Streitkräfte Südkoreas
#16
Boeing gewinnt die Ausschreibung Süd-Koreas für ein luftgestütztes Luftüberwachungssystem. Wie das Seoul-Büro von 'AFP' berichtet, konnte Boeing den Mitbewerber aus Israel 'IAI ELTA' aus dem Rennen werfen und somit den Auftrag über 2,09 Mrd. US-$ ergattern.

Zitat:Boeing Wins South Korea’s Surveillance Plane Project
By AGENCE FRANCE-PRESSE, SEOUL


U.S. aircraft giant Boeing was named Aug. 3 to supply surveillance planes as South Korea upgrades its ability to monitor the movement of North Korean forces, officials said.
Boeing beat out IAI ELTA of Israel to sell four E-737 planes worth two trillion won ($2.09 billion) to South Korea by 2012, the Defense Acquisition Program Administration (DAPA) said.

(...)
Quelle: http://www.defensenews.com/story.php?F= ... &C=america
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#17
Ich habe in einem früheren Posting hier über drei neue, in Südkorea entwickelte und dort nun auch im Dienst befindliche Waffensysteme berichtet. Es scheint erste Bilder von ihnen zu geben:

Ein Seeziel-FK mit der Bezeichnung SSM-700K Sea Star. Ist er mit dem als "Hae Seong" bezeichneten Cruise Missile identisch?
http://sig.megapass.net/club/home1/arch ... _photo.gif

Torpedo des Typs K745 LW Cheong Sangeo
http://sig.kornet.net/club/home1/archiv ... _photo.gif

Die Bilder (plus einige weitere) fanden sich bei dieser Quelle:
http://www.militaryphotos.net/forums/sh ... ost2133861
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#18
Irgendwie erinnert mich der hintere Teil der AshM an die "Sea Killer"....
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#19
http://www.marineforum.info/AKTUELLES/aktuelles.htm

Zitat:SÜDKOREA

Die südkoreanische Marine (ROKN) revidiert ihre langfristige Planung zur Beschaffung neuer U-Boote.

Wie der Generalstabschef am 6. Dezember vor der Presse erklärte, wird die Entwicklung von größeren, 3.000 t verdrängenden U-Booten verschoben. Details (neuer Zeitrahmen ?) nannte er nicht. Die im vergangenen Jahr veröffentlichte Langzeitplanung für die Jahre 2005-2020 sah ab 2012 die Beschaffung von drei solchen zunächst als KSS-III bezeichneten U-Booten mit außenluftunabhängigem Brennstoffzellenantrieb vor. Dabei sollte die deutsche HDW durch Technologietransfer und Ausbildung der ROKN helfen, den schon länger gehegten Traum eines eigenen 3.000 t U-Bootes zu realisieren.

Die Gründe für die nunmehrige Verschiebung des Vorhabens bleiben zunächst im Dunkeln. Bekannt wurde lediglich, dass die Entscheidung „auf der Grundlage einer neueren Studie der nationalen Agency for Defence Development“ erfolgt ist.

Trotz des vorläufigen Verzichts auf KSS-III hält die ROKN an ihrem Ziel fest, bis 2020 die Anzahl ihrer operativ einsetzbaren U-Boote zu verdoppeln. Dahinter stecken regionalstrategische Überlegungen, u.a. wohl auch die Herstellung von „Parität“ mit der japanischen Marine, die seit Jahrzehnten eine U-Bootflottille mit 16 operativen Einheiten und 2 Experimentalplattformen unterhält.

So sollen die zwischen 1993 und 2001 in Dienst gestellten neun Einheiten der CHANG BOGO-Klasse (deutscher Typ 209-1200) durch weitere insgesamt neun U-Boote ergänzt werden. Dazu werden zur Zeit in enger Zusammenarbeit mit HDW bei Hyundai in Südkorea drei U-Boote des Typs 214 (außenluftunabhängiger Brennstoffzellenantrieb) gebaut, die bis 2010 in Dienst gestellt sein sollen. Das erste dieser drei Boote, die SHON WON-IL, wurde im Juni dieses Jahres zu Wasser gelassen.

Alternative für Entwicklung und Bau von KSS-III ist nun die Beschaffung noch sechs weiterer U-Boote Typ 214, die zwischen 2012 und 2020 gebaut werden sollen. Nach Abschluss des Aufwuchses soll langfristig durch Neubauten parallel zur Ausmusterung dann schon in die Jahre kommender CHANG BOGO die Anzahl der U-Boote konstant bei insgesamt 18 gehalten werden. Spätestens dann dürfte wohl auch KSS-III „wieder belebt“ werden.
Wäre natürlich net schlecht, wenn Aufträge für sechs weitere U-214 an HDW gingen.
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#20
Auch wenn HDW daran höchstens mit verdient, aber nix baut.
Die werden ja komplett in Korea gebaut und dient nicht um die Auslastung unserer Werften zu verbessern.


Gruss

Der Schakal
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#21
Es geht um die Frage: ein U-Boot oder kein U-Boot. HDW hätte im zweiten Fall sowieso nichts gebaut, so können sie zumindest als Zulieferer Beschäftigung finden. Die Beteiligung an den 3000er Booten hätte sich wohl mehr oder weniger auf die Brennstoffzellen und vielleicht Diesel beschränkt. Dass die Boote nicht in Deutschland gebaut werden, war mir schon klar.
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#22
Jein, denn das geht ja bei den Kompnenten über HDW raus, ich kann mir gut vorstellen, das da eine Menge Teile Be STAN Atlas gefertigt werden.
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#23
http://www.defencetalk.com/news/publish ... 009483.php

Zitat:South Korean Government Signs Contract for More T-50 Golden Eagle Trainers
Lockheed Martin
Dec 14, 2006 - 7:23:16 AM


SACHEON, South Korea: The Government of South Korea has signed a contract with Korea Aerospace Industries (KAI) for approximately 50 additional T-50 and TA-50 Golden Eagle advanced jet trainers bringing, the total number of T-50s ordered by South Korea to more than 70. ...
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#24
Bezogen auf:
http://www.forum-sicherheitspolitik.org/show ... m=lastpage

Zitat:Da stimme ich nicht zu. Man ersetzt die alten Zerstörer der Gearing-Klasse etwa im Verhältnis 1:1 durch neue Zerstörer, und die Dokdo-han-Klasse ersetzt einige aus der Zeit des 2.Weltkrieg stammende Landungsschiffe.
Stärker zur See aufgerüstet hat Südkorea in den 80ern, mit seinem Bauprogramm für Fregatten/Korvetten.
"Stärker aufgerüstet"? Also wird jetzt auch aufgerüstet, nur eben nicht so stark? Soweit ich das sehe, verlagert sich eher der Schwerpunkt der Aufrüstung, je nach Bedarf bei den Waffensystemen. Siehe das U-Boot-Bauprogramm, das quantitativ und qualitativ unbestreitbar eine Aufrüstung ist, die höchstens am Finanzrahmen scheitert, siehe die vorerst gestrichenen 3000er Boote.
Insgesamt entwickelt sich Südkoreas Marine von einer Küstenschutztruppe zu einer echten Tiefwasser-Marine mit allen erforderlichen Elementen. Weiterentwicklung im Sinne neuer Fähigkeiten ist per definitionem Aufrüstung, und in diesem Fall eine beträchtliche. Die Dokdo-Klasse ist kein purer Ersatz, sondern essentiell eine neue Fähigkeit. Schon der Name ist Programm und zeigt die Richtung, in die diese Rüstung zielt. Das gleiche gilt im wesentlichen für den U-Boot-Bau. Hier will man augenscheinlich mit Japan gleichziehen.

Der (Ex-)Präsident von Südkorea ist übrigens folgender Meinung:

Zitat:In 20 March 2001 ROK President Kim Dae-jung said that South Korea would create a new "strategic mobile fleet" consisting of destroyers, submarines and anti-submarine aircraft. In a speech before graduating midshipmen at the Korea Naval Academy in the southeastern port city of Chinhae, President Kim said, ``We will soon have a strategic mobile fleet that protects state interests in the five big oceans and play a role of keeping peace in the world.''
http://www.globalsecurity.org/military/w...k/navy.htm
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#25
@Turin

Zitat:Insgesamt entwickelt sich Südkoreas Marine von einer Küstenschutztruppe zu einer echten Tiefwasser-Marine mit allen erforderlichen Elementen.
Du vergisst, das Südkorea schon längere Zeit acht Zerstörer der Gearing-Klasse eingesetzt hat, die nun von den neuen Zerstörerklassen abgelöst werden. Eine Tiefwasser-Marine hatte Südkorea also schon längst.
Sicher, die neuen Zerstörer der südkoreanischen Marine sind moderner, aber es ist überall auf der Welt bei Streitkräften so, das man alte Waffensysteme zugunsten von moderneren, nach Möglichkeit vielseitigeren Systemen ausmustert.

Zitat:Weiterentwicklung ist per definitionem Aufrüstung, und in diesem Fall eine beträchtliche.
Komisch. Als z.B. die Bundeswehr in den 80ern alte Waffensysteme ausmusterte und neue Waffensysteme in geringerer Zahl einführte, war das Abrüstung...

Zitat:Die Dokdo-Klasse ist kein purer Ersatz, sondern essentiell eine neue Fähigkeit.
Hält denn Südkorea noch seine Landungsschiffe aus der Zeit des 2.Weltkriegs in Dienst? Man ersetzt bloss Quantität durch Qualität.

Zitat:Schon der Name ist Programm und zeigt die Richtung, in die diese Rüstung zielt.
Dagegen spricht, das die südkoreanischen Kriegsschiffe in Dreier-Losen gebaut werden: Je ein Kriegsschiff pro Flotte. Eine Flotte ist für die Ostküste, eine andere für die Westküste zuständig, und eine weitere für die Straße von Tsushima.
...und nur weil man ein Kriegsschiff nach einer kleinen, umstrittenen Insel benannt hat, würde ich daraus nicht schlussfolgern, das Südkorea da agressive Pläne verfolgt. Dafür müsste es mehr Indizien geben, sonst wäre das ganze nur eine eher symbolische Geste.
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#26
Zitat:Du vergisst, das Südkorea schon längere Zeit acht Zerstörer der Gearing-Klasse eingesetzt hat, die nun von den neuen Zerstörerklassen abgelöst werden. Eine Tiefwasser-Marine hatte Südkorea also schon längst.
Eine Marine hat normalerweise mehr Elemente als nur ein paar Zerstörer, und ich spreche von Tiefwasser-Marine im englischen Sinn (Blue-Water-Operationen). Kein Fachmann würde die Bundesmarine der 70er- oder 80er Jahre als Blue-Water-Navy bezeichnen, trotz der Lütjens-Klasse und Konvoi-Operationen. Das gleiche gilt für Südkorea.

Zitat:Komisch. Als z.B. die Bundeswehr in den 80ern alte Waffensysteme ausmusterte und neue Waffensysteme in geringerer Zahl einführte, war das Abrüstung...
Sagt wer? Ich? Wo?

Zitat:Hält denn Südkorea noch seine Landungsschiffe aus der Zeit des 2.Weltkriegs in Dienst? Man ersetzt bloss Quantität durch Qualität.
Nö, es sei denn, diese alten Landungsschiffe hätten auch ein durchgehendes Flugdeck und die Seeausdauer der Dokdo-Klasse gehabt. Das Schiff ist und bleibt eine neue Kapazität. Nur weil diese Kapazität alte Fähigkeiten mit abdeckt, ändert das nichts an der Grundproblematik.

Zitat:Dagegen spricht, das die südkoreanischen Kriegsschiffe in Dreier-Losen gebaut werden: Je ein Kriegsschiff pro Flotte. Eine Flotte ist für die Ostküste, eine andere für die Westküste zuständig, und eine weitere für die Straße von Tsushima.
...und nur weil man ein Kriegsschiff nach einer kleinen, umstrittenen Insel benannt hat, würde ich daraus nicht schlussfolgern, das Südkorea da agressive Pläne verfolgt. Dafür müsste es mehr Indizien geben, sonst wäre das ganze nur eine eher symbolische Geste.
Flotten kann man umgruppieren, das richtet sich nicht nur nach Bedarf, sondern auch nach Außenwirkung.
Und ja, der Name des Schiffes ist eine symbolische Geste, aber keine friedfertige, sondern eine nach dem Schema "Seht her, ihr kennt unsere Ansprüche, und jetzt kennt ihr auch unsere Kapazitäten, um denen Ausdruck zu verleihen". Deswegen startet Südkorea nicht morgen einen Angriffskrieg, aber weder Aufrüstung noch Symbolik sind ausschließlich Elemente eines Angriffskrieges. Ansonsten hätte der Kalte Krieg nicht so funktioniert, wie er das tat.
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#27
Hier ein paar Bilder Südkoreanischer 214`er

http://i41.photobucket.com/albums/e285/ ... 14_hhi.jpg

http://i41.photobucket.com/albums/e285/ ... _build.jpg

http://i41.photobucket.com/albums/e285/ ... _lanck.jpg

http://i41.photobucket.com/albums/e285/ ... unch01.jpg

http://i41.photobucket.com/albums/e285/ ... unch03.jpg

http://i41.photobucket.com/albums/e285/ ... unch04.jpg
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#28
Zitat:Korea to Buy 20 Foreign Fighter Jets Next Year

http://www.defense-aerospace.com/cgi-bi ... ele=jdc_34
Zitat:Korea has decided to choose a foreign contractor through open bidding to supply 20 "next-generation" fighter jets in the coming years, a project to cost around 2.3 trillion won ($2.4 billion), defense officials said Wednesday (Jan. 17).
Zitat:Korea has pushed for the purchase of 120 next-generation fighter jets as part of its blueprint for overhauling the military's structure and drastically increasing combat capability by 2020.

"It is a plan to secure 20 highly efficient multipurpose fighter jets to actively counter threats by neighboring countries under the National Defense Reform 2020 project," Kim said. "We will introduce the aircraft between 2010 and 2012."

hört sich nach ner guten Chance für den Eurofighter oder die Rafale an !!!

Zitat:He indicated that Lockheed Martin's F-35 model will be ruled out, saying the Air Force needs double-engine fighters.
"There are a lot of differences between the single-engine F-35 and what our military needs, including weapons capacity and flight scope," Kim said.
erstaunlich dass mal jemand von der F35 nicht begeistert ist Big Grin
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#29
Da durften ja "nur"

Ef 2000
Rafaele
SU 27
FA 18
F15
F22

übrigbleiben.
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#30
Wenn sie das mit dem "next generation" ernst meinen, dann bleiben je nach Auslegung des Ausdrucks nur ein bis drei Typen übrig.

Über Nachfolgeaufträge für die F-15K würde ich mich trotzdem nicht wundern.
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