(See) Sammler: Minenstreitkräfte
#31
Mit welchen Geschwindigkeiten wird hier normalerweise gefahren (USV)? Klassische Minenjäger fahren bei der Minenjagd extrem langsam. Gilt das hier auch?
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#32
Für das (Schlepp)sonar spielt es keine Rolle, ob der Träger bemannt oder unbemannt unterwegs ist. Insofern wird das USV, sofern es TSAM einsetzt, ebenso langsam fahren.
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#33
Frankreich hat seine Pläne zur Erneuerung der Minenabwehr vorgestellt -hier-:
8 "Toolkits", jeweils bestehend aus einem USV, autonomen und ferngesteuerten Drohnen
4 (+2) neue Minenabwehrschiffe
5 Minentaucherschiffe.
Die Toolkits sollen sowohl von den neuen Schiffen als auch stationär einsetzbar sein, z.B. zur Sicherung einer Flußmündung.
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#34
https://esut.de/2021/01/meldungen/25165/...sgewaehlt/

Radaranlage für das belgisch-niederländische Minensucherprogramm ausgewählt
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#35
https://marineforum.online/royal-navy-se...jYkmFeuvTg


Royal Navy setzt auf autonomes Minenräumen

Das Räumen von Minen gehört zu den gefährlichsten Aufträgen jeder Marine. Minenräumboote und Minenjäger werden speziell für diese Tätigkeiten konstruiert. Sie sollen die Seewege von den Explosionswaffen befreien und damit einen sicheren Verkehr ermöglichen. Da meist der genaue Ort einer Mine nicht bekannt ist, versucht man, die Boote und Besatzungen aus dem gefährdeten Gebiet herauszuhalten.
Die Royal Navy hat nun drei Systeme geordert, die selbständig Minen in einem vorher zugeteilten Gebiet zerstören können. Sie nutzen eine Technologie mit der Bezeichnung Combied Influence Sweep. Dabei zieht das autonom fahrende Schleppfahrzeug verschiedene Nutzlasten, die eine Vielzahl von magnetischen, akustischen und elektrischen Schiffssignaturen simulieren können. Das System ist relativ klein, sodass es schnell mit größeren Einheiten oder auch per Flugzeug weltweit verlegbar ist. Mit der Technologie werden auch moderne Digitalminen zur Explosion gebracht, die in schwierigen Gewässern kaum geortet werden können. Die Investitionskosten belaufen sich auf 25 Millionen Pfund. Für die Royal Navy ist das System ein weiterer Baustein auf dem Weg hin zu mehr autonomen Fahrzeugen und Hilfsmitteln.
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#36
Bewaffnung Niederländisch/ Belgische MCM:

Weiß hier im Forum jemand, worum die Minenabwehreinheiten 40mm Bofors/ BAE erhalten und die M-Fregatten die 40mm von Oto/ Leonardo erhalten sollen? Mit Standardisierung hat das wenig zu tun.

https://www.navaltoday.com/2021/02/10/ba...v-program/

https://www.navyrecognition.com/index.php/news/defence-news/2021/january/9547-anti-submarine-warfare-frigate-replaces-dutch-and-belgian-m-class-frigate.html#:~:text=The%20Netherlands%20and%20Belgium%20together,Submarine%20Warfare%20Frigate%20(ASWF).&text=The%20ship%20class%20will%20consist,will%20be%20the%20main%20task.
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#37
Wo und wann wurde denn 40mm Oto für die ASWF Fregatten als Auswahl bekanntgegeben?
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#38
(15.02.2021, 13:29)Ottone schrieb: Wo und wann wurde denn 40mm Oto für die ASWF Fregatten als Auswahl bekanntgegeben?

@Ottone:

offiziell nicht, aber in den Darstellungen sind die 40mm Oto Marlin enthalten. Deshalb denke ich schon, dass das dann auch so kommen wird.
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#39
Nope, das sind nur Platzhalter, der Auswahlwettbewerb läuft mWn noch. Es wäre daher nicht verwunderlich, wenn man sich der Entscheidung bei den Minenjägern anschlösse. Allerdings sind die Minenjäger ein belgisches Projekt, während die Fregatten von den Niederlanden geführt werden.
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#40
Neue Minenjäger für italienische Marine:

https://www.navalnews.com/naval-news/202...cm-vessel/
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#41
https://www.behoerden-spiegel.de/2021/02...ederlande/

Die belgische und niederländische Marine erhalten die Bofors 40 Mk4 als neues Marinegeschütz. Die Bofors 40 Mk4 ist ein flexibles Geschützsystem, dessen leichte und kompakte Bauweise eine große Reichweite mit einer hohen Feuerrate verbindet. Im Rahmen des Mine Counter Measures Vessels (MCMV) Programms, mit dem die beiden Marinen ihre Minenjagdflotten aufbauen wollen, werden die 12 neuen Schiffe das nun gewählte Geschütz erhalten.

Im Rahmen des MCMV-Programms erhielt Belgium Naval & Robotics – ein Konsortium aus Naval Group und ECA GROUP – im Jahr 2019 einen Auftrag über zwölf Minenjäger und deren Drohnensysteme für die belgische und die niederländische Marine. Nach einer dreijährigen Entwurfsphase durch die Naval Group wird Kership nun die Entwurfs- und Produktionsphase durchführen.

Sechs Schiffe sollen an die belgische und sechs an die niederländische Marine geliefert werden, wobei die erste Lieferung für 2024 geplant ist. Sie werden mit einem kompletten Drohnensystem von ECA GROUP ausgestattet, das insgesamt mehr als achtzig Unterwasser-, Überwasser- und Luftdrohnen enthält, die ausschließlich für Minenabwehrmaßnahmen eingesetzt werden sollen.
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#42
https://esut.de/2021/03/meldungen/25876/...hrschiffe/

Die zwölf von Belgien und den Niederlanden gemeinsam in Auftrag gegebenen Minenabwehrschiffe werden mit dem Überwachungsradar Scanter 6000 des dänischen Herstellers Terma ausgestattet. Sie werden ab 2022 innerhalb von acht Jahren geliefert.

“Die hochauflösenden Scanter 6000-Radare werden die belgischen und niederländischen Minenabwehrschiffe in die Lage versetzen, kleine Ziele – vom Horizont bis zum Schiff selbst – auf der Oberfläche und im niedrigen Luftraum bei allen Wetterbedingungen zu erkennen und zu verfolgen”, erklärte Terma-Vertriebsleiter Lars Veis Laursen.

Belgien und die Niederlande wollen ihre Tripartite-Minenjäger gemeinsam ersetzen. Das Konsortium Belgium & Naval Robotics, bestehend aus den französischen Unternehmen Naval Group und ECA Group, wird die ersten neuen Minenabwehrschiffe im April 2024 an die belgische Marine ausliefern. Danach erhält Königliche Niederländische Marine ihr erstes Schiff. Beide Marinen werden jeweils sechs Schiffe erhalten.

„Das Scanter 6000 ist ein kohärentes X-Band-2D-Festkörperradar, das von Terma entwickelt wurde, um die Anforderungen des Marktes nach verbesserter Situationserkennung an der Oberfläche und im unteren Luftraum bei allen Wetter- und Seebedingungen zu erfüllen. Es wurde speziell als erschwingliche Lösung konzipiert, um die Lücke zwischen Standard-Navigationsradaren für die Schifffahrt und den sehr teuren militärischen Überwachungsradarsystemen zu schließen. Das Radar bietet einzigartige Möglichkeiten für fortschrittliche Navigation, Luftraumüberwachung einschließlich Hubschrauberkontrolle und Oberflächenüberwachung mit Verfolgung von kleinen Zielen wie Jet-Skies oder autonomen Oberflächeneinheiten bis zum Horizont“, heißt es bei Terma.
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