Vor 10 Stunden
(Gestern, 19:58)Broensen schrieb: Aus dem Sonarstrang zur Thematik von Festeinbau vs. Modularität:
Der Personalbedarf (auch abseits der reinen Mannschaften) käme trotzdem hinzu und würde den Personalkörper und andere Ressourcen zusätzlich unter Druck setzen. Es sei denn, man lagert diese OPVs aus zur Bundespolizei, was ich persönlich sogar für sinnvoller erachten würde, gerade weil solche Schiffe bei der Sicherung der EU-Außengrenzen hilfreich wären.
Aber OPV unterhalb der Besatzungsstärke einer K130 haben keinerlei Wert für LV/BV, können nur Operationen sehr niedriger Intensität führen und das auch nicht ausdauernd ohne eine entsprechende Landabstützung vor Ort. Das belastet die Marine ohne für sie einen Mehrwert zu generieren, während sowas nur einen sehr kleinen Teil unserer nationalen Verantwortung im IKM darstellt. Das sind auch mMn nicht die Aufgaben, für die eine Fregatte modular ausgelegt wird, zumal ich mich sogar frage, für welche Marineaufgaben man solche OPV nach dem Ende von Unifil und Atalanta überhaupt noch brauchen sollte, wo wir doch schon für die F125 keine wirkliche Verwendung mehr haben, weil sie für aktuelle IKM-Szenarien zu schwach geschützt ist.
Große OPV sind sinnvoll für...
1)... Überwachung großer See Gebiete mit vielen Inseln und viel zu schützende Resourcen (Fischerei/Okplattfornen, weit abgelegene (!) See Windparks anlagen.
2) ... Überwachung von weit ab liegenden Hoheit Gebieten ohne Nähe zum großen Heimatland Festland /Küste (Kolonien / "Interessen Gebiete, Protektorate etc)
Beides HAT DEUTSCHLAND entweder GAR NICHT (2) ....Oder nur extrem gering, wo Polizei Boote reichen (1)
Bei 1) können das bzgl. KRITIS demnächst bewaffnete, von Land gesteuerte USV/UUV preiswert und effizient erledigen.
IKM ist eine FREIWILLIG übernommene UNO Aufgabe... Null NATO... Da kann man konsequent dem eh für mich null bewirkenden und völlig Sinnlosen Beschiss Laden UNO schlicht ein "NÖ, ohne uns" mitteilen.. Und fertig!
