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Milspec_1967 schrieb:Wenn wir seit Jahrtzehnten ECHTE KRIEGSCCHIFFE gebaut hätten, wären wir längst standardisiert mit einer wachsenden Baureihgenfamilie. Das BAAINBw meidet Standartisierung wie der Teufel das Weihwasser, alleine schon weil die ganzen B-Klasse Politiker an der Küste alle was vom Bauprozess abhaben wollen. Da ändert die Art des Schiffes nichts dran.
Zitat:UND:
Bitte NIEMALS die staatliche Industrie in F und I (OHNE KONKURRENZ IM LAND) und die bislang zerstückelte, diversifizierte, zu kleine deutsche Privat Werften Industrie in einen Haufen werfen !
Das ist auch so ein argumentativer Kardinalfehler !
Ist es nicht wirklich, da ein Schiffbaumonopol ein zweischneidiges Schwert ist. Das kann wie bei Fincantieri Wunder wirken, in Großbritannien hat das Monopol BAEs aber zum genauen Gegenteil geführt. Sowas funktioniert nicht ohne, dass die Politik den jeweiligen Unternehmen ab und zu mal die Leviten ließt. Was in Deutschland leider sehr unwahrscheinlich ist, dafür ist sowohl die Zivilbevölkerung wie auch die Politik deutlich zu wirtschaftshörig.
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Ich glaube aber, dass wir diese Diskussion im Zweifel in einen anderen Thread verlagern sollten. Der tendiert sehr von der F126 weg.
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Zitat:Daher befürworte ich sehr, dass NVL jetzt zu einem Großkaonzern gehört...und GNY denmnächst hoffentlich auch
Was sollte sich dadurch ändern ? Für einen Großkonzern wird doch ein nicht lukrativer Firmenteil doch noch schneller zum abschreibungsopjekt wogegen ein z.B. Familienunternehmen anders an Aufträge heran geht.
Auch lässt sich doch als Auftraggeber auf ein kleineres Unternehmen ganz anders Druck ausüben . Gerade bei Rheinmetall hat man ein sehr gutes Beispiel dafür.
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(23.02.2026, 17:53)Milspec_1967 schrieb: Daher befürworte ich sehr, dass NVL jetzt zu einem Großkaonzern gehört...und GNY denmnächst hoffentlich auch. ...
Mal schauen, ob Lürssen das dann überlebt oder auch von einem von beiden geschluckt wird... Lürssen baut keine Marineschiffe mehr. Das Geschäft haben sie als NVL ausgegliedert und verkaufen es gerade an Rheinmetall. Und TKMS wurde aus dem Großkonzern ausgegliedert, ist also nur noch ein einzelner Hersteller von Marinesystemen, wenn auch mit Atlas Elektronik ein sehr breit aufgestellter.
(23.02.2026, 20:31)alphall31 schrieb: Was sollte sich dadurch ändern ? Es könnte sich theoretisch ändern, dass Rheinmetall im Überwassermarineschiffbau TKMS auf Augenhöhe begegnen kann, was NVL alleine nicht konnte. Das ist aber mMn ein Trugschluss, weil Rheinmetall/NVL bei den Konstruktionsleistungen nicht mithalten kann, es sei denn, sie kaufen sich noch ein Konstruktionsbüro wie z.B. Odense dazu oder gehen Joint Venture mit anderen Schiffsbauern ein.
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(23.02.2026, 21:07)Broensen schrieb: Lürssen baut keine Marineschiffe mehr. Das Geschäft haben sie als NVL ausgegliedert und verkaufen es gerade an Rheinmetall. Und TKMS wurde aus dem Großkonzern ausgegliedert, ist also nur noch ein einzelner Hersteller von Marinesystemen, wenn auch mit Atlas Elektronik ein sehr breit aufgestellter.
Es könnte sich theoretisch ändern, dass Rheinmetall im Überwassermarineschiffbau TKMS auf Augenhöhe begegnen kann, was NVL alleine nicht konnte. Das ist aber mMn ein Trugschluss, weil Rheinmetall/NVL bei den Konstruktionsleistungen nicht mithalten kann, es sei denn, sie kaufen sich noch ein Konstruktionsbüro wie z.B. Odense dazu oder gehen Joint Venture mit anderen Schiffsbauern ein.
Ich hatte mich verschrieben... Ich meinte FASSMER, nicht NVL!
Und: Wäre FASSMER nicht so ein weiterer übernahme Kandidat für Rheinmetall?... Dann haben die genug Konstrukteure!
Wenn MUSE an Rheinmetall / NVL. gehen sollte ... Was, baut Fassmrr denn dann noch?... Von OPV können die nicht leben... Da kommt nicht genug.
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(24.02.2026, 01:43)Milspec_1967 schrieb: Wäre FASSMER nicht so ein weiterer übernahme Kandidat für Rheinmetall?... Dann haben die genug Konstrukteure! Das hilft aber nicht bei den großen Kriegsschiffen. Die kann weder NVL, noch Fassmer konstruieren, bzw. haben sie darin zumindest beide keine Erfahrung, die ist in Deutschland inzwischen bei TKMS konzentriert.
Zitat:Wenn MUSE an Rheinmetall / NVL. gehen sollte ... Was, baut Fassmrr denn dann noch?... Von OPV können die nicht leben... Da kommt nicht genug.
Och, Fassmer sollte alleine gut klar kommen, die haben ja ein recht breites Portfolio, nur halt eben an kleineren Typen und Nebengeschäften. Evtl. könnten die noch auf längere Sicht mit A&R zusammengehen zwecks Konsolidierung.
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(24.02.2026, 01:43)Milspec_1967 schrieb: Ich hatte mich verschrieben... Ich meinte FASSMER, nicht NVL!
Und: Wäre FASSMER nicht so ein weiterer übernahme Kandidat für Rheinmetall?... Dann haben die genug Konstrukteure!
Wenn MUSE an Rheinmetall / NVL. gehen sollte ... Was, baut Fassmrr denn dann noch?... Von OPV können die nicht leben... Da kommt nicht genug.
Fassmer hat noch ein großes ziviles Geschäft, mit ein paar wiederkehrenden treuen Kunden, wie zum Beispiel die DGzRS, deren ganze Rettungskreuzerflotte von Fassmer stammt und auch die fast schon Serienfertigung von Rettungsbooten für Meyer(die stammen alle von denen), plus der Bau von verschiedensten Rettungsbooten für allerlei Werften in Nordeuropa.
Dazu kommt noch Fähren und Forschungsschiffe, sowie Jachten.
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