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Zitat:...
23 October
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SOUTH AFRICA
TYPE 209 submarine MANTHATISI has re-entered service after spending seven years in a major refit … currently participating in trilateral (with India and Brazil) exercise “IBSAMAR 2014”.
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Erich schrieb:....
Langsam lichtet sich der Nebel:
Insgesamt besteht wohl nach "Tante Wiki" Interesse der Angolaner an weiteren ex-Schiffen der spanischen Marine.
Und die können dann mit Sicherheit die entsprechenden Schutzaufgaben insbesondere gegen Piraterie übernehmen.
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dazu neu
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Zitat:Schon seit Jahren gibt es immer wieder Meldungen über geplante Modernisierungen oder Verstärkungen, die der angolanischen Marine eine effektive Überwachung der 200 sm auf See hinaus reichenden Wirtschaftszone und Sicherung der Ansprüche auf dort unter dem Meeresboden lagernden Ölvorkommen ermöglichen sollen.
Da war 2006 die Rede von einem angeblich schon mit der deutschen TKMS geschlossenen Vorvertrag zum Bau von vier Offshore Patrol Vessel; dann wieder gab es Gerüchte über eine geplante Beschaffung von Fregatten. Im Dezember 2013 meldeten einige Medien sogar den geplanten Erwerb des von der spanischen Marine ausgemusterten Flugzeugträgers PRINCIPE DE ASTURIAS – ein für die kleine afrikanische Marine völlig abwegiges Vorhaben.
Realistischer waren da schon Berichte über die geplante Abgabe anderer ex-spanischer Schiffe, darunter die Wachschiffe CHILREU und ANAGA, aber auch hier bleibt eine Realisierung vorerst unklar. Tatsächliche Verstärkung gab es dann 2009 aus China (je fünf 47-m und 30-m-Boote), von der spanischen ARESA (fünf 16-m-Wachboote), und schließlich lieferte die niederländische Damen Schelde 2012 zwei bei ihrer rumänischen Tochter Galati gebaute 1.000-ts (62m)-Fischereischutzschiffe.
Nun soll offenbar weitere Verstärkung aus Brasilien kommen. In Kooperation mit der dortigen staatlichen EMGEPRON will die angolanische Marine sieben Wachboote der MACAE-Klasse beschaffen. Die seit gut fünf Jahren für die brasilianische Marine (Projekt NAPA-500) gebauten Boote (54m, 500 ts) sind für Operationen im erweiterten Küstenvorfeld optimiert. Sie sind bis zu 21 Kn schnell, mit Rohrwaffen (40-mm, 20-mm) bestückt und führen RHIB-Beiboote mit. Mit 35 Mann Besatzung können sie bis zu zehn Tage in See stehen.
Die ersten vier Boote sollen in Brasilien gebaut werden, die restlichen drei dann in Angola. Dafür soll die brasilianische EMGEPROM bei der Bau einer lokalen Werft helfen und anschließend auch unter einem Technologietransferabkommen die Konstruktion der Boote begleiten. Ein genauer Zeitplan wird allerdings noch nicht genannt. Zunächst einmal haben die Verteidigungsminister beider Länder einen Vorvertrag unterzeichnet, der nun „mit Leben“ zu erfüllen sein wird. Das Projekt hat aber sicher gute Aussichten einer Realisierung.
(ganze Meldung, da Marineforum und nur kurz im Netz - noch mehr Infos auf der hp des MF und natürlich im neuen Heft)
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Zitat:...
15 January
SOUTH AFRICA – CAPE VERDE
Damen Shipyards Cape Town has completed construction of the first two of three FCS 5009 Patrol vessels … one destined for Cape Verde, the other two for the South African navy.
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Zitat:...
15 January
SOUTH AFRICA – CAPE VERDE
Damen Shipyards Cape Town has completed construction of the first two of three FCS 5009 Patrol vessels … one destined for Cape Verde, the other two for the South African navy.
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Zitat:...
28 June
UPCOMING / PLANNED EVENTS
SOUTH AFRICA (10 Jul)
Frigate AMATOLA scheduled to complete a 15-month mid-life refit (incl. removal of engines and gas turbines for overhaul) at Southern African Shipyards in Durban and return to operational service on 10 Jul.
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Südafrika scheint das einzige Land "subsahara" zu sein, das rüstungstechnisch weitestgehend unabhängig ist
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Zitat:...
In Kolumbien hat sich ein Offshore Patrol Vessel der kolumbianischen Marine auf den Weg ans Horn von Afrika gemacht. Die 7 DE AGOSTO soll sich als erstes südamerikanisches Kriegsschiff fünf Monate lang der EU NavFor anschließen und im Rahmen der EU-Operation „Atalanta“ mit Hilfsgütern beladene Schiffe des World Food Programme (WFP) der Vereinten Nationen auf dem Weg nach Somalia sichern.
Anfang April hatte auch die chilenische Marine angekündigt, sich in die EU-Operation einzubringen. Man „plane die Verlegung eines Schiffes“; ein Zeitplan war allerdings noch nicht genannt worden.
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Von der südafrikanischen Marine, der man sogar zutraute, eigenständig in den Bau konventioneller U-Boote einzusteigen, ist nur noch ein Schatten der ursprünglichen Stärke geblieben.
Die Lage am Kap ist aber nach wie vor von strategischer Bedeutung.
Das zeigt nun ein Manöver. das im "Kotext von BRICS" vor der Küste stattfindet und im Zuge zunehmender globaler Spannungen auf rege Beobachtung stößt.
Die WELT berichtet:
Zitat:Manöver bei Kapstadt
Mit dieser Marineübung setzt Südafrika seine wirtschaftliche Existenz aufs Spiel
[Bild: https://images.welt.de/6967b783587b0b117...2ae682-jpg]
Ein iranisches Kriegsschiff in einem Marinehafen nahe Kapstadt
Quelle: AFP/RODGER BOSCH
Pretoria ist unbeirrt auf Kollisionskurs mit Washington, lädt russische, chinesische und iranische Kriegsschiffe zum Manöver ein. Während die Regierung außenpolitisch immer noch in der Welt des Befreiungskampfes verharrt, zittern Abertausende um ihren Job.
Der Verweis auf die eigene Geschichte ist in Südafrika traditionell die schärfste rhetorische Waffe. So traf es den regierenden African National Congress (ANC) vor 15 Jahren schwer, als sich der ehemalige anglikanische Erzbischof Desmond Tutu echauffierte, die damalige ANC-Administration sei „schlimmer als die Apartheid“.
Wegen Duckmäusertum gegenüber dem wichtigsten Handelspartner China hatte Südafrika dem tibetischen Exiloberhaupt das Visum und damit die Teilnahme an Tutus 80. Geburtstag verweigert. Nun schlägt der aktuelle ANC-Koalitionspartner, die Democratic Alliance (DA), ähnliche Töne an. Sie vergleicht die brutale Niederschlagung der iranischen Proteste mit Massakern des Apartheid-Regimes während der 1960er- und 1970er-Jahre, wie in Sharpeville und Soweto.
Auslöser für die Analogie sind gemeinsame Marineübungen mit China, Russland und Iran, die seit Tagen vor der Küste Kapstadts stattfinden. Auf Einladung Südafrikas. „Wille zum Frieden“ heißt absurderweise das einwöchige Manöver, das wie eine Machtdemonstration der Brics-Staaten gegen den Westen wirkt. Die von kleinen antirussischen Protesten begleiteten Übungen im Marinestützpunkt Simon’s Town gelten in Washington als weiterer Beleg dafür, dass Südafrikas Selbstbeschreibung als geopolitisch neutraler Staat wenig glaubhaft ist.
[Bild: https://images.welt.de/6967b783587b0b117...2ae67h-jpg]
Ein chinesisches Kriegsschiff im Hafen von Simon's Town
Quelle: AFP/RODGER BOSCH
Eigentlich hätte das Manöver schon im November stattfinden sollen. Es wurde verschoben, weil Südafrika erstmals den G-20-Gipfel ausrichtete. Vorrangig ging es um begrenzte logistische Ressourcen – aber auch um die Hoffnung, den Konflikt mit den USA nicht weiter zu verschärfen. Denn die Beziehungen zu Washington sind bekanntlich auf einem historischen Tiefpunkt.
...
Die Orientierungslosigkeit Südafrikas offenbarte sich schließlich zu Beginn der Militärübungen an Bord eines eigenen Kriegsschiffs. Dort wurde die südafrikanische Flagge versehentlich falsch herum gehisst. In der Seefahrt gilt das als etabliertes Notsignal – ein Zeichen des Kontrollverlusts.