F-35 - Das Flugzeugprogramm
Interessant türkische Entwicklung und Harrier als Zwischenllösung ? Ich hatte diese Informationen. Demnach war es Spanien die Entwicklungshilfe beim Bau des Schiffes gaben:

....Die Türkei baut derzeit zwei Flugzeugträger nach spanischem Design. Das erste Schiff, die Anadolu, soll 2021 fahren. Die türkische Marine sah die F-35B als Bordflugzeuge vor. Insgesamt waren 32 Einheiten geplant. Die Air Force will 120 F-35A Flugzeuge kaufen. (Marneschepen.nl)....

Aber Harrier von den USA können sie sich damit wohl auch abschminken.
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Man muss glaub´ ich beide Seiten sehr kritisch betrachten. Erdogan als de facto "Führer" und Undemokrat auf der einen Seite, Herr Trump als Aushöhler einer bisherigen Supermacht, an die man sich gerne anlehnte und auf die man sich verlassen konnte.

Sollte die USA F35 wirklich nicht liefern wollen würde man auch den vielen säkularen Atatürk-Anhängern einen Bärendienst erweisen und die Türken insges in die Arme der Russen treiben.
Außerdem würden wichtige Teile fehlen, die man so schnell nicht nacherstellen kann - die Produktion würde arg stocken.
Und die TR fiele für die NATO in der Ostflanke weg, was eine Katastrophe wäre.

Liefert man weiter, bekommt man alle Teile für plangemäße Herstellung des Fliegers, aber stärkt einen Despoten, über dessen sicherheitspolitische Ziele man nur spekulieren kann. Aber die Türkei wäre nach wie vor eine der wichtigsten Basen der NATO.

So oder so, beide Varianten sind, sagen wir mal, suboptimal.
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(20.08.2018, 15:17)Mondgesicht schrieb: Man muss glaub´ ich beide Seiten sehr kritisch betrachten. Erdogan als de facto "Führer" und Undemokrat auf der einen Seite, Herr Trump als Aushöhler einer bisherigen Supermacht, an die man sich gerne anlehnte und auf die man sich verlassen konnte.

Sollte die USA F35 wirklich nicht liefern wollen würde man auch den vielen säkularen Atatürk-Anhängern einen Bärendienst erweisen und die Türken insges in die Arme der Russen treiben.
Außerdem würden wichtige Teile fehlen, die man so schnell nicht nacherstellen kann - die Produktion würde arg stocken.
Und die TR fiele für die NATO in der Ostflanke weg, was eine Katastrophe wäre.

Liefert man weiter, bekommt man alle Teile für plangemäße Herstellung des Fliegers, aber stärkt einen Despoten, über dessen sicherheitspolitische Ziele man nur spekulieren kann. Aber die Türkei wäre nach wie vor eine der wichtigsten Basen der NATO.

So oder so, beide Varianten sind, sagen wir mal, suboptimal.

Ich finde keinen Grund warum sich die NATO die Erdogan-Türkei weiter ans Bein binden sollte. Das Geld und die Ausrüstung sollte man lieber in Griechenland und Bulgarien investieren. Soll die Türkei sich doch den Russen annähren, denn eine echte Freundschaft geschweige denn Bündnis wird es nie werden. Die Interessen der Rußlands und der Türkei sind vollkommen entgegengesetzt. In der Türkei wird es Bürgerkrieg geben, die Frage ist nur wann. Vermutlich zerfällt sie dann in mindestens drei Teile.
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https://www.aerobuzz.de/militar-news/nie...-die-f-35/
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Inwiefern ist das denn für die F-35 problematisch, wenn die Türkei auch ein S400 System hat? Ich las mal das davon ausgegangen wird das auch russische Ingenieure und Techniker bei der S400 seien und diese dann die F-35 mit dem S400 Radar ausmessen könnten.

Ist da was dran oder ist das an den Haaren herbeigezogen? Ich meine man könnte dann ja auch vereinbaren das die türkischen F-35 nicht starten oder weit weg von den türkischen S400 sein müssen, wenn russisches Personal da ist. Ebenso könnte man auch den Russen Aufpasser an die Seite stellen, das die mit dem Radar keinen Unfug treiben.
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(04.04.2019, 11:27)spotz schrieb: Inwiefern ist das denn für die F-35 problematisch, wenn die Türkei auch ein S400 System hat? Ich las mal das davon ausgegangen wird das auch russische Ingenieure und Techniker bei der S400 seien und diese dann die F-35 mit dem S400 Radar ausmessen könnten.

Ist da was dran oder ist das an den Haaren herbeigezogen? Ich meine man könnte dann ja auch vereinbaren das die türkischen F-35 nicht starten oder weit weg von den türkischen S400 sein müssen, wenn russisches Personal da ist. Ebenso könnte man auch den Russen Aufpasser an die Seite stellen, das die mit dem Radar keinen Unfug treiben.

Den Vorschlag finde ich in Praxis als sehr schwer umsetzbar, zumal man doch seine modernsten Waffen doch auch zeitgleich verwenden möchte - in Kombination.

Desweiteren kann man nunmal nicht in eine BlackBox hineinschauen. Beim nächsten Software Update werden dann spätestens die Daten übertragen, wenn nicht gleich per Internet...
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Ich kenne mich damit nicht so gut aus, aber könnte die F-35 nicht auch an anderer Stelle von S400 Radaren ausgemessen werden, bei denen beide dicht aufeinander treffen? Beispielsweise israelische F-35 von S400 Radaren in Syrien oder norwegische F-35 von in Murmansk aufgestellten Radaren. Besteht dazu ein Unterschied in der Situation in der Türkei, sofern diese gutwillig ist und ein ausmessen zu verhindern sucht?
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Tongue 
(04.04.2019, 14:38)spotz schrieb: Ich kenne mich damit nicht so gut aus, aber könnte die F-35 nicht auch an anderer Stelle von S400 Radaren ausgemessen werden, bei denen beide dicht aufeinander treffen? Beispielsweise israelische F-35 von S400 Radaren in Syrien oder norwegische F-35 von in Murmansk aufgestellten Radaren. Besteht dazu ein Unterschied in der Situation in der Türkei, sofern diese gutwillig ist und ein ausmessen zu verhindern sucht?
Wenn ein politisch zweifelhafter Staat beide Systeme hat, kann alles genau ausgemessen werden.
Ich finde es gut, dass die Amerikaner da konsequent sind.

Davon abgesehen wurde heute wieder das 2%-Ziel betont. Irgendwann demnächst werden unsere Streitkräfte also in Geld schwimmen und froh sein, die eigentlich für die Türkei gedachten Flugzeuge kaufen zu dürfen. Smile
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