Eurofighter 2000
#46
@ Ayyildiz Ein entscheidender Vorteil des Ef gegenüber dem F 22 ist der Preis. Ein EF kostet ca 60 000 000 $/ Stück. Der Preis des F22 liegt ca. bei 200 000 000 $/Stück. Naja, was kann man sich als normale (nicht US) Luftwaffe da leisten. Und die kmüssen da auch schon quantitive abstriche machen.

http://www.globaldefence.net/index.htm? ... kostet.htm

Und für die jetziegen Betreiber des EF ist das gut. Denn KWS Maßnahmen werden billiger je mehr Maschinen sie erhalten.
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#47
Meines Wissens werden von den im Moment 5 EF Geschwadern die die Bundeswehr erhält nur zwei Geschwader (JaboG31 + 33) MR (Luftboden) tauglich sein. Wobei der EF als MR Maschine nicht schlechter sein soll. Hat sich da vielleicht etwas geändert?

Ich fände es sinnvoller in Zeiten wo nur wenige reine Jagdeinsätze auf die Maschinen zu kommen, diese auch als Bomber zu nutzen. Somit hätte man mehr Einsatzkräfte die die man nutzen kann.

Ich weiß nicht ob ich es schon geschrieben habe, aber ich habe mich in einem Punkt wohl geirrt. Das AG 51 wird wohl auf dem Tornado bleiben.
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#48
Dass der Eurofighter deutlich billiger ist als der bessere Angriffsabfangjäger auf der Konkurrenzseite, nämlich der F/A-22 Raptor ist ausser Frage.
Der Raptor steht aber bei dieser Ausschreibung sowieso nicht zur Debatte, zumal das erste Land, dass dieses futuristische Flugzeug ausserhalb den Staaten sowieso Israel besitzen dürfte.

Dennoch müsste der Stückpreis für den Eurofighter korrigiert werden. Man darf hier nicht von den Projektinternen Ländern wie GB, D, I, S ausgehen sondern das z.B. mit Österreich vergleichen, zumal beide Länder ähnlich viele Flugzeuge benötigen.

Schauen wir mal Österreich an:

1.132 Mio. € (Gesamtnettopreis für 18 Flugzeuge)
^195 Mio. € (für die Finanzierung)
^632 Mio. € (Euro System-& Simulatorkosten)
1.959 Mio. € (Fly away Preis insgesamt)

Selbst wenn wir die Finanzierungs-, Ausbildungs- und Systemkosten ausklammern (die Österreich aber so od. so bezahlen muss) kommen wir nur auf Basis der Anschaffungskosten ohne die Zusatsyteme auf ein Stückpreis von netto ca. 63 Mio. € also ca. 74 Mio US $.
Beim Bruttostückpreis (fly away) kommen wir sogar auf einen Preis von weit über 120 Mio. US $.
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#49
@Marc79: Vergleiche von Preisen sind nur unter gleichen Voraussetzungen möglich. 60 Millionen für den Eurofighter setzten sich anders zusammen als die 200 Millionen für den Raptor, das predige ich schon seit Jahren Wink

@Ayyildiz: Ich glaube du verwechselst da die Begriffe, der Fly-Away-Preis bezieht sich NUR auf das Flugzeug, ohne Finanzierungs- und Systemkosten. Das was du die ganze Zeit als Fly-Away-Preis bezeichnest ist in Wirklichkeit der Gesamtpreis (manchmal auch Finanzpreis, Finanzierungspreis oder Bilanzpreis genannt). Zieht man davon die Finanzierung ab, hat man den Systempreis. Nur als Info. :daumen:
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#50
@ Ayyildiz du verwirst mich jetzt ein bischen. du meisnt doch mit

Zitat:1.959 Mio. € (Fly away Preis für eine einzige Maschine)
Den Fly away Preis für alle Maschinen. Sind das etwa 1 959 000 000 €. Viel Kohle für einen EF.
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#51
Habs korrigiert merci
Wink
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#52
@ Helios ich hab deinen richtigen Verweis schon vorher berücksichtigt. Dies wird aber aus meiner Sicht dadurch ausgeschlossen, das ich eine und dieselbe Quele nutze. Daher denke ich das man die beiden Preise durchaus in Realation nehmen kann. Vor allem weil den Autor der Seite als Profi ansehe ( Schleim, schleim) :hand:

http://www.globaldefence.net/index.htm? ... kostet.htm
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#53
@Marc79: Und was wenn ich dir sage dass die Daten trotzdem nicht stimmen? Ausgeschlossen wird auch bei einer Quelle leider nichts. Und das wird sogar aus der Quelle ersichtlich, wenn man vorsichtig liest. (siehe Hinweis zu Eurofigher und F-22). Solange nicht klar ersichtlich ist, wie sich der Preis zusammensetzt sollte man mit diesem Aussagen vorsichtig sein. Die 200 Millionen setzten sich nämlich meines Wissens nach letzten Schätzungen bei reduzierter Anzahl aus den kompletten Kosten geteilt durch die Stückzahl des Flugzeuges zusammen. Beim Eurofighter hingegen waren es ältere Kalkulationen, wie aus der Quelle ersichtlich ist. Dazu kommt noch, dass die Kosten meines Wissens geteilt wurden in Produktions- und Entwicklungskosten, auch wenn in der Einleitung steht sie wären komplett betrachtet, muss dies nicht zwangsläufig der Fall sein. Nach neuesten Schätzungen liegt der Systempreis meines Wissens bei etwa ~105 Millionen Euro. Aber da ich zur Zeit die aktuellen Quellen nicht zur Hand habe, kann ich dazu keine genaueren Angaben machen. Als Verifizierung können allerdings die von Ötzi geposteten Daten dienen, da diese recht aktuell und aufgeschlüsselt sind.
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#54
http://www.ftd.de/ub/in/1066751776925.html?nv=7dm


Pannenserie des Eurofighters bricht nicht ab


Zitat:In einigen Triebwerken für das Kampfflugzeug Eurofighter sind Qualitätsprobleme aufgetaucht. Bei Komponenten, die der britische Hersteller Rolls-Royce für den so genannten Niederdruck-Verdichter zuliefert, wurden Fertigungstoleranzen überschritten.
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#55
Beim studieren der Seiten zur Auschreibung für die Draken Nachfolge, welche der EF gewann (hab es deshalb hier gepostet) fiel mir ein nettes Zitat auf.

Zitat:...Die Russen so früh und so unelegant rauszukippen wäre nicht notwendig gewesen, das haben sich die nicht verdient. So schlecht ist das Flugzeug auch wieder nicht - naja vielleicht das Herkunftsland, aber nicht das Flugzeug !...
sehr nett zu den Russen, doch :rofl:

http://www.airpower.at/news02/nfg_vergl ... uments.htm
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#56
Jaja die Ösis. Die haben sich vielleicht einen abgequält mit ihrer Drakan-Nachfolge. Wenigstens sieht man da das es, wenn es ums miltärische geht durchaus noch verpielter vorgehen kann als es in Deutschland schon der Fall ist.
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#57
Nun gut, der typhoon ist ja sicherlich ein sehr gutes Flugzeug, aber abzuwarten bleibt wie gut er im Vergleich wirklich mal sein wird. Denn immerhin haben ja F-22 und F-35 technologisch einige Vorteile ( auch wenn dies finanziell nicht vielleicht sein wird; dies kann man aber ja nie richtig wissen, aber interessieren würden mich mal Schätzungen zum JSF doch mal); Stealthtechnologie und beim F-35 VTOL- Eigenschaft. Da sieht der Typhoon ja richtig "alt" aus, würd ich zumindest sagen. Auch wenn die russen genug geld hätten, haben die ja mit der MiG 1.44 und der Su-37 Berkut auch einiges interessants neues zu bieten haben.
Will sagen: der Typhoon und mit ihm zusammen die rafale, seine "Schwester", stellen sicherlich die alten Modellreihen der russen und amis in den schatten, die ja nur ständig "aufgemotzt worden", aber was denn neu kommt bei den staaten relativiert doch die fähigkeiten des Typhoon. Immerhin dauert es mit der Auslieferung noch und der JSfF soll doch auch gegen 2013/2015 in Dienst gestellt werden, der Raptor doch eigentlich jetzt schon allmählich. Da geht nicht viel mit der Ausfüllung der technologischen Lücke.
Aber auch typisch für Europa, die franzosen haben ja ihren eigenen Deltaflügler; würd mich mal interessieren unter welchem fadenscheinigen Argument Dassault und FR sich asu der gemeinsamen Entwicklung zurückgezogen hatten, denn am Anfang war das doch ein paneuropäisches Projekt mit den Franzosen, oder irre ich mich da?
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#58
Das die F-22 gegenüber dem Eurofighter klare Vorteile hat liegt auf der Hand, auf der anderen Seite ist dieses Flugzeug aber nach jetziger Preistabelle mehr als doppelt so teuer. Eher in die Preiskategorie des Eurofighter dürfte letztlich die F-35 fallen, die wohl eher noch etwas besser ist. Klar bietet dieses Flugzeug allein durch den späteren Programmstart Vorteile, viele sind beim Eurofighter aber auch schon in der Planung. So zum Beispiel ein AESA-Radar, Schubvektorsteuerung und noch einige kleinere Spielereien. Hinterherhinken wird der Eurofighter nicht. Allerdings, dass muss man auch sagen, nach dem jetzigen Stand der F-35-Entwicklung läßt sich die Leistungsfähigkeit der Maschine nur sehr schwer schätzen, es sei denn man ist Hellseher. Man sollte auch nicht vergessen, dass die Aufgabenstellung beider Flugzeuge unterschiedlich ist, und sie im Idealfall sogar eine gegenseitige Ergänzung erlauben, wie es Großbritannien demonstrieren will. Übrigens würde ich die Senkrechtstartfähigkeit der F-35B nicht als technologischen Vorteil werten, schließlich wird nur ein kleiner Teil der Flugzeug überhaupt diese Möglichkeit haben.
Die Russen haben zur Zeit nur Resteverwertung anzubieten, wenn man mal von den Trainern/leichten Kampfflugzeugen absieht. Sowohl MiG 1.44 wie auch Su-47 sind lediglich Testflugzeuge, bei denen die wahrscheinlichkeit dass sie je in Serie gebaut werden äußerst gering ist. Denn im Rahmen eines kleinen Konsolidierungskurses soll es ja ein einziges neues Kampfflugzeug geben, wobei abzuwarten bleibt wann dieses kommt und wie dieses aussehen wird. In Simulationen jedenfalls ist der Eurofighter der bisherigen Spitzengeneration haushoch überlegen und wird nur von der Eingangs erwähnten F-22 geschlagen.
Letztlich ist es auch, wie zurecht erwähnt, eine Frage der Zeit. Eurofighter und F-22 stehen schon in Produktion, die F-35 noch lange nicht (bezweifel dass sie 2008 gebacken kriegen). Von daher sollte man nicht erwarten, dass ein zehn Jahre älteres Flugzeug überlegen sein muss, auch wenn es vielleicht/wahrscheinlich in einigen Punkten sein wird.

Über die Geschichte mit den Franzosen hab ich mich hier oder im alten Forum, jedenfalls irgendwo schon ausgelassen, kannst ja mal suchen. Oder jemand anderes erzählt kurz, denn eigentlich ist es Offtopic, aber macht ja nichts :evil:
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#59
http://www.wiwo.de/pswiwo/fn/ww2/sfn/bu ... index.html


Experten befürchten Verzögerungen bei zweiter Tranche des Kampfjets

Technische Probleme gefährden die Erfolgschancen des Eurofighters

Zitat:Über dem Eurofighter-Programm ziehen dunkle Wolken auf: Jüngst aufgetretene technische Problemen könnten die Verhandlungen über die zweite Tranche verzögern, befürchten Experten. Dabei geht es um 236 Kampfjets, die ab 2006 ausgeliefert werden sollen. Zudem versorgen die Kinderkrankheiten des Eurofighters die Konkurrenten mit Munition gegen das europäische Prestigeprojekt.
Zitat:Dabei konnte das Eurofighter- Konsortium aus BAE Systems, EADS und Finmeccanica in Singapur gerade einen Erfolg verbuchen. Beim dort laufenden Wettbewerb gelang es der „Typhoon“ – wie der Eurofighter für den Export genannt wird – kürzlich die amerikanische F-16 auszustechen. Der US-Rüstungshersteller Lockheed Martin baut den zur Zeit meist verkauften Kampfjet der Welt. Mit im Rennen sind nun noch die französische Rafale und die F-15 von Boeing. „Die Konkurrenten werden versuchen, die Probleme beim Eurofighter auszunutzen“, meint Sascha Lange, Rüstungsexperte bei der Stiftung für Wissenschaft und Politik. Das sorgt für Verunsicherung.

Der asiatische Stadtstaat will spätestens ab 2007 die Zahl der im Einsatz befindlichen Jet-Typen reduzieren und einen Teil der Flotte erneuern. Zwar geht es zunächst nur um acht bis zwölf Maschinen, Branchenanalysten von Goldmann Sachs erwarten aber, dass Singapur langfristig 48 neue Flugzeuge mit einem Gesamtwert von 4 Mrd. Euro bestellen könnte. Mitte 2004 soll eine endgültige Entscheidung fallen, wer den Auftrag erhält.
Zitat:„Großbritannien spielt auf Zeit“, sagt ein Branchenkenner. Die Budgets der Briten sind klein, und sie haben Mitte der neunziger Jahre mit 232 Flugzeugen die größte Bestellung aufgegeben. Das Verteidigungsministerium in London beharrt zwar darauf, dass man sich an die vertraglich vereinbarte Stückzahl halte. Schafft sie es aber, den Preis für die Jets zu drücken, ließe sich vielleicht auch etwas an der Stückzahl ändern.
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#60
http://www.wiwo.de/pswiwo/fn/ww2/sfn/bu ... index.html


EADS will Eurofighter-Bau bündeln

Der europäische Luftfahrtkonzern EADS strebt die Fusion seiner Kampfflugzeug-Sparte mit der britischen BAE Systems und der italienischen Alenia Aerospazio an. Nach Informationen des Handelsblatts aus Sicherheitskreisen in Berlin hat sich das Unternehmen vor drei Wochen mit einem entsprechenden Vorschlag an die vier am „Eurofighter“ beteiligten Regierungen in Deutschland, Großbritannien, Italien und Spanien gewandt.


Zitat:Mit Widerstand wird am ehesten von BAE Systems gerechnet. EADS dürfte bei einer Fusion die Führung in dem Gemeinschaftsunternehmen beanspruchen, weil es mit 46 Prozent den mit Abstand größten Arbeitsanteil am „Eurofighter“ mitbringen würde. EADS-Chef Rainer Hertrich hatte bereits im Sommer betont, dass der deutsch-französische Konzern an Übernahmen oder Gemeinschaftsunternehmen mit anderen Rüstungskonzernen interessiert sei. BAE Systems wollte am Montag keine Stellung zu dem EADS-Vorstoß beziehen. Das Bundesverteidigungsministerium sagte, der Vorstoß sei bekannt und würde mit den Partnerländern diskutiert........
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