Weltweite Pandemien / Epidemien / Seuchenausbrüche
#91
Du wirst lachen. Hab gerade gestern etwas zum Thema BSE gesehen. In einem uralten Multimedia Leserbrief der legendären PC Player. :mrgreen:

Ja das war schon Panikmache vom Feinsten damals. Wobei es schon verwunderlich ist, wie das alles wieder verschwunden ist. Die Legende man dürfe keine rohen Nudeln essen, die durch den Flüssigeiskandal in den 80ern aufkam, steckt heute noch so manchem Menschen in den Knochen. BSE hingegen ... .
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#92
Wie soll den sonst Burgerking und Mc Donalds ihre schönen Werbungen im TV durchsetzen können? Und der lokale Metzger überleben. :o

Zum Hype muss ich sagen ging aber genau so schnell unter wie Vogelgrippe, die war auch aufeinmal futsch.
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#93
Zitat:Zehn Tote in Großbritannien nach Rückkehr der Schweinegrippe

London (Reuters) - Nach der Rückkehr des Schweinegrippe-Erregers H1N1 sind in Großbritannien in den vergangenen Wochen zehn Menschen an dem Virus gestorben.

Alle seien unter 65 Jahre alt gewesen, teilte die britische Gesundheitsbehörde HPA am Samstag mit. Eine Sprecherin sagte, die Zahl der Grippefälle sei nicht ungewöhnlich. In Deutschland gibt es nach Angaben des Robert-Koch-Institutes in dieser Saison bislang nur vereinzelt Influenza-Fälle.

Die Schweinegrippe brach im März 2009 aus und verbreitete sich schnell in der ganzen Welt. Im August des vergangenen Jahres wurde sie zu einer Pandemie erklärt. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation WHO gibt es bislang etwa 18.500 registrierte Todesfälle. Besonders oft sind Schwangere und junge Menschen betroffen.
Link: <!-- m --><a class="postlink" href="http://de.reuters.com/article/worldNews/idDEBEE6BB02U20101212">http://de.reuters.com/article/worldNews ... 2U20101212</a><!-- m -->

Schneemann.
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#94
Zwar keine weltweite Pandemie, sicherlich aber eine ehemals afrikanische und auch auf dem indischen Subkontinent beheimatete "Erkrankung". Und zugleich eine positive Entwicklung...
Zitat:Seuchenhilfe in Afrika

Wie Jimmy Carter einen Wurm ausrotten lässt

Friedensnobelpreisträger Jimmy Carter führt einen einzigartigen Krieg gegen einen Parasiten. Der Guineawurm befällt Menschen und kann zu schwerem Siechtum und Tod führen - im SPIEGEL-ONLINE-Interview spricht der ehemalige US-Präsident über sein Lebensprojekt: die Ausrottung der Plage.

Ex-US-Präsident Jimmy Carter steht kurz davor, eine furchtbare Krankheit in Afrika ausrotten zu lassen - den Guineawurm, einen weißlichen Parasiten. Er kann mehr als einen Meter lang werden, befällt Menschen, kriecht zwischen Muskeln und Knochen durch. Übertragen wird er durch verschmutztes Wasser.
Link: <!-- m --><a class="postlink" href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,734504,00.html">http://www.spiegel.de/wissenschaft/mens ... 04,00.html</a><!-- m -->

Allgemeines zum Guineawurm:
Zitat:Der Medinawurm war in den feuchten Gebieten von Afrika, Ägypten bis Pakistan verbreitet. Heute ist er auf Äthiopien, Ghana, Mali und Sudan zurückgedrängt. [...]

Nach Bekämpfungsmaßnahmen, insbesondere eine Präventionskampagne des Carter Centers in Atlanta, Georgia, konnte innerhalb der letzten 20 Jahre die Anzahl der Neuinfektionen von jährlich 3,5 Millionen Fällen auf 25.217 Infizierte im Jahr 2006 reduziert [...] werden.
Link: <!-- m --><a class="postlink" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Medinawurm">http://de.wikipedia.org/wiki/Medinawurm</a><!-- m -->

Schneemann.
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#95
Mal wieder was, diesmal eher positives, zur Schweinegrippe...
Zitat:Influenza

Schweinegrippe könnte Universalimpfstoff liefern

Die Schweinegrippe könnte auch etwas Gutes gebracht haben: Das Pandemievirus hilft vielleicht, einen Impfstoff zu entwickeln, der vor vielen Grippestämmen gleichzeitig schützt. [...]

Der Impfstoff, der jedes Jahr ab Herbst verfügbar ist, enthält Bestandteile aus drei verschiedenen Virusstämmen. Die Weltgesundheitsorganisation überwacht Grippefälle weltweit, um die passenden Stämme für diese Impfung zu empfehlen. Seit mehreren Jahren werden je ein H1N1-Stamm, ein H3N2-Stamm sowie ein Stamm von B-Grippeviren eingesetzt, da dies die häufigsten Erreger sind. Das Schweinegrippevirus, das 2009 bis 2010 eine weltweite Pandemie auslöste, zählt zur Gruppe H1N1.

Wie US-Forscher jetzt im "Journal of Experimental Medicine" berichten, könnte das Pandemievirus zukünftig dabei helfen, diese jährliche Impfprozedur deutlich zu erleichtern. Die Wissenschaftler sind dabei, einen Impfstoff zu entwickeln, der vor sämtlichen H1N1-Stämmen oder sogar vor allen Influenza-Erregern schützt. Dies ist möglich, da sich das Schweinegrippevirus stark von allen H1N1-Stämmen unterscheidet, die sich in den vergangenen Jahrzehnten verbreitet haben.
<!-- m --><a class="postlink" href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/0,1518,738636,00.html">http://www.spiegel.de/wissenschaft/medi ... 36,00.html</a><!-- m -->

Schneemann.
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#96
Zitat:Seuchengefahr

Die Pest – der "Schwarze Tod" kehrt zurück

Die Seuche ist nicht totzukriegen: Im Westen der USA wütet die Pest unter Wildtieren und springt auf Menschen über. Ärzte befürchten die Verbreitung.

weiter auf welt.de

Der springend Punkt ist wohl die Befürchtung vor einem reisenden Überträger. Man stelle sich vor jemand ist an einem Tag irgendwo in Colorado und ein paar Stunden später z.B. in Detroit. Heutzutage nichts unnormales. Und gerade bei so etwas wäre Obamas Gesundheitsreform vielleicht der rettende Notnagel, damit es nicht zu einer wahren Seuche kommt. Denn momentan dürfte es in Detroit genug Menschen geben, für die eine Grippe mangels Versicherung nicht ein Arztbesuch nach sich zieht. Mit einer Krankenversicherung hingegen würde der Doc vielleicht keine Grippe diagnostizieren, aber die betreffende Person wegen der Schwere des Krankheitsverlaufs auf die Quarantänestation des Krankenhauses verlegen und somit isolieren lassen. Die Chancen für eine schnellere Diagnose und die anschließenden Maßnahmen zur Seucheneindämmung würden ebenfalls steigen.

Aber wenn man sich an den von Schneemann geposteten Artikel erinnert, der die Zustände von Detroit beschreibt ... wenn schon natürlich Verstorbene mangels Geld für die Beisetzung einfach auf die Straße gelegt werden, bräuchte man sich nicht zu wundern, wenn wirklich wieder so etwas mittelalterliches wie die Pest im großen Maßstab losbrechen würde.

Aber vermutlich würden die Tea Party dann nicht für erhöhte Staatsausgaben zugunsten einer besseren Gesundheitsversorgung plädieren, sondern die Leute zu verstärkten Kirchgängen auffordern (wo die Infektionschance noch steigt), da Gott die USA für ihren Sozialismus bestrafen will. :roll:

Bleibt zu hoffen das es bei der minimalen Infektionsrate bleibt und zumindest der westliche Hygienestandard einen gewissen Schutz vor so etwas bietet. Wobei - wenn ich an manche Mitmenschen und deren Hygiene denke, denen ich in der U- und S-Bahn begegne. :lol:
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#97
Zitat:H1N1 outbreak in Venezuelan state, official says

(CNN) -- An outbreak of the H1N1 virus, known commonly as the swine flu, has hit the Venezuelan Andean state of Merida, the country's health minister said, the state-run AVN news agency reported.

More than 100 cases of H1N1 have been recorded in Venezuela as of Tuesday, Eugenia Sader said.

In Merida alone there are 56 cases which have tested positive for the virus, and special precautions have been put in place in that state, AVN reported. Classes in Merida have been canceled for five days, and a ban has been placed on events at night clubs and other closed-in venues, the agency reported.
<!-- m --><a class="postlink" href="http://edition.cnn.com/2011/WORLD/americas/03/23/venezuela.swine.flu/index.html?hpt=T2">http://edition.cnn.com/2011/WORLD/ameri ... tml?hpt=T2</a><!-- m -->

Schneemann.
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#98
Tja...ähm...naja, noch keine Pandemie, aber doch keine reine nationale Angelegenheit mehr. Alle haben es mitgekriegt: EHEC (sprich: EHÄK) schlägt zu und meuchelt sich durch die Gurken- und Blattsalat-Regale deutscher Discounter...
Zitat:Neun Todesfälle durch Darmbakterium

Keine Entwarnung bei EHEC-Erreger

Bei dem gefährlichen Durchfall-Erreger EHEC ist keine Entwarnung in Sicht. Nach Informationen des Robert-Koch-Instituts (RKI) steigt die Zahl der Neuerkrankungen vor allem in Norddeutschland weiter an. Es sei deshalb davon auszugehen, dass die Infektionsquelle noch aktiv ist, so das Bundesinstitut für Risikobewertung in Berlin.

Insgesamt sind in Deutschland bislang neun Menschen im Zusammenhang mit dem EHEC-Erreger gestorben. In einem Krankenhaus im Kreis Herzogtum Lauenburg starb eine 84 Jahre alte Frau an der schweren Komplikation HUS, dem hämolytisch-urämischen Syndrom, wie ein Sprecher des Kieler Gesundheitsministeriums berichtete. In Hamburg starb in der Nacht eine 87-jährige Frau, die an der schweren Komplikation HUS, dem hämolytisch-urämischen Syndrom, litt. Das teilte das Universitätsklinikum Eppendorf (UKE) mit.
<!-- m --><a class="postlink" href="http://www.tagesschau.de/inland/ehec176.html">http://www.tagesschau.de/inland/ehec176.html</a><!-- m -->

...tja, miese Zeiten für Vegetarier...

Zum Auslandsbezug...
Zitat:Gefährlicher Darminfekt

Ehec erreicht Nachbarstaaten Deutschlands

Die Erkrankten sollen sich bei Reisen nach Deutschland angesteckt haben: Der gefährliche Darmkeim Ehec hat nun auch Großbritannien, Schweden, Dänemark und die Niederlande erreicht. Als Infektionsquelle stehen jetzt spanische Gurken in Verdacht - heimische Bauernverbände reagieren etwas erleichtert. [...]

Zahlen zum aktuellen Ausbruch nannte er nicht. Nach den jüngsten verfügbaren Statistiken waren in der EU im Jahr 2009 insgesamt 3576 Fälle von Erkrankungen durch Ehec in 24 Mitgliedstaaten registriert worden. In Deutschland waren es damals 818 Betroffene.
<!-- m --><a class="postlink" href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/0,1518,765090,00.html">http://www.spiegel.de/wissenschaft/medi ... 90,00.html</a><!-- m -->

Schneemann.
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#99
Tja, da zeigt sich wieder was passiert, wenn man seine Nahrungsgrundlage sinnloserweise einschränkt. Ich glaube es hat keiner Panik bekommen, was er jetzt essen soll, als Schweinegrippe, BSE oder Geflügelgrippe grassiert haben. Und jetzt wo ein paar Gurken vieleicht nichtmehr essbar sind, stehen die Vegetarier kurz vorm Aussterben. :lol:
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<!-- m --><a class="postlink" href="http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/ehec-gefaehrdet-bauern-berge-von-tomaten-bleiben-liegen-1.1103347">http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/e ... -1.1103347</a><!-- m -->
Zitat:Ehec gefährdet Bauern
Die Angst des Käufers vor der Tomate

30.05.2011, 15:59

Aus Furcht vor den Ehec-Bakterien halten sich die Verbraucher von Tomaten, Gurken und Salat fern. Für die Gemüsebauern bahnt sich ein wirtschaftliches Desaster an.
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@Samun:
die Vegetarier nehmen meinem Essen sowieso immer das ganze Futter weg ... wobei ...
na ja, ich ess das Gemüse eigentlich auch problemlos - besonders, wenn es durch ein Schwein veredelt wurde :mrgreen:
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<!-- m --><a class="postlink" href="http://www.sueddeutsche.de/muenchen/muenchen/angst-vor-ehec-in-muenchen-rohkost-ab-in-den-muell-1.1103696">http://www.sueddeutsche.de/muenchen/mue ... -1.1103696</a><!-- m -->
Zitat:Angst vor Ehec in München

"Rohkost? Ab in den Müll!"
...
sach ich doch, das ist das EINZIGE was man mit "Rohkost" machen kann - das rohe Zeug muss ab in den Müll oder an die Schweine verfüttert werden.
Wobei - an die Schweine verfüttern - wahrscheinlich haben bei der "Schweinegrippe" die armen Tierchen auch zu viel von dem Zeug gekriegt.
Gurken, gut, kann man auch noch für Gurkenmasken verwenden, ok. Aber ich kann Gurkenmasken auflegen so viel ich will, ich nehm dabei auch nicht ab ...
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Also meine Ancitrus Welse sind schon ganz traurig und warten auf ihre Gurkenscheiben... ist der Virus auch auf Zierfische übertragbar? :lol:
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frach ma Deine Frau, wegen der Gurkenscheiben aus der Maske - ansonsten gibts Gurken gerade genug vom Biomüll oder in der Politik (Gurkentruppe)
<!-- m --><a class="postlink" href="http://www.faz.net/artikel/S31034/quelle-weiter-unbekannt-zahl-der-ehec-erkrankungen-steigt-rapide-30429002.html">http://www.faz.net/artikel/S31034/quell ... 29002.html</a><!-- m -->
Zitat:Quelle weiter unbekannt
Zahl der Ehec-Erkrankungen steigt rapide
Die Zahl der schweren Erkrankungen durch den Darmkeim Ehec ist weiter deutlich gestiegen. Die Zahl der gemeldeten Ehec-Infektionen und -Verdachtsfälle kletterte bundesweit von rund 1500 auf 2000.

01. Juni 2011 ....
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Zitat:Chinesen entschlüsseln Ehec-Erreger

Wissenschaftler aus der ganzen Welt arbeiten unter Hochdruck daran, den aggressiven Ehec-Erreger zu entschlüsseln. Jetzt ist Chinesen und Deutschen ein Durchbruch gelungen: Der Keim könnte aus der Kreuzung zweier Bakterienstämme hervorgegangen sein und ist gänzlich unbekannt.
...
Das neue Bakterium weist zwar die gleichen Oberflächenmerkmale auf wie der seltene Serotyp O104:H4, weshalb es vom Münsteraner Konsiliarlabor des Robert Koch-Instituts als solches identifiziert wurde. Zusätzlich hat es aber im Laufe der Zeit Gene eines anderen Escherichia-coli-Stamms erworben. Das könnte seine Aggressivität möglicherweise erklären.
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http://www.spiegel.de/wissenschaft/mediz...85,00.html
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Erst wurde mir das Steak verleidet (Rinderwahn), dann der Schweinebraten und das Geflügel (Schweinepest und Vogelgrippe). Nachdem ich so zum Vegetarier wider Willen mutierte, hat man entdeckt, dass Grünzeug mti Schei..e gedüngt wird und der gemeine Salat- und Gurkenfresser daher an Ehec erkranken wird. Und für das Gift im Wasser und in der Atemluft haben Tschernobyl und Fukushima gesorgt.
Ich habe mich entschlossen - ich esse, trinke und atme nicht mehr, :oops: dann sterb ich wenigstens gesund.
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