Bundeswehr-reform(en)
@ WideMasta

Zitat: Hi Nelson....auf NATO Ebene inkl. der USA ist man sich ziemlich einig das eine Anhebung des Kalibers nötig wird. Da sind sich alle einig! Wenn wir zusammen mindest nach deinem Prinzip vorgingen, würde und schonmal die Leobenstaaten auf die neue Waffe aufrüsten würden, wir hier eine signifikante Steigerung der Kampfkraft hätten, ohne dabei einen neuen Panzer entwicklen zu müssen.

Hardkill in diesem Zusammenhang sollte nicht diskutiert werden, es sollte eigentlich selbstverständlich sein!!!!


Bei dieser Einigkeit zu einer Kalibersteigerung bin ich mir zumindest nicht vollkommen sicher, zumal sich die Rh120 L55 noch immer nicht flächendeckend gegen die L44 durchgesetzt hat. Entweder, die Leistungssteigerung reicht den Verantwortlichen in den USA und anderswo, nicht aus und sie spekulieren auf eine zukünftige, stärkere Waffe (Kalibersteigerung), oder sie erachten (u.a. wegen der spektakulären Wirkung der L44 gegen die irakischen T-72 Panzer) die Wirkung der L44 noch als ausreichend.


Was die Hardkill-Systeme angeht, so hast du natürlich recht, zumal sich eine grundsätzlich defensive, d.h. auf den Schutz eigener Kräfte bedachte Leistungssteigerung von Systemen politisch wesentlich einfacher verkaufen lässt als eine stärkere Kanone.

@ srg
Zitat: @Nelson,

das was Munition, Depots, Logistik usw. kosten würden wären doch nicht viel mehr als Peanuts.

Es hat sich innerhalb des Westens herausgestellt, dass sich die einzelnen Staaten alle sehr auf den großen, amerikanischen Munitionslieferanten verlassen. Dies war im Kalten Krieg taktisch teilweise dadurch legitimiert, dass große Munitionslager etwa in Westdeutschland ohnehin nur ein leichtes Ziel gewesen wären. Zudem würde ich die Kosten - auch wenn sie sicherlich finanzierbar sind, keine Frage! doch nicht als "Peanuts" bezeichnen. Rechnen wir einfach mal mit 100 Granaten pro Tag und Panzer, dann brauchst du für einen 14-Tägigen Feldzug bereits 1400 Granaten pro Fahrzeug. Wenn nur die Hälfte benötigt wird, reicht der Vorrat eben für 28 Tage.
Macht bei 200 Panzern also schlappe 280.000 Granaten. Rechnet man, sagen wir, 4000 Euro pro Granate (eher mehr!), landet man also schon bei über einer Milliarde Euro nur für die Neuanschaffung der Munition.


@ Quintus

Zitat: Nelson:

Rein von den Kosten, der Logistik usw usf her würde es schon Sinn machen die 120mm zu behalten. Das Problem ist aber ganz einfach: die 120mm ist sinnlos geworden. Sie kann durch moderne Hardkillsysteme insoweit abgefangen werden, dass sie die passive Panzerung nicht mehr durchschlagen kann und immer mehr moderne Kampfpanzer und selbst Schützenpanzer sind frontal gegen dieses Kaliber bereits allein durch ihre passive Panzerung immun. Die 120mm ist damit am Ende ihrer Möglichkeiten angelangt.

Nun braucht man ein ganz neues Konzept oder eben (einfacher) ein neues stärkeres Kaliber.

Wo soll denn der Unterschied liegen, ob nun eine 120 mm Granate oder eine 130 mm Granate (bzw. deren panzerbrechende Ladung) von einem Hardkill-System abgelenkt wird? Ich sehe ein, dass eine 130 mm Granate etwas mehr kinetische Energie haben wird, aber reicht das wirklich aus, um den anvisierten Zweck zu erreichen?
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Nelson schrieb:Wo soll denn der Unterschied liegen, ob nun eine 120 mm Granate oder eine 130 mm Granate (bzw. deren panzerbrechende Ladung) von einem Hardkill-System abgelenkt wird? Ich sehe ein, dass eine 130 mm Granate etwas mehr kinetische Energie haben wird, aber reicht das wirklich aus, um den anvisierten Zweck zu erreichen?

Die Kalibersteigerung wäre ja die zweite Eskalationsstufe. Erst soll die neue Technik an der 120 mm Kanone erprobt werden und eine deutliche Leistungssteigerung ergeben. In der Vorstellung war die Rede von 20%, wenn ich das noch richtig im Kopf habe. Und mit der Kalibersteigerung gibt es nochmal eine Leistungssteigerung, so das man auf ca 45% kommt im Vergleich zum bestehenden System.
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@Nelson

Zitat:Bei dieser Einigkeit zu einer Kalibersteigerung bin ich mir zumindest nicht vollkommen sicher, zumal sich die Rh120 L55 noch immer nicht flächendeckend gegen die L44 durchgesetzt hat. Entweder, die Leistungssteigerung reicht den Verantwortlichen in den USA und anderswo, nicht aus und sie spekulieren auf eine zukünftige, stärkere Waffe (Kalibersteigerung), oder sie erachten (u.a. wegen der spektakulären Wirkung der L44 gegen die irakischen T-72 Panzer) die Wirkung der L44 noch als ausreichend.

Die USA nutzen mit Uran angereicherte Granaten. Das ist der feine Unterschied! Deren Ressourcen reichen in Sachen 120mm aus. Allerdings sehen wir in Kuwait und Irak nur zu gut was diese Munition angerichtet hat die dort massenhaft eingesetzt wurde. Zum einen durch die A10 Thunderbold und dann durch die Abrams und Challenger. Große Gebiete sind radioaktiv verseucht und jedes Dritte geborene Kind hat schwerste Missbildungen und ist überlebensunfähig! Hat den selben Effekt wie schmutzige Atombomben. Im Grunde gehört diese Munition geächtet. Was nützt es wenn man ein Gebiet einnimmt und dieses auf Jahrzehnte unbewohnbar ist il man diese Munition eingesetzt hat? Nüscht. Auch wirtschaftlich nicht! Ein weiteres Kriegsverbrechen was da geschehen ist aus meiner Sicht. Das bekannte Golfsyndrom der amerikanischen Veteranen beispielsweise ist auf den Einsatz von dieser Uranmunition zurückzuführen!

http://www.spiegel.de/spiegel/spiegelbl ... 74172.html

Doku: Irak: Leiser Tod im Garten Eden! Karin Leukefeld und Markus Matzel 2016
https://youtu.be/GWLwVGjS2Ng (von den USA in die Steinzeit gebombt!)


Daher ist es erforderlich andere Kaliber und Munitionssorten einzusetzen welche nicht auf Uranbasis setzen und hier ist Rheinmetall mit ihrer KE-Munition führend. Also bleibt dir hier nichts anderes übrig als das Kaliber anzuheben. Ich würde es auch nicht zu sehr hier in Europa von den USA abhängig machen. Wenn alle Leobenstaaten umstellen würden und das konsequent, dann würden die mitziehen. Siehe die L44 bei den USA damals! Wer hier aus meiner Sicht hier das größere Problem ist, sind die Engländer mit ihrer Exotenmunition im Challenger II.
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Ein hoch interessantes Interview mit der neuen Elite der Streitkräfte: Unternehmensberatern von McKinsey:

http://www.zeit.de/2016/22/staatsdiener ... ettansicht

Zitat: Es ist doch etwas anderes, ob Sie Kunden aus der Privatwirtschaft helfen, ihre Gewinne zu steigern, oder ob Sie dem Gemeinwohl dienen.

Nach Meinung bestimmer Personen ist beides ja ein und dasselbe.....

Zitat: Berater arbeiten top-down. Es gibt eine Zielvorgabe von oben, der Output zählt. Ein Ministerium funktioniert eher nach dem Prinzip bottom-up. Hier sitzen Fachleute verschiedener Ebenen manchmal ein halbes Jahr an einer Vorlage, bevor ich sie sehe. In meinem früheren Berufsleben war das undenkbar. Das Problem dabei ist nicht nur, dass das so lange dauert – sondern auch, dass man manchmal nur noch schwer umsteuern kann, wenn ein großes, lange angekündigtes Konzept erst sehr spät auf meinen Tisch kommt.

Das zwingende Resultat der völligen Unkenntnis von militärischen Belangen in der obersten Führung.

Zitat:Die Arbeit im Ministerium ist so stark in Zuständigkeiten gegliedert. Man muss diese Grenzen gleich zu Anfang eines Prozesses überwinden, sonst verschwendet man am Ende viel Zeit in der Abstimmung der Fachbereiche oder läuft Gefahr, wichtige Aspekte auszublenden.

Vor allem zeigt das auf, wie sehr in der Bundeswehr ein ganzheitlicher Ansatz fehlt.

Zitat:Wir stellen fast nur Leute ein, die vorher im Privatsektor gearbeitet haben. Viele waren drei, vier, fünf Jahre bei einer großen Kanzlei oder einem Unternehmen und haben sich dann bewusst beim Staat beworben.

Übersetzung: Variante 1 Versager welche in der freien Wirtschaft versagt haben - Variante 2 Faulpelze welche weniger arbeiten wollen und mehr geregelte Freizeit (beides natürlich jetzt mal extrem überspitzt ausgedrückt)

Warum nicht einen Angehörigen der Kampftruppe mit praktischer realer Gefechtserfahrung an die Spitze setzen und machen lassen ?!

Zitat:Es gibt zu wenig Aufstiegsmöglichkeiten, für Beförderungen gelten starre Regeln, und wie überall im öffentlichen Dienst ziehen Mitarbeiter oft vor Gericht, um bestimmte Posten zu bekommen. Das führt dann wiederum zu Verzögerungen und dazu, dass Stellen vorübergehend gar nicht besetzt werden.

Warum ist so etwas überhaupt erlaubt ?! Berufsbeamte wie Soldaten sollten nicht einmal im Ansatz das Recht haben irgend etwas vor Gericht einzuklagen. Sie haben zu gehorchen.

Zitat:Der kommunikative Druck im Ministerium ist viel, viel höher als in der Beratung. Das unterschätzen Wirtschaftsvertreter oft. Es kommt vor, dass morgens um halb zehn eine Meldung auf den Tisch kommt und man weiß, dass das Ministerium innerhalb der nächsten Stunde etwas sagen muss, wenn es die Debatte noch in eine bestimmte Richtung lenken will. Ich habe als Berater auch viele Unternehmen in Krisen begleitet. Selbst bei Sanierungsfällen war der Druck viel niedriger.

Druck durch was, Druck durch wen ?

Zitat:Wir brauchen dringend Top-Leute mit Erfahrung aus der Privatwirtschaft, die Großprojekte managen und wasserdichte Verträge aufsetzen können. Wir würden unsere Arbeit so viel besser machen, wenn es in ein paar Jahren mehr Austausch gäbe. Heute stehen Wechsler sofort im Verdacht, eigennützige Interessen zu verfolgen.

Was wir in Wahrheit brauchen ist eine de facto Rechtlosigkeit der Industrie in der das alles gar keine Rolle spielt.
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Zitat:http://www.spiegel.de/politik/deutschlan...98403.html

http://www.spiegel.de/politik/deutschlan...98403.html

Die Bundesregierung will künftig offenbar auch Bürger aus anderen EU-Staaten für die Bundeswehr rekrutieren. Das gehe aus dem neuen Weißbuch zur Sicherheitspolitik und Zukunft der Bundeswehr hervor, berichtet die "Welt am Sonntag".


Zitat:"Ich halte das für ein gutes Signal", sagte der Wehrbeauftragte des Bundestags, Hans-Peter Bartels (SPD) der Zeitung. Zwar dürfe man von der Idee nicht zu viel erwarten. Aber es sei "durchaus vorstellbar, dass die Bundeswehr für manchen jungen Europäer eine attraktive Perspektive ist". Voraussetzung sei allerdings immer die Kenntnis der deutschen Sprache.

Ehrlich gesagt, fällt mir kein guter Grund ein wieso es für Europäer eine attraktive Perspektive wäre. Höhsten vllt die Bezahlung im Vergleich zu manch anderen Ländern, aber sonst?
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Für dreitausend fehlende Stellen wirft man jetzt also das Ideal des "Staatsbürgers in Uniform" über Bord.

Erst sorgt man dafür, dass die Wehrpflicht dank existierender Wehrungerechtigkeit (Frauen müssen nicht, dürfen aber, Ausländer dürfen nicht und müssen schon gar nicht) recht reibungslos ausgesetzt werden kann, und dann öffnet man die Berufsarmee für EU-Ausländer. Warum dann nicht für alle Ausländer? Wo soll der Unterschied sein, ob jetzt ein Gurkha deutsch lernt oder ein Ungar oder Kroate? Warum sollte ein Asylsuchender aus dem Kongo nach sieben Jahren deutscher Beschulung nicht in die deutsche Armee eintreten dürfen, eine Bulgarin aber nur mit dem Zertifikat eines Goethe-Instituts wedeln müssen?


Hier ein Vorschlag: Die Militäratachees richten in der ganzen Welt Werbebüros ein, in Berlin, Frankfurt und Hamburg werden zudem Ausländerbüros eröffnet. Geboten wird der normale deutsche Sold sowie die Staatsbürgerschaft nach 20 Jahren Dienst. Bewerben kann sich jede Person zwischen 18 und 30 Jahren. Alle halbe Jahre werden Eignungstests nach weltweit gleichen Kriterien - psychologische, körperliche, geistige und sprachliche Eignung sowie "Militärische Sachkunde" - durchgeführt. Das Ergebnis des Tests bleibt für den Absolventen zwei Jahre gültig, der Test kann zwei mal wiederholt werden. Findet sich in dieser Zeit (im Idealfall:Sofort) eine Stelle bei der Bundeswehr, für die er der beste Absolvent ist, wird er genommen.
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Die Bundeswehr hat nicht die für eine solche Konzeption notwendige innere Verfassung - dazu fehlen dazu alle Strukturen. Eine solche Art der Rekrutierung würde daher meiner Überzeugung nach die Kohäsion innerhalb der BW noch weiter auflösen und damit die Kampfkraft noch weiter senken.

Bevor man an eine solche europäische / oder gar internationale Rekrutierung übergeht braucht man erst mal die dafür notwendige innere militärische Kultur damit das aufgehen kann. Darüber hinaus sollte man meiner Meinung nach das ganze nicht für alle Länder / Herkünfte öffnen. Es wäre sinnvoller, hier eine Partnerschaft mit einigen wenigen ganz bestimmten Völkern einzugehen und gezielt nur diese zu rekrutieren. Gleichzeitig sollte man auf speziell diese Länder dann so weit wie möglich auch ansonsten Einfluss gewinnen, politisch wie kulturell wie wirtschaftlich.

Wenn sich dies rein im europäischen Raum realisieren ließe, wäre das natürlich vorteilhaft, aber daran habe ich erhebliche Zweifel.
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Quasi ein „Neuguinea-Korps“ innerhalt der Bundeswehr?
Halt ich auch für deutlich sinnvoller als ein generelles öffnen der Streitkräfte für alles und jeden. Aber ebenso nur, wenn damit auch eine massive biliterale Partnerschaft auf diversen Gebieten einher geht. Einmal der dortigen Bevölkerung die Möglichkeit einräumen, über den Dienst in der Truppe die deutsche Staatsbürgerschaft zu erlangen, aber auch massive Wirtschafts-Kontakte und Hilfe wie auch Investition in Infrastruktur und halt, wie schon gesagt wurde, politische Einflussnahme.
Wenn man so will, eine Legión Española light. Leider sind wohl die historischen Verbindungen zu den meisten Völkern und Regionen schon solange abgerissen, dass man weniger danach gehen kann und viel mehr mit Kalkül eine neue Verbindung aufbauen müsste. Also nichts von Heute auf Morgen…
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@ Quintus, Wodan

Eine internationale Rekrutierung würde so oder so nur in den Ländern funktionieren, die dies zulassen. Nicht in jedem Land darf ein Staatsbürger einfach so in die Armee eines anderen Landes eintreten. Insbesondere der europäische Raum ist da vergleichsweise stark beschränkt. Eine gewisse Schwerpunktbildung würde sich darüber hinaus aus verschiedenen Lebensstandards ergeben - jemanden aus den Niederlanden z.B. wird nicht gerade das Geld in die Bundeswehr locken. Es würde bei einer Beschränkung auf EU-Staatsbürger de facto darauf hinauslaufen, dass vor allem Osteuropäer ihr Glück in der BW suchen würden.

Wie man diese Leute dann unter die Truppe mischt ist weniger wichtig. Es kann z.B. sinnvoll sein, sie in eigenen Einheiten zusammenzufassen, die dann entweder komplett international sind (a la Fremdenlegion) oder auf eine Ethnie beschränkt bleiben (a la Gurkhas). Je nach Waffengattung ist allerdings auch der Einsatz in "normalen" BW-Verbänden sinnvoll - bei der Marine oder der Luftwaffe etwa.

Ich würde allerdings keine übertrieben engen Beziehungen mit einigen wenigen Regionen aufbauen. Dies ermöglicht in meinen Augen lediglich eine stärkere Einflussnahme der Regionen auf die Kandidaten bzw. Soldaten, da die gegenseitige Abhängigkeit größer ist. Zudem schränkt es die Zahl der zur Verfügung stehenden Rekruten sowie deren vermutlichen Verwendungszweck automatisch ein. In Nepal oder Papua Neuguinea wird man z.B. sicherlich gute leichte Infanteristen finden. Qualifizierte Seeleute hingegen sollte man vielleicht lieber unter Chinesen, Russen oder Phillippinos suchen als unter Tuareg oder Mongolen. Zudem ermöglicht eine internationale Rekrutierung es auch, dass man in Konkurrenz zu Söldnerunternehmen tritt - die deutsche Staatsbürgerschaft sowie Aufstiegsmöglichkeiten bei entsprechender Qualifikation könnten Anreiz genug sein, um so manche militärische Fachkraft statt zu Blackwater oder der mexikanischen Mafia zur Bundeswehr zu locken.
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Was hier im Forum und auch sonst überall ja seit x-Jahren von jederman als notwendig erkannt und gefordert wird soll nun vielleicht tatsächlich kommen:

eine eigene Heeres-Luftabwehr als organischer Bestandteil der Brigaden:

https://twitter.com/thomas_wiegold/stat ... 3426674688

Zitat:Luftwaffe&Heer planen bewegliche Flugabwehr fürs Heer, ggf Iris-T plus Kanone auf Boxer, sagt LwInspekteur Müllner

Alles drei eine gute Wahl: Iris-T, 35mm MK und GTK als Plattform dafür. Zugleich doppelter Nutzen wenn man die 35mm gegen Bodenziele einsetzen kann (FlaK / Begleitpanzer - Konzept).
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LOL. Das aus sicherheitspolitischen Gründen gesuchte Gerät heisst Gepard und wurde just vor seiner sicherheitspolitisch motivierten Ausphasung modernisiert. Der Gepard wäre mit leichten Modifikationen auch in Afghanistan einsetzbar gewesen.
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Shahab3 schrieb:LOL. Das aus sicherheitspolitischen Gründen gesuchte Gerät heisst Gepard und wurde just vor seiner sicherheitspolitisch motivierten Ausphasung modernisiert. Der Geapard wäre mit leichten Modifikationen auch in Afghanistan zwecks Konvoischutz einsetzbar gewesen.

Absolut! Hätte man ihn behalten und stetig kampfwertgesteigert, hätten wir den Unfug jetzt nicht. Ein modifizierter Boxer wird nicht das leisten, was ein Gepard konnte. Alleine was die Geländegängigkeit angeht ist dieser um Längen besser wie der Boxer. Speziell konzipiert mit dem Leopard im Feld mitzuhalten. Der Boxer ist aus meiner Sicht dann eine Notlösung die am schmellsten realisierbar wäre! Ich habe den Bericht Merkels heute gesehen. Man möchte danach fast meinen das man willens ist auf 2% des Bips zu erhöhen. Lassen wir uns mal überraschen. Ohne mehr Geld geht es halt nicht. Es stehen mehrere große Beschaffungen an. MEADS, FCAS, MALE 2020, Leopard 2 Nachfolger usw.
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Neues zu SALIS:

Da der Vertrag mit dem Joint Venture zwischen Antonov (Ukr) und Wolga-Dnepr (Rus) 2017 ausläuft und aufgrund der Spannungen zwischen beiden Ländern nicht mehr fortgesetzt wird, wurden beide Firmen zur Angebotabgabe für eine Fortsetzung der Lufttransportleistungen aufgefordert.

Die zuständige NATO-Agentur hat jetzt die Angebote beider Bieter abgelehnt. Begründet wurde dies im Falle Antonov, dass deren Angebot zu teuer sei. Wolga-Dnepr wird keine verlässliche Einsatzfähigkeit attestiert, da für diese Überflugverbote in der Türkei oder Georgien verhängt werden könnten. Man will jetzt SALIS unter den beiden Bewerbern splitten, also über zwei separat Verträge weiterlaufen lassen.

Die Bundeswehr nutzt SALIS für etwa 35% ihres Luftfrachtaufkommens - momentan ein Volumen von 800 Flugstunden - und möchte dieses Volumen aufgrund der Probleme beim A-400M noch ausweiten. Allerdings zieht man mittlerweile einen Totalausfall von SALIS in Betracht und sucht nach Alternativen. 
Ein Beitritt zur Strategic Airlift Capability der NATO wird aber als keine Option betrachtet. Die SAC verfügt mit ihren drei C-17 über zu wenig Frachtraum und das Flugzeug wird nicht mehr produziert.

http://www.pivotarea.eu/2016/07/19/kampf...n-richten/
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(19.07.2016, 13:54)Vanitas schrieb: Neues zu SALIS:

Da der Vertrag mit dem Joint Venture zwischen Antonov (Ukr) und Wolga-Dnepr (Rus) 2017 ausläuft und aufgrund der Spannungen zwischen beiden Ländern nicht mehr fortgesetzt wird, wurden beide Firmen zur Angebotabgabe für eine Fortsetzung der Lufttransportleistungen aufgefordert.

Die zuständige NATO-Agentur hat jetzt die Angebote beider Bieter abgelehnt. Begründet wurde dies im Falle Antonov, dass deren Angebot zu teuer sei. Wolga-Dnepr wird keine verlässliche Einsatzfähigkeit attestiert, da für diese Überflugverbote in der Türkei oder Georgien verhängt werden könnten. Man will jetzt SALIS unter den beiden Bewerbern splitten, also über zwei separat Verträge weiterlaufen lassen.

Die Bundeswehr nutzt SALIS für etwa 35% ihres Luftfrachtaufkommens - momentan ein Volumen von 800 Flugstunden - und möchte dieses Volumen aufgrund der Probleme beim A-400M noch ausweiten. Allerdings zieht man mittlerweile einen Totalausfall von SALIS in Betracht und sucht nach Alternativen. 
Ein Beitritt zur Strategic Airlift Capability der NATO wird aber als keine Option betrachtet. Die SAC verfügt mit ihren drei C-17 über zu wenig Frachtraum und das Flugzeug wird nicht mehr produziert.

http://www.pivotarea.eu/2016/07/19/kampf...n-richten/

Welche Alternativen? Sie gibt es weit und breit nicht! Denke das im Endeffekt alles so bleiben wird.
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NATO SAC aufstocken und gut ists. Die USAF hat C-17 im Überfluss, könnte man ohne weiteres verdoppeln und verdreifachen.
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