Wirtschaftliche Entwicklung der Vereinigten Staaten
Die Zölle zeigen die von DT erhoffte Wirkung
Zitat:Ausfuhr von Waren 2025 :
Exporte in USA brechen ein - EU-Markt gewinnt

Deutschland hat seine Exporte 2025 insgesamt leicht gesteigert. Der Handel mit den USA ging kräftig zurück. Warum US-Präsident Donald Trump das positiv sehen dürfte.

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Stabile Impulse kommen weiterhin aus der EU: Die Exporte legten gegenüber 2024 um 4,2 Prozent zu. Dagegen belastet die Zollpolitik von US-Präsident Donald Trump das USA-Geschäft, das im vergangenen Jahr um 9,3 Prozent schrumpfte.
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Der deutsche Handelsüberschuss mit den USA ist damit so niedrig wie seit 2022 nicht mehr. Ein Punkt, der Trump freuen dürfte, hatte er in der Vergangenheit Deutschland doch wiederholt vorgeworfen, zu viel in die USA zu liefern und zu wenig zu importieren.

Seine Kritik blendete jedoch aus, dass die USA insbesondere im Dienstleistungssektor, etwa durch digitale Angebote großer Tech-Konzerne, stark vertreten sind, und dort erhebliche Umsätze in Deutschland erzielen.
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das Export-Minus ist natürlich den durch Zölle verursachten höheren Preisen in den USA geschuldet. Dabei ist allerdings noch lange nicht festgestellt (wie von DT getrommelt), ob oder gar dass dies zu höheren Investitionen in den USA selbst führt. Das sind in der Regel langfristige, auf Jahre oder besser Jahrzehnte hin ausgerichtete strategische Entscheidungen der Produzenten. Die lassen sich nicht so schnell umsetzen.
Vielmehr könnten global agierende Konkurrenten aus anderen Ländern der deutschen Industrie entsprechende Marktanteile abnehmen.
Und ob die Stärkung des europäischen Binnenmarkts, der in der Summe deutlich größer ist als der Warenhandel mit den USA (man addiere nur die westlichen Nachbarn Belgien, Luxemburg, Niederlande und Frankreich), auch in der Intention von GröPaZ liegt, kann man gezielt hinterfragen.
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