das Wetter würde es auch von Mini Drohnen von oben dann nicht möglich machen)
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Ich schrieb nicht davon, dass man die Satelliten etc ausschaltet, sondern dass man die Kommunikationsnetze teilweise oder ganz lahmlegt. Dann kann aus dem Weltraum aufgeklärt werden wie auch immer man es will, es spielt keine Rolle mehr für die Einheit vor Ort die nicht mehr am Netz hängt. Der zweite Aspekt ist die Geschwindigkeit der Prozesse. Wenn ich die Aufklärung nur auf die von dir beschriebene Weise laufen lassen, stellt dies eine Verlangsamung dar. Deshalb bedarf es zusätzlicher Aufklärungsmittel und Aufklärungsebenen. Darüber hinaus ist Subisdiarität hier der entscheidende Stichpunkt. Und man hätte so noch eine Reserve an Kapazitäten sollte der Feind dann doch dazu übergehen die Umlaufbahn unbrauchbar zu machen.