(Luft) Die deutsche Luftwaffe
Die ein oder andere Objektschutzeinheit wird wohl auch wieder aufzustellen sein.
Früher waren die Objektschutzstaffeln die personalstärksten Einheiten in den Geschwadern. Heute muss vermutlich keine großangelegte Luftlandeaktion abgewehrt werden, aber der Sicherungsbedarf hat sich deutlich erhöht (Drohnen, Sabotage, Marschbegleitung etc.).
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Ich wechsle Mal den Strang. FCAS hat nach aktuellem Stand ein bis zwei Jahre verloren. Das heisst, dass wir nach aktuellem Stand voraussichtlich die nächsten 15 Jahre mit dem Eurofighter auskommen müssen. Dazu 35 F-35. Reicht das als Abschreckung?
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(30.12.2025, 21:35)Frank353 schrieb: Ich wechsle Mal den Strang. FCAS hat nach aktuellem Stand ein bis zwei Jahre verloren. Das heisst, dass wir nach aktuellem Stand voraussichtlich die nächsten 15 Jahre mit dem Eurofighter auskommen müssen. Dazu 35 F-35. Reicht das als Abschreckung?

Wenn die Luftwaffe alles umsetzt was so an Gerüchten gibt, dann definitiv ja.
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(30.12.2025, 22:39)Aegrotare schrieb: Wenn die Luftwaffe alles umsetzt was so an Gerüchten gibt, dann definitiv ja.

Das Gerücht, dass weitere F-35 dazukommen sollen, hält sich ja hartnäckig. Ich will jetzt gar nicht das Für-und-Wider diskutieren, gehe aber davon aus, dass man eigentlich nur auf das FCAS-Aus warten wollte. Gucken wir mal…
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(30.12.2025, 23:17)DorJur schrieb: Das Gerücht, dass weitere F-35 dazukommen sollen, hält sich ja hartnäckig. Ich will jetzt gar nicht das Für-und-Wider diskutieren, gehe aber davon aus, dass man eigentlich nur auf das FCAS-Aus warten wollte. Gucken wir mal…

Ja, aber die 15 F35 sind ja nicht die einzigen Gerüchte. Ich meine noch die komplette Umsetzung von Luwes, Arexis für alle Eurofighter, Beschaffung von Global Eye, 6 zusätzliche Pegasus und die Beschaffung von CCA in vershiedenen Ausführungen. Zusätzlich würde ich ja generell noch mehr Eurofighter vermuten.
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(30.12.2025, 23:26)Aegrotare schrieb: Ja, aber die 15 F35 sind ja nicht die einzigen Gerüchte. Ich meine noch die komplette Umsetzung von Luwes, Arexis für alle Eurofighter, Beschaffung von Global Eye, 6 zusätzliche Pegasus und die Beschaffung von CCA in vershiedenen Ausführungen. Zusätzlich würde ich ja generell noch mehr Eurofighter vermuten.

Sorry, hatte ich falsch interpretiert. Da stimme ich Dir zu…👍🏻
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Wenn FCAS später kommt als geplant, wonach es aussieht. Es gibt ja nicht einmal einen neuen Termin für Gespräche. Bis Mitte 2026 wird wahrscheinlich nichts passieren. Dann muss man entweder das Projekt wechseln oder mit weiteren Eurofightern und F-35 überbrücken. Damit wäre der Weg für Eurofighter LTE und Tranche 2 F-35 frei.
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(31.12.2025, 00:07)Frank353 schrieb: Wenn FCAS später kommt als geplant, wonach es aussieht. Es gibt ja nicht einmal einen neuen Termin für Gespräche. Bis Mitte 2026 wird wahrscheinlich nichts passieren. Dann muss man entweder das Projekt wechseln oder mit weiteren Eurofightern und F-35 überbrücken. Damit wäre der Weg für Eurofighter LTE und Tranche 2 F-35 frei.

Das denke ich auch… Vorteil ist dass man einigermaßen flexibel aufgestellt ist…
Man kann abwarten…
wenn man sich GCAP anschließen sollte könnte man früher ein 5,5/6th Gen Fighter beschaffen und benötigt keine weiteren EF oder F35
wenn man beim NGF bleibt und es nach 2040/45 wird… kann man durchaus nochmal 15-30 x F35 und 20-30 EF nachlegen…
Aber selbst die Fix geplante Flotte ist ziemlich gut…
wenn man diese mit unbemannten und unterstützenden Systemen ergänzt…

Die FCAS-Diskussion wird hier nicht geführt - Helios
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.loyal: „Wir haben ein verzerrtes Bild von Luftstreitkräften“
Zitat:Luftwaffeninspekteur Holger Neumann warnt vor einer Reduzierung auf Drohnen, Luftverteidigung und Unterstützerrolle für das Heer.

Beim Sicherheitspolitischen Forum des Reservistenverbands in Frankfurt am Main hat Luftwaffeninspekteur Holger Neumann einen Blick auf die Weiterentwicklung von Deutschlands Luftstreitkräften gegeben. Der zentrale Punkt des Generalleutnants: In der Debatte gebe es eine Reduzierung des Luftkriegs auf Drohnen, Flugabwehr und die Unterstützerrolle der Luftstreitkräfte für die Kämpfe am Boden. Das sei gefährlich, so der Luftwaffeninspekteur. „Wir haben ein verzerrtes Bild von Luftstreitkräften. Sie sind die Waffe der ersten Stunde, um rasch die Luftherrschaft zu erringen und erhalten.“ Das sei entscheidend, damit sich Operationen am Boden entfalten können und nicht degenerieren wie im Falle Russlands in der Ukraine.

Eine weitere zentrale Lehre der Luftwaffe aus der Ukraine betrifft nicht die Luftkriegsführung, sondern die Verlegefähigkeit. Waffensystemlogistik, Hangars für Luftfahrzeuge sowie Unterkünfte samt Schutz müssten in Deutschland viel mobiler aufgestellt werden, so Neumann. Ansonsten drohe eine rasche Vernichtung durch Schläge weitreichender Lenkwaffen, wie die Kämpfe in der Ukraine zeigten. Für Neumann ist der taktische Maßstab bei der Luftkriegsführung, in dichte Luftverteidigungszonen eines Gegners eindringen und dort massive Schläge ausführen zu können. Prägnante Beispiele dafür seien die Operationen „Rising Lion“ der israelischen Luftstreitkräfte und „Midnight Hammer“ der US Air Force gegen den Iran.

Der Inspekteur der Luftwaffe spricht in diesem .loyal Artikel über Lehren aus dem Ukrainekrieg sowie der Zukunft der Luftwaffe.

Wichtige Punkte:
  • Der Schutz von Luftfahrzeugen am Boden muss verbessert werden
  • Deep Strike ist unentbehrlich um einen Abnutzungskrieg wie in der Ukraine zu verhindern
  • Der Aufbau von Flugabwehr ist wichtig, aber das alleine reicht nicht aus. Die Flugabwehr muss einen feindlichen Erstschlag aushalten können, und dann müssen durch rasche Gegenschläge diese Waffensysteme ausgeschalten werden.
  • "Jagdbomberdrohnen" sollen in naher Zukunft die Offensivfähigkeit der Luftwaffe steigern
  • Auch sollen weitreichende Waffensysteme wie Taurus Neo und bodengestütze Systeme hier die Fähigkeiten steigern.
  • Bisherige Munitionsbestände sind nicht ausreichend und es braucht massiv Hochwertmunition. Dazu soll die Luftwaffe ihre Beziehung zu der Industrie ändern. Weg von Kunde hin zu Partner.
  • Die Luftwaffe möchte in der Zukunft Satelliten direkt selbst betreiben.
  • Neumann kritisiert fehlende Standards innerhalb der NATO. Einfach auf einen Flugfeld landen, betanken, aufmunitionieren und durch starten wie im Kalten Krieg geht nicht mehr so einfach. Die NATO-Mitglieder hätten sich technologisch auseinander entwickelt und müssen wieder näher zusammengebracht werden.
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Solche Worte von der Teilstreitkraft wo selbst die mobilen Gefechtsstände gestapelt werden müssen weil sie so groß sind und wo man vor Ort nur die Hotels ab vier Sterne treffen muss um das Personal auszuschalten.
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