Vor 2 Stunden
(Gestern, 21:30)Broensen schrieb: Ich möchte keinem deiner Argumente widersprechen, halte es allerdings trotz dieser für legitim, eine grobe Einordnung der Herausforderungen auf die von mir gewählte Weise vorzunehmen. Es geht mir nicht um präzise Zahlen und auch nicht um absolute Aussagen, sondern nur darum, eine Vorstellung von den Dimensionen zu erhalten.
Wenn du eine Einordnung auf diese Weise vornehmen willst steht dir das frei, nur ich werde das weiterhin aus meiner Perspektive einordnen. Und weder sind deine Angaben irgendwie realistisch, noch gibst du meines Erachtens und basierend auf den mir bekannten Zahlen die "Dimension" des Personalaufwands im Verhältnis zur gesamten Flotte bzw. des bisherigen Personalstands korrekt wider sofern die Aussagen nicht wörtlich gemeint sind.
(Gestern, 21:30)Broensen schrieb: Für einen U-Jagd-Träger kämen bspw. auch Kipprotorflugzeuge als Sonarträger in Frage statt klassischen Helikoptern, was bereits eine sehr viel größere Reichweite böte.
Wie soll das funktionieren? Kipprotoren sind im Schwebeflug höchst ineffizient und reduzieren in einem typischen Einsatzprofil die theoretischen Reichweitenvorteile so deutlich, dass eher Nachteile gegenüber Hubschraubern in den typischen Einsatzprofilen entstehen.
Ich sehe aber auch keinen Grund, warum das relevant sein soll. Die Ausdauer von ASW-Hubschraubern ist ausreichend und kann gerade im ASW-Verband durch entsprechende Abstützungen weiter ausgedehnt werden, zudem sind gerade bei einer solchen Variante die entsprechenden Stückzahlen vorhanden. ASW per "Träger" ist ja nun auch keine neue Idee, sondern wird bereits seit Jahrzehnten weltweit praktiziert, und die Erweiterung dieser Praxis durch zusätzliche Sensor- und Waffenträger in Form von Drohnen bietet darüber hinausgehende Möglichkeiten.
