Neue Atomkraftwerke
#46
Shahab3 schrieb:Nein, Atomstrom ist für die Kraftwerksbetreiber der rentabelste Grundlaststrom. Das ändert sich allerdings, wenn man die Subventionierung (im Schnitt ~2,5 Mrd. pro Jahr!) raus und die Endlagerung rein rechnet.

Was aber wohl dann passieren würde wenn man die 13,5 Mrd. Subventionierung für ÖKO Strom die der deutsche Verbraucher Jahr für Jahr bezahlt wegschneiden würde.


Einen Überblick zur Atom Lage in der Welt:


http://newsticker.sueddeutsche.de/list/id/1128249


Zitat:TSCHECHIEN - hält trotz Protesten an der Atomkraft fest. Für eine vorübergehende Abschaltung des umstrittenen Kernkraftwerks Temelin gebe es nicht den geringsten Grund, sagte Ministerpräsident Necas am Donnerstag in Prag. «Die tschechische Regierung müsste eine Gruppe von absolut Verrückten sein, um auf so etwas einzugehen.» Eine Abschaltung der Atommeiler Dukovany und Temelin, die zusammen ein Drittel der Energieerzeugung Tschechiens sicherstellten, würde den «wirtschaftlichen Kollaps» des Landes nach sich ziehen.

BULGARIEN - setzt sich energisch für den Bau des Kernkraftwerks Belene an der Donau ein. «Wir wollen, dass es das Akw Belene gibt», sagte Ministerpräsident Bojko Borissow am Donnerstag. Der russische Hersteller hatte am Vortag die «einzigartigen Sicherheitssysteme» für das künftige Kernkraftwerk mit zwei 1000-Megawatt-Reaktoren gelobt. Auch das einst umstrittene Atomkraftwerk Kosloduj sei nach einer Umrüstung nun sicher. «Wir sind für jegliche Stresstests aus Europa bereit», sagte Borissow.

TÜRKEI - hält an den Plänen für den Bau von Atomkraftwerken fest. «Es gibt keine Investitionen ohne Risiko», sagt Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan. «Anders ausgedrückt, man dürfte sonst auch keine Gasflasche benutzen.» Ein erstes Akw mit vier Reaktorblöcken und einer Gesamtleistung von 4800 Megawatt sollen russische Unternehmen in Akkuyu am Mittelmeer bauen - nur 25 Kilometer von einer geologischen Verwerfungslinie entfernt. Das Projekt soll 15 Milliarden Euro kosten und 2020 fertig sein. Ein zweites Akw in Sinop am Schwarzen Meer soll bis 2023 fertiggestellt werden.

USA - verspricht Sicherheitsüberprüfungen. Die Regierung bleibt aber bisher bei ihrer Linie und versucht, Sorgen vor allem angesichts des Alters ihrer Kernkraftwerke zu zerstreuen. Diese erfüllten «höchste Sicherheitsstandards», sagt Energieminister Steven Chu. Sie könnten solche Erdstöße und Tsunamis wie die in Japan aushalten. Präsident Barack Obama ist ein ausgesprochener Verfechter der Kernkraft. Der Ausbau des Netzes von derzeit 104 - alten und alternden - Reaktoren, die rund ein Fünftel der US-Elektrizität produzieren, gehört zu den Säulen seiner Energiepolitik.

ISRAEL - verwirft Pläne für ein neues Akw. Regierungschef Benjamin Netanjahu beschloss am Donnerstag, Pläne für einen neuen Meiler über Bord zu werfen. Die Pläne für den Bau eines neuen Atomkraftwerks waren in Israel bisher nicht öffentlich bekannt. In Israel gibt es bisher lediglich einen Reaktor - die streng geheime Anlage in Dimona. Der fast 50 Jahre alte Reaktor in der Wüste erzeugt keinen Strom.

CHINA - versetzt selbst Umweltschützer in Erstaunen. Nachdem der Volkskongress noch am Montag unverdrossen einen gigantischen Ausbau der Kernenergie beschlossen hatte, kam zwei Tage später die Wende. Peking setzte die Genehmigung neuer Kernkraftwerke zunächst aus und will die Freigabe von weiteren Sicherheitstests abhängig machen. «Sicherheit ist unsere Top-Priorität», betonte das Kabinett unter Leitung von Ministerpräsident Wen Jiabao.

VIETNAM - plant den Bau von acht Atomkraftwerken im Zentrum des Landes, die bis 2030 insgesamt 16 000 Megawatt Strom produzieren sollen. «Japans nukleare Krise wird unsere Baupläne nicht beeinflussen», sagte Vuong Huu Tan, Vorsitzender der vietnamesischen Atomenergie-Kommission. «Vietnam wird die modernste Nukleartechnologie nutzen, die auch sicher gegen solche Störfälle läuft.»

INDONESIEN - erwägt, auf der Insel Bangka östlich von Sumatra bis 2025 vier Reaktoren zu bauen. Bedenken meldete eine Koalition von Nichtregierungsorganisationen und Wissenschaftlern an: «Sogar ein Land wie Japan, das bekannt für seine strikten Sicherheitsstandards und seine soziale Disziplin ist, zudem im Umgang mit Katastrophen sehr erfahren, hat Probleme, das zu stoppen, was wir jetzt als eine nukleare Katastrophe erleben.»

THAILAND - hatte gerade eine breit angelegte Informationskampagne zur Atomkraft gestartet. Jetzt ordnete der Premierminister eine Überprüfung der Pläne an. Geplant sind fünf Reaktoren bis 2025. «Die öffentliche Wahrnehmung der Atomreaktoren ist eine der fundamentalen Herausforderungen für die Politik», sagt Tara Buakhamsri, Energie-Spezialist bei Greenpeace in Thailand. «Was auch immer die Regierung jetzt sagt, nach Japan werden die Menschen ihr nicht glauben.»

MALAYSIA - will bis 2021 ein Zwillings-Nuklearkraftwerk mit einer Gesamtkapazität von zwei Gigawatt bauen. Politischer Widerstand zeichnet sich ab. «Ein Kernreaktor ist etwas Neues in Malaysia», sagt Chua Soi Lek, Präsident der Malaysian Chinese Association, der zweitgrößten Partei in der regierenden Koalition. «Die Regierung sollte überdenken, ob es eine echte Notwendigkeit für das Kraftwerk gibt.»

BRASILIEN - hatte unter seinem früheren Präsidenten Luiz Inacio Lula da Silva beschlossen, das seit zwei Jahrzehnten darniederliegende Atomprogramm wieder zum Leben zu erwecken. Zusätzlich zu zwei bestehenden Druckwasserreaktoren im Akw Angra soll dort bis 2015 ein dritter Reaktor ans Netz gehen. Vier weitere Reaktoren sind im Planungsstadium. Doch die Befürworter zeigen sich verunsichert. Lulas Nachfolgerin Dilma Rousseff sei «extrem beunruhigt über die Auswirkungen (der Katastrophe in Japan) auch auf unsere Atompolitik», sagte der Generalsekretär des Präsidentenamtes, Gilberto Carvalho.

CHILE - will noch vor einem Besuch von US-Präsident Barack Obama an diesem Freitag ein Kooperationsabkommen mit den USA zur Entwicklung der Atomtechnik unterschreiben. Energieminister Laurence Golborne versuchte, seine Landsleute zu beruhigen. «Chile muss dies (die Atompläne) unter langfristigen Gesichtspunkten betrachten», sagt er. Vor gut einem Jahr hatte ein Erdbeben fast so stark wie das in Japan weite Teile Chiles verwüstet.

ARGENTINIEN - bemüht sich Zweifel zu zerstreuen. Es bestehe überhaupt kein Grund, wegen der Vorgänge in Japan die argentinischen Pläne zu ändern, betonte der Leiter der Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit in der Nationalen Kommission für Atomenergie (CNEA), Gabriel Barceló. Argentinien befinde sich nicht in einer Erdbebenregion und die Technik in den Reaktoren sei auch ganz anders als in Japan. Zwei Atomkraftwerke, Atucha 1 und Embalse bei Córdoba, sind in Betrieb, ein zweiter Block, Atucha 2, steht kurz vor der Fertigstellung.

MEXIKO - verfügt bisher über nur ein einziges Atomkraftwerk. «Laguna Verde» liegt im Bundesstaat Veracruz am Golf von Mexiko etwa 290 Kilometer von der Hauptstadt entfernt. Ob die Kernenergie ausgebaut werden soll, wird zurzeit diskutiert.

VENEZUELA - zieht die Notbremse: Nachdem Präsident Hugo Chávez erst im vergangenen Jahr bei einem Moskau-Besuch eine Vereinbarung über den Bau eines russischen Kernkraftwerkes angekündigt hatte, ordnete er jetzt an, die Atompläne angesichts der «schmerzenden Bilder aus Japan» sofort auf Eis zu legen.
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#47
Zitat:Das stimmt aber eben nicht, wenn dir der Slowakische Tschernobyl Reaktor in die Luft fliegt dann gute Nacht. Auch die meisten französischen Reaktoren entsprechen nicht dem neusten Stand, kommt es auch da zum Super Gau hast du in einer Zone von 500 Kilometer ein schweres Problem. Man sollte nicht mit den Super Gau planen, denn dieser kann nicht reduziert werden. Moderne Atomreaktoren können aber einen solchen an sich gar nicht erleiden, man muss sie aber auch bauen und am besten in eigenen Land damit man auch was davon hat. Das Deutschland letztendlich an der Französischen Atomleitung Hägen wird ist sowieso leider abzusehen.
eben, sollen die Franzosen und co neue Reaktoren bauen, dann kann Deutschland GAR nichts passieren..... gar kein Risiko ist besser als geringes Risiko
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#48
revan schrieb:
Shahab3 schrieb:Nein, Atomstrom ist für die Kraftwerksbetreiber der rentabelste Grundlaststrom. Das ändert sich allerdings, wenn man die Subventionierung (im Schnitt ~2,5 Mrd. pro Jahr!) raus und die Endlagerung rein rechnet.

Was aber wohl dann passieren würde wenn man die 13,5 Mrd. Subventionierung für ÖKO Strom die der deutsche Verbraucher Jahr für Jahr bezahlt wegschneiden würde.

...
es gibt durchaus reizvolle Renditebeispiele für regenerative Energien - mit eine Verzinsung bis zu 8 %, z.B. hier:
https://www.schnellsparen.de/lp/prokon/ ... 3wod0mUT_g
aaaber ... solange die längst abgeschriebenen Uraltmeiler noch laufen durften (man muss sich das mal reinziehen, diese Atomkraftwerke stammen aus einer Zeit, in der man den Käfer noch ohne Sicherheitsgurte gebaut hat) 1) war natürlich die Lizenz zum Gelddrucken bei den Atomkraft-Stromkonzernen.
Und da nicht mehr Strom produziert werden muss, wie verbraucht wird, entfällt der Anreiz in zusätzliche (da durch den weiteren Betrieb der Uralmeiler nicht erforderliche) regenerative Energiegewinnung zu investieren.
So einfach ist das ....

1) Beleg:
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,751401,00.html
Zitat:+++ Hersteller verteidigt AKW-Modell +++

[20.43 Uhr] Der US-Hersteller der japanischen Krisenreaktoren hat den Vorwurf von Konstruktionsmängeln zurückgewiesen. Die Reaktoren des Typs Mark 1 entsprächen allen Vorschriften und hätten "in den vergangenen 40 Jahren gut funktioniert", teilte der Konzern General Electric (GE) mit. Laut GE wurde das Reaktormodell in den Sechziger Jahren entwickelt.

Fünf der sechs Reaktoren im japanischen Krisen-AKW Fukushima I sind vom Typ Mark 1.
...
Das Mark-1-Modell war in den Sechziger und Siebziger Jahren eines der weltweit beliebtesten Reaktormodelle. In den USA wurden 23 davon gebaut, in anderen Ländern 32. Kritiker hatten gewarnt, das Fabrikat könne möglicherweise nicht einer starken Druckentwicklung standhalten, wie sie bei einem Ausfall der Kühlsysteme zu erwarten sei.

...
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#49
Erich schrieb:es gibt durchaus reizvolle Renditebeispiele für regenerative Energien - mit eine Verzinsung bis zu 8 %, z.B. hier:
https://www.schnellsparen.de/lp/prokon/ ... 3wod0mUT_g
aaaber ... solange die längst abgeschriebenen Uraltmeiler noch laufen durften (man muss sich das mal reinziehen, diese Atomkraftwerke stammen aus einer Zeit, in der man den Käfer noch ohne Sicherheitsgurte gebaut hat) 1) war natürlich die Lizenz zum Gelddrucken bei den Atomkraft-Stromkonzernen.
Und da nicht mehr Strom produziert werden muss, wie verbraucht wird, entfällt der Anreiz in zusätzliche (da durch den weiteren Betrieb der Uralmeiler nicht erforderliche) regenerative Energiegewinnung zu investieren.
So einfach ist das ....

Das ist keine ideologische oder Politische Frage es ist eine technische nur in Deutschland wurde aus denn Atomfrage eine ideologische gemacht. Erneuerbare Energien können die Kernkraft nicht ersetzen weil sie einfach nicht das nötige Potenzial dazu haben. Atomkraftwerke sind wirklich sehr teure und Komplizierte Meisterwerke und sie sind gefährlich anders gesagt währen sie durch Alternative Energien ersetzbar hätte es die Industrie von alleine getan einfach weil es Gewinnbringender gewesen wäre dem ist aber nicht so.

Die Idee, dass man schon einen Ersatz für Atomstrom finden wird sobald man keinen mehr hat zeugt von einer epischen Idiotie von einem kranken Geist. Es ist völliger Irrsinn so zu verfahren wie es die Deutschen Maßen in Unkenntnis der Lage wollen und man wird dafür in Deutschland bitter bezahlen und das in wahrsten Sinne des Wortes. Das heißt nicht, dass man alte Meiler nicht stillegen sollte sofern man sie auch durch neue Meiler ersetzt aber das Deutsche Prinzip wir schalten alles ab den der Strom kommt ja bekanntlich aus der Steckdose ist kein Konzept es ist einfach nur peinlich.


Es bedarf neuer Technologien um die Atomkraft verantwortungsvoll zu ersetzen, den Kohle, Gas und Öl zu verfeuern ist sprichwörtlich ein Verbrechen an die nächste Generation und der Umwelt. Erneuerbare Energien bzw. das was man unter sie versteht haben wie gesagt nicht das nötige Potenzial dafür, denn sie sind zu teuer, viel zu Leistungsschwach und das nicht in Megawatt und Gigawatt Zahlen sondern in ihrer Beschränktheit in realen Einsatz.

Ich bin der festen Überzeugung, dass auf jedem Hausdach eine Solaranlage gehört aber wir reden hier nicht von privaten Konsum sondern von Energiebedarf der Industrie und dieser Bedarf lässt sich schon alleine wegen der Fluktuationen die beim ÖKO Stroms auftreten nicht denken. Wie gesagt die einzige reale Alternative zum Atomstrom ist die Fusionsenergie aber diese wird nicht vor 2050 DEMO fähig sein.



Inzwieschen:

http://www.aktiencheck.de/exklusiv/Arti ... om-3705859

Zitat:USA: Obama baut weiter auf Atomstrom

Washington (aktiencheck.de AG) - Die anhaltenden Probleme im japanischen Atomkraftwerk Fukushima lassen weltweit die Debatte um die Sicherheit der Nuklearenergie wieder aufleben. Zahlreiche Staaten, hierunter Frankreich, Spanien und Deutschland, haben in dieser Woche eine Überprüfung ihrer Kernkraftwerke angekündigt.

Auch US-Präsident Barack Obama nahm gestern in einer Rede zur aktuellen Energiepolitik seines Landes Stellung.......
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#50
http://www.stock-world.de/analysen/nc37 ... ch_zu.html
Zitat:Alternative Energie legen deutlich zu!

16:11 14.03.11

STOCK-WORLD Investments: Wenn es einen Gewinner aus den katastrophalen Ereignissen in Japan gibt, dann sind es wohl die Solarwerte. Während die großen Energieversorger wie E.ON (-6,05%) und RWE (-5,12%) heute gravierende Verluste in verkraften müssen, geht es für Solartitel, wie Conergy (+22,58%), Q-Cells (+16,45%), Solarworld (+8,66%) und Phoenix Solar (+9,13%) deutlich nach oben. Aber auch die Aktien der Nordex AG (+16,45%), die ebenfalls in dem Bereich alternativer Energien tätig ist, können kräftige Kursgewinne verbucht werden, wodurch der TecDAX am heutigen Handelstag sogar zulegen kann.
...
hat nüscht mit Ideologie zu tun, reine Wirtschaft ...
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#51
revan schrieb:Na ja, hier eine einfachere Lösung des Problems, man setzt einen Angriff auf einen Atomreaktor mit einen Nuklearen Angriff gleich und vergeltet ihn mit einen Atomaren Gegenschlag. Damit wäre das Problem Militärisch sauber gelöst.
Die meisten Länder besitzen keine Atomwaffen. Dir als Amerikaner müsste dir doch nach 9/11 klar sein, dass mit ein paar entführten Zivilflugzeugen die man in Reaktortürme fliegt, die Megakatastrophe bewirken kann.

Zitat:Solar Energie kann in kleinster weise Atomkraft ersetzen, zu teuer, zu ineffektiv und zu Instabil dasselbe gilt auch für Windkraft diese ist sogar noch schlechter aufgestellt.
Ah ja, und zu diesen Behauptungen hast du selbstverständlich Belege respektive ne Logik wo du uns mit aufklären könntest?!

Zitat:Selbst in Deutschland wird oft ÖKO Strom nicht für die Industriele Produktion eingesetzt, den Wasser, Atom und Kohle Kraftwerke dienen als Backup.
Die Industrie will möglichst günstige Strompreise, damit sie wettbwerbsfähig ist, die kümmert sich doch einen Scheis.sdreck um die Sicherheit von AKWs um CO2 Emissionen von Kohlekraftwerken. Die Zeche darf dann der Staat/Steuerzahler begleichen.

Zitat:China würde keine 60 neue Atomkraftwerke bauen usw. Atomkraft ist nämlich eine extrem Anspruchsvolle Technik, wohl das anspruchsvollste aber auch die Leistungsfähigste Energiegewinnungsmethode die der Mensch kennt.
http://www.china-observer.de/?x=entry:en...211-150216
China baut die Energieversorgung mit aller zur verfübaren Technik aus. Es ist nicht so dass sie primär auf Atomstrom setzen.

Zitat:Uran ist in nämlich schier unerschöpflichen Mengen vorhanden von Spaltmittel der Zukunft Thorium ganz zu schweigen, denn bei Thorium sind Reichweiten von Millionen Jahren theoretisch möglich.
Bei Uran sind es beim derzeitigen Verbrauch ca. 70Jahre http://umweltinstitut.org/download/6_uranabbau_de.pdf.
Fürs Thorium sind Brutreaktoren nötig http://de.wikipedia.org/wiki/Brutreaktor. Im Betrieb offensichtlich wegen der Natriumkühlung zu teuer. Braucht auch zusätzliche Sicherheitselemente was den Reaktor von noch mehr Sicherheitselementen abhängig macht / zusätzliche Komponenten die wieder versagen können.

Zitat:Man wird in Deutschland sollte der ÖKO Wahn anhalten, letztendlich weiter massiv an Wohlstand verlieren. Denn mit ÖKO Strom alleine kann man nicht auf den Level wie bisher leben, man wird drastisch die Lebensqualität verlieren.
Es braucht nur einen Super GAU und es gibt grossflächig keinerlei Lebensqualität mehr. Das ist wirklich das absurdeste Argument der Atombefürworter. Wenn man für den Strom mehr bezahlen muss, geht minmal Lebensqualität verloren, mehr ganz bestimmt nicht.

Zitat:Denn es zeichnet sich nun klar ab das man das Maximum der Energie Einsparung erreicht hat, man ist sogar viel zu weit gegangen, man hat einen Punkt erreicht wo man keinen Gewinn mehr erhält dafür sich aber unnötig schadet.
Falsch, da arbeitet die Zeit für den sauberen Strom, denn immer mehr energieeffiziente Geräte finden den Weg in die Haushalte und Büros. Aber auch da gibts bei der Energieverteuerung sicher noch mal einen Schub, denn dann wird auch der Endverbraucher mehr auf den Energieverbrauch achten als das bis jetzt der Fall war.

Zitat:Die Energie Probleme der Zukunft werden sich meiner Meinung nach nur mit einem massiven Ausbau der Atomkraft und deren kontinuierliche Verbesserung lösen lassen.
Ist deine Behauptung. Die deckt sich mit den grossen Stromproduzenten die sich eine goldene Nase mit dem Atomstrom verdienen. Ich persönlich geb nix auf deren Meinung, das sind reine Interessenvertreter / Besitzstandwahrer die mit der Unsicherheit der Bürger spielen.

Zitat:Dies birgt Risiken aber es garantier allen Menschen Wohlstand und Energie Unabhängigkeit, eine echte Alternative dazu gibt es nicht.
Das PR-Gefasel eines Interessenvertreters.

Zitat:In Deutschland hat sich eine ÖKO Mafia gebildet, anders als in der Sonstigen Welt geben hier nicht Atomkonzerne den Ton an sondern eine ÖKO Lobby.
Wenn ich zwischen Atom- und Öko-lobby wählen muss, dann wähl ich doch lieber die Öko-Lobby.

Zitat:Als Folge wird der Strom immer teuer, der Verbraucher immer Ärmer und die restliche Welt lacht sich billigem Atomstrom nutzend über Deutschland schlapp.
Entsorg du lieber mal den radioaktiv strahlenden Sondermüll über die nächsten 10000 Jahre kostendeckend. Dann darfst du über die Kostenwahrheit wieder Vorträge halten.

Zitat:Den letztendlich wird man sollte es zu einen GAU kommen sowieso nicht davon kommen, denn anders als manch ÖKO glaubt achtet die radioaktive Wolke nicht auf Staatsgrenzen. Sprich es macht kein Unterschied wenn einer der 60 Atomreaktoren an der Deutschen Grenze in die Luft fliegt oder einer in Deutschland selbst.
So kann auch das Meer mit Müll verseuchen, weils die anderen ja auch machen. So kann ich den letzten Fisch aus dem Meer fischen, weils die anderen auch machen. Ich fahr in Zukunft in einem Panzer weil ich dann sicher bin, was kümmern mich die anderen Verkehrteilnehmer die unter meinen Ketten zermantscht werden u.s.w. die Liste könnte man unendlich fortführen. Das Beste für die Welt wäre, wenn man solche Leute entsorgen könnte, denn sie sind das eigentlich Problem unter dem wir leiden.
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#52
@Erich,

Zitat:hat nüscht mit Ideologie zu tun, reine Wirtschaft ...

Eher mit Hysterie.



@phantom,

Zitat:Die meisten Länder besitzen keine Atomwaffen. Dir als Amerikaner müsste dir doch nach 9/11 klar sein, dass mit ein paar entführten Zivilflugzeugen die man in Reaktortürme fliegt, die Megakatastrophe bewirken kann.

Daher wäre es nicht schlecht wenn man jedes Kraftwerk mit einer SAM Stellung sichern würde.



Zitat:Ah ja, und zu diesen Behauptungen hast du selbstverständlich Belege respektive ne Logik wo du uns mit aufklären könntest?!

Dazu:

http://www.naeb.info/

Zitat:... Je mehr Wind- und Fotovoltaik-Strom, desto instabiler die Netzspannung. Früher war die Verteilung des Stroms vergleichsweise einfach. ...




Zitat:Die Industrie will möglichst günstige Strompreise, damit sie wettbwerbsfähig ist, die kümmert sich doch einen Scheis.sdreck um die Sicherheit von AKWs um CO2 Emissionen von Kohlekraftwerken. Die Zeche darf dann der Staat/Steuerzahler begleichen.

Mein lieber, wenn der Atomausstieg kommt wandert die Industrie am besten aus und der Kunde zahlt dann gewaltig die Zähe dafür und zwar in ganz realen Euros! Außerdem zahlt der deutsche Kunde sowieso extrem viel für Strom (ich glaub das meiste in Europa!) nicht zuletzt bzw. gerade wegen der “erneuerbaren Energien“ die massiv Subventioniert wird (13 Mrd. in Jahr) und versteckte Kosten (also Kosten die von der Industrie an den Kunden weitergegeben werden) habe ich gar nicht erst dabei bedacht. Denn die Industrie gibt ihren Strompreis logischerweise an den Verbraucher weiter und der darf sich dann dadurch doppelt über den Atomausstieg freuen und das ist auch jetzt schon der fahl und das alles für nichts und wieder nichts!




Zitat:http://www.china-observer.de/?x=entry:en...211-150216
China baut die Energieversorgung mit aller zur verfübaren Technik aus. Es ist nicht so dass sie primär auf Atomstrom setzen.

Richtig, aber Atomstrom ist der Kern ihrer Bemühung um die Netz Stabilität zu ermöglichen umso endlich von der Kohle wegzukommen.

Zitat:Bei Uran sind es beim derzeitigen Verbrauch ca. 70Jahre http://umweltinstitut.org/download/6_uranabbau_de.pdf.
Fürs Thorium sind Brutreaktoren nötig http://de.wikipedia.org/wiki/Brutreaktor. Im Betrieb offensichtlich wegen der Natriumkühlung zu teuer. Braucht auch zusätzliche Sicherheitselemente was den Reaktor von noch mehr Sicherheitselementen abhängig macht / zusätzliche Komponenten die wieder versagen können.


Nö eben nicht, den man hat mit einen Durchschnittspreis von nur 80 Dollar pro Kilo Uran gerechnet und nur die schon erschlossenen Vorkommen zu Lande eingerechnet.

Sehr guter Link zum Thema:


http://www.final-frontier.ch/uranknappheit


Zitat:Nahezu unbegrenzt


In Diskussionen rund um die Atomenergie taucht öfters mal die Frage auf, wie lange der Brennstoff Uran denn überhaupt noch reicht. Die Antwort ist überraschend.


Man kann zur Atomenergie stehen wie man will, aber Diskussionen dazu sollten - wie in allem - auf der Basis von Fakten geführt werden. in Diskussionen um ihre zukünftige Rolle bei der Energieversorgung taucht oft die Aussage auf, die Uran-Vorräte seien sehr begrenzt, und wären bei heutigem Verbrauch innerhalb der nächsten 100 Jahre erschöpft (die sogenannte "strategische Reichweite"). Da Uran heute etwa 10% Anteil an der Primärenergie habe, würden bei einem kompletten Umstieg auf Atomenergie die Vorräte bereits in 10 Jahren erschöpft sein, womit es schlicht keinen Sinn mache, über eine grössere Rolle der Atomenergie nachzudenken.

Diese Aussage (und somit auch die Schlussfolgerung) ist falsch. Zunächst einmal, was in dieser Rechnung unerwähnt bleibt, ist die geradezu haarsträubende Ineffizienz heutiger Atomkraftwerke. Von dem in heutigen Reaktoren genutzten angereicherten Uran wird nur etwa 4% wirklich gespalten (fast ausschliesslich Uran-235), bevor die produzierten Spaltprodukte eine weitere Nutzung des Brennstabs unmöglich machen. Die Wiederaufbereitung setzt dort an, es wird versucht, durch chemische Entfernung von Spaltprodukten die Effizienz noch etwas zu erhöhen, aber selbst mit Wiederaufbereitung wird höchstens nochmals rund 25% mehr Energie aus dem Brennstab herausgeholt, der Rest des Urans wird heute als radioaktiver Abfall entsorgt. Es gibt jedoch Reaktordesigns, die sehr viel effizienter arbeiten. Wenn mit "schnellen Neutronen" gearbeitet wird, kann man bis zu knapp unter 100% des Urans im Brennstab spalten und nutzen (sogar heutige radioaktive Abfälle könnten so - unter Energiegewinn - zerstört werden). Das heisst, alleine durch Umrüstung aller bestehenden Atomkraftwerke könnte man die strategische Reichweite von Uran um den Faktor 25 strecken, auf rund 2500 bzw 250 Jahre (wenn man wieder von der Verzehnfachung der Produktion ausgeht). Bei diesem Typ von Atomkraftwerken stellt sich auch die Abfallfrage nicht: sie produzieren keine langlebigen Transurane wie heutige Reaktoren, sondern fast nur Spaltprodukte mit einer Halbwertszeit von typischerweise 30 Jahren.

Zweitens transportiert die eingangs erwähnte Rechnung die "Warenlager"-Vorstellung natürlicher Rohstoffe, wonach es eben eine ganz bestimmte, abzählbare Menge eines Rohstoffs draussen in der Natur gäbe, der, wenn er einmal angezapft wird, eine bestimmte Zeit lang anhielte und sich dann schlagartig erschöpfe. In Wahrheit hat die Erde natürlich sehr viel mehr Uran als jenes, das heute in die Berechnung der strategischen Reichweite eingeht. So ist Uran in der Erdkruste rund 500 Mal häufiger als Gold. Typisches, durchschnittliches Krustengestein der Erde hat eine Uran-Konzentration von etwa 1.8 ppm (Teilchen pro Million), so dass allein in der Erdkruste (bei durchschnittlich 20 km Tiefe, Dichte 2.8 g/cm^3) etwa 50 Billionen Tonnen Uran lagern sollten. Aber natürlich brauchen wir keine Gesteine aufzuschmelzen, um Uran zu gewinnen: Durch natürliche Prozesse werden seltene Elemente in Erzen angereichert, so auch Uran, üblicherweise in der Form von Uranoxid. Je nach dem, wie lange und wie intensiv dieser Konzentrations-Prozess im Gange ist, kann die Konzentration von Uran in einem Uranerz wie Pechblende auf bis zu rund ~25% ansteigen.

Beim Abbau von Uran konzentriert man sich dann natürlich zuerst auf diejenigen Erze, die das beste Produkt von Konzentration und Häufigkeit liefern. Je seltener und Uran-ärmer ein Ausgangsmaterial ist, desto höher sind die Kosten für den Abbau. Astronomisch teuer - aber trotzdem technisch grundsätzlich machbar - wäre der Abbau aus einem beliebigen Krustengestein (dass man nicht soweit gehen muss: siehe unten). Das heisst, je nachdem, welchen Preis man für Uran erhält, lohnt sich der Abbau eines bestimmten Erzes - oder eben nicht. Die noch nicht angetasteten, heute bekannten Vorräte (sog. "Reserven") der Uran-Minen, die beim heutigen Uran-Preis noch wirtschaftlich arbeiten, sind deutlich kleiner als die Reserven, die bei, sagen wir, einem doppelt so hohen Preis wirtschaftlich würden. Je höher der Preis, desto mehr Uran kann dafür abgebaut werden. Man würde einfach auf immer "schlechtere" Uran-Erze zurück greifen.

Da das Uran eine enorme Energiedichte hat (mit zwei Kilogramm Uran-235 lässt sich bei vollständiger Spaltung der komplette Lebensenergiebedarf eines Menschen auf westeuropäischem Niveau abdecken - das entspricht rund 6000 Tonnen Kohle!), braucht ein Atomkraftwerk nicht besonders viel davon, um grosse Mengen Strom zu produzieren. Aus diesem Grund machen die Kosten des Urans - im Gegensatz zu, sagen wir, den Kohle-Kosten bei einem Kohlekraftwerk - nur einen winzigen Teil der Kosten des in Atomkraftwerken produzierten Stroms aus. Das heisst, der Uranpreis könnte auch explodieren, ohne dass deswegen die Stromkosten merkbar steigen würden.

Doch der Uranpreis wird niemals wirklich explodieren, und wir werden auch niemals Krustengesteine aufschmelzen müssen, um an Uran zu kommen. Der Grund dafür ist, dass grosse Mengen Uran im Meerwasser gelöst sind. Die Konzentration beträgt zwar nur etwa 3.3 Milligramm pro Kubikmeter. Über alle Ozeane ist das so viel (rund 1.3 Milliarden Kubikkilometer Wasser -> 4.3 Milliarden Tonnen Uran), dass es alle realistisch nutzbaren Reserven an Land um ein Vielfaches übertrifft. Teilt man diese Menge durch den gegenwärtigen Verbrauch von rund 50000 Tonnen jährlich, könnten die heutigen Kraftwerke (trotz Ineffizienz) für die nächsten 86000 Jahre* betrieben werden. Allerdings vernachlässigt diese Rechnung die Tatsache, dass die Erosion Krustengesteine abträgt und die Flüsse somit ständig weiteres Uran in den Ozean befördern. Pro Jahr sind das etwa 7 Milliarden Tonnen Gestein, oder, bei 1.8 ppm (1800 ppb) Uran im Gestein, 12600 weitere Tonnen.

Die Kosten für die Entnahme aus dem Wasser betragen etwa 300 US$ pro Kilogramm. Das heisst, wenn der Uran-Preis erst einmal auf diese Höhe gestiegen ist (heute beträgt er 100-150 $/kg), wird er nicht mehr weiter steigen, sondern für zehntausende von Jahren ungefähr auf dem dannzumaligen Äquivalent von 300$/kg stagnieren (bei grösserem Bedarf tritt keine Verknappung ein, weil man einfach eine weitere Extraktionsanlage bauen kann).

Die Nutzung der Atomenergie wirft sicher viele Fragen auf - die Frage nach der strategischen Reichweite von Uran zumindest hat eine einfache und klare Antwort: Nahezu unbegrenzt....



Zitat:Es braucht nur einen Super GAU und es gibt grossflächig keinerlei Lebensqualität mehr. Das ist wirklich das absurdeste Argument der Atombefürworter. Wenn man für den Strom mehr bezahlen muss, geht minmal Lebensqualität verloren, mehr ganz bestimmt nicht.


Nö es geht eben doch gewaltig viel Lebensqualität verloren wenn Energieintensive Produkte (und da sind fast alle in Deutschland produzierte Produkte, inklusive Windräder und Solaranalgen) um 20-40% teurer werden und der Strompreis einen ähnlichen Preissprung macht. Und all diese Opfer währen völlig umsonst, denn der Super GAU kommt wenn er kommt sowieso, denn alle anderen Länder setzen auf Atomkraft. Vielleicht muss der gemeine Deutsche erst in Energiearmut stürzen (ein jetzt schon real existierendes Problem) bevor er endlich aus diesen idiotischen ÖKO Wahn aufwacht.



Später mehr, bin wieder in Eile daher sorry.
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#53
- Atomkraftwerke sind gefährlich! (Strahlung)
- Kohlekraftwerke sind gefährlich! (Schadstoffe)
- Windräder sind gefährlich! (Geräusche)
- CO² ist gefährlich! (angeblich)
- Methan ist gefährlich! (Scheiß Kühe!)
- Automobilverkehr ist gefährlich! (Spritverbrauch)
- Flugverkehr ist gefährlich! (da fällt ab und zu was runter!)
- Fahrradfahren ohne Helm ist gefährlich! (ist den Organspendern aber egal)
- Rausgehen ohne Pulli ist gefährlich! (Hatschiii!!!)
- Selber denken ist gefährlich! (hätten wir einen funktionierenden Geheimdienst, wäre ich längst eines natürlichen Todes gestorben)

Darum immer schön auf Mutti hören ... :twisted:
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#54
Foxhound31BM schrieb:...
- Methan ist gefährlich! (Scheiß Kühe!)
... :twisted:
deswegen hab ich gestern sogar noch während der Fastenzeit (!) das Opfer auf mich genommen, und Teile von so einem Rindvieh gefressen .... :twisted:
Allerdings - nicht alles, was gefährlihc ist, lässt sich so leicht beseiitgen. Die Atomkraftwerke passen einfach nicht durch meinen Verdauungstrakt:
http://www.ftd.de/politik/international ... 27743.html
Zitat:18.03.2011, 19:16
Interaktive Karte
Die Desaster der Kernkraft

Die Kernschmelze in Fukushima ist - noch - auf Stufe 6 der internationalen Skala für Reaktorunfälle eingeordnet, allein Tschernobyl hat bislang die höchste Stufe 7 erreicht. Die Karte erklärt beispielhaft Unfälle und Störfallkategorien.
...

aber zurück zu den aktuellen Entwicklungen im Thema:
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,751914,00.html
Zitat: 19.03.2011

Minutenprotokoll
Japan, China und Südkorea schließen AKW-Sicherheitspakt
...
+++Japan, China und Südkorea schließen AKW-Sicherheitspakt+++

[14.05 Uhr] Nach Angaben von BBC haben die Außenminister von Japan, China und Südkorea sich darauf geeinigt, zukünftig enger in den Bereichen AKW-Sicherheit und Katastrophenvorsorge zusammenzuarbeiten.
...

+++Demonstration gegen AKW-Bau in der Türkei+++

[15.13 Uhr] Angesichts der Atomkatastrophe in Japan haben Umweltaktivisten gegen den geplanten Bau eines Atomkraftwerks im Süden der Türkei demonstriert. Der designierte Standort in Akkuyu befinde sich in einer potenziellen Erdbebenzone, erklärten die rund 50 griechischen und türkischen Zyprer. Sollte die Anlage bei einem Beben beschädigt werden, könnte das 100 Kilometer entfernte Zypern gefährdet sein. Die Regierung will trotz der Nuklearkatastrophe in Japan bis 2013 das erste AKW des Landes bauen lassen.
...
und http://www.spiegel.de/wirtschaft/sozial ... 32,00.html
Zitat: 19.03.2011

Pro-Atom-Kurs in den USA
Lobby-Millionen für die Kernkraft


Präsident Obama lässt alle US-Kernkraftwerke überprüfen - doch von einem Ausstieg wie in Deutschland spricht kaum ein Politiker, selbst die Medien halten das Thema klein. Hinter den Kulissen wirkt eine mächtige Pro-Atom-Lobby, die aufs Engste vernetzt ist mit dem Regierungsapparat in Washington.
...

... veröffentlichte die NRC gerade eine "Top Ten"-Liste jener AKW, die einer besonders hohen Erdbebengefahr ausgesetzt seien. Nummer eins: der Meiler Indian Point nördlich von New York - ausgerechnet jene Anlage, in deren Umfeld die meisten Menschen leben. Auf Platz zehn: das AKW Three Mile Island bei Harrisburg, das 1979 havarierte.

Den Aufstieg der US-Atombranche konnte der Unfall nicht stoppen.
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#55
Foxhound31BM schrieb:- Atomkraftwerke sind gefährlich! (Strahlung)
- Kohlekraftwerke sind gefährlich! (Schadstoffe)
- Windräder sind gefährlich! (Geräusche)
- CO² ist gefährlich! (angeblich)
- Methan ist gefährlich! (Scheiß Kühe!)
- Automobilverkehr ist gefährlich! (Spritverbrauch)
- Flugverkehr ist gefährlich! (da fällt ab und zu was runter!)
- Fahrradfahren ohne Helm ist gefährlich! (ist den Organspendern aber egal)
- Rausgehen ohne Pulli ist gefährlich! (Hatschiii!!!)
- Selber denken ist gefährlich! (hätten wir einen funktionierenden Geheimdienst, wäre ich längst eines natürlichen Todes gestorben)

Darum immer schön auf Mutti hören ...

Guter Ansatz. :twisted:


Ich würde auch noch andere gefährlich Dinge hinzufügen wie z.b leben. Nein in ernst wieso sollte man überhaupt leben, es gibt doch nichts Gefährlicheres als das in jeden Moment des Lebens kann man auf tausend verschiedene Weisen geschädigt oder getötet werden. Ich initiiere hiermit sofort eine Antti Seifen Bewegung, ich meine die Seife gehört verboten denn man kann auf sie in Band ausrutschen und sich dabei das Genick brechen. Nein ich habe es … ich gründe eine Antti Badezimmer Bewegung den so kann ich viele tödliche Badezimmer Bedrohungen vermeiden. Nein in erst Foxhound31BM hat es sehr gut veranschaulicht, ungefähr das ist die Denkweise Deutscher ÖKOs bzw. der Mehrheit der Deutschen, alles ist gefährlich und ungewollt nur ist keiner klug genug um eine Alternative zu präsentieren und weh der Strom kommt mahl nicht mehr aus der Steckdose.
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#56
@Foxhound31BM + revan
Dummheit ist auch gefährlich.
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#57
phantom schrieb:@Foxhound31BM + revan
Dummheit ist auch gefährlich.
Eben, dass ist das Problem der Demokratie: Idioten dürfen wählen, alles sagen und sich hemmungslos fortpflanzen :twisted:

Die meisten Industriesparten, inklusive Aerospace, wären froh wenn sie einen solchen Sicherheits-Standard halten könnten, wie die AKW-Betreiber. Aber im Gegensatz zu den meisten anderen Sparten sind die AKW-Betreiber verpflichtet Störfälle zu melden die es in einem Kohlekraftwerk nicht mal aus dem Leitstand schaffen, Störfälle die weniger Radioaktivität an den Menschen bringen als mein letzter Transatlantikflug. Und wenn du dann so wie die Deutschen in irgendeinem Weltenretter-Öko-Gutmenschen-Unfug drinsteckst musst du sogar nach Wien melden, wenn die Duftsteine im Pissoir ausgegangen sind.

Ich hatte vor Jahren die Ehre in der Abklinghalle eines Reaktors zu stehen - und das ist bei weitem mehr als die meisten "Experten" vorweisen können. Das Problem ist, das die meisten Leute über Atomkraft nämlich ABSOLUT NIX wissen, außer dass sie ganz, ganz böse ist. Wenn du so einem Experten sagst, er soll dir mal ein Reaktor-Schema zeichnen, hört's nämlich schon auf.

Aber sei beruhigt, ich habe keine Schäden davongetragentragentragentragentragentragentragentragen ...

Aber wenigstens zeigen die Deutschen mal wieder, wer sie wirklich sind: Hysterische, mediengesteuerte und bei jeder Gelegenheit schnappatmende Jammerlappen. Schon am 15. März beschloss zum Beispiel die Lufthansa, Tokio nicht mehr anzufliegen. Tausende Deutsche haben innerhalb von ein paar Tagen ihrem bisherigen Stromanbieter gekündigt, um einen Vertrag mit umweltfreundlichen Anbietern abzuschließen. Die deutsche Botschaft in Tokio hat dichtgemacht und ist nach Osaka abgehauen. Und die Vollblut-Paniker unter den Deutschen – absurder geht's nicht! – besuchen keine japanischen Restaurants mehr. Die Presse heizt diese Panik auch noch kräftig an.
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#58
ja ja, man hat in Japan gesehen was diese "Sicherheit" und Standarts sowie offiziele Versicherungen der AKW Betreiber wert sind.
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#59
Auch wenn es manchmal reizt und reizvoll ist, eine satirische Betrachtungsweise in seinen Beitrag einfließen zu lassen - man kann sich auch sachlich äussern, wenn man zur Sachdiskussion entsprechende Argumente beitragen kann.
Ich hab mir gestern Abend nochmal einen Artikel vom Mai 1982 zu Gemüte geführt:
Zitat:Zur Diksussion gestellt
KERNENERGIE - Tatsachen gegen Vorurteile

...
Unter der Überschrift: "Wie sicher sind Kernkraftwerke" wird dort ausgeführt:
Zitat:Im Steinkohleberbau werden von 1945 bis 1976 etwa 16 000 Todesfälle und 3,5 Millionen Arbeitsunfälle registriert. Dazu verursachte die Kohlegewinnung noch bei rund 135 000 Menschen Berufskrankheiten wie zum Beispiel die Staublunge.
...
Im Gegensatz dazu ist seit Beginn der Atomstromerzeugung im Jahr 1961 in den zivilen Kraftwerken der Bundesrepublik Deutschland niemand durch radioaktive Strahlung zu Schaden gekommen.
(Anmerkung: der Vergleichszeitraum passt nicht)
Zitat:(Bei einem Arbeitsunfall im Kernkraftwerk Grundremmingen starben 1975 zwei Schlosser an Verbrühungen, als sie beim abgeschalteteten Reaktor ein Ventil reparieren wollten, aus dem heißer Dampf austrat.). Robert Gerwin von der MAx-Planck-Gesellschaft sagt: "Für Kernkraftwerke gelten die strengsten Sicherheitsbestimmungen, da können die meisten anderen Techniken nicht mithalten."
Aktive und passive Sicherheitsbarrieren im Innern der Kernkraftwerke lassen selbst bei schwersten Betriebsstörungen kaum radioaktive Spaltprodukte an die Außenwelt dringen. Die Uranoxydtabletten, in denen die Kettenreaktion abläuft, werden von gas- und druckfest veschweißten Hülrohren aus Zirkonium-Aluminium Legierung eingeschlossen. Diese zu Brennelementen zusammengefassten Brennstäbe bilden den Reaktorkeren, der ständig von Primärkühlwaser umspült wird. Der Reaktorkern befindet sich in einem stählernen Reaktordruckgefäß mit 25 Zentimeter dicken Wänden, das wiederum von meterdickem Beton umgeben ist. Das gesamte Primärsystem umschließt ein doppelwandiges Gebäude aus einem drei Zentimeter starken kugelförmigen Stahlbehälter, darum herum ein ein Meter dicker Stahlbetonmantel, das Ganze getragen von einem bis zu sechs Meter dicken Stahlbetonfundament. Diese Kuppel ist so konstruiert, daß sie Erststöße, den Aufprall eines Düsenjägers und Explosionseinwirkugnen von außen überstehen kann.
Hochempfindliche Meßgeräte überwachen das Steigen der Strahlung, Druckverhältnisse und Temperaturen. Mehrfach ausgelegte und unabhängig voneinander funktionierene Systeme steuern oder stoppen die Kettenreaktion. Fällt die Primärkühlung aus, so schaltet sich der Reakktor ab, und ds vierfach vorhandenene Notkühlsystem flutet den gesamten Reaktorkern.

Was passiert bei einem Kernschmelzunfall?
Kernkraftgegner argumentieren, daß durch eine Reihe von Zufällen der Reaktor Kühlwasser verlieren könne, was in zumindest teilweise unbedeckt ließe. Das würde dann innerhalb weniger Minuten zur Überhitzung führen, die Brennstäbe würden zerfallen und der Brennstoff bloßliegen.
Bei einer Temperatur von über 2700 Grad würde der Brennstoff dann schmelzen. Diese weißglühende tükkische Masse würde sich durch den Druckbehälter fressen und schließlich durch den Stahlbeton des Sicherheitsbehälters in die Erde dringen. Dabei könne der Reaktorraum wegen des Dampfüberdrucks bersten, radioakltive Gase würden entweichen und bei bestimmten Wetternbedingungen über unserem dichtbesiedelten Land eine giftige Wolke bilden. Das hätte Tausende von Toten zur Folge. Doch nach der 1979 veröffentlichten Deuschen Risikostudie Kernkraftwerke besteht nur eine Wahrscheinlichkeit von 1 : 10 000 pro Reaktorjahr, daß es in einem deutschen Kernkraftwerk dazu kommt. Außerdem hätten nur 1 Prozent solcher Kernschmelzunfälle tödliche Folgen.
Sogar beim Störfall im amerkanischen Kernkraftwerk Three Mile Island in Harrisburg, wo das Notkühlsystem durch menschliches Fehlverhalten abgeschaltet wurde und der Reaktor deshalb acht Stunden lang zeitweise unzureichend gekühlt war, blieb die im Kern gemessene Temperatur mit 1 000 Grad weit unter dem Schmelzpunkt
....
wie gesagt: das war im Mai 1982 - nach Three Miles Island, aber vor Tschernobyl und vor Fukushima.
Manche Beiträge - obwohl ernst gemeint - lesen sich im Nachhinein tatsächlich wie Realsatire.

Dazu diese Vorankündigung - SPIEGEL, ab Montag im Kiosk:
http://www.spiegel.de/spiegel/print/index-2011-12.html
Zitat:138 - ATOMKRAFT - Landkarte des Schreckens: Die deutschen Kernkraftwerke leiden an gravierenden Sicherheitsmängeln. Nur unzureichend sind die AKW gegen Erdbeben, Flugzeugabstürze oder Cyberattacken geschützt. Eine Nachrüstung der Meiler wäre technisch so aufwendig, dass sich ein Weiterbetrieb kaum lohnt.
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#60
http://www.ftd.de/politik/international ... tor%201%29
Zitat:...
17:05 Die USA überprüfen Standorte für neue AKWs angesichts der Katastrophe in Japan. Mit Sicherheit würden die Bauorte zukünftiger AKW andere sein, sagte Energieminister Steven Chu im Sender Fox News. Zudem müsse geprüft werden, ob bestehende Kernkraftwerke wie Indian Point im Bundesstaat New York weiter betrieben werden sollten. Die Entscheidung darüber liege bei der Atomaufsicht NRC. Von einem Unglück in Indian Point wären 20 Millionen Menschen in einem Umkreis von 80 Kilometern betroffen, darunter acht Millionen in der Stadt New York.
...
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