Bundeswehr 2020: Wunschkonzert
#16
@Quintus Fabius
Ich verstehe zu wenig von den einzelnen Bereichen, aber gut find ich, dass du einzelne Geräte ersatzlos streichen würdest und Schwerpunkte setzt. Und zwar dort wo man wirklich kämpft, dort muss man konkurrenzfähig sein. In den vielen speziellen Unterstützungsfahrzeugen die eh keinen Angriffen/Minen mehr standhalten können, seh ich auch keinen Sinn. Ich denke auch, dass die Infanterie massiv gestärkt werden muss, dann hat man die Feuerkraft immer vor Ort und kann sofort reagieren. Dann braucht es aus meiner Sicht die perfekte Aufklärung für die Infanterie und das kann nur ein UAV leisten, dass z.B. 20 Stunden in der Luft über der Infanterie schweben und die Truppe direkt mit Infos versorgen kann. Wenn durch das Fluggerät auch noch geschossen werden kann, umso besser. Aber meiner Meinung nach, ist die Aufklärung das wichtigste Instrument um eigene Verluste der Infanterie vermeiden zu können.

Die Artillerie seh ich nicht als sinnvolles Mittel in zukünftigen Konflikten. Zu 95% triffst du die Falschen mit diesem Unsinn. Häuser und Äcker umpflügen sollte wirklich nicht mehr das Mittel sein, wenn man aus der Luft sehr präzise Ziele ausschalten kann. Für mich wieder so eine Doppelspurigkeit die einfach nicht nötig ist, zu was hat man die Luftwaffe? Diese sündhaft teuren Jets muss man doch einsetzen, das Bisschen was sie in der Luftverteidung leisten, ist doch ein Witz im Verhältnis zu dem was sie kosten.
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#17
http://www.youtube.com/watch?v=FU_TgMwfA4w&feature=plcp

In meinen Augen die beste Doku über die Bundeswehr in Afghanistan, die je gemacht wurde. Absolut sehenswert!

Ich bin stolz auf unsere Jungs!
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#18
Der Macher des Videos aber offenbar nicht. Bei mir steht: "Dieses Video wurde vom Nutzer entfernt"...
Ich lass Deinen Beitrag mal stehen, bitte versuch, das Video sonst aufzutreiben und hineinzueditieren. Oder halt was ähnliches. Falls nichts kommt, lösche ich :wink:
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#19
Die Doku nennt sich "Foxtrott 4 - 6 Monate Afghanistan" und ist leider nicht mehr im Netz verfügbar. Eine super Doku, die auf einem Level mit "Our War" und "Royal Marines: Mission Afghanistan" anzusiedeln ist.

Ich hoffe, dass sie bald wieder verfügbar sein wird ... Cry
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#20
phantom:

Moderne Artillerie ist (fast) ebenso präzise wie ein Luftschlag. In Kombination mit bei den Kampftruppen vorhandenen "Artilleriebeobachtern" und einem modernen Feuerleitsystem kann moderne Artillerie äußerst präzise über weite Distanzen hin wirken. Im Gegensatz zu Flugzeugen/Drohnen die über dem Einsatzgebiet in der Luft "kreisen" müssen, ist sie immer vorhanden, kann feuerbereit herumstehen und verursacht so fast keine Kosten. Sie ist daher viel kostengünstiger als eine ständige Luftpräsenz. Aufgrund der sehr hohen Reichweiten moderner Artilleriegeschütze können diese aus ihren Stellungen heraus sofort Kampftruppen selbst in erheblicher Entfernung mit einem Feuerschlag unterstützen, wenn dies benötigt wird. Und im Gegensatz zu einem Flugzeug, dass irgendwann seine Bombenlast komplett los ist, kann eine Artillerieeinheit immer weiter feuern.

Gefechte dauern auch heute noch oft ziemlich lange. Nur aus der Luft ist es aufgrund der verfügbaren Stückzahlen von Flugzeugen oft nicht möglich, eine durchgehende Luftnahunterstützung zu gewährleisten, dass kriegen oft nicht mal die Amis hin. Mit einem durchgehendne Artilleriefeuer kann jedoch über beliebige Zeiträume hinweg präzise auf den Feind eingewirkt werden.

Kurzum: die Artillerie kann aus der Luft nicht ersetzt werden. Da die heutigen assymetrischen Krieg zudem eine Frage der Kosten und Ausdauer sind, ist hier noch das viel bessere Preis-/Leistungsverhältnis der Artillerie im Gegensatz zu Luftschlägen zu bedenken. Artilleriefeuer ist vergleichsweise billig und wird umso günstiger, je präziser es erfolgt.

Heutige moderne Artillerie ist von deinem Bild des Wälder und Felder Umpflügens genau so weit weg, wie heutige moderne Kampfflugzeuge von den Bomberflotten des Zweiten Weltkrieges.
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#21
Quintus Fabius schrieb:Heutige moderne Artillerie ist von deinem Bild des Wälder und Felder Umpflügens genau so weit weg, wie heutige moderne Kampfflugzeuge von den Bomberflotten des Zweiten Weltkrieges.
Ohne Lenkung trifft man mit Rohrwaffen auf diese Distanzen einfach nichts. Da bleibt dir nur Felder und Häuser umpflügen. Und wenns gelenkte Munition ist, dann kostet es wieder.
Gut, wenn die Infrastruktur eh egal ist, und du bei jedem Einsatz mehrere Millarden $ Bausubstanz dem Erdboden gleich machst um vielleicht mal einen Soldaten zu treffen. Tschuldigung, aber dieses Waffensystem gehört zu den stupidesten Dingern die der Krieg je hervorgebracht hat. In etwa auf der gleichen Stufe wie die Minen, da verrecken auch gefühlte 99% Zivilisten an dem Schrott.

Man kann es heute besser lösen, da sollte man nicht so prähistorische Waffensysteme bestätigen nur weil sie billig sind. Ich weiss, Ethik ist nicht dein Steckepferd. Aber so was heute noch zu propagieren/ in diese Richtung zu planen, find ich einfach verantwortungslos. Holen wir die Chemie und Biowaffen wieder raus, die kosten noch viel weniger und da können mit ein paar Bomben oder Granaten 1000nde krepieren und die Bausubstanz bleibt sogar erhalten. :evil: Kollateralschaden gilt es wenn möglich zu vermeiden, wenn man da einfach den günstigsten Weg geht, hat man in UNO/Friedensmissionen nichts verloren. Sorry, von solchen Leuten fühl ich mich nicht vertreten.
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#22
phantom:

Natürlich entspricht die Präzision einer Artilleriegarnate nicht der einer modernen Bombe, aber sie ist ausreichend. Und ebenso natürlich ist ein Einsatz schwerer Artillerie in einer Friedensmission aufgrund der Kollateralschäden oft nicht angebracht. Aber sollten wir unsere Streitkräfte wirklich nur auf solche Friedensmissionen hin rüsten?

Artillerie hat ein sehr viel besseres Preis-Leistungsverhältnis bei der Auslöschung menschlichen Lebens als Schläge aus der Luft. Aus diesem höchst einfachen Grund wird Artillerie von allen Armeen der Welt angewendet.

Und natürlich spricht die gleiche Logik beispielsweise für den Einsatz von Chemischen Waffen. Solche Waffen sind jedoch international geächtet und die aus dem Einsatz resultierenden Sanktionen und Maßnahmen anderer verschlechtern hier das Preis-Leistungsverhältnis.
Artillerie hingegen wird nicht geächtet und ist allgemein üblich, kann also verwendet werden.

Der im Moment kurzfristig günstigste Weg ist im Krieg daher nicht immer der insgesamt günstigste.

Ethik, Verantwortung und Krieg in einem Atemzug nun zu nennen und zur Grundlage seiner militärischen Planungen zu machen ist nun eine besonderheit unserer derzeitigen westlichen Militärkultur und der von ihr betriebenen stark ritualisierten Kriegsführung. Jeder Krieg aber entwickelt sich in sich selbst in Richtung des totalen Krieges, der eine schneller, der andere langsamer.

Jede Partei in einem Krieg wird daher über kurz oder lang ihre Maßnahmen eskalieren, um durch diese Eskalation Vorteile zu erlangen. Gleich wie zurückhaltend, verantwortungsbewusst oder menschenfreundlich, auf Dauer wird dies alles der reinen zweckmäßigkeit geopfert.

Artillerie ist zweckmäßig und wird von der Öffentlichkeit (aus Mangel an Sachkenntnis) nicht geächtet, sie ist daher ein hervorragendes Mittel.

Selbst die Bundeswehr hat deshalb hier und heute schwere Artillerie in Afghanistan im Einsatz. Und jede Armee die solche Artillerie in Afghanistan einsetzte und einsetzt, erlangte dadurch immense militärische Vorteile die mit reinen Luftschlägen vorher so nicht erzielbar waren.

Zitat:Sorry, von solchen Leuten fühl ich mich nicht vertreten.

Soldaten vertreten ja nicht die Menschen, sie versuchen Politische Ziele mit Gewalt umzusetzen. Das ist ein praktisch-technischer Vorgang. Wenn man schon so weit ist, dass die Ziele die man erreichen will auch mit dem Töten von anderen Menschen erreicht werden sollen, dann ist nur noch die Frage, was zweckmäßig ist und womit man durchkommt. Beides bedingt heute einander, aufgrund der Wechselwirkungen zwischen Bevölkerung, Wirtschaft, Politik und Militär im Kampfeinsatz.

Die Frage sollte nicht sein, was ethisch richtig ist, sondern was funktioniert.

Die Frage der Funktionalität kann solche Waffen ausschließen, ebenso wie sie Chemiewaffen aussschließt. Waffen die Menschen töten jedoch aufgrund von ethischen Bedenken auszuschließen, das verunmöglicht eigentliche jede Kriegshandlung.

Deine Vision eines sauberen Luftkrieges ist auch nur ein Traum, aus der Luft gibt es ebenfalls eine Menge Kollateralschäden. Der Feind versteckt sich ja gezielt zwischen den Zivilisten ! Wie willst du ihn da gezielt heraus Bomben?

Ob ich das Haus mit Artillerie einschieße oder mit Bomben zerstöre, am Ende ist das Haus zerstört und die Zivilisten darin sind Tot !

Und ein Haus treffe ich mit Artillerie durchaus gezielt.

viewtopic.php?f=37&t=1907&p=157906#p157906
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#23
Also hier muss man das ganze mit der Artillerie mal aufsplitten:

1. Die Kosten

Eine Fliegerbombe oder eine Artilleriegranate sind "kleker" Beträge, teuer werden sie durch die Lenksysteme. Und da sind Artilleriegranaten im Moment noch etwas teuerer, da das GPS hier aufgrund der sehr viel höheren G Kräfte beim Abschuss mehr gehärtet werden muss. Aber das wird. Diehl z.B. entwickelt für die 127mm Kanone der F125 und der 155 mm Kanone der PZH2000 zusammen mit OTO Malera eine GPS und Lasergelenkte Artillierie Granate. Die Treffgenauigkeit ist voll kommen identisch mit GPS und Lasergelenkten Bomben, GPS ca. 5-10 m Laser ca.1m.

Dann kommen die Transportkosten in den Einsatz (Afghanistan), die sind erstaunlicherweise auch bei der PzH billiger, da für den Tornado z.B. jede Menge mehr Gerät Werkzeuge und Ersatzteile benötigt werden.

Auch muss eine deutlich teurere Infrastrucktur vorgehalten werden für Kampfflieger (z.B. Schelter, Treibstoff Lager, speziallisten Vor Ort).

Die Unterhaltskosten für Kampfflugzeuge ist in Afghanistan fast doppelt so teuer wie in Deutschland, alleine was den Kerosin angeht.
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#24
Auch konventionelle Artilleriegranaten sind hinreichend genau. Man muß ein Ziel für das Artillerie eingesetzt wird nicht zwingend auf unter 5 m genau treffen.

Wenn der Feind beispielsweise von einem Berghang aus feuert und man die Stellung nicht genau ausmachen kann und man ein bestimmtes Gebiet mit Ari bestreichen will genügen ganz normale Granaten durchaus um dieses Ziel sicher mit zu treffen.

Sitzt der Feind nun in einem Gehöft, einem Gebäudekomplex kann man diesen ebenfalls mit konventionellen Granaten recht sicher treffen. Viele unterschätzen die Leistungsfähigkeit speziell des deutschen Feuerleitsystems (ADLER). Das ist ein herausragend gutes System und die Präzision ist selbst mit konventioneller Munition erstaunlich hoch. Mit einer Salve ganz normaler konventioneller Granaten kann man ein Haus mit einiger Sicherheit zumindest mit einem Schuß treffen. Das man das in einem Dorf voll mit Zivilisten natürlich nicht tun sollte, versteht sich von selbst, hier wäre aber auch ein Luftschlag nicht sinnvoller, da der Feind grundsätzlich Zivilisten als lebende Schutzschilde mißbraucht.

Die Kosten sind aber eben nicht alles, im Gegenteil. Die ständig vorhandene Feuerbereitschaft, Tag und Nacht ist noch wesentlicher. Man kann für sehr geringe Kosten die Artillerie ständig feuerbereit halten (im Gegensatz zu Kampfflugzeugen die dafür in der Luft über dem Einsatzgebiet permanent präsent sein müsssten).

Und man kann mit einer solchen Panzerhaubitze nur mit einer normalen Zuladung an Granaten sehr viel länger auf den Feind einwirken als es ein Bomber könnte. Der hat seine Bomben irgendwann abgeworfen. Die Haubitze hingegen kann immer weiter feuern. Gerade die Panzerhaubitze 2000 überhitzt dabei noch nicht mal irgendwann, die kann ihren gesamten Granatenvorrat abschießen und ist dann immer noch feuerbereit (muß nur nachgeladen werden).

Gezogene Artillerie wie die M777 kann sogar noch viel länger Feuern, solange wie Granaten da sind. Die könnte im Endeffekt 24 Stunden lang ununterbrochen durchfeuern, vorausgesetzt es gibt eine Ersatzmannschaft die die Artilleristen ablöst (Erschöpfung) und vorausgesetzt man hat genug Granaten.

Da gezogene Artillerie wie die M777 sehr sehr sehr leicht ist (entstand ja aus dem Ultra Lightweight Howitzer Programm), die wiegt gerade mal 4 Tonnen, und sehr beweglich, kann sie zu einem Bruchteil der Kosten einer Panzerhaubitze in ferne Länder verbracht werden. Trotzdem handelt es sich um ein vollwertiges 155 mm Geschütz ! das jede nur denkbare Munition abfeuern kann.

http://en.wikipedia.org/wiki/M777_howitzer

Da sowohl die Amis, wie auch die Kanadier, Australier (und Inder usw) und bald die Briten diese Waffe verwenden, wäre das eine sehr kostengünstige Möglichkeit für die Bundeswehr, ihre Artillerie immens zu verstärken (Synergieffekte, geringe Kosten aufgrund Massenproduktion, identische Waffen in mehrere NATO Armeen). Für die derzeitigen Konflikte wäre diese Waffe ideal geeignet und würde es uns ermöglichen, mit marginalen Kosten eine immens starke Artillerie in fernsten Ländern in den Einsatz zu bringen.

Die M777 hat sich bereits im Feld praktisch bewährt, ist äußerst robust und äußerst wartungsarm und für eine Haubitze ihres Kalibers geradezu unglaublich leicht. Sie kann per Hubschrauber luftverlastet werden. Sie hat im Feld im Kampf bereits immense Leistungen gebracht und mehrere schwere Gefechte für die westlichen Truppen in Afghanistan entschieden. Ein hervorragendes und günstiges System.

Ich würde 120 dieser Geschütze für die Bundeswehr beschaffen, wenn ich irgend was zu entscheiden hätte (ILML). Geteilt durch 3 macht das 40 maximal mögliche Geschütze für einen Auslandseinsatz. 40 Haubitzen im Kaliber 155 mm liefern eine immense Feuerkraft. Damit könnte man den Feind wortwörtlich wie übertragen jederzeit und überall zerschlagen.
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#25
Ne schlaue Lösung könnte Archer sein, mit GPS gesteuerter Artilleriemunition.
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#26
Warum so kompliziert. Lasergelenkte Varianten sind präziser und störunanfälliger wie GPS theoretisch sein kann http://www.youtube.com/watch?v=ThE2VoJL2Kk
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#27
Da wir ja hier beim Wunschkonzert sind, kommen wir mal zum Streichen und Abschaffen:

7 Einsparmöglichkeiten

Dienstanzug und Gesellschaftsanzug werden ersatzlos abgeschafft. Es gibt nur noch den Feldanzug. Die verschiedenen Mützentypen und Baretts werden alle abgeschafft und nur noch eine rein praktische Einheitsmütze getragen (vom Typ her ein Boonie Hat). Vom Feldanzug gibt es nur noch zwei Typen (5 Farb Tarndruck und 3 Farb Tarndruck)

Das Wachbataillon der Bundeswehr wird abgeschafft, die Soldaten in eine normale Jägereinheit übernommen.

Alle Ordnonannzen werden abgeschafft.

Alle Musikkorps werden abgeschafft. Die ganzen Sporteinheiten/Sportsoldaten weg.

Die Zivilen Wachdienste vor Kasernen werden entlassen, und durch Soldaten ersetzt.

Die ganzen Logistik, Nachschub usw Einheiten werden vom Personal her verschlankt, es gibt viel zu viele Nachschubeinheiten in Deutschland ohne diesen klar zugeordnete Kampfeinheiten. Beispielsweise weiß ich von mindestens 2 Versorgungsregimentern die genau genommen keine wirkliche Aufgabe mehr haben, und da wird sich in diesem Bereich sicher noch einiges mehr finden lassen.

Fahrzeuge: (unter außer Dienst stellen bedeutet: Stück für Stück an andere Länder verkaufen und keine weiteren mehr beschaffen
und keine Konventionalstrafen an die Verräter der Rüstungsindustrie bezahlen)

Heer:

Die verbliebenen Bv 206 D/S werden von derzeit 290 auf 50 Stück reduziert.

Die Bv 206 S werden von derzeit 79 auf 50 Stück reduziert.

Die verbliebenen M 113 werden allesamt außer Dienst gestellt.

Der Transportpanzer Fuchs wird außer Dienst gestellt.

Die ganzen verschiedenen LKW Typen sind zu vereinheitlichen.

Der Enok wird außer Dienst gestellt.

Der Fennek wird außer Dienst gestellt.

Der Dingo 1 wird außer Dienst gestellt.

Der Mungo wird außer Dienst gestellt.

Der Eagle IV wird außer Dienst gestellt.

Luftwaffe:

Die verbliebenen 50 F-4 Phantom werden sofort außer Dienst gestellt.

Der Airbus A 310-304 VIP wird zu einem A 310-304 MRTT umgebaut (somit 5 von diesen statt 4).

Die 2 Do228 weg, die P-3C Orion weg, Airbus A319CJ weg, die Airbus A340-313 weg, die Airbus A340/313 werden auf 1 Stück reduziert. Eventuell kann man aus den ganzen Airbus der Flugbereitschaft noch einen in einen MRTT Typen umbauen, so dass man insgesamt dann 6 Flugzeuge für MedEvac hat.

Die Bombardier Global 5000 weg.

Die verschiedenen Bo 105 Hubschrauber weg. Die Eurocopter VIP werden auf 1 Stück reduziert.

Marine:

Die 2 Mehrzwecklandungsboote weg, die verbliebenen Schnellboote auf 5 reduzieren, und die Zahl der Fregatten der Bremen Klasse sofort von 7 auf 3 reduzieren. Die Gorch Fock wird abgeschafft und die Ausbildung findet im weiteren auf den Kriegsschiffen statt.

Die Barkasse Marine 1 wird bei irgendeiner Übung als Ziel zerballert und versenkt !!

...(und wieder keine Zeit mehr, bis morgen dann)
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#28
Der Gegner ist doch längst weg, wenn man mit der unbeweglichen Artillerie anrückt. Dass man mit der Artillerie in Afghanistan erfolgreich sein soll, ist doch reinste Selbstbeweihräucherung.

Zitat:Sitzt der Feind nun in einem Gehöft, einem Gebäudekomplex kann man diesen ebenfalls mit konventionellen Granaten recht sicher treffen. Viele unterschätzen die Leistungsfähigkeit speziell des deutschen Feuerleitsystems (ADLER). Das ist ein herausragend gutes System und die Präzision ist selbst mit konventioneller Munition erstaunlich hoch. Mit einer Salve ganz normaler konventioneller Granaten kann man ein Haus mit einiger Sicherheit zumindest mit einem Schuß treffen.
Aber für das brauchst du Aufklärung, da kannst du die Bombe auch gleich ans UAV peppen. Also so ein ineffizienter Mist, bis der ganze Schrott nur verschoben ist, tsts. Du verharrst immer in deiner "Feuerkraft über Alles"-Ideologie. Wenn du besser aufklärst, ist nicht mal die Hälfte aller Waffen nötig. Dort happert es bei allen Armeen ausser vielleicht bei den US-Streitkräften die einen deutlichen Schritt weiter sind.
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#29
phantom schrieb:Der Gegner ist doch längst weg, wenn man mit der unbeweglichen Artillerie anrückt. Dass man mit der Artillerie in Afghanistan erfolgreich sein soll, ist doch reinste Selbstbeweihräucherung.

Zitat:Sitzt der Feind nun in einem Gehöft, einem Gebäudekomplex kann man diesen ebenfalls mit konventionellen Granaten recht sicher treffen. Viele unterschätzen die Leistungsfähigkeit speziell des deutschen Feuerleitsystems (ADLER). Das ist ein herausragend gutes System und die Präzision ist selbst mit konventioneller Munition erstaunlich hoch. Mit einer Salve ganz normaler konventioneller Granaten kann man ein Haus mit einiger Sicherheit zumindest mit einem Schuß treffen.
Aber für das brauchst du Aufklärung, da kannst du die Bombe auch gleich ans UAV peppen. Also so ein ineffizienter Mist, bis der ganze Schrott nur verschoben ist, tsts. Du verharrst immer in deiner "Feuerkraft über Alles"-Ideologie. Wenn du besser aufklärst, ist nicht mal die Hälfte aller Waffen nötig. Dort happert es bei allen Armeen ausser vielleicht bei den US-Streitkräften die einen deutlichen Schritt weiter sind.


Nur der meiste CAS erfolgt nicht von einer Drohne, sondern von Hubschrauber und Flieger mit einem FAC oder JTAC zusammen vom Boden. Und da kann man auch einen Forward Observer nutzen.

Die Amis nutzen viel Artillerie und Mörser deshalb geben die auch ordentlich Geld für die Weiterentwicklung von Excalibur aus.
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#30
phantom:

Ich bin ebenso wie du sehr dafür, dass es fast nur bewaffnete Drohnen gibt, die zur Aufklärung zusätzlich gleich die Bekämpfung der aufgeklärten Ziele übernehmen. Aufgrund des engen Zeitfensters zwischen Aufklärung und dem Verschwinden des Gegners ist das natürlich oft sinnvoll.

Oft aber dauern selbst im assymetrischen Krieg Gefechte eine erhebliche Zeitspanne und werden selbst bei Gegnern die alles daran setzen so schnell wie möglich unterzutauchen in stundenlangen Gefechten immense Mengen an Munition verballert. Solche Gefechte sind sehr viel häufiger als du es vermutlich weißt.

Nun ist die einfache Frage: Wieviele Bomben kann eine Drohne transportieren? Wie lange und wie intensiv können selbst mehrere Drohnen Unterstützungsbombardements geben? Wie massiv und wie lange kann die Waffenwirkung durch Drohnen sein? Selbst mit einer größeren Zahl von Drohnen kann hier nicht mal im Ansatz die Feuerdichte, Ausdauer im Feuer und die Wirkung schwerer Artillerie erreicht werden.

Ich bin also ebenso wie du dafür, Luftnahunterstützung und Zielbekämpfung durch Drohnen vorzunehmen, aber dass kann Artillerie nicht ersetzen, nur sinnvoll ergänzen. Gerade deshalb würde ich die Drohnen insgesamt ja der Artillerietruppe zuteilen, weil sie meiner Meinung nach organisch am besten zu dieser passen.

Bewaffnete Drohnen sind sehr wertvoll, bieten immense Möglichkeiten, sie sind aber eben keine Artillerie und können die Fähigkeiten der Artillerie nicht mal im Ansatz erreichen.

Der Gegner ist doch längst weg, wenn man mit der unbeweglichen Artillerie anrückt.

Die rückt nicht an, die feuert aus ihren Stellungen. Man agiert also innerhalb des Artillerieschirms, und mit gezogenen Geschützen wie der M777 könnte man diesen kostengünstig über sehr große Gebiete hinweg ausdehnen.

Zitat:Dass man mit der Artillerie in Afghanistan erfolgreich sein soll, ist doch reinste Selbstbeweihräucherung.

Man soll nicht damit in Afghanistan erfolgreich sein, man war und ist damit in Afghanistan immens erfolgreich. Bei den schwersten und größten Scharmützeln in Afghanistan hat von allen Waffensystemen immer die Artillerie die größten feindlichen Verluste verursacht und hatte die größte Wirkung auf den Feind. Solche Scharmützel werden oft heute sogar als Schlachten bezeichnet was natürlich lächerlich ist. Aber überall wo es dazu kam, war die Artillerie eine entscheidende Waffe.

Aber auch in vielen kleinen Kämpfen gab es immer wieder hoch wirksame Einsätze von Artillerie. Gerade deshalb haben alle Armeen die ernsthafte Kampfeinsätze in hoher Frequenz hatten bzw haben sehr schnell immer mehr Artillerie ins Feld geworfen und eingesetzt. Gerade deshalb beschaffen die USA allein nun etwas mehr als 1000 der M777 Haubitzen ! Mehr als 1000 gezogene Geschütze also, zur Ergänzung der Panzerhaubitzen und Selbstfahrlaffeten.

Da ist mein Vorschlag von 120 solcher Geschütze für die BW gerade zu bescheiden !
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