(Land) Main Ground Combat System (MGCS) // Leopard 3
(24.03.2026, 00:22)Milspec_1967 schrieb: Auf den skizzen Nix zu sehen

Mit Phantasie kann ich auf diesen Skizzen alles notwendige für ein Hardkill-System erkennen. Allerdings bin ich mir sicher, dass das für solch eine illustrierende Grafik, die nichts mit der späteren Realität zu tun hat, völlig irrelevant ist.
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Das Armeeministerium bestätigt Pläne für einen "Zwischen"panzer
FOB (franzôsisch)
Nathan Gain 31. März 2026
[Bild: https://www.forcesoperations.com/wp-cont...es_001.png]
Die Veröffentlichung von KNDS zu den neuesten Fortschritten beim Waffensystem ASCALON war zweifellos kein Zufall. Das Armeeministerium erwägt tatsächlich die Einführung einer Zwischenlösung für Panzer, um eine Lücke zwischen dem Leclerc XLR und der Einführung eines theoretisch dauerhaften Nachfolgers im Rahmen des deutsch-französischen MGCS-Programms zu vermeiden.

„Die Außerdienststellung der Leclerc-Panzer ist ab 2037 geplant“, teilte das Armeeministerium heute in Beantwortung einer parlamentarischen Anfrage mit. Anders ausgedrückt: Es bleibt noch ein Jahrzehnt, um „dem Risiko einer Lücke in der Kapazität entgegenzuwirken“. Denn sollte das MGCS ursprünglich diese Lücke schließen, veranlasst seine um ein Jahrzehnt verschobene Einführung die Streitkräfte nun dazu, „mehrere Optionen für Zwischenkapazitäten“ zu prüfen.

Auch wenn sie nicht im Detail dargelegt werden, „berücksichtigen diese Optionen die Herausforderungen in Bezug auf Kapazitäten, Zeitpläne, Industrie und internationale Zusammenarbeit und analysieren zudem den Panzermarkt im Lichte der derzeit in der Entwicklung befindlichen Programme“, ergänzt das Armeeministerium. Dem Armeeministerium zufolge könnte bereits in diesem Jahr eine Entscheidung getroffen werden.

Denn die Zeit umschlägt, um eine neue Kapazität rechtzeitig zu prüfen, auszuwählen, zu entwickeln, abzunehmen und vor allem „die Einsatzbereitschaft“ zu erreichen. Und vor allem, um zu versuchen, das Thema in einem neuen Militärprogrammgesetz zu verankern, das in Kürze vorgestellt und diskutiert wird. Die Herausforderung ist klar, doch sie in Stein zu meißeln, dürfte angesichts der zahlreichen Anforderungen und der drückenden Haushaltszwänge offensichtlich kein leichtes Unterfangen sein.

Das Armeeministerium bestätigt: Das Ziel sei es, „dass diese Zwischenlösung die ersten technologischen Bausteine des MGCS integrieren kann, sobald diese verfügbar sind“. Es gibt also durchaus eine Chance für ASCALON, ja sogar für andere, weniger sichtbare Bausteine in den Bereichen Schutz, Digitalisierung oder Kommunikation. Dieser Schritt würde im Übrigen den Weg für eine erste Welle robotergestützter Systeme ebnen.

Bildnachweis: Generalstab der Streitkräfte
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(01.04.2026, 15:54)voyageur schrieb: Das Armeeministerium bestätigt Pläne für einen "Zwischen"panzer
FOB (franzôsisch)
Nathan Gain 31. März 2026
[Bild: https://www.forcesoperations.com/wp-cont...es_001.png]
Die Veröffentlichung von KNDS zu den neuesten Fortschritten beim Waffensystem ASCALON war zweifellos kein Zufall. Das Armeeministerium erwägt tatsächlich die Einführung einer Zwischenlösung für Panzer, um eine Lücke zwischen dem Leclerc XLR und der Einführung eines theoretisch dauerhaften Nachfolgers im Rahmen des deutsch-französischen MGCS-Programms zu vermeiden.

„Die Außerdienststellung der Leclerc-Panzer ist ab 2037 geplant“, teilte das Armeeministerium heute in Beantwortung einer parlamentarischen Anfrage mit. Anders ausgedrückt: Es bleibt noch ein Jahrzehnt, um „dem Risiko einer Lücke in der Kapazität entgegenzuwirken“. Denn sollte das MGCS ursprünglich diese Lücke schließen, veranlasst seine um ein Jahrzehnt verschobene Einführung die Streitkräfte nun dazu, „mehrere Optionen für Zwischenkapazitäten“ zu prüfen.

Auch wenn sie nicht im Detail dargelegt werden, „berücksichtigen diese Optionen die Herausforderungen in Bezug auf Kapazitäten, Zeitpläne, Industrie und internationale Zusammenarbeit und analysieren zudem den Panzermarkt im Lichte der derzeit in der Entwicklung befindlichen Programme“, ergänzt das Armeeministerium. Dem Armeeministerium zufolge könnte bereits in diesem Jahr eine Entscheidung getroffen werden.

Denn die Zeit umschlägt, um eine neue Kapazität rechtzeitig zu prüfen, auszuwählen, zu entwickeln, abzunehmen und vor allem „die Einsatzbereitschaft“ zu erreichen. Und vor allem, um zu versuchen, das Thema in einem neuen Militärprogrammgesetz zu verankern, das in Kürze vorgestellt und diskutiert wird. Die Herausforderung ist klar, doch sie in Stein zu meißeln, dürfte angesichts der zahlreichen Anforderungen und der drückenden Haushaltszwänge offensichtlich kein leichtes Unterfangen sein.

Das Armeeministerium bestätigt: Das Ziel sei es, „dass diese Zwischenlösung die ersten technologischen Bausteine des MGCS integrieren kann, sobald diese verfügbar sind“. Es gibt also durchaus eine Chance für ASCALON, ja sogar für andere, weniger sichtbare Bausteine in den Bereichen Schutz, Digitalisierung oder Kommunikation. Dieser Schritt würde im Übrigen den Weg für eine erste Welle robotergestützter Systeme ebnen.

Bildnachweis: Generalstab der Streitkräfte

MGCS ist schon länger von DEU Seite her tot. Deshalb war es nur eine Frage der Zeit bis es auch von FR Seite her stirbt. Jetzt ist es soweit.
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