15.03.2026, 20:54
(15.03.2026, 20:15)DeltaR95 schrieb: Fachlich bin ich der Meinung, dass ein MAD, egal in welcher Form, für ASW zu groß, zu träge und zu laut ist. Sprich, hier beißt sich aus meiner Sicht das Mehr an Schutz mit einem Weniger bei der Kernfähigkeit.Da stellt sich mir die Frage, wie relevant der eigene Einsatz eines passiven Sonars von den bemannten Schiffen aus noch sein wird, wenn erstmal im großen Stil XL-UUV/USV zum Einsatz kommen. Und ob ein entsprechend optimierter Zerstörer wirklich so erhebliche Einschränkungen mit sich bringt. Z.B. geht man ja auch immer davon aus, dass MAD mit einer CSG schritthalten müssen, was aber für uns ggf. zu vernachlässigen wäre.
Zitat:Meine Meinung hier wäre, dass in Zeiten, in denen überall mit UUV zu rechnen ist, das Risiko über größere Reichweiten geortet und identifiziert zu werden schwerer wiegt, als der fehlende AAW-Layer.Siehst du das im Nordmeer seitens Russland? In Ostsee u.a. Randmeeren sicher, aber im Nordmeer erscheinen mir U-Boote und Satelliten/Luft/Überwasser-Aufklärung relevanter.
Zitat:Eine ASW-Fregatte, wenn ich sie heute entwerfen müsste, wäre um 1 x RAM mit 21 Zellen sowie 32 CAMM-(ER) und 16 Aster-30 aufgebaut.Mit Aster30 ist man aber (je nach Version und Radar) auch schon deutlich näher an der Volldimensionalität als nur mit ESSM.
