Neue Atomkraftwerke
#1
In der Schweiz (so viel ich weiss auch in der BRD) wird zur Zeit darüber diskutiert, ob man neue Atomkraftwerke bauen soll oder nicht. Die Befürworter argumentieren, dass damit der ständig wachsende Engergiebedarf damit gedeckt werden kann. Zudem verursache ein AKW keine CO2 Emissionen, ein weiters Indiz neue Kraftwerke zubauen. Die Gegner, dass sind i. d. R Grüne, Umwelt-und Friedensaktivisten haben natürlich nicht so eine finanzielle starke Lobby im Parlament. Doch auch ihre Argument sind berechtig. Irgendwann wird auch das Uran ausgehen, dann ist der Homo Sapiens gleichweit wie bei den Fosilen Brennstoffen, zudem kann man mit Uran eine Atombombe entwickeln, und um dies zu verhindern, sollte man keine neue AKW`s bauen. Ich persönlich, finde es schwierig hier eine Lösung zu finden. Es ist sicher so, das die Alternativen Energien unseren Energiebedarf zu wenig decken, aber man muss sie auf staatlicher Ebene mehr fördern. Erdöl und Erdgas werden sicher einmal ausgehen ,die Experten sind sich aber nicht einig wann der Zeitpunkt ist. Einige sprechen von 40 Jahren, andere 100 Jahren. Gegen Atomkraftwerke sprechen für mich ein GAU, wie es in Tschernobyl gegeben hat. In der Kernfusion sehen die Energieforscher das rettende Ufer, allerdings dauert die Entwicklung noch ca. 40Jahre.
Was denkt Ihr über dieses Thema??
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#2
Zitat: Zudem verursache ein AKW keine CO2 Emissionen, ein weiters Indiz neue Kraftwerke zubauen
Nicht ganz. Ein Atomkraftwerk stößt zwar weniger Kohlenstoffdioxid aus als ein herkömmliches Kraftwerk (etwa 75 – 100 Gramm pro kWh, ein Kohlekraftwerk kommt allerdings problemlos auf ca. die zehnfache Menge [~ 750 bis 1.000 Gramm]), stößt aber auch etwas Kohlenstoffdioxid aus. Das ist aber nicht so bekannt.
Zitat: Die Gegner, dass sind i. d. R Grüne, Umwelt-und Friedensaktivisten haben natürlich nicht so eine finanzielle starke Lobby im Parlament.
Ebenfalls nicht ganz. Neben den üblichen Aktivisten findest du auch viele Leute aus dem konservativen bis bürgerlichen Spektrum in der Anti-Atombewegung, z. B. haben auch CDU-wählende Landwirte in Dannenberg oder anderswo gegen Atomkraft demonstriert und Traktoren quergestellt. Was die Sache mit der Lobby angeht, so magst du recht haben, wobei ich bei uns auch eine starke Windkraft-Lobby erkennen kann.
Zitat: Irgendwann wird auch das Uran ausgehen...
Wobei das noch etwas dauern wird. 200 Jahre wohl mindestens. Aber ja, auch mit dem Uran wird es irgendwann wohl zu Ende gehen.
Zitat: zudem kann man mit Uran eine Atombombe entwickeln, und um dies zu verhindern, sollte man keine neue AKW`s bauen.
Das wirst du damit wohl leider nicht verhindern können, dafür gibt es zu viele Spinner (oder Paranoiker).
Zitat: Ich persönlich, finde es schwierig hier eine Lösung zu finden. [...]Was denkt Ihr über dieses Thema??
Das geht mir ähnlich. Ich bin kein wirklicher Freund der Atomkraft (zur Info, ich wohne etwa 10 km neben einem AKW), nehme sie aber als wichtigen Energieträger an, bzw. zur Kenntnis. Ich bin von der Sicherheit der deutschen Meiler eigentlich recht überzeugt – mache da mir auch keine Panik –, sehe aber vor allem und schlicht ein Problem mit der Endlagerung und auch teils im Umgang mit dem Atommüll. Wenn man hört, dass im Lager Asse mal nett Wasser einbricht, so stärkt dies nicht gerade mein Vertrauen in die Experten, die sagen, ihre Lager sind in Zukunft sicher. Fakt ist auch, dass wir diesen Müll so schnell nicht loswerden und er viele Jahrtausende lang strahlen wird. Ich habe zwar noch keine Kinder, mache mir aber schon Gedanken, in was für eine Welt ich sie vielleicht mal setzen werde.

Derzeit denke ich, dürfte der Energiemix, d. h. das Miteinbeziehen aller Energieträger (Atom, Wind, etc.), die noch halbwegs sinnvollste Variante sein. Letztlich aber werden wir zumindest die nichtregenerativen Energien (Öl, Kohle, Gas) ersetzen müssen, a) weil sie es immer weniger gibt und diese teurer werden und b) weil wir uns sonst von Schurkenstaaten abhängig machen müssen, von denen man besser nicht irgendwie abhängig ist. Ob dann, neben den regenerativen Quellen, die Atomkraft eine zentrale Rolle spielen wird, hängt von den Ideen hinsichtlich Müll-Lagerung und neuen Techniken ab.

Schneemann.
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#3
Zitat:Obama will Atomkraft stärker fördern

Washington (Reuters) - Im Kampf gegen den Klimawandel setzt US-Präsident Barack Obama verstärkt auf die Atomkraft.

Obama plane eine Verdreifachung der Staatsbürgschaften zum Bau neuer Atommeiler auf mehr als 54 Milliarden Dollar, sagte ein Regierungsvertreter am Freitag in Washington. Dies werde er bei der Vorstellung seiner Haushaltspläne am Montag vorschlagen.

In seiner ersten Rede zur Lage der Nation hatte Obama vor wenigen Tagen den Kongress aufgefordert, das umstrittene Klimaschutz-Gesetz zu billigen, mit dem umweltfreundlichere Energien profitabel gemacht werden sollen. "Und das bedeutet den Bau einer neuen Generation sicherer und sauberer Atommeiler in diesem Land", sagte der US-Präsident.
Link: http://de.reuters.com/article/worldNews ... CU20100129

Zum "Wollen" des Präsidenten und woher die Bürgschaften kommen sollen, sage ich mal nichts, aber die Tatsache, dass Obama sich auf einmal auf die auch nicht gerade umweltverträgliche Kernenergie beruft, um das Klima zu retten, schien mir die Meldung wert...

Schneemann.
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#4
Zitat:Umweltminister in der Kritik

Röttgens Atompläne spalten die CDU

Umweltminister Röttgen will schneller raus aus der Atomkraft - und kassiert dafür heftige Kritik von den eigenen Leuten. Doch nun melden sich auch Unterstützer aus dem CDU-Lager: Neben den Regierungschefs Lieberknecht und Müller verteidigt ihn Vorständler Pflüger.
Link: http://www.spiegel.de/politik/deutschla ... 07,00.html

Ich muss sagen, dass mich das dann doch überrascht hat, hätte ich Röttgen gar nicht zugetraut. Aber man muss natürlich abwarten, was daraus wird.

Schneemann.
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#5
Zitat:Nach 30 Jahren der Ausstieg vom Ausstieg

Schweden entscheiden über AKW-Neubauten

Der schwedische Reichstag dürfte heute ein Gesetz beschließen, das es erlaubt, neue Atomreaktoren zu bauen, die alte ersetzen sollen. Der Ausstieg aus dem vor 30 Jahren beschlossenen Ausstieg wäre damit vollzogen. Anders als in Deutschland geht dies nahezu geräuschlos über die Bühne. Das Volk ist mittlerweile mehrheitlich für die Kernkraft, vor allem bei den Jüngeren ist die Zustimmung hoch. [...]

Anfang Februar 2009 war es schließlich dem heutigen Ministerpräsidenten Fredrick Reinfeldt vorbehalten, nicht ohne Pathos den Ausstieg aus dem Ausstieg zu verkünden: "Die Regierung hat einen historischen und in der Welt wohl einzigartigen Beschluss über Umwelt-, Klima- und Energiepolitik gefasst. Eine Welt, die in diesen Fragen nach politischer Führung sucht, kann sich an Schweden orientieren. Wir haben den Grundstein dafür gelegt, Arbeitsplätze zu sichern und Wohlstand zu sichern. Wir haben langfristige Voraussetzungen geschaffen, um Investoren nach Schweden zu locken, weil wir Versorgungssicherheit auf dem Energiesektor schaffen. Und außerdem weisen wir den Weg zur künftigen Vermeidung von CO2.“
Link: http://www.tagesschau.de/ausland/atomkr ... en100.html

Schneemann.
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#6
Zitat:Endlagersuche bereitet weltweit Probleme

Wie andere Länder mit Atommüll umgehen

Die Entsorgung von Atommüll ist nicht nur in Deutschland ein heikles Thema. Denn allein in der Europäischen Union betreiben 14 Staaten etwa 140 Kernkraftwerke - weltweit sind es mehr als 400. Doch kein einziges Land besitzt ein Endlager. Einige wenige Staaten haben sich die Lösung des Problems aber zumindest auf die Fahnen geschrieben und die EU-Kommission will die Mitgliedsstaaten zu nationalen Programmen verpflichten. Ein Überblick über bestehende Pläne.
Link: http://www.tagesschau.de/ausland/euatommuell100.html

Schneemann.
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#7
Zitat:Atomendlager

Erhöhte Krebs-Raten rund um die Asse

Im Umfeld des maroden Atomendlagers Asse bei Wolfenbüttel ist eine erhöhte Zahl von Leukämie-Fällen bei Männern festgestellt worden. Frauen erkranken dort weit öfter an Schilddrüsenkrebs als anderswo. Die Gründe sollen nun erforscht werden.

weiter auf focus.de

Dasselbe Spielchen hatten wir ja schon rund um die Atomkraftwerke. Und der Witz damals - keiner hatte eine seriöse Erklärung parat. Sprich: Der aktuelle Wissensstand bietet wohl keinen allumfassenden Schutz, wie immer von Befürworterseite betont wird.
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#8
http://www.spiegel.de/politik/deutschla ... 37,00.html
Zitat: 12.03.2011

Debatte über deutsche AKW
SPD und Grüne stellen Merkel die Atomfalle


Kommt jetzt doch der rasche Ausstieg aus der Atomkraft in Deutschland? Das Desaster im japanischen Kraftwerk Fukushima 1 setzt Kanzlerin Merkel massiv unter Druck - und gibt AKW-Kritikern Aufschwung. Die Union fürchtet um ihr Abschneiden bei den anstehenden Landtagswahlen.
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http://www.n-tv.de/politik/Diese-Techno ... 22611.html
Zitat: Politik

Samstag, 12. März 2011
Atomexperte warnt
"Diese Technologie ist einfach Wahnsinn"

Die nukleare Katastrophe in Japan ist für die Menschen vor Ort lebensbedrohlich. Die Wahrscheinlichkeit ist gering, aber über die Nahrungskette kann auch Deutschland von dem Unglück betroffen sein. Christoph von Lieven, Atomexperte von Greenpeace, bezeichnet die Aussage, dass so etwas in Deutschland nicht passieren kann, im n-tv Interview als "fahrlässig und unverantwortlich".
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http://www.spiegel.de/wissenschaft/tech ... 91,00.html
Zitat: 13.03.2011

Sicherheit von Siedewasserreaktoren
Neue Angst vor alten Meilern


Welche Bedeutung hat der Atomunfall von Fukushima für Deutschland? Kraftwerke wie Brunsbüttel und Isar verwenden ähnliche Siedewasserreaktoren, die hiesigen Modelle sind vergleichbar antiquiert - in einem wichtigen Punkt sind sie den japanischen Modellen wohl sogar unterlegen.
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#9
Zitat:Samstag, 12. März 2011
Atomexperte warnt
"Diese Technologie ist einfach Wahnsinn"

Die nukleare Katastrophe in Japan ist für die Menschen vor Ort lebensbedrohlich. Die Wahrscheinlichkeit ist gering, aber über die Nahrungskette kann auch Deutschland von dem Unglück betroffen sein. Christoph von Lieven, Atomexperte von Greenpeace, bezeichnet die Aussage, dass so etwas in Deutschland nicht passieren kann, im n-tv Interview als "fahrlässig und unverantwortlich".


Also ob man Dem bedenkenlos Glauben sollte...
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#10
Erst mal ein paar aktuelle Links:
Informationen zur aktuellen Lage in Japan erhalten Sie über den Twitter-Dienst http://twitter.com/atomforum und bei den folgenden Institutionen:
* Internationale Atomenergiebehörde http://www.iaea.org
* Japan Atomic Industrial Forum http://www.jaif.or.jp/english/
* Betreiber der japanischen Anlagen TEPCO http://www.tepco.co.jp/en/

Und dann zurück zum Posting von Projekt 21956:
Ich denke, man muss das wirklich im Zusammenhang sehen. Es gibt Technologien, bei denen ein kleiner Fehler zu katastrophalen Schäden führt, und Technologien, bei denen selbst gewaltige Probleme nur wenig Schaden anrichten.
Ein Beispiel:
Wenn ein Sturm das Windkraftwerk umschmeisst, dann ist der Turm mit dem Windrad umgefallen .... na und?
Wenn aber die Stromversorgung im Atomkraftwerk ausfällt, dann bricht der Kühlkreislauf mit der Folge des Super-Gaus zusammen.
Und wir wissen nun mal, dass Fehler "menschlich" sind. Die lassen sich nun einmal nicht ausschließen. Daher sind Systeme, die auch kleine Fehler nicht verzeihen, ein gewaltiges Sicherheitsrisiko.
Nur ein Bespiel für die Probleme:
Die Ukraine gibt heute noch (!) - 25 Jahre danach - rund 5 % des nationalen BIP aus, um die Folgen von Tschernobyl zu bewältigen. Und der Reaktor wird nochmal mit gigantischen Kosten in einer neuen risiegen Betonhülle eingesargt, weil man hofft, dass (vielleicht?) in 100 Jahren genug know how vorhanden ist, um die strahlende Ruine abzubauen.

Nun mag man sagen, dass die "veraltete russische Technologie" ja mit der im Westen nicht vergleichbar sei und so ...
aber: die USA (Three Miles Island), England (Sellafield) und erst Recht Japan sind Hochtenolgiestandorte, und dennoch kam und kommt es hier zu erheblichen "Störfällen". Und - mit Verlaub - auch unsere Reaktoren, die "Gelddruckmaschinen" der Stromversorger, sind inzwischen Jahrzehnte alt.
Und die Anzahl der Störfälle hat sich in deutschen Atomanlagen seit Inbetriebnahme jährlich inzwischen etwa verfünffacht.
Quelle z.B. http://www.bfs.de/de/kerntechnik/ereign ... ichte.html

Damit sind wir beim Thema "Neue Atomkraftwerke"
http://www.faz.net/s/RubB08CD9E6B087466 ... ntent.html
Zitat:Energieversorgung
Asiens Wiederentdeckung der Atomkraft
Viele asiatische Länder setzen auf Kernkraft, um ihr Wirtschaftswachstum zu stützen. Indien braucht den Atomstrom so dringend wie kein anderes Land. In China befinden sich über 25 Kernkraftwerke im Bau.

Von Christoph Hein, Singapur

13. März 2011 ...
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#11
Zitat:Ich denke, man muss das wirklich im Zusammenhang sehen. Es gibt Technologien, bei denen ein kleiner Fehler zu katastrophalen Schäden führt, und Technologien, bei denen selbst gewaltige Probleme nur wenig Schaden anrichten.

Den Zusammenhang den ich meinte war der,das in vielen Medien nicht unabhängig berichtet wird so z.B. werden auf NTV und N24 ständig Greenpeace-Experten befragt oder im Spiegel beinahe im Stundentakt Artikel mit eindeutigem Anti-Atom Inhalt veröffentlicht.
Eine ausgewogene Berichterstattung wäre z.B. ausser "Experten" von Greenpeace auch unabhängige Experten hinzuzuziehen.
Und was ist die Definition von großer Schaden?Momentan sieht es so aus,dass ein Tsunami nach einem Erdbeben der Stärke 9,0 in einem 40 Jahre alten AKW(welches diesen Monat abgeschaltet werden sollte) zu einem Unfall geführt hat der von der IAEA als INES 4 von 7 qualifiziert wird(Three Mile Island ist 5,Tschernobyl 7),so schlecht ist die Bilanz nicht bedenkt man all diese Faktoren.

Zitat:Ein Beispiel:
Wenn ein Sturm das Windkraftwerk umschmeisst, dann ist der Turm mit dem Windrad umgefallen .... na und?

Nur das wenn der Sturm stark genug ist 1 Windkraftwerk umzuschmeissen er wohl mehr als eins umschmeisst.

Zitat:Wenn aber die Stromversorgung im Atomkraftwerk ausfällt, dann bricht der Kühlkreislauf mit der Folge des Super-Gaus zusammen.
Und wir wissen nun mal, dass Fehler "menschlich" sind. Die lassen sich nun einmal nicht ausschließen. Daher sind Systeme, die auch kleine Fehler nicht verzeihen, ein gewaltiges Sicherheitsrisiko.

Darum gilt es aus Fehlern zu Lernen und neue Technologien einzusetzten z.B.http://de.wikipedia.org/wiki/Core-Catcher.

Zitat:Nur ein Bespiel für die Probleme:
Die Ukraine gibt heute noch (!) - 25 Jahre danach - rund 5 % des nationalen BIP aus, um die Folgen von Tschernobyl zu bewältigen. Und der Reaktor wird nochmal mit gigantischen Kosten in einer neuen risiegen Betonhülle eingesargt, weil man hofft, dass (vielleicht?) in 100 Jahren genug know how vorhanden ist, um die strahlende Ruine abzubauen.

1.Die Ukraine hat nicht gerade ein allzu großes nationales BIP wodurch die 5% relativiert werden.
2.Tschernobyl war ein Katastrophales Ereignis aufgrund der Informationspolitik der UdSSR und dem wirklich schlechten Reaktordesign in dessen Folge Graphit verbrannte und eine große Explosion stattfand wodurch viel Radioaktives Material in hohe Atmosphärenschichten gelangte und sich dann überall verteilte.

Zitat:Nun mag man sagen, dass die "veraltete russische Technologie" ja mit der im Westen nicht vergleichbar sei und so ...
aber: die USA (Three Miles Island), England (Sellafield) und erst Recht Japan sind Hochtenolgiestandorte, und dennoch kam und kommt es hier zu erheblichen "Störfällen". Und - mit Verlaub - auch unsere Reaktoren, die "Gelddruckmaschinen" der Stromversorger, sind inzwischen Jahrzehnte alt.

Eine Katastrophe wie in Tschernobyl ist mit Reaktoren wie in Fukushima,also auch in Deutschland,nicht möglichhttp://derstandard.at/1297820325301/Stra...rgleichbar oder auch ein Artikel bei Spon.
Das es Vorfälle auch im Westen gab und gibt bedeutet IMO nicht,dass man diese Technologie vernachlässigen sollte,sondern,dass man aus den Fehlern lernt und die gezogenen Lehren zusammen mit neuen Technologien in neuen AKWs Implementiert.
Im übrigen bin ich auch für die Abschaltung der Alten Reaktoren,nicht weil ich meine sie seien unsicher,sondern,weil man auf 7 von Ihnen verzichten kann und man dadurch die Grünen teilweise ruhigstellt.

Zitat:Und die Anzahl der Störfälle hat sich in deutschen Atomanlagen seit Inbetriebnahme jährlich inzwischen etwa verfünffacht.
Quelle z.B. http://www.bfs.de/de/kerntechnik/ereign ... ichte.html

Logisch.

Zitat:Damit sind wir beim Thema "Neue Atomkraftwerke"
http://www.faz.net/s/RubB08CD9E6B087466 ... ntent.html
Energieversorgung
Asiens Wiederentdeckung der Atomkraft
Viele asiatische Länder setzen auf Kernkraft, um ihr Wirtschaftswachstum zu stützen. Indien braucht den Atomstrom so dringend wie kein anderes Land. In China befinden sich über 25 Kernkraftwerke im Bau.

Von Christoph Hein, Singapur

13. März 2011 ...

Auch Logisch,eine relativ billige Möglichkeit zur Stromgewinnung ohne,dass man auf fossile Rohstoffe zurückgreifen muss.
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#12
Projekt21956 schrieb:
Zitat:Damit sind wir beim Thema "Neue Atomkraftwerke"
http://www.faz.net/s/RubB08CD9E6B087466 ... ntent.html
Energieversorgung
Asiens Wiederentdeckung der Atomkraft
....

Von Christoph Hein, Singapur

13. März 2011 ...

Auch Logisch,eine relativ billige Möglichkeit zur Stromgewinnung ohne,dass man auf fossile Rohstoffe zurückgreifen muss.
dazu http://www.bfs.de/de/kerntechnik/papier ... tudie.html
Zitat:Gutachten zur "Renaissance der Kernenergie"
Bis zum Jahr 2030 wird es keine Renaissance der Kernenergienutzung geben. Vielmehr werden die altersbedingten Abschaltungen dazu führen, dass die Zahl der Reaktoren, die installierte Leistung und die Stromerzeugung in Kernkraftwerken deutlich zurückgeht. Bis zum Jahr 2020 reduziert sich die Zahl der weltweit betriebenen Kernkraftwerke voraussichtlich um 22%, bis zum Jahr 2030 um ca. 29% gegenüber dem Ausgangsniveau im März 2009.
...
ein Widerspruch?
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#13
Das Problem ist, das die meisten Leute über Atomkraft ABSOLUT NIX wissen, außer dass sie ganz, ganz böse ist.

Wer aber jahrzehntelang von BILD, Spiegel, Stern, Focus und Politikern irgendwelchen Bullshit eingetrichtert bekommt, wie böse doch Atomkraft ist der glaubt das dann auch wirklich. Bei uns natürlich in den Medien, wird primär mit dem havarierten Atomkraftwerk Panik gemacht. Klar Panik verkauft sich gut und produziert "online" jede Menge "Clicks" bzw. im TV jede Menge Quoten. Dann kommt noch die verbreitete Bildungsresistenz und das Resultat ist Massenpanik unter Deutschen sobald das Wort Atomkraft fällt.

Wenn wir keine AKW's mehr haben, stellen die Franzosen sowieso drei neue auf, um in unsere Netze zu speisen wenn die Gas/Kohle/Wind/Solarkraftwerke mal wieder nur auf low Energy fahr'n ... Atomenergie ist eben Brückentechnologie. Die Stromkonzerne lassen ihre Kraftwerke so schon nur auf halber Leistung laufen, um die Preise oben zu halten.

Und wenn wir jetzt reihenweise Windparks und den sonstigen Öko-Mist hochziehen, seh ich die Leute jetzt schon über Steuererhöhungen schimpfen, weil das Zeug nunmal teuer ist.
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#14
Ich bezog mich auf Asiens Wiederentdeckung der Atomkraft und es ist unbestritten,dass in Indien,China,Russland Atomkraftwerke gebaut werden/werden sollen.
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#15
Foxhound31BM schrieb:Das Problem ist, das die meisten Leute über Atomkraft ABSOLUT NIX wissen, außer dass sie ganz, ganz böse ist.

Wer aber jahrzehntelang von BILD, Spiegel, Stern, Focus und Politikern irgendwelchen Bullshit eingetrichtert bekommt, wie böse doch Atomkraft ist der glaubt das dann auch wirklich.

BILD und Focus als Kampfmedien der Anti-Atomkraft-Bewegung?
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