Indische Flugzeugträger
#31
Da gibts ein Foto von einem Modell der umgebauten Admiral Gorshkov Cool

http://www.network54.com/Hide/Forum/thr ... 1075173836
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#32
Thread ausgrab und zugleich ne Namesänderung vorschlag damit man das auch mal findet und nciht wie ich 10 Minuten sucht. Big Grin
Wie wäre es mit indische Flugzeugträgerprogramme oder sowas.

Nun zum Thema ^^
Erst einmal hat Indien ja die Admiral Gorshkov gekauft und hinzu ersteinmal 12 Mig 29 K gekauft.Die Umrüstung ist im vollen Gange und das Schiff wird 2008 der indischen Marine überstellt.

Hinzu sind nun erste genauere Infos zum Air Defence Ship aufgetaucht,dem in Indien gebauten Flugzeugträger für die indische Marine.

http://www.indiadefence.com/ADS.htm

Zitat:NDIAN NAVY’s AMBITIOUS CARRIER PROGRAMME
There was joy in Naval Aviation circles as the Indian Navy announced the full details of its Carrier programme, earlier called by the misnomer Air Defence Ship (ADS) to keep the IAF and Government happy. Government sanctioned the design and construction of an indigenous Air Defence Ship in Jan 2003 at a cost of Rs. 3261 crores. This was the most prestigious project, which the Indian Navy had taken up so far. The design and construction of an aircraft carrier is a technical complexity whose dimensions far outstrip any such challenge faced hitherto by the Indian Navy. Only three other nations have built such a large carrier in the past. The carrier with a deep displacement of 37,500 T is being designed to operate a mix of 12 MiG-29K, 8 LCA/Sea Harrier, 10 ALH and Ka31 aircraft. The ship will be built at Cochin Shipyard Ltd, Kochi. Over Rs. 200 crs from the naval budget have been provided for augmentation of infrastructure facilities to enable CSL to execute the ADS order. It was envisaged that the yard would incur an expenditure to the tune of Rs. 500 crs. a year to be able to deliver ADS on schedule.

General Features
The ship has a length of 252 m, breadth of 58 m, draft of 8.4 m, depth of 25.6 m and a deep displacement of 37,500 tonnes. The ship will be propelled by four GE LM2500 Gas Turbines same as the Type 17, generating a total power of 80 MW (1,20,000 HP approx.) thereby enabling the ship to do a maximum speed of 28 knots. The ship will have an endurance of 7,500 NM at 18 knots and the logistics endurance of 45 days. The ship will have a complement of 1560 i.e. 1400 sailors and 160 officers. It can carry a maximum of 30 aircrafts and 17 of these can be accommodated in the hangar. The air operations can take place up to sea state 5. The ship will have two runways, one with ski jump and a landing strip with 3 arrester wires.
Ich finde dieses Projekt sehr interessant und auch aufschlussreich über die zukünftigen Ambitionen der Inder.
Es sollen bis zu 3 drei dieser Schiffe beschafft werden,insgesamt ist auch die Beschaffung von 50 Mig 29 K sowie einer größeren Zahl einer navalisierten Variante des LCA in Planung.
Bin gespannt wie sich dieses Projekt weiter entwickelt.
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#33
Hi Jacks,
wegen des indischen Trägerprogramms war ich auch mit Klaus Mommsen, dem Redakteur des "Marineforum" in Kontakt, der das indische Trägerprogramm seit Jahren beobachtet;
die im Ergebnis übereinstimmende Beobachtung ist im letzten Teil des Länderdossiers zu Indien http://www.globaldefence.net/index.htm? ... ossier.htm eingeflossen;
langer Rede kurzer Sinn:

indische Eigenbauprogramm sind in der Vergangenheit mehrfach vollmundig angekündigt worden, und dann hat es an den finanziellen Mitteln zur Umsetzung gefehlt - die Programme sind jeweils wieder leise in einen "Winterschlaf" verfallen; so etwas wäre auch für das von Dir genannte Programm zu erwarten - wiewohl die derzeitige wirtschaftliche Entwicklung Indiens die finanziellen Probleme immer mehr reduziert;

Ich wart jetzt erstmal, ob das Schiff wirklich auf Kiel gelegt wird - und damit wohl, bis die Amiral Gorshkow im Dienst ist; die wird wohl mit MiG 29 und Harrier-Flugzeugen ausgerüstet werden - und ich schätze, dass die Inder erst mal hier praktische Erfahrungen sammeln und auswerten, bevor wirklich ernsthafte Eigenbauten von Carriern angepackt werden.
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#34
@Erich:

Bisher hat Indien die Programme immer angekündigt, aber scheinbar nie wirklich den Designprozess gestartet. Dieses Mal scheinen sie da etwas weiter zu sein.....
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#35
http://www.marineforum.info/AKTUELLES/aktuelles.htm
Zitat:INDIEN

Immer wieder angekündigt und immer wieder verschoben: nun hat Indien tatsächlich mit dem Eigenbau eines Flugzeugträgers begonnen.

Am 11. April wurde bei der staatlichen Werft in Cochin nach einem symbolischen Knopfdruck von Verteidigungsminister Pranab Mukherjee der erste Stahl für das bereits 1994 angekündigte Air Defence Ship (Projekt Sakariga) geschnitten.

Der erste in Indien gebaute Flugzeugträger wird 252 m lang, soll etwa 37.500 ts verdrängen und bis zu 30 Kampfflugzeuge (britische Harrier, russische Mig-29 Fulcrum) und Hubschrauber an Bord nehmen. Start und Landung der Kampfflugzeuge erfolgen nach dem so genannten STOBAR-Prinzip: Dabei starten die Flugzeuge über eine Bugrampe (STO = Short Take-Off) und werden bei der Landung von Fangseilen abgebremst (BAR = Arrested Gear Recovery).

Nachdem sich eigene Designentwürfe immer wieder als untauglich oder zu kostspielig erwiesen hatten, war im Sommer 2004 eine enge Kooperation mit der italienischen Fincantieri vereinbart worden, die nun bei Entwicklung und Bau des Schiffes helfen soll. Dies könnte auch darauf schließen lassen, dass in das indische Vorhaben Designelemente des zur Zeit von Fincantieri für die italienische Marine gebauten neuen italienischen Flugzeugträger CAVOUR einfließen.

Der Bau des Schiffes soll nach Aussage des Ministers für Schifffahrt etwa acht Jahre dauern, so dass die Marine Ende 2012 über ihren neuen Flugzeugträger verfügen könnte. Dies ist durchaus eine realistische Zeitvorstellung. Abwegig - aber in Indien durchaus nicht ungewöhnlich - sind dagegen Bemerkungen eines hohen Admirals, der vor Journalisten die Indienststellung bereits in 2008 ankündigte und vom unmittelbar bevorstehenden Bau noch zweier weiterer Träger sprach. Die indische Marine möchte seit Beginn von Projekt Sakariga drei Air Defence Ships beschaffen, aber ob und wann diese gebaut werden können - bzw. die Regierung dafür die Mittel bewilligt - steht vorerst in den Sternen.
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#36
eine weitere Quelle
http://au.news.yahoo.com/050412/19/tx8k.html
Zitat:Tuesday April 12, 05:27 PM

India begins construction of aircraft carrier

NEW DELHI (AFP) - India began an eight-year project to build an aircraft carrier in its most ambitious military programme to date, officials said.

Defence Minister Pranab Mukherjee launched the construction of the 37,500-tonne carrier at the state-run Cochin Shipyard in the southern state of Kerala, a naval spokesman said on Monday.

The carrier will carry 30 British- and Russian-made jet fighters as well as locally-designed light combat aircraft which took India more than 22 years to develop.

Federal Shipping Minister T.R. Balu said the ship-building yard would complete the project and hand over the carrier to the 137-ship Indian navy by 2012.

.....
und die indische Marine testet eine neue FlaRak http://www.spacewar.com/2005/050426095235.xux4ixla.html
Zitat:WAR.WIRE

India successfully tests multi-target missile

BHUBANESWAR, India (AFP) Apr 26, 2005
India test-fired Tuesday a multi-target missile on its eastern coast, defence ministry officials said.
The Trishul (Trident) missile was fired at 1:00 pm (0730 GMT) from the testing site in Chandipur, 200 kilometres (125 miles) northeast of the Orissa state capital Bhubaneswar, the officials said.

An official said the test, the ninth since 2003, was successful.

The surface-to-air missile is powered by solid fuel and can target aircraft and counter sea-skimming missiles.

It is one of five developed by India since 1983 and can deliver a 15-kilogramme (33-pound) warhead up to 15 kilometres (7.5 miles) away.

,,,,
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#37
INS Viraat with planes, helicopters and Fleet Escorts.

http://www.acig.org/exclusives/viraat/viraat_1.htm

http://www.acig.org/exclusives/viraat/viraat_2.htm

http://www.acig.org/exclusives/viraat/viraat_3.htm

http://www.acig.org/exclusives/viraat/viraat_4.htm

http://www.acig.org/exclusives/viraat/viraat_5.htm
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#38
Um die Diskussion etwas zu beleben:

Haltet ihr nicht zwei Flugzeugträger für ein doch relativ armes Land wie Indien nicht ein bisserl viel?
Die Chinesen haben momentan noch keinen. nun aber die Inmder wohl bald zwei...
Das ist für das Kräftegleichgewicht nicht vollkommen unerheblich. Auch hat Indien die Möglichkeit mit zwei Flugzeugträgern mehr Präsenz auf dern Meeren zu zeigen und damit seine politische Reichweite - zumindest symbolisch - zu steigern.

Aber bei all den Rüstungsanstrengungten Indiens: Übernimmt es sich denn da nicht?
Ein großes Flottenbauprogramm ( wobei zugegebenermaßen, die Inder recht billig bei den Russen kaufen können, tweilweise drücken sie sogar gezielt die preise und die Russen gehen darauf ein), neue Waffen für das Heer, Aufrüstung der Luftwaffe etc...

Die Frage ist nun, ob der Bau vollendet werden kann oder ob das ganze nicht aus Finanzknappheit mal abschmiert....
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#39
@Thomas Wach
Zitat:Haltet ihr nicht zwei Flugzeugträger für ein doch relativ armes Land wie Indien nicht ein bisserl viel?
Indien ist aber auch ein sehr großer Staat mit einer sehr langen Küste. Zudem sind die Gewässer entlang der indischen Küste strategisch sehr wichtig. In ihrer Nähe befinden sich nämlich nicht nur der persische Golf, sondern auch die Andamanensee und die Straße von Malakka. Durch sie verlaufen sehr wichtige Schiffsrouten.
Zudem ist die Behauptung, Indien sei ein armes Land, recht relativ. Gewiss, ein nicht unerheblicher Teil seiner Bevölkerung lebt in einem Maß von Armut, das für uns unvorstellbar erschreckend ist, aber ich denke, daß hierfür eher soziale Umstände verantwortlich ist. Das Kastensystem wirkt ja auch noch heute nach.

Zitat:Die Chinesen haben momentan noch keinen. nun aber die Inder wohl bald zwei...
Ich denke, daß da sowohl geographische Gründe als auch unterschiedliche Mentalitäten eine Rolle spielen. Chinesische Luft- und Seestreitkräfte können jene Gebiete, die für China von strategischer Bedeutung sind und in dessen Nähe liegen (Korea, Nansei-Inseln, Spratleys, Taiwan) recht leicht erreichen, China braucht daher nicht umbedingt einen Flugzeugträger.

Zitat:Auch hat Indien die Möglichkeit mit zwei Flugzeugträgern mehr Präsenz auf dern Meeren zu zeigen und damit seine politische Reichweite - zumindest symbolisch - zu steigern.
Stimmt, und ich denke, daß es Indien auch darauf anlegt.
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#40
Zitat:Um die Diskussion etwas zu beleben:

Haltet ihr nicht zwei Flugzeugträger für ein doch relativ armes Land wie Indien nicht ein bisserl viel?
Die Chinesen haben momentan noch keinen. nun aber die Inmder wohl bald zwei...
Das ist für das Kräftegleichgewicht nicht vollkommen unerheblich. Auch hat Indien die Möglichkeit mit zwei Flugzeugträgern mehr Präsenz auf dern Meeren zu zeigen und damit seine politische Reichweite - zumindest symbolisch - zu steigern.
Zuerst einmal sollte man darauf hinweisen, dass ein Flugzeugträger allein nie von besonders großem operativen Wert ist. Die alte Drittel-Regel sollte bekannt sein (eine Einheit zu Reparatur oder Überholung, eine auf dem Marsch in ein Gebiet, eine zur Verfügung). Natürlich hat Indien nicht so große Anmarschwege wie zB. die US-Navy, aber dennoch ist diese Regel eingeschränkt gültig und angesichts der weiträumigen Seegebiete sowie potentieller Spannungsfälle ist ein Träger allein für Indien m.E. ziemlich wertlos (Hm...deja vù, hab ich das nicht irgendwo schon mal geschrieben?). Zwei bis drei Träger sollten es schon sein. Dass China keinen hat und Indien deswegen zuviele, halte ich für eine gewagte Argumentation: aus den Unzulänglichkeiten des einen auf die notwendigen Fähigkeiten des anderen zu schließen, bringt nicht viel. Abgesehen davon konzentriert sich die PLA derzeit bekanntermaßen auf Taiwan, wofür Träger nur eingeschränkt, wenn überhaupt, notwendig sind.

Zitat:Aber bei all den Rüstungsanstrengungten Indiens: Übernimmt es sich denn da nicht?
Ein großes Flottenbauprogramm ( wobei zugegebenermaßen, die Inder recht billig bei den Russen kaufen können, tweilweise drücken sie sogar gezielt die preise und die Russen gehen darauf ein), neue Waffen für das Heer, Aufrüstung der Luftwaffe etc...
Erstens kaufen sie preiswert bei den Russen ein, zweitens versuchen sie, immer mehr Technologie im eigenen Land zu haben und darauf Rüstungen zu basieren, wobei ihnen ihre nicht unerhebliche Wirtschaftsstärke basierend auf PPP eindeutig zugute kommt.

Zitat:Die Frage ist nun, ob der Bau vollendet werden kann oder ob das ganze nicht aus Finanzknappheit mal abschmiert....
Die Gefahr ist natürlich gegeben. Aber angesichts der Fortschritte, die das Programm in letzter Zeit gemacht hat, sehe ich diese als relativ niedrig an. Solange sich Indien nicht bei anderen externen Beschaffungen finanziell übernimmt, ist der Bau m.E. nicht gefährdet.

Zitat:Auch hat Indien die Möglichkeit mit zwei Flugzeugträgern mehr Präsenz auf dern Meeren zu zeigen und damit seine politische Reichweite - zumindest symbolisch - zu steigern.
Sobald die Kiev-Klasse sowie das ADS in Dienst sind, würde ich nicht mehr von einer symbolischen Präsenz sprechen. Angesichts auch der komplementären Marinerüstungen (Projekt 15A - Bangalore-Klasse, Projekt 17) ist das dann eine sehr wirksame Präsenz auch über größere Entfernungen.
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#41
Turin
Zitat:Erstens kaufen sie preiswert bei den Russen ein, zweitens versuchen sie, immer mehr Technologie im eigenen Land zu haben und darauf Rüstungen zu basieren, wobei ihnen ihre nicht unerhebliche Wirtschaftsstärke basierend auf PPP eindeutig zugute kommt.
Naja, im eigenen Land zu entwickeln und zu produzieren ist so eine Sache. Man sieht ja was bei Arjun und LCA herauskommt.

Thomas
Die Behauptung das Indien arm ist, ist schon ziemlich relativ. Es gibt in Indien eine Schicht die ähnlich lebt wie hier in Europa, der Unterschied ist einfach der das es auch eine Schicht gibt die bedeutend unter europäischen Verhältnissen lebt.
Zwei Träger halte ich nicht viel für Indien, wenns dann aber einmal drei oder gar vier werden (kommt drauf an ob die Admiral Gorshkov a.D. gestellt wird wenn alle drei (erträumten) Eigenbauten fertig sind) wäre das IMO für ein Land wie Indien zu viel des Guten.
Finanziell kritisch könnte es werden wenn Indien den Ausbau der Überwasserflotte weiter voran treibt, gleichzeitig 3-4 Träger haben will und dann auch noch Atomuboote möchte.
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#42
Zitat:Naja, im eigenen Land zu entwickeln und zu produzieren ist so eine Sache. Man sieht ja was bei Arjun und LCA herauskommt.
Arjun ist total aus dem Ruder gelaufen, das ist richtig. Aber aus Fehlern lernt man eben auch. LCA scheint mir wegen chronischer Unterfinanzierung nicht vom Fleck zu kommen, auch scheint es wegen der US-Sanktionen damals erhebliche Probleme gegeben zu haben. Aber Indien hat schon demonstriert, gerade im Marineschiffbau, dass es gewillt und in der Lage ist, auch größere Projekte selbst zu bewältigen, siehe Delhi-Klasse sowie die letzten Fregatten. Insgesamt scheint die Marine bei solchen Projekten ein etwas glücklicheres Händchen zu haben.
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#43
denke auch, dass Indien im Marineschiffsbau sehr konsequent und zielstrebig - aber schrittweise in realistischer Schrittlänge - vorgeht;

Beispiel: Fregatten:
aus der britischen Leander-Klasse ist über mehrere Entwicklungsschritte hin ein durchaus wettbewerbsfähiger und zeitgemäßer Entwurf entstanden,
auf diesem know-how aufbauend wurden dann auch kampfstarke Zerstörer (Dehli-Klasse) entwickelt - also immer in realisitschen und bewältigbaren Teil- und Zwischenschritten

Beispiel: U-Boote:
nachdem der Lizenzbau der deutschen Systeme erhebliche Probleme gemacht hatte, hat sich Indien erst mal wieder auf gekaufte Systeme beschränkt (die russ. Kilos) und greift erst jetzt wieder den Gedanken einer eigenen Produktion auf - wobei der Bau konventioneller U-Boote (SSK) sicher auch ein Schritt hin zum Bau atomarer Jagd-U-Boote (SSN) und danach auch atomarer Raketenträger (SSBN) sein dürfte (die Ambitionen für eine U-Boot-gestützte strategische A-Zweitschlagskapazität sind bekannt) - immer nur in den Teilschritten, die Indien auch bewältigen kann und lieber nochmal einen Schritt zurück

zu den Trägern:
den Ausführungen von Turin (Drittel-Regel) ist nicht viel hinzuzufügen - ausser, dass Indien geograpisch bedingt zwei Flottenbereiche hat, und naürlich jede der beiden Teilflotten gerne die Marineflieger von Trägern einsetzen will
- im Westen zur Blockade Pakistans (wie bereits gehabt), falls es zu einem Konflikt kommt, und natürlich zur Sicherung der immer wichtiger werdenden Öltransportwege
- im Osten zur Sicherung der Seewege in Richtung Singapur ...
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#44
was ganz was Neues: nachdem LPD (inzwischen die ersten Probleme) soll Indien angeblich die nächste Rostschüssel übernehmen:
http://weeklystandard.com/Content/Publi ... h.asp?pg=1
Zitat:The Carrier Cold War
The U.S. tries to shut Russia out of India's defense market.
by Reuben F. Johnson
02/22/2008 12:00:00 AM

...
The Indian Navy will reportedly be offered the soon-to-be decommissioned USS Kitty Hawk (CV 63) aircraft carrier for free--provided the Indian Navy will agree to purchase 65 of the newest model Boeing F/A-18E/F Super Hornets to be operated off of it.
....

edit:
http://de.rian.ru/world/20080226/100040366.html
Zitat:Indien-Besuch: Pentagon-Chef will Russland bei Flugzeugträger-Deal ausbooten
11:39 | 26/ 02/ 2008

....
Laut US-Presse wird Gates Indien den vor der Ausmusterung stehenden Flugzeugträger "Kitty Hawk" unentgeltlich anbieten. Im Gegenzug sollen die Inder 65 Bordkampfjets F/A-18E/F kaufen.

Indien schloss zuvor mit Russland einen Vertrag über die Lieferung des Flugzeugträgers "Admiral Gorschkow" ab. Doch die Modernisierung des Schiffes hat einen Rückstand im Zeitplan. Die "Admiral Gorschkow" soll Indiens einzigen Flugzeugträger "Virat" ablösen, der 2012 ausgemustert werden soll.
....

edit 2:
Das wird ja fast eine Manie:
http://de.rian.ru/safety/20080227/100168215.html
Zitat:USA wollen bei Indiens Kampfjet-Deal Russland ausstechen - "Kommersant"

16:55 | 27/ 02/ 2008

MOSKAU, 27. Februar (RIA Novosti). US-Präsident George W. Bush bietet Indien kostenlos den alten Flugzeugträger "Kitty Hawk" an (Inbetriebnahme: 29. April 1961), schreibt die Zeitung "Kommersant" am Mittwoch.

Im Gegenzug soll die indische Kriegsmarine 65 neue Bordjagdflugzeuge vom Typ F/A-18E/F Super Hornet erwerben. Auf diese Art lobbyiert das Pentagon die US-Kriegstechnik bei der größten internationalen Ausschreibung für 126 Maschinen der indischen Luftwaffe.

...
und zum Deal mit der ex "Admiral Gorschkow" (Baujahr 1987) schreiben die Russen:
Zitat:...
konnte die hohe Delegation letztendlich überzeugt werden, dass die Zusatzzahlung von einer Milliarde Dollar (ursprünglicher Wert: 700 Millionen Dollar) begründet sei. Indien war anfangs nur bereit, 500 bis 600 Millionen Dollar zuzuzahlen.

Eine "Kommersant"-Quelle in der indischen Botschaft bestätigte, dass sich Neu Delhi bereit sei, "mehr hinzuzuzahlen, als der vor den Verhandlungen bekannt gegebene Aufschlag von 600 Millionen Dollar betrug". In der Botschaft wurde präzisiert: "Ab 2010 soll der Flugzeugträger zwei Jahre lang Probefahrten unternehmen. Die offizielle Übergabe des Flugzeugträgers an die indische Kriegsmarine ist für den Dezember 2012 geplant."

....
interessant auch die Aussagen über die Träger-Pläne der Inder in dem Artikel:
Zitat:... beabsichtigt die indische Kriegsmarine, drei Flugzeugträger im Bestand zu haben: die modernisierte "Admiral Gorschkow" und zwei Schiffe aus indischer Produktion. "Alle drei Schiffe sind für Gruppen mit Flugzeugen, die die Maße der MiG-29K haben, berechnet. ....
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#45
so, nun ist es ja endgültig klar:
die Inder nehmen noch mehr Geld in die Hand, um die Admiral Gorshkov in Dienst zu stellen
- und die Konfusion um die Indienststellung für die Russen war wohl ein Bluff
- genauso wie das mögliche Angebot der USA, die vor der Ausmusterung stehende USS Kitty Hawk (CV 63) den Indern zu übergeben, möglicherweise ganz willkommen war
- um die Preisvorstellungen der Russen zu stutzen,

unsere Freunde vom Marineforum melden jedenfalls (ganzer Text, da MF und nur kurz im Netz) http://www.marineforum.info/AKTUELLES/aktuelles.htm
Zitat:Indien und Russland haben ihren Streit um die Finanzierung des Umbaus des ehemals russischen Flugzeugträger ADMIRAL GORSHKOV beigelegt.

Nach Rückkehr von Verhandlungen in Moskau erklärte Verteidigungsminister Singh am 28. Februar vor Medien, Indien habe einer „signifikanten“ Erhöhung des Kaufpreises zugestimmt. Wie viel Indien mehr zahlen wird, wollte er noch nicht sagen. Das Verhandlungsergebnis sei zunächst einmal vom Kabinett abzusegnen. Fachmedien gehen von bis zu 600 Mio. Euro aus. Die revidierten Verträge sollen nun gemeinsam mit einer russischen Arbeitsgruppe in Indien im Detail ausgearbeitet und noch im März unterzeichnet werden.

Singh deutete an, dass noch erhebliche Arbeit an der GORSHKOV zu leisten sei. Neue Turbinen und Dampfkessel seien zu installieren, etwa 2.500 km Kabel zu verlegen und das Flugdeck strukturell zu verstärken. 100 indische Werftarbeiter sollen Sevmash in Severodvinsk beim Fertigbau nun aktiv unterstützen. Die Arbeiten sollen 2010 abgeschlossen werden; dann werde das 43.000 ts große Schiff in VIKRAMADITYA umbenannt und etwa 18 Monate lang erprobt. Wenn keine weiteren unerwarteten Verzögerungen einträten, könne der Träger 2011 von der indischen Marine in Dienst gestellt werden.

Allen in den letzten Tagen laut gewordenen Gerüchten über einen Verzicht auf die GORSHKOV und Suche nach einer Alternative erteile der Minister eine klare Absage. Ein Verzicht Indiens habe genau so wenig wirklich zur Debatte gestanden wie eine von Medien verbreitete, angeblich von der russischen Marine überlegte eigene Nutzung. Die gebrauchte GORSHKOV werde von der indischen Marine benötigt, um nach Ausmusterung der VIKRANT die Lücke bis zum Zulauf eines in Indien gebauten neuen Trägers zu füllen.

Auch das am 25. Februar von der amerikanischen „Weekly Standard“ verbreitete angebliche US-Angebot einer kostenlosen Überlassung des von der US-Navy auszumusternden Flugzeugträgers KITTY HAWK hatte wenig Aussicht auf Realisierung, ist vielleicht sogar als bloßes Gerücht abzutun. Natürlich könnte US-Verteidigungsminister Gates bei seinem Besuch in Indien am 25. Februar mit einem solchen Angebot versucht haben, die angespannten Rüstungsbeziehungen zwischen Indien und Russland zu nutzen, um die USA als zukünftigen Rüstungspartner Indiens ins Spiel zu bringen. Faktoren wie die mit der angeblichen Offerte verbundene Forderung nach einem Kauf von bis zu 65 US-Trägerkampfflugzeugen oder auch der extrem hohe Personalbedarf für die KITTY HAWK dürften einer ernsthaften Befassung mit dem Angebot aber von vornherein entgegen gestanden haben.
obwohl - aber -
... die Inder haben ja auch die schrottreife USS Trenton (jetzt INS Jalashwa) erworben, um die Kontakte mit den Amerikanern zu verbessern und einen neuen Schiffstyp kennen zu lernen;
... da mag es durchaus von Interesse sein, die KITTY HAWK einmal umfassend zu studieren (auch wenn die operational nicht mehr so der große Heuler ist) und die Erkenntnisse daraus in den beabsichtigten Eigenbau von Trägern einfließen zu lassen.
Ein extrem hoher Personalbedarf sollte bei hunderten von Millionen Indern kein unüberwindliches Hindernis sein.
Und die indischen Harrier und MiG 29 dürften mit Sicherheit auch von größen Schiffen einsetzbar sein.

Geld ist für die Inder derzeit ja auch nicht das überwältigende Problem.

Also - je länger ich mir das überlege: so ganz scheint mir der Kitty-deal noch nicht beerdigt (was wohl die Pakistaner dazu sagen?).
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