Umfrage: Wohin wird Grönland künftig gehören?
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Wie bisher - zu Dänemark und damit zur EU
82.35%
14 82.35%
Grönland wird sich mehr nach Nordamerika orientieren
5.88%
1 5.88%
Grönland wird eine Position zwischen den Kontinenten einnehmen
11.76%
2 11.76%
Gesamt 17 Stimme(n) 100%
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Grönland
Neujahrsansprache an die Armeen E.Macron
Grönland In den nächsten Tagen kommt französische Verstärkung Land, Luft, Wasser
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Dummheit auf allen Seiten.

Ganz lesenswerter Artikel zu Dänemarks Wirken in Grönland:

Zitat: Wem gehört eigentlich Grönland?

Von P. Werner Lange • Seit Donald Trump Begehrlichkeiten gegenüber Grönland geäußert hat, stellen sich viele auf die dänische Seite. Dabei kann man Dänemark bis heute einen kolonialen Umgang mit den Inuit vorwerfen. Noch immer werden Grönländern von den Behörden ungerechtfertigerweise ihre Kinder weggenommen.

P. Werner Lange, ursprünglich Seemann, ist ein deutscher Autor von Biografien, Reisebeschreibungen, erzählenden Sachbüchern und Hörspielen.
https://www.achgut.com/artikel/wem_gehoe..._groenland
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(14.01.2026, 22:10)Broensen schrieb: Das ist eine rein symbolische Aktion, dafür reicht schon ein einzelner Soldat, das kann jedes EU-Mitglied kurzfristig leisten, es gibt keine Ausreden.
- Spanien ist laut Verteidigungsministerin noch am Evaluieren, wie sie sich beteiligen, ist einer Truppenentsendung aber nicht abgeneigt.

- Polen wird laut Tusk "keine Truppen entsenden", schließt sich aber immerhin verbal nochmal recht nah an die Dänische Ministerpräsidentin an.

- Belgien wurde laut Verteidigungsminister "bisher nicht angefragt" durch "NATO, EU oder bilaterale Partner". Ähnlich dürften sich alle rausreden, die nicht die Stellungnahme letzte Woche unterschreiben haben.

- Allgemein: In Portugal kocht grad etwas hoch, man solle auch die anderen "Außengebiete" wie die Azoren nicht vergessen. In Bulgarien unterstützen die Ultra-Rechtsextremen offen Trump in der Grönland-Frage. Machen sie aber eh bei allem.
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https://www.20min.ch/story/daenemark-iva...-103403244

https://www.spiegel.de/ausland/daenemark...447578a33d

https://en.wikipedia.org/wiki/For%C3%A6l...ach%20test.

Zitat:The FKU tests are considered important as they are used to inform intrusive decisions such as the removal of children from their birth families, their placement in foster homes and their adoption.The test includes items such as the interpretation of facial expressions and abstract images, which differ culturally. The tests are administered in Danish. No interpreters are provided for those who, for example, speak Kalaallisut, the mother tongue of most Greenlanders. Results may thus be biased against parents who do not speak Danish as their mother tongue, since this may cause Danish mother tongue test administrators to judge test takers as having limited cognitive abilities.

Und ich dachte schon nur die deutschen und norwegischen Jugendämter seien der Gipfel des Abschaums.

https://www.rnd.de/familie/elternkompete...LU27A.html

Zitat:Ursprünglich durften nur autorisierte psychologische Fachkräfte die Tests durchführen, seit 2020 ist keine Autorisierung mehr notwendig.

Also Kind weg, wenn irgendein "Gutachter" meint, dass die biologischen Eltern bei einem Rorschachtest nicht die richtigen Antworten geben.

Zum Glück ist die Wahrung der Menschenrechte in der Werte-EU das allerwichtigste von allem.

Zitat:Ivana ist «nicht grönländisch genug»

Seit der Geburt von Aviaja-Luuna durfte Ivana ihr Kind nur ein einziges Mal sehen – unter strengen Auflagen. Beim kurzen Besuch war es ihr nicht gestattet, das Neugeborene in den Arm zu nehmen oder zu wickeln.

Die sogenannten «Elternkompetenz-Tests» waren für Menschen aus Grönland in Dänemark Anfang des Jahres nach langjähriger Kritik von Aktivisten und Menschenrechtsorganisationen verboten worden. Dennoch hält die zuständige Gemeinde Høje-Taastrup daran fest, Ivana falle nicht unter das Gesetz, da sie «nicht grönländisch genug» sei – obwohl sie in Grönland als Kind zweier grönländischer Eltern geboren wurde.
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In Dänemark liegt die Nichtbestehensquote bei FKU-Tests bei unter 1%, in Grönland bei etwa 5-6%. Nur zur Dimension.
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Es dürfte schon so einen Test gar nicht erst geben und es wäre genau so falsch von Grund auf, wenn es nur 1/10 davon wäre. Und auch so sind es 1000 bis 2000 Kinder pro Jahr aufgrund lächerlicher, unwissenschaftlicher und willkürlicher Tests denen sich deutlich mehr als 1% der Eltern aussetzen müssen, und es gibt schon nicht mal ansatzweise irgendein Recht des Staates solche Tests zu veranstalten. Aber das führt hier zu weit weg vom Thema.

Für die Inuit wäre es besser in einem freien unabhängigen Grönland zu leben, dass ein Assoziierungsabkommen mit den USA hat. Und auch für die westliche Sicherheit insgesamt wäre dies besser. Und Dänmemark, ist bedeutungslos.
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Das Angebot, per Referendum unabhängig zu werden, gibt es ja (und ist soweit ich weiß auch langfristig das mehrheitliche Ziel der grönländischen Regierung) seitens Dänemark seit ca. 2009. Ich denke, das wird auch irgendwann kommen, wenn nicht irgendetwas Wesentliches dazwischenkommt. Idealerweise würde dieses Grönland dann auch unmittelbar Teil der NATO, womit das Sicherheitsthema auch geklärt wäre.

Das Problem ist, dass die derzeitige US-Regierung hier nicht versucht, ein Assoziierungsabkommen herzustellen, sondern Grönland den USA einzuverleiben ("Besitz ist psychologisch wichtig"), sei es nun als Staat oder abhängiges Territorium ala Puerto Rico. Und ich glaube nicht, dass die USA danach ein Unabhängigkeitsreferendum zulassen würden.
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Was die derzeitige US Regierung tatsächlich versucht ist höchst unklar, denn irgendwelche Forderungen aufzustellen die weit über dem eigentlichen Ziel stehen ist absolut normal bei jedweder Verhandlung.

Ich denke, dass man sich mit einem Assoziierungsabkommen zufrieden geben würde, zumal man das der US Bevölkerung viel besser verkaufen kann und sich jeder US-Ami dann großartig fühlen kann weil er Freedom and Democracy verbreitet hat.
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So unklar ist das mMn nicht. Zum einen ist es ein Prestigevorhaben um die eigenen egotistischen Züge zu befriedigen und zum anderen spielen hier wirtschaftliche Interessen eine große Rolle, besonders aus Trumps Gönnerkreis. Das wird hier ganz gut beschrieben.
Zitat:Tech billionaires behind Greenland bid want to build 'freedom cities'

As Europeans try to redirect Trump, his Silicon Valley supporters have ideas of their own, involving low-regulated communities and access to rare earths.
https://responsiblestatecraft.org/trump-...lionaires/

Deshalb wird es mMn auch nicht zu einer Koexistenz eines unabhängigen Grönlands und den Vereinigten Staaten kommen. Die amerikanischen Bestrebungen beugen einem solchen Zustand grundsätzlich vor.
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Zur Verteidigung unserer Nachbarn, Teil 2
Caporal Frisk
Datum: 8. Januar 2026Autor: Corporal Frisk
[Bild: https://corporalfrisk.com/wp-content/upl....jpg?w=816]
Trump neigt zwar dazu, vor einigen seiner disruptiveren politischen Entscheidungen zurückzuschrecken, hat aber auch gezeigt, dass er bereit ist, in Bereichen, die ihm am Herzen liegen, unkonventionelle Entscheidungen zu treffen – darunter offenbar auch Grönland. Wir beobachten auch, dass eine Reihe wichtiger Personen in seiner Regierung sehr starke Meinungen darüber vertreten, dass die USA die Kontrolle über die Insel übernehmen sollten, entweder durch Gewalt oder durch die Androhung von Gewalt, um Druck auf Dänemark auszuüben. Und wenn es eine Sache gibt, die die Erfahrungen in Venezuela Washington leider vermitteln könnten, dann ist es das Gefühl, dass militärische Interventionen eine schnelle und einfache Lösung für komplexe Probleme sind (auch hier könnte sich Venezuela mittel- bis langfristig anders entwickeln, aber kurzfristig war die Erfahrung wahrscheinlich die einer unaufhaltsamen Macht).

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(15.01.2026, 19:30)Quintus Fabius schrieb: Was die derzeitige US Regierung tatsächlich versucht ist höchst unklar, denn irgendwelche Forderungen aufzustellen die weit über dem eigentlichen Ziel stehen ist absolut normal bei jedweder Verhandlung.

Ich denke, dass man sich mit einem Assoziierungsabkommen zufrieden geben würde, zumal man das der US Bevölkerung viel besser verkaufen kann und sich jeder US-Ami dann großartig fühlen kann weil er Freedom and Democracy verbreitet hat.

Ich würde auch mit meiner hauptsächlichen Schätzung eher dabei liegen, dass Trump ernst meint, was er sagt, aber selbst wenn du unsicher bist: Wenn es um eine so zentrale Frage wie das Selbstbestimmugnsrecht deines Landes geht musst du bei deinen Planungen vom Worst Case ausgehen. Würde ich zumindest an Stelle der Grönländer (und Dänen) so machen.

In der Zwischenzeit eskaliert Trump fröhlich weiter und droht mit Zöllen:

Zitat:US-Präsident Trump droht Gegnern seiner Grönland-Pläne mit Zöllen
US-Präsident Donald Trump hat angekündigt, Länder mit Strafzöllen belegen zu wollen, die seinen Plan zur Kontrolle Grönlands nicht unterstützen. Bei einer Veranstaltung im Weißen Haus behauptete Trump erneut, Grönland sei aus Sicht der USA wichtig für die nationale Sicherheit.

"Ich könnte Zölle gegen Länder erheben, wenn sie bei Grönland nicht mitziehen." - Donald Trump
(Aus dem Zeit-Liveticker)
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@DopePopeUrban
Zitat:Tech billionaires behind Greenland bid want to build 'freedom cities' [...]

So unklar ist das mMn nicht. Zum einen ist es ein Prestigevorhaben um die eigenen egotistischen Züge zu befriedigen und zum anderen spielen hier wirtschaftliche Interessen eine große Rolle, besonders aus Trumps Gönnerkreis.
Da werde ich wiederum etwas skeptisch.

Nicht, dass wir uns falsch verstehen. Es gibt diese Ansichten bei den milliardenschweren, extrem libertären Tech-Trump-Supportern (Thiel, Drapper, Andreessen usw. usf.) in den USA durchaus. Und teils haben sie - bzw. die Träger von Gedanken dieser Art - ihre Gedanken übrigens auch schon verwirklicht, man denke an diesen ominösen "privaten Karibikstaat".

Ich bin übrigens kein Freund dieser Idee, das nur am Rande.

Aber: Wenn solche Leute ihre privaten Staaten gründen wollen, dann denke ich jedoch eher an Sandstrand, Palmen, Yacht-Hafen, Wasserflugzeuge, Glitzerbauten, Villen und Hula-Mädchen und faktisch eine gewisse (oder völlige?) Rechtsfreiheit - flapsig gesagt. Aber ausgerechnet Grönland? Naja, da gibt es doch bessere Inseln.

Insofern: Ich bin mir nicht sicher, ob diese Meldung so stimmt. Rolleyes

Schneemann
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Um wieder sehr ernsthaft zu bleiben - die Europäer könnten (?) versucht sein, in der Grönland-Frage auf den Einsatz von biologischen bzw. chemischen Waffensystemen zurückzugreifen.
Zitat:Zur Abschreckung amerikanischer Truppen: Schweden schickt 100.000 Dosen Surströmming nach Grönland

Stockholm, Nuuk (dpo) - Neben Deutschland leistet auch Schweden seinen Beitrag zur Verteidigung Grönlands: Wie die Regierung in Stockholm heute mitteilte, bereitet das Militär derzeit die Lieferung von 100.000 Dosen Surströmming auf die arktische Insel vor. [...]

"Im Idealfall ziehen sich die Amerikaner nach der Öffnung der 100.000 Dosen sofort von selbst zurück", so der Sprecher. "Der Angriff würde ohne Blutvergießen zurückgeworfen. Allerdings nicht ohne das Vergießen von Mageninhalt."
https://www.der-postillon.com/2026/01/su...nland.html

Ich möchte das ganz klar und eindeutig sagen: Die Forenleitung und die Moderation distanzieren sich in voller Entschlossenheit von solcherlei Plänen tatsächlich auf das Schärfste.

Wir müssen (und dürfen) mit Trump nicht und keinesfalls immer unisono gehen, aber der Einsatz von Surströmming ist vergleichbar mit dem Einsatz von Chlorgas an der Westfront 1915 und wäre somit als ein Kriegsverbrechen zu werten. Sollte die schwedische Führung diesen Einsatz tatsächlich absegnen, sollten wir uns dafür einsetzen, Schweden wieder aus der NATO auszustoßen. Irgendwo muss man ja auch einmal eine Linie ziehen... Rolleyes

Schneemann
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Ich habe einen besseren Vorschlag:

Zitat:Honestly this is a great premise for a sitcom:

In the icy wasteland of Greenland, a ragtag NATO detachment of 13 Germans, 2 Norwegians, 3 Swedes, 15 French and 1 lone Brit must "defend" the Arctic from... well, mostly boredom, polar bears, and each other's national stereotypes.

Stationed at a remote outpost in Nuuk, their biggest enemies are cabin fever, frozen plumbing, the Danes who keep forgetting they're there, and each other. They’re constantly prepping to counter the absurd threat of an American takeover with the total force smaller than a pub trivia team.

The show will have everything - petty national rivalries that project from history, offensive cultural stereotypes, frustration due to NATO bureaucracy, and because this is so European, the whole thing will be pretty gay.

Oh and a recurring theme is that they will constantly be picking on the lone Brit.
https://x.com/MsMelChen/status/2011970173373464674
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EuropeanMind:

Zitat:Wenn es um eine so zentrale Frage wie das Selbstbestimmugnsrecht deines Landes geht musst du bei deinen Planungen vom Worst Case ausgehen. Würde ich zumindest an Stelle der Grönländer (und Dänen) so machen.

Das Selbstbestimmungsrecht sollte gerade eben bei den Grönländern liegen, und nicht bei den Dänen, welches es längst verwirkt haben, zumal eine Mehrheit der Grönländer immer noch die vollständige Unabhängigkeit will.

Daraus folgt natürlich im Umkehrschluss, dass die USA in Grönland ganz genau so keinerlei Rechte geltend machen können.

Grönland sollte ein vollständig unabhängiger und freier Staat sein.

Zitat:"Grönland gehört den Grönländern. Wir wollen nicht Amerikaner oder Dänen sein. Wir wollen Grönländer sein" Laali Lyberth, Grönländerin

Nichts hinzuzufügen.
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