05.03.2026, 19:57
Zitat:OSINTtechnical
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@Osinttechnical
Spanien wird die mit Aegis ausgerüstete Fregatte Cristóbal Colón entsenden, um Zypern bei der Abwehr iranischer Drohnenangriffe zu unterstützen. Die spanische Marine wird außerdem das Versorgungsschiff Cantabria entsenden, um die französische CSG auf ihrem Weg ins Mittelmeer zu treffen, zu betanken und zu versorgen.
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Die Regierung wird in den kommenden Tagen eine Entscheidung über den Einsatz des Marineschiffs Zr.Ms. Evertsen treffen © ANP
Telegraaf (NL)
Die Niederlande immer stärker in den Konflikt im Nahen Osten involviert: Das Parlament scheint den Einsatz des Marineschiffs zu unterstützen
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Den Haag – Die Niederlande werden immer stärker in den eskalierenden Konflikt im Nahen Osten involviert. Die Regierung wird in den kommenden Tagen eine Entscheidung über den Einsatz des Marineschiffs Zr.Ms. Evertsen treffen, während die Golfstaaten um Hilfe bei ihrer Luftverteidigung bitten
Parlamentarischer Berichterstatter für Verteidigung, Auswärtige Angelegenheiten und Außenhandel und Entwicklungshilfe
vor 2 Stunden
Aus Regierungskreisen ist zu hören, dass am Freitag im Ministerrat über den möglichen Einsatz des niederländischen Marineschiffs Zr.Ms. Evertsen im östlichen Mittelmeerraum beraten wird. Dieses soll dort das französische Flugzeugträger Charles de Gaulle defensiv unterstützen, da die Lage im Nahen Osten völlig außer Kontrolle geraten ist.
Insider wissen, dass die betroffenen Minister danach möglicherweise noch mit den Fraktionen im Parlament beraten werden. Der Brief über die Entscheidung wird daher möglicherweise erst Anfang nächster Woche erwartet und könnte bedeuten, dass die Niederlande direkt in den Konflikt verwickelt werden, in dem das mörderische iranische Regime nach dem Angriff Israels und der USA wild um sich schießt.
Kabinett erwägt Entsendung des Marineschiffs Zr.Ms. Evertsen ins Mittelmeer
Bei dem Marineschiff handelt es sich um einen sogenannten „Artikel-100-Beschluss”, bei dem die Regierung das Parlament offiziell nur über den Einsatz der Streitkräfte zum Schutz der internationalen Rechtsordnung informieren muss. Nach Angaben der Beteiligten ist es jedoch durchaus beabsichtigt, das Parlament einzubeziehen und den Beschluss zu diskutieren, zumal die Regierung dort nicht automatisch über eine Mehrheit verfügt.
Bei einer Mehrheit im Parlament herrscht jedenfalls eine positive Einstellung gegenüber der Absicht, die Luftverteidigungs- und Kommandofregatte einzusetzen. Die Koalitionsparteien D66, VVD und CDA scheinen dies zu unterstützen. Die Gruppe Markuszower ist dafür. Das gilt auch für Oppositionsparteien wie JA21 und BBB, auch wenn diese Parteien noch vorsichtige Vorbehalte haben. In Erwartung einer endgültigen Entscheidung fährt das Marineschiff bereits in diese Richtung, um keine Zeit zu verlieren.
Unterdessen wenden sich die Golfstaaten immer deutlicher an EU-Länder, darunter auch die Niederlande, um Hilfe bei der Luftabwehr zu erhalten. Der Iran bombardiert die Golfstaaten nämlich mit Raketen und Drohnen, während diese ihre Abwehrgeschütze in rasantem Tempo verbrauchen.
Die niederländische Marine wurde häufiger mit Einschüchterungen auf See konfrontiert: „Machtdemonstration und Abwarten der Reaktion”
Die EU-Außenminister haben am Donnerstag eine Dringlichkeitssitzung mit ihren Amtskollegen aus den Golfstaaten abgehalten. Die Länder, auf die das barbarische Regime in Teheran Raketen und Drohnen abfeuert, hoffen, dass Europa ihnen bei der Luftabwehr helfen kann.
EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas gibt den Ball an die Ukraine weiter: „Wir sehen dieselben Drohnen, die jeden Tag Kiew angreifen, jetzt bei Angriffen im Nahen Osten. Und da kann die Ukraine den Golfstaaten helfen, denn sie haben eine Drohnenabwehr und einen Drohnenschutz entwickelt. Wir werden prüfen, wie wir dies zusammenbringen können, damit diese Länder sich gegen Drohnenangriffe wehren können. ”
Noch keine offizielle Hilfeersuchen
Die Golfstaaten bitten jedoch auch die europäischen Länder selbst um Unterstützung bei der Luftverteidigung, obwohl aus Regierungskreisen verlautet, dass noch kein offizielles Hilfeersuchen speziell an die Niederlande gerichtet wurde. Die Golfstaaten sollen dies jedoch bereits diese Woche gegenüber den Niederlanden angedeutet haben.
