ARMATA Plattform (T-14, T-15, PzH)
#31
revan schrieb:Scheint dass der T-14 noch nicht ganz ausgereift ist, bzw. arge qualitative Mängel aufweist. Hier z.b bleibt einer bei der Parade liegen und muss darauf von einen Bergepanzer abgeschleppt werden.

https://www.youtube.com/watch?v=DeJzuo2TsfM

Anschließend versucht man die Peinlichkeit in guter Sowjetisch/Russischer Tradition als geplante Demonstration der Bergung von modernen Kriegsgerät auf dem Schlachtfeld darzustellen (wer es glaubt). :lol:


@Quintus,

Quintus Fabius schrieb:Was man weiß ist, dass sehr viel von dem ursprünglichen Konzept gestrichen wurde. Beispielsweise die seperate 30mm MK mit hoher Elevation welche die gezeigten Panzer jetzt nicht mehr aufweisen usw.

Da fehlt aber neben der 30mm Kanone auch der 57mm Granaten Werfer oder ?

Quintus Fabius schrieb:Ein wesentlicher Punkt und Unterschied im Vergleich zu unseren westlichen KPz ist natürlich der Ladeautomat (kein Ladeschütze) und dass der Turm unbemannt ist !

Zudem soll er ja auch noch über einen besonders geschützten Kampfraum für die Besatzung verfügen. Was mich brennend am den Panzer interessiert, ist ob er über ein Abstands activen Hard-Kill Schutzsystem verfügt und natürlich auch ob der T-14 eine Verbunds Panzerung aufweist.

Letzteres ist nämlich ein sehr teurer Spaß der folglich auch entsprechend schwer mit dem Einheitskonzept im Einklang zu bringen ist.

Das war nicht das einzige Problem :mrgreen: Wasser marsch Confusedhock:

http://youtu.be/1tMvBFgnmY8
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#32
@WideMasta,

WideMasta schrieb:Das war nicht das einzige Problem :mrgreen: Wasser marsch Confusedhock:

http://youtu.be/1tMvBFgnmY8

Ah, das war doch kein Porblem, sondern nur eine Forführung in Moderner Löschtechnik ! :lol:

@Allgemein,

Zum T14 Armata habe ich übrigens eine sehr Detaillierte Analyse gefunden, die auch sehr gute Bilder von allen Seiten beinhaltet.

http://defense-update.com/20150509_t14- ... lysis.html

Zitat:New Russian Armor – First analysis: Armata

Preliminary analysis of the new Russian Armata family of vehicles - based on images collected prior to the May 9, 2015. This analysis will be updated throughout the week, to reflect new insight gained following the public debut of the new Russian armor.....

Die wohl besorgniserregendste Neuerung ist meiner Meinung nach das Hardkill System des T14 das die auch so schon kleine Panzertruppe der NATO arge Probleme bereiten dürfte. Um den T14 effektiv begegnen zu können wird man entweder Munition entwickeln und einführen müssen die das Hardkill-Systeme des T14 bereits beim ersten Schuss überwindet oder wenigstens die eigenen Panzer mit Hardkill-Systemen ausstatten müssen, am besten natürlich beides.
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#33
Oder man könnte als Ergänzung kostengünstigere Panzerjäger Verbände aufstellen - welche zudem aufgrund der Fähigkeiten moderner PALR auch in vielen anderen Szenarien nützlich wären und teilweise Eigenschaften der Raketenartillerie hätten. Zudem sollte man die Panzerabwehrfähigkeiten der RakArt und Art massiv ausbauen.

Abstandsaktive Schutzmaßnahmen sind gar nicht so einfach mit einem ersten Schuß ausschaltbar. Aber mit einer Vielzahl von sehr zeitnah einschlagenden Schüssen relativ leicht. Das spricht für eine hohe Kadenz, die Verwendung von HEI unmittelbar vor dem Einschlag der KEP, und vor allem auch für Abstand, also für Raketen.

Speziell für unsere Kampfpanzer würde ich daher Systeme wie LAHAT ausbauen und vermehrt beschaffen und die Koordination unseres Feuers verbessern und weiter entwickeln. Der entscheidende Faktor im Panzerkampf der Zukunft wird meiner Überzeugung nach eben nicht mehr die Frage der Einzelleistung der Munition eines Panzers sein, sondern die Koordination der Streitkräftegemeinsamen Feuerunterstützung zu der auch das Feuer der Kampfpanzer mit hinzu genommen werden muss und welches ebenfalls viel besser koordiniert werden muss.

Eigene Kampfpanzer, Panzerjäger, Artillerie usw müssen gemeinsam und koordiniert gegen den feindlichen schweren Verband aus großer Distanz wirken. Diese Koordination des Feuers ist wesentlich wichtiger als die einzelne Leistung in Bezug auf das Einzelsystem.
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#34
http://www.janes.com/article/51469/russ ... revolution

Ein detaillierter Artikel über die neuen russischen Panzerplattformen von Janes.

Und hier von defense-update:

http://defense-update.com/20150509_t14- ... Vg8x-mJjcv
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#35
@Quintus Fabius,

Quintus Fabius schrieb:Abstandsaktive Schutzmaßnahmen sind gar nicht so einfach mit einem ersten Schuß ausschaltbar. Aber mit einer Vielzahl von sehr zeitnah einschlagenden Schüssen relativ leicht. Das spricht für eine hohe Kadenz, die Verwendung von HEI unmittelbar vor dem Einschlag der KEP, und vor allem auch für Abstand, also für Raketen.

Man muss aber dabei bedenken, dass ATGMs auch sehr teuer in Vergleich zur Rohrverschossenen Panzerabwehrmunition sind. Auch lassen sich ATGMs noch um einiges einfacher durch Soff und Hardkill-Systeme gleichermaßen abwehren, zudem ist die Kadenz und die Feuerdichte von ATGMs deutlich geringer. So z.b vermag es ein M1A2 oder ein Leopard 2A6/7 in nur einer Minute bis zu 12 Schuss auf ein feindliches Ziel abzugeben, wohingegen ein Schützenpanzer mit ATGMs nur eine Salve von 2-4 Raketen auf dem Feind zu verschießen vermag. Zudem führt ein Kampfpanzer wie der M1A2 oder der Leopard 2A6 bis zu 42 Schuss an Munition mit, wäre also deutlich besser für die Sättigung des Feindes geeignet.

Quintus Fabius schrieb:Diese Koordination des Feuers ist wesentlich wichtiger als die einzelne Leistung in Bezug auf das Einzelsystem.

Ein auf die Überwindung der Abstandsaktiven Maßnahmen optimiertes Geschoß währe trotzdem sehr wichtig. Zudem sehe ich da sehr wohl einige gute Ansätze für, so etwa ist Rohrverschossenen Panzerabwehrmunition nahezu unempfindlich gegen Softkill Systeme und das Hardkill System baut auf ein Radarsystem auf das sich möglicherweise gezielt jammen ließe. Es ist nämlich eines wenn eine realistische Chance besteht den Gegner mit dem ersten oder zweiten Schuss zu töten oder ob man dazu 12 Schuss benötigt.
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#36
Bin ja kein Fachmann, aber bei den den T-90 hat mir gefallen, wie flach der Turm gehalten und die reaktive Panzerung konstruiert wurde. Generell wie die Russen einfache Konstruktionen geschaffen haben und so auch die Kosten tief hielten. Für die Besatzung Pech wenn die Panzerung penetrierte, aber dafür leisten sich die Russen 3 Panzer wo wir einen haben.
Das Argument M-1 gegen T-72 im Irak lasse ich nicht gelten, denn die T-72 waren nicht modernisiert und die Besatzung auch nicht gerade das gelbe vom Ei. Ich denke ein T-90 mit einer russischen Besatzung macht es einem Nato Panzer ob Challanger, Leclerc, M-1 oder Leo2 nicht einfach.
Was mich beim T-14 enttäuscht, ist das der Turm jetzt so hoch wie bei den westlichen Mustern geraten ist und somit der Vorteil, möglichst flacher Turm dahin ist. Die Turmfront hat einige Nischen wo sie gegnerische Geschosse austoben kann, statt abzuprallen. Was meinen die Fachleute dazu?
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#37
Aufgrund der Möglichkeiten heutiger Geschosse/Raketen hat ein flacher Turm keinen nennenswerten praktischen Vorteil mehr.

Insgesamt aber ist die Größe des T-14 erstaunlich, vor allem wenn man ihn mal direkt neben einen T-90 stellt. Damit meine ich gar nicht mal die Höhe oder Turmform, sondern vor allem die Länge und dass Volumen insgesamt.
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#38
Vielleicht kaufen die Inder den T-14 ?

posting.php?mode=reply&f=39&t=735
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#39
Quintus Fabius schrieb:Vielleicht kaufen die Inder den T-14 ?

posting.php?mode=reply&f=39&t=735
So wie die Pak Fa? :mrgreen:

Hmm, dann wird ab 2040 ausgeliefert.
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#40
Hier ein Film über das Innere eines T-14:

https://www.youtube.com/watch?v=TQLG0bOy7SY

Ein Gedanke von mir dazu: jede Menge Elektronik, Bildschirme, digitale Elemente. So was ist anfällig für Erschütterung und Schock. Mit einer Mittelkaliberkanone im Bereich zwischen 57mm und 76mm könnte man eine große Zahl Geschosse in kürzester Zeit auf so einen Panzer abfeuern und diese durchdringen zwar nicht die Panzerung, aber die Einschläge führen zu Störungen und zum Ausfall der Elektronik und damit zur Kampfunfähigkeit des Panzers weil diese dann seine Waffen nicht mehr benutzen kann.
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#41
Quintus Fabius schrieb:Hier ein Film über das Innere eines T-14:

https://www.youtube.com/watch?v=TQLG0bOy7SY

Ein Gedanke von mir dazu: jede Menge Elektronik, Bildschirme, digitale Elemente. So was ist anfällig für Erschütterung und Schock. Mit einer Mittelkaliberkanone im Bereich zwischen 57mm und 76mm könnte man eine große Zahl Geschosse in kürzester Zeit auf so einen Panzer abfeuern und diese durchdringen zwar nicht die Panzerung, aber die Einschläge führen zu Störungen und zum Ausfall der Elektronik und damit zur Kampfunfähigkeit des Panzers weil diese dann seine Waffen nicht mehr benutzen kann.

Im Puma sieht das nicht viel anders aus du :wink:
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#42
Zweifelsohne, gerade deshalb machen solche Mittelkaliberkanonen Sinn. Meiner Kenntnis nach ist die Elektronik in einem SPz wie dem Marder gegen 20mm Beschuss immun. In einem besser geschützten PUMA wird auch eine 30mm in vielen Fällen keinen Systemausfall garantieren. Eine 57mm aufwärts aber wird diese Systeme gerade eben zum Ausfall bringen, und sie bietet auch die Möglichkeit, die Panzerung eigentlicher aller Panzerfahrzeuge außer Kampfpanzern zu durchschlagen, während ein PUMA gegen 30mm abwärts gut geschützt ist.

Gerade das macht meiner Ansicht nach ein stärkeres Kaliber für den PUMA notwendig, als absolute Minimalforderung eine 35mm oder eine 40mm CTWS. Zudem verbraucht man so für die gleiche Wirkung gegen gehärtete Deckungen weniger Schuss.

Und gerade die russischen Panzer sind nicht so gut geschützt wie westliche Modelle, und hier wäre eine entsprechende Mittelkaliberkanone auf unserer Seite noch verheerender. Für die 76mm Kanonen von Oto Melara gibt es sogar entsprechende Vulcano Munition und so könnte man NLOS diese Munition gegen russische Panzerverbände einsetzen und deren Dachpanzerungen durchschlagen und jede Reaktivpanzerung oder Abstandsaktive Maßnahmen in einer Salve herunter schießen.
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#43
Neues Bild mal von vorne mit guter "Größenangabe".
Link: http://4.bp.blogspot.com/-z7fNwBIF7MY/V ... 15%2B3.jpg
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#44
Von Janes noch mal überarbeitet eine Zusammenfassung aller Typen:

http://www.janes.com/article/51469/russ ... revolution
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#45
Irgendwie sehe ich das ganze Konzept als enorm sinnvoll an und vorallem mit enormen Potenzial bezüglich wirtschaftlichen Aspekten. Billiger, bessere Logistik, bessere Wartung, dadurch höherer Anteil der kämpfenden Truppe und und und.

Hätte man die Einheitsplattform bei uns mal besser umgesetzt. Nun wurschtelt man mit Boxer, Puma und "bald" nen neuen MBT rum. Und aus Kostengründen hat man die Einheitsplattform eingesparrt. Nun tanzt man auf 10 Hochzeiten und es wird erst recht nicht billiger als es die Einheitsplattform wäre.

Mal sehen wie sich die Plattform der Russen im Einsatz bewährt. Aber rein vom theoretischen Standpunkt bisher, hat das ganze Konzept enormes Potenzial und unsere Rüstungspolitik könnte sich dort mal ein gewaltiges Scheibchen abschneiden.
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