14.03.2026, 17:15
(14.03.2026, 16:14)roomsim schrieb: Kleine korrektur, die marine und das Parlament wollen die A-200, das BMVg aber nicht.Im Interview hat sich Kaack doch weder sonderlich pro noch contra A-200 positioniert, oder hab ich das falsch in Erinnerung?
Zitat:Nur zur Info, das Nutzungsdauerende der Los 1. K130 ist 2038/2039, da diese Schiffe nur für 30 Jahre ausgelegt wurden.30 Jahre ist korrekt, was bei Indienststellungen 2008 und 2013 - sagen wir Näherungsweise 2010 - ein Nutzungsdauerende 2040 bedeutet. Allerdings wurde hier in den letzten 40 Jahren glaube ich keine einzige Einheit der Marine pünktlich zum Nutzungsdauerende außer Dienst gestellt. F122, F123 und F124 waren auch alle für 30 Jahre ausgelegt, knacken voraussichtlich aber alle mind. die 35 Jahre, teilweise die 40 Jahre.
Zitat:Für die F125 gibt es heute 6 BesatzungenVom Mehrbesatzungskonzept hat man sich im 4. Fregattengeschwader Ende 2024 doch verabschiedet, die Besatzungen werden nicht mehr rotiert. Ein paar Prozente werden im Rahmen der geplanten Aufrüstung der Einheiten übernommen worden sein, da die IRIS-T Station zu mehr Besatzungsbedarf führen wird, aber die Marine hat keine 2x Ersatzmannschaften für die F125 im stand-by.
Zitat:10x K130 (je 65x) = 650xAuch da gilt wieder: die EF1 ist nicht die EF2.
Alles in allem auf der Kampfflotte: 2940 Mann
Wenn Personalressourcen aus der Ostsee abgezogen werden um Fregatten im Nordmeer zu bemannen, fehlen sie in der Ostsee. Und für die Ostsee alleine wird die A-200 nicht beschafft. Zumal wir in der Ostsee aktuell weniger potent aufgestellt sind, als in der Nordsee, weshalb wir auch gerade dort nicht sparen sollten.
Zitat:Alles in allem 3445 Mann, was ein Moderater Anstieg (ca. 15%) ist, wenn man beachtet über was für einen Zeitraum wir hier sprechen(15 Jahre).Da die Rechnung wie gesagt von einer falschen Grundannahme ausgeht, liegt der Anstieg nicht bei 15% auch das auch nicht über 15 Jahre.
Wenn ab 2029 eine A-200DEU zuläuft und 4x Typvertreter innerhalb von 2 Jahren ausgeliefert werden, sprechen wir 2031 erst einmal von einem Besatzungsbedarf vom insgesamt 2.490x (rechn.) statt 2.010, was ein Personalanstieg um 20% innerhalb von rund 5.5 Jahren bedeutet. Beim seegehenden Personal wohlgemerkt, der Mehrbedarf bei Unterstützungspersonal, Logistik, aircrews usw kommt ja auch noch dazu.
Das halte ich für utopisch, wenn das so einfach wäre, hätte man es längst getan und müsste sich jetzt nicht Personal bei Heer und Luftwaffe ausleihen um die Bordsicherung zu übernehmen.
Zitat:Bei den U-Booten steht im Gleichen Zeitraum an anwachsen von 50-110% an und der U-Bootdienst ist sehr anspruchsvoll (physisch und psychisch), verglichen zur Überwasserflotte.Also nach meinem letzten Stand sind 6x Typ212CD bestellt, die die 6x 212A ersetzen sollen.
Der Bedarf liegt laut KM2035+ durchaus bei 9-12x Booten, aber ich bezweifle, dass man dem derart nachkommt.

