NATO/OTAN North Atlantic Treaty Organization
Eben das bestreite ich. Nur weil Karsei oder die USA/NATO ein Gebiet nicht kontrollieren, heißt das noch lange nicht, dass die Taliban das tun. Faktisch weist alles darauf in, dass die Taliban nur in wenigen Gebieten sowas wie eine Kontrolle ausüben. In den meisten Gebieten verhält es sich so wie mit den westlichen Mächten auch. Solange die Taliban Truppen da haben, üben sie kurzzeitig die Kontrolle aus, und wenn sie gehen, geht auch die Kontrolle mit. Die Taliban, wie sie in der Presse im Westen dargestellt werden, sind nur ein semantisches Hilfskonstrukt von Leuten, die keine Ahnung von den Verhältnissen vor Ort haben, und haben mit den reellen Taliban nichts zu tun.
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Karzai würde ich in einer Diskussion wo es um die Ausübung Kontrolle geht pauschal herausnehmen.

Gebiete die von der Nato nicht militärisch beherrscht werden, stehen unter der kontrolle der Aufständischen, die gemeinsam mit ihren zivilen Angehörigen im Nato Jargon zur Vereinfachung unter dem begriff taliban zusammengefasst werden. Im verinfachenden Sinne von taliban = Feind in Afghanistan.

Darüber hinaus, also zusätzlich, befinden sich die wenigen gebiete die von der Nato militärisch beherrscht werden, zumeist unter der wirtschaftlichen und politischen Kontrolle der Feinde. Die bei der dortigen Bevölkerung über einflussreiche Personen erkauften sympathien sind aus umterschiedlichen Gründen schnell verflogen. Die alternative Strategie der Erpressung (Ihr kooperiert sonst Dorf platt) hatten die pragmatischen afghanen zuvor schon von den taliban gekannt und sie zur Doppelzüngigkeit genötigt.

Kleiner Tipp zur Begriffsdiskussion : Schau dir meine Beiträge vom 6.2. nochmal gaaaanz genau an. *g* Der Begriff taliban ist selbstverständlich inhaltlich sehr unpräzise. Insbesondere für die afghanische Zivilbevölkerung ist das eine sehr teure Vereinfachung. Über diesen Punkt waren wir zwei ursprünglich in unseren Diskurs gestartet.
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http://www.tagesschau.de/ausland/natogipfel248.html
Zitat:NATO-Gipfel in Chicago
Wie schlau ist Rasmussens "Smart Defense"?

Die Finanzkrise zwingt die NATO-Staaten zum Sparen. Das Militär soll mit weniger Geld mehr leisten: Fähigkeiten sollen gebündelt werden, die Staaten sollen Souveränität abgeben. Das ist zumindest Generalsekretär Rasmussen Idee - er nennt sie "Smart Defense". Aber was ist daran wirklich schlau?

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Abzug spart auf lange Sicht Geld

Den größten Spareffekt bringt für die NATO aber nicht "Smart Defense", sondern der für 2014 geplante Abzug auf Afghanistan. Die USA zahlen jährlich rund 90 Milliarden US-Dollar für ihre derzeit 90.000 Soldaten am Hindukusch. Nach dem Abzug sollen nur noch 4,1 Milliarden Dollar für die Bezahlung der afghanischen Sicherheitskräfte fällig werden. Und die werden auch noch unter den Verbündeten aufgeteilt.

"Natürlich ist es viel preiswerter, Ortskräfte zu finanzieren, als selbst Soldaten zu stationieren", so NATO-Generalsekretär Rasmussen zum Sparprojekt Afghanistan.


Stand: 20.05.2012 14:34 Uhr
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http://www.tagesschau.de/ausland/natogipfel266.html
Zitat:NATO-Gipfel in Chicago
Weniger Geld, aber große Projekte

In Zeiten klammer Kassen gibt sich die NATO ein neues Geschäftsmodell: Mit weniger Geld mehr erreichen. Große Rüstungsprojekte werden gemeinsam finanziert. Dazu gehört auch die Raketenabwehr, deren erste Stufe für einsatzfähig erklärt wurde. Weiteres Gipfel-Thema in Chicago: Afghanistan. Der Streit um den einseitigen Abzug Frankreichs wurde heruntergespielt. Draußen demonstrierten Tausende gegen den Militäreinsatz.

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Stand: 21.05.2012 14:54 Uhr
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http://de.ria.ru/politics/20130602/266229899.html
Zitat:Kolumbien visiert Nato-Beitritt an

10:46 02/06/2013


MEXIKO-STADT, 2. Juni (RIA Novosti). Die Regierung Kolumbiens wird Präsident Juan Manuel Santos innerhalb eines Monats ein Abkommen über die Zusammenarbeit mit der Nato schließen, mit dem der Weg des Landes in die Allianz eingeleitet wird. ....
nun ja, Kolumbien liegt ja noch an der karibischen See (1626 km Küstenlinie) - und damit einem "Seitenteil" des Atlantiks ... rein geographisch passt das genauso wie die NATO-Mitgliedschaft Griechenlands oder der Türkei,
aber sollte eine Republik im nördlichen Teil von Südamerika nicht eher eine regionale Verbindung bevorzugen?
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http://www.spiegel.de/politik/ausland/de...04639.html

Zitat:Hohe Abhängigkeit von den USA: Nato fehlen militärische Kapazitäten

Düstere Analyse: In der Nato gibt es nach SPIEGEL-Informationen zahlreiche Ausrüstungsmängel. Unter anderem fehlen dem Bündnis Präzisionsmunition und Tankflugzeuge. Überraschend sind diese Erkenntnisse nur bedingt - schließlich hat die Nato die Untersuchung selbst verfasst.
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das war zu erwarten
http://www.faz.net/aktuell/politik/krim ... 48515.html
Zitat:Krim-Krise
Die Ukraine gehört in die Nato

15.03.2014 · Die Allianz wollte Russland entgegenkommen. Doch Moskau nahm nicht die Hand, es zeigte seine Faust. In der Krim-Krise zeigt sich, dass die Strategie der Nato gescheitert ist.

Die Kanzlerin sprach vor den wichtigsten Offizieren der Bundeswehr. Sogar der Nato-Generalsekretär hörte ihr zu. Sie kam auf Georgien und die Ukraine zu sprechen. Dann folgte eine Bemerkung, die sie mit dem Zusatz versah, sie sei „ganz ernst“ gemeint: „Länder, die selbst in regionale oder innere Konflikte verstrickt sind, können aus meiner Sicht nicht Mitglied der Nato sein.“ März 2008 – das war der Todesstoß für die Bemühungen in Tiflis und Kiew, den formellen Prozess zur Aufnahme in das atlantische Bündnis einzuleiten. Die Regierung in Washington, damals noch von George W. Bush geführt, hatte es beiden Staaten schon versprochen. Doch Berlin blieb hart. Drei Wochen später stellte die Nato Georgien und der Ukraine nur prinzipiell eine Mitgliedschaft in Aussicht.
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im Lichte der Ukraine-Krise stellt sich auch die Frage, ob Georgien inzwischen doch in die NATO kommen sollte ...
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Zitat:Ukraine-Konflikt als neue Herausforderung

Die NATO in der Krise

Nach dem umstrittenen Anschluss der Halbinsel Krim wächst im Westen die Sorge vor neuen Gebietsansprüchen Russlands. Die NATO warnte vor einem Konflikt um die abtrünnige moldawische Region Transnistrien. Vor allem den russischen Truppenaufmarsch an der Grenze zur Ukraine beobachtet die NATO mit großer Sorge. Die Streitkräfte in dem Gebiet seien so zahlreich und einsatzbereit, dass sie auch eine Bedrohung für Moldawien darstellen könnten, sagte Oberkommandeur Philip Breedlove. "Russland verhält sich eher wie ein Gegner denn als Partner", sagte der General.

Angesichts der Krise setzt Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen auf eine starke Rolle der NATO. "Jetzt ist für die Bündnispartner an den Außengrenzen wichtig, dass die NATO Präsenz zeigt", sagte sie dem "Spiegel". Zuletzt hatten die NATO-Staaten Polen und Rumänien eine aktivere Rolle der NATO in Osteuropa gefordert. […]

Der ehemalige Bundeswehr-Generalinspekteur, Harald Kujat, wirft der NATO in der aktuellen Krise Versagen vor. Wenn man Truppen an die Außengrenzen verlegen wolle, dann müsse man wissen, was man tatsächlich damit erreichen kann oder worauf man sich einlässt, sagte er dem Sender NDR2. […] Kujat, der auch Vorsitzender des NATO-Militärausschusses war, kritisierte auch die Position der EU in der Ukraine-Krise. "Wenn man das Krisenmanagement der Europäischen Union betrachtet - im Wesentlichen gestaltet von Deutschland - da kann einem angst und bange werden." Es werde nicht deeskaliert, sondern eskaliert.
http://www.tagesschau.de/ausland/kujat- ... ne100.html

Schneemann.
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Offenbar ist man sich bei den europäischen NATO-Ländern nicht ganz so einig, wie scharf oder weniger scharf man gegen Russland sich stellen soll, besonders Deutschland scheint sich ein wenig aus der Affäre ziehen zu wollen...
Zitat:Nato

Steinmeier wehrt sich gegen Kritik an Berlin

Außenminister Steinmeier weist den Vorwurf aus Nato-Staaten zurück, Deutschland verhindere ein stärkeres Auftreten des Bündnisses gegenüber Moskau.

Außenminister Frank-Walter Steinmeier hat Vorwürfe zurückgewiesen, Deutschland verhindere eine deutliche Reaktion der Nato auf das russische Vorgehen in der Krim-Kise. Die Bundesrepublik habe sich in den vergangenen Wochen verantwortungsvoll verhalten und werde das auch künftig tun, sagte der SPD-Politiker am Freitag in Berlin. „Und deshalb verstehe ich auch nicht, dass solche Debatten - wie sie jetzt im Nato-Rat in den nächsten Wochen stattfinden - über die Öffentlichkeit stattfinden.“ Nach einem Bericht der Frankfurter Allgemeinen Zeitung soll sich Deutschland im transatlantischem Militärbündnis gegen die von anderen Staaten gewünschte Ausweitung militärischer Präsenz etwa durch mehr Patrouillenflüge im Baltikum oder die Entsendung von Marineverbänden in die östliche Ostsee sperren. Deutschland wolle sich offenbar an keiner einzigen Maßnahme beteiligen, berichtete die F.A.Z. unter Berufung auf Nato-Kreise. […]

Steinmeier kündigte an, im Nato-Rat werde in der kommenden Woche eine „faire Diskussion“ über die Maßnahmen des Verteidigungsbündnisses geführt werden. Er halte nichts von Schuldzuweisungen in der Öffentlichkeit bevor die Minister die Vorlagen auf dem Tisch liegen hätten. Wer wirklich das immer noch vorhandenen Risiko einer Eskalation hin zu militärischen Auseinandersetzungen verhindern wolle, „der muss uns auch die Gelegenheit geben, diese Debatte mit der notwendigen Ernsthaftigkeit im Nato-Rat unter den Mitgliedern zu führen“.
http://www.faz.net/aktuell/politik/ausl ... 68554.html

Schneemann.
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http://www.sueddeutsche.de/politik/nato ... -1.1925218
Zitat:30. März 2014 18:03

Nato in der Krim-Krise
Druck auf Deutschland


Demonstrative Unterstützung für das Baltikum und Polen: Die Mehrheit der Nato-Mitglieder setzt sich für eine stärkere Militärpräsenz an der Ostgrenze des Bündnisses ein. Deutschland war bisher zurückhaltender - aus Angst vor einer weiteren Eskalation. Doch das scheint sich jetzt zu ändern.
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Keiner der drei baltischen Staaten besitzt eine eigene funktionsfähige Luftwaffe. Deshalb übernehmen schon seit Jahren die Nato-Partner abwechselnd die Sicherung des Luftraums, 2013 war turnusmäßig auch Deutschland beteiligt. Dieses "Air Policing" soll jetzt deutlich ausgebaut werden - es sollen also mehr Flugzeuge in einer größeren Frequenz den Luftraum kontrollieren. Außerdem erwägt die Nato, die Zahl der Awacs-Überwachungsflüge nahe der ukrainischen Grenze zu erhöhen. Beiden Maßnahmen will sich die Bundesregierung jetzt nicht mehr verschließen. Sobald es eine politische Entscheidung gebe, "könnte die Bundeswehr sich an Flügen zur Luftraumüberwachung mit Awacs-Maschinen über Rumänien und Polen sowie an Trainingsflügen im Rahmen des Air Policing über den baltischen Staaten beteiligen", sagte eine Sprecherin des Verteidigungsministeriums am Sonntag. Dabei soll es angeblich um bis zu sechs Eurofighter gehen. Außerdem könnte sich Berlin mit einem Führungsschiff an dem geplanten Nato-Manöver in der Ostsee beteiligen.
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http://www.spiegel.de/politik/ausland/n ... 61542.html
Zitat:Nato in Osteuropa: Solidarität und Säbelrasseln
Sonntag, 30.03.2014 – 19:05 Uhr

Aufklärungsflüge, Manöver, zusätzliche Truppen: Die Nato will in Osteuropa Stärke demonstrieren, auch die Bundeswehr dürfte mitmachen. Kritiker in der Koalition fürchten eine neue Rüstungsspirale.
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http://www.faz.net/aktuell/politik/nato ... 21452.html
Zitat:Nato-Generalsekretär Rasmussen
„Es geht um mehr als die Ukraine“

04.05.2014 · Nato-Generalsekretär Rasmussen fordert Angesichts der Ukraine-Krise ein Umdenken in Europa. „Fahrt eure Verteidigungsausgaben nicht immer weiter zurück, investiert mehr Geld in die Verteidigung!“, sagte er im Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.
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http://www.faz.net/aktuell/politik/ausl ... 33190.html
Zitat:Ukraine-Krise
Baltische Staaten dringen auf ständige Nato-Präsenz

Die Außenminister Lettlands, Litauens und Estlands dringen auf eine dauerhafte Stationierung von Nato-Einheiten auf ihrem Territorium. Russland bedrohe nicht nur das Baltikum, sondern die gesamte europäische und transatlantische Gemeinschaft.
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http://www.faz.net/aktuell/politik/ausl ... 33743.html
Zitat: Drohung mit Bomber-Überflug
Rumänien verlangt Erklärungen zu russischer Twitter-Nachricht


Wenn ihm kein Überflugrecht gewährt werde, werde er Rumänien demnächst mit einem Bomber ansteuern, drohte der russische Regierungsvize Rogosin auf Twitter. Die Regierung in Bukarest findet das gar nicht witzig.

10.05.2014, 23:24 Uhr
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Rogosin war am Freitag zu einer Militärparade in Transnistrien, einem östlichen Teilgebiet der Republik Moldau, geflogen, um dort an einer Militärparade teilzunehmen.

Die Ukraine hatte Rogosin den Überflug verweigert. In der Twitter-Nachricht Rogosins hieß es: „Rumänien hat den Luftraum nach Aufforderung durch die USA für mein Flugzeug gesperrt ... das nächste Mal komme ich mit einer TU 160.“ Die Tupolew 160 ist ein strategischer Langstreckenbomber. Das Außenministerium in Bukarest erinnerte daran, dass Rumänien Mitglied der EU und der Nato sei.
http://www.faz.net/aktuell/politik/ausl ... 33320.html
Zitat:Ukraine-Krise
Die dicke rote Linie der Nato im Baltikum

In Reaktion auf die Annexion der Krim überarbeitet die westliche Militärallianz ihre Verteidigungspläne für die baltischen Staaten. Eine dauerhafte Präsenz von Nato-Kampftruppen in Lettland, Litauen und Estland ist im Gespräch. Aber wieviel könnten sie im Ernstfall ausrichten?

11.05.2014, 06:07 Uhr
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http://www.sueddeutsche.de/politik/skan ... -1.2106840
Zitat:29. August 2014 09:34

Skandinavien in der Ukraine-Krise
Ende der Neutralität


Schweden und Finnland waren lange stolz darauf, keinem Militärbündnis anzugehören. Nur zögerlich kooperierten sie mit der Nato - bis zur Ukraine-Krise. Aus Furcht vor Russland nähern sich die Länder nun immer mehr der Allianz an.
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Jeden Schritt machen Schweden und Finnland gemeinsam

Der Konflikt in der Ukraine zwingt die beiden nordischen Staaten nun, sich auch für jeden sichtbar auf die westliche Seite zuzubewegen. Russlands Verhalten hat beide Länder tief verunsichert. Zuerst sind sie einander nähergerückt und haben vereinbart, militärisch stärker zu kooperieren. Jeden Schritt Richtung Nato machen sie gemeinsam. Keiner will zurückbleiben. Ungebunden wollen sie sein, aber nicht isoliert.

Die Nato-Partnerschaft war bisher ein Weg, beides zu haben. Schweden und Finnland arbeiten seit 20 Jahren mit der Allianz zusammen, nehmen auf Einladung an Übungen teil. Seit vergangenem Jahr stellt Schweden Truppen für die Nato-Eingreiftruppe NRF, Finnland beteiligt sich seit 2012. Die Zusammenarbeit gründet auf dem Nato-Programm "Partnerschaft für den Frieden" von 1994. Die meisten europäischen Unterzeichnerstaaten sind längst Nato-Mitglieder. Die Nordeuropäer müssen sich daher fragen, was ihre Partnerschaft noch wert ist. Für den finnischen Regierungschef Alexander Stubb war es deswegen wichtig zu betonen, dass Finnland beim nächsten Nato-Gipfel einen anderen Status habe als in der Vergangenheit..
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ich frage mich angesichts der Krise in der Ukraine gerade, ob eine solche "NATO-Partnerschaft", wie sie mit Schweden und Finnland ohne formale Mitgliedschaft über Jahre hin aufrecht erhalten wurde, auch eine Option für die Ukraine und Georgien wäre.

Die britische Financial Times hat inzwischen eine Story aufgebracht, die "quer durch die Landschaft" von der FAZ bis zum SPIEGEL aufgenommen wird - wohl, weil es recht realistisch scheint:
http://www.faz.net/aktuell/politik/ausl ... 26246.html
Zitat:Ukraine-Konflikt
Nato-Staaten planen neue Eingreiftruppe

Als Reaktion auf die Ukraine-Krise wollen sieben Nato-Staaten angeblich eine gemeinsame Eingreiftruppe schaffen - am Boden, in der Luft und auf dem Wasser. Deutschland ist nicht dabei.

30.08.2014 ...
Der Einheit sollen mindestens 10.000 Soldaten angehören, meldet die „Financial Times“ unter Berufung auf Mitarbeiter der Nato. Das Ziel sei, eine Truppe zu schaffen, die schnell aufgestockt werden könne und schnell für einen Einsatz zu Verfügung stehe. Die Regierung in London bestätigte entsprechende Pläne zunächst nicht.

Der Einheit in der Größe einer Division sollten sowohl Bodentruppen als auch Luftstreitkräfte und Marineeinheiten angehören und sie solle unter britischer Führung stehen. Vorbild sei das gemeinsame Britisch-Französische Expeditionskorps, das im Jahr 2016 einsatzbereit sein soll. Bis jetzt seien Dänemark, Estland, Lettland, Litauen, Norwegen und die Niederlande am Aufbau der Truppe beteiligt. Kanada habe ebenfalls Interesse bekundet.
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http://www.spiegel.de/politik/ausland/r ... 88965.html
Zitat:Schutz fürs Baltikum: Nato plant angeblich Osteuropa-Eingreiftruppe

Samstag, 30.08.2014 – 12:59 Uhr

Beginnt auch der Westen mit dem Säbelrasseln? Laut "Financial Times" will die Nato mit einer Eingreiftruppe auf die Eskalation in der Ukraine reagieren.
Friedensnobelpreisträger Michail Gorbatschow warnt vor "schrecklichem Blutvergießen", wenn die Krise nicht beendet wird.
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Während die EU noch überlegt, ob man und was man tun kann, scheint in der NATO (mit den Amerikanern) etwas mehr gedacht worden zu sein:
http://www.tagesschau.de/inland/ukraine-616.html
Zitat: Bericht
Zitat:
über neue Stützpunkte

Mehr NATO-Präsenz in Osteuropa?

Stand: 31.08.2014 11:15 Uhr

In Osteuropa soll es demnächst fünf neue Stützpunkte der NATO geben. Einem Bericht der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" zufolge plant das westliche Militärbündnis Basen in den drei baltischen Staaten sowie in Polen und Rumänien. Dort sollten Logistiker, Aufklärer und Planer Manöver vorbereiten und im Ernstfall Einsätze führen.
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http://www.faz.net/aktuell/politik/ausl ... 27478.html
Zitat:Neue Nato-Stützpunkte in Osteuropa
Russland eine „Bedrohung für euroatlantische Sicherheit“

Auf ihrem Gipfel will die Nato auf den Ukraine-Konflikt reagieren: Fünf neue Stützpunkte sollen nach Informationen der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung in Osteuropa aufgebaut werden, samt schneller Eingreiftruppe von 4000 Mann. Die Allianz stuft Russland als „Bedrohung“ ein.
31.08.2014, ...
der neue SPIEGEL (print) bringt da ab Montag eine Kommentierung:
Zitat:Stufe vier

Die monatelange Telefondiplomatie der Kanzlerin hat bei Russlands Präsident Putin nicht verfangen. In der NATO gewinnen die Hardliner Zulauf. Sie wollen viel mehr als nur neue Wirtschaftssanktionen - und könnten sich jetzt erstmals durchsetzen ....
die WELT sieht das durchaus mit Kritik:
http://www.welt.de/politik/ausland/arti ... oesen.html
Zitat: 30.08.14

Nato-Beitritt könnte den großen Krieg auslösen

Waffen für die Ukraine, Nato-Mitgliedschaft? Damit überfordert sich das Bündnis und verstärkt die Gefahr des großen Krieges. Im Schatten nuklearer Waffen ist das ein Würfelspiel mit der Katastrophe.


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gleichzeitig wird aber die Notwendigkeit gesehen, eine Gegenstrategie zu entwickeln:
http://www.welt.de/debatte/kommentare/a ... ratie.html
Zitat:Putins "Neurussland"


29.08.14

Neosowjet-Imperialismus gegen westliche Demokratie

Die zögerlichen Reaktionen des Westens bestärken Putin bei seinem Frontalangriff auf internationales Recht. Wir müssen gegen die russische Aggressionspolitik eine militärische Abschreckung entwickeln.
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