Vor 5 Stunden
„Broensen“ schrieb:Also wären in dem Fall nach aktuell bekannter Planung folgende Schiffe für ca. 2040 zu erwarten:Nur als kurzer Heads Up, offiziell sind es immer noch 6x F127, nicht 8x. Wie leider so oft hat die Presse die Zahl 8x so gebetsmühlenartig wiederholt, dass alle Welt (inklusive ich) jetzt auch davon ausgegangen sind, dass es 8x werden wobei das noch nirgendwo bestätigt wurde. Genauso wie die 8x F126 bewegen sich die 8x F127 aktuell noch auf einer „irgendwer hat irgendwas irgendwo auf Twitter gesagt“ Ebene. Also das würde ich variabel halten.
6-9xK130
4xF125
6xF126
8xF127
4xF128
Was aber vielleicht als Referenzwert brauchbar sein könnte wäre die Tatsache, dass die Marine sowohl im MZB wie auch in Kurs Marine mit 15-16x Fregatten plant.
Zitat:Also was sind die Möglichkeiten?Das finde ich ehrlich gesagt schwierig abzuschätzen da wir aktuell nicht vorhersagen können, wie der Gesamtbedarf der Flotte aussehen wird. Während Maschinisten bspw vergleichsweise typunabhängig verwendet werden können ohne direkt eine völlig neue Ausbildung zu benötigen, wirds beim OPZ Personal demnächst eng. Sowohl MUsE wie auch FvSma sollen bewaffnet sein und die EGVs haben soweit ich weiß eine FFBNW Befähigung für ein Luftraumüberwachungsradar und RAM, die ausgelöst werden könnte. Der Status Quo ist dabei schon, dass wir mit hoher Wahrscheinlichkeit einen Bedarf für spezialisierte Posten haben werden, den wir auch reiner MZB-Komposition nicht decken können.
1. Reduzierung der F127 und K130 auf 6er-Klassen
oder
2. Verzicht auf eine Klasse, also entweder:
2.1 Ausmusterung F125
oder
2.2 Verkauf F128
Und das schlimmste daran ist, dass das alles nicht unbedingt optional ist. Ein unbewaffneter Tender ist in der Ostsee ne richtig schlechte Idee und wenn ich mir angucke wie oft man die EGVs in IKM-Aufgaben einsetzt, ist deren Zusatzbefähigung eigentlich ebenfalls überfällig.
Sofern 4x A-200DEU zulaufen muss irgendwas anderes weg, da bin ich deiner Meinung. Ich weiß nur nicht, was, da die damit freigegebenen Ressourcen vermutlich sofort wieder andere Löcher stopfen müssten die sich bis dahin aufgetan haben.
Mit dem Gedanken im Hinterkopf halte ich die Struktur von Kurs Marine (mit der ich überhaupt nicht glücklich bin) tatsächlich noch am erstrebenswertesten.
D.h. in diesem Fall würde ich zu Option 2.2 tendieren, einfach weil man mit der F125 im Vergleich zur A-200DEU mehr anfangen kann. Boat Bays, Hangar, CTG-Fügrungsinfrastruktur lassen sich hier noch einigermaßen gut zweitbefähigen, wohingegen eine A-200 wirklich nur eine ASW-Fregatte sein könnte. Selbst Embargokontrolle oder Piratenjagd würden mit den fehlenden verfügbaren RHIBs der A-200 ja effektiv ausfallen, in Friedenszeiten wären diese Einheiten also nur äußerst begrenzt verfügbar. Jetzt in diesem Augenblick kann eine solche Einheit Sinn machen, da es mit ASW gerade eher dünn aussieht, aber da sowohl F126 wie F127 entsprechend befähigt sein werden, reicht mir diese Singularbefähigung ab dem Zulaufzeitpunkt beider ehrlich gesagt nicht mehr.
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Und weil die 15 vorherigen Male mir noch nicht genug waren:
Hach hätte es schön sein können mit der FDI. Pünktlicher Zulauf 2030, gleichzeitig ein Weckruf für die Werften hier. Verbandsflugabwehr- und ASW-Befähigung um direkt bei F123 und F124 aushelfen zu können, Top Aufklärungs-, Cyber- und ELOKA-Plattform also auch als vollumfänglicher K130 Ersatz geeignet, Schweden als lokaler Partner für Weiterentwicklungen und das bei gleichem Personalbedarf.
Während man hier mittlerweile krampfhaft versucht, dieses Fähigkeitsspektrum auch nur annähernd zu reproduzieren und dabei vermutlich auch noch achtkantig an der 2029 Deadline vorbeifegt. Ich könnte heulen, weil es so einfach hätte sein können ist und gleichzeitig bin ich Schadenfroh denn die Chance, da Salz in die Wunde zu streuen wenn es mit „der MEKO“ in die Hose geht, ist einfach zu perfekt.
