Vor 4 Stunden
Aus dem MEKO-A200-Strang:
Außerdem: Sollte die F126 wirklich mit der erwarteten Bootsrampe als Teil des rückwärtigen Modulbereichs kommen, dann ergeben sich allein daraus zahlreiche Möglichkeiten zur Nutzung dieser Modularität, nicht nur zur Ergänzung von Bootseinsätzen, sondern auch solche, für die einfach aktuell noch keine Module geplant sein können, weil die dafür entsprechenden UxV noch nicht feststehen.
Die Argumentationen gegen die grundsätzliche Modularität der F126 basieren allesamt auf der Grundannahme, dass es sich dabei um eine ASW-Fregatte handeln sollte, was aber eben nicht den realen Planungen entspricht. Und sollte man diese ändern, dann wäre eigentlich die logische Schlussfolgerung, das Projekt zu beenden, denn das Schiff wird nie eine optimierte U-Jagd-Fregatte sein. Sie kann lediglich eine zur U-Jagd befähigte Mehrzweckfregatte werden, so wie geplant.
(Vor 6 Stunden)Pmichael schrieb:In Summe: ja. Es gibt auch andere Argumente dafür, jedoch dürften die nicht ausreichen, um die Negativaspekte auszugleichen.(Vor 6 Stunden)Broensen schrieb:Eine Modulausführung macht nur Sinn wenn man den Heckbereich für andere Fähigkeiten nutzen will für Spezialmissionen(Heute, 02:51)Milspec_1967 schrieb: Einem Modul System fehlt die Bau Größe für Erreichbarkeit des Gold StandardsAber das stimmt halt einfach nicht. Das Schiff wird lediglich größer, um den Raum für die Module zu bieten, aber keine Einzelkomponente eines gängigen modernen Schleppsonars ist zu groß, um sie in einem Container unterbringen zu können. Und selbst wenn doch, könnte man auch Module bauen, die das ISO-Format nicht einhalten. Modular heißt ja nicht zwingend auch 20'-ISO.
Zitat:es waren ja mal Druckkammer oder Minenjagddrohnen vorgeschlagen. Nachdem aber keine dieser Fähigkeiten beschafft werdenWoher willst du wissen, dass keine weiteren Fähigkeiten beschafft werden? Nur weil bisher nichts geplant ist? Ein ganz entscheidendes Argument für die modulare Auslegung war von Anfang an die Möglichkeit, auch nach der Indienststellung noch auf Veränderungen im Bedarf kurzfristig reagieren zu können. Es können also jederzeit neue Module geplant und gebaut werden, wenn man dafür einen Bedarf feststellt.
Zitat:da vor allem solche Fähigkeiten mit günstigeren Schiffe dargestellt werden können, ist eine solche Modulfähigkeit schlicht sinnlos und teurer.Auch ein günstigeres Schiff ist dann teurer, wenn man es zusätzlich einsetzen muss. Warum sollte bspw. eine Fregatte im IKM über Monate von einem Tauchereinsatzboot begleitet werden, nur weil man alle paar Wochen mal einen Taucher einsetzen will? Oder warum eine Fregatte als Geleitschutz für ein Minensuchboot, wenn auch die Fregatte die MCM-Systeme selbst mit sich führen kann? Es kann durchaus die wirtschaftlichere Lösung sein, einige Fähigkeiten auf Mehrzweckfregatten modular vorzuhalten, auch wenn es dafür bessere und günstigere Alternativ-Träger gibt. Das gilt natürlich insbesondere im IKM, für das die F126 nun mal primär geplant wurden.
Außerdem: Sollte die F126 wirklich mit der erwarteten Bootsrampe als Teil des rückwärtigen Modulbereichs kommen, dann ergeben sich allein daraus zahlreiche Möglichkeiten zur Nutzung dieser Modularität, nicht nur zur Ergänzung von Bootseinsätzen, sondern auch solche, für die einfach aktuell noch keine Module geplant sein können, weil die dafür entsprechenden UxV noch nicht feststehen.
Die Argumentationen gegen die grundsätzliche Modularität der F126 basieren allesamt auf der Grundannahme, dass es sich dabei um eine ASW-Fregatte handeln sollte, was aber eben nicht den realen Planungen entspricht. Und sollte man diese ändern, dann wäre eigentlich die logische Schlussfolgerung, das Projekt zu beenden, denn das Schiff wird nie eine optimierte U-Jagd-Fregatte sein. Sie kann lediglich eine zur U-Jagd befähigte Mehrzweckfregatte werden, so wie geplant.
