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Israel-Palästina - Druckversion

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- Schneemann - 02.10.2009

Zitat:Israel erhält Video-Lebenszeichen und lässt 19 Frauen frei

Jerusalem (Reuters) - Israel hat ein Video mit einem Lebenszeichen des 2006 von der radikal-islamischen Hamas entführten Soldaten Gilad Schalit erhalten.

Im Gegenzug ließ die israelische Regierung am Freitag nach offiziellen Angaben 19 Palästinenserinnen frei. Der Schritt könnte der Durchbruch zu einem breiter angelegten Gefangenenaustausch zwischen Israel und der Hamas sein, der von deutschen und ägyptischen Vermittlern eingefädelt wurde. Die Hamas feierte die Freilassung der Gefangenen als einen "Sieg des Widerstandes".
Link: <!-- m --><a class="postlink" href="http://de.reuters.com/article/worldNews/idDEBEE5910C620091002">http://de.reuters.com/article/worldNews ... C620091002</a><!-- m -->

...und...
Zitat:Schalit-Video

"Ich möchte euch sagen, dass ich mich gut fühle"

Er wirkt blass und schmal - doch er lächelt. Der von der Hamas entführte israelische Soldat Gilad Schalit spricht in dem jetzt veröffentlichten Video über seine Haftbedingungen und seine Wünsche: Er will seine Familie wiedersehen und hofft auf den Austausch gegen palästinensische Gefangene.
Link: <!-- m --><a class="postlink" href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,652918,00.html">http://www.spiegel.de/politik/ausland/0 ... 18,00.html</a><!-- m -->

Schneemann.


- Shahab3 - 08.10.2009

Zitat:Gaza-Streifen
Die Braut, die aus dem Tunnel kam

Aus Nusairat berichtet Ulrike Putz

Er lebt im Gaza-Streifen, sie im Westjordanland. Sie wollen heiraten - doch Israel blockiert die Grenze. Da beschließt May, sich unter Todesgefahr zu Mohammed schleusen zu lassen. Die Geschichte einer Liebe in Nahost.

Eine gute Stunde lang harrt Mohammed vor dem Tunnel aus. Nervös. Besorgt. Weil er nicht weiß, ob seine geliebte May das Wagnis überleben wird.
...

<!-- m --><a class="postlink" href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,653614,00.html">http://www.spiegel.de/politik/ausland/0 ... 14,00.html</a><!-- m -->


- Schneemann - 11.10.2009

Zitat:Israeli settlers burn fields after illegal outpost dismantled

JERUSALEM (CNN) -- Israeli settlers on Sunday set Palestinian fields and olive groves on fire after their illegal outpost in the West Bank was dismantled, Israeli military sources told CNN.

Israeli authorities arrested 13 settlers who refused orders to evacuate the Mitzpe Ami outpost near the West Bank settlement of Kedumim, an army spokesman said. There were no injuries reported in the incident. The outpost is considered illegal under Israeli law.
Link: <!-- m --><a class="postlink" href="http://www.cnn.com/2009/WORLD/meast/10/11/israel.settlers/index.html">http://www.cnn.com/2009/WORLD/meast/10/ ... index.html</a><!-- m -->

Schneemann.


- Shahab3 - 13.10.2009

Der sich abzeichnende Abschied von Abbas...

<!-- m --><a class="postlink" href="http://atimes.com/atimes/Middle_East/KJ10Ak07.html">http://atimes.com/atimes/Middle_East/KJ10Ak07.html</a><!-- m -->
Zitat:Oct 10, 2009

Gaza report seals Abbas' political fate
By Sami Moubayed

A United Nations report commission, created after the 2008-2009 Gaza War, has released a thundering report that has ripped through the Palestinian and Arab street, threatening to bring down Palestinian President Mahmud Abbas and his entire cabinet. Mandated to lead the mission was Richard Goldstone, the respected South African president of the United Nations Human Rights Council (UNHCR).
...
The unexpected outcome of the Goldstone Report, however, was a stunning U-turn by the West Bank-based Palestinian National Authority (PNA) of President Mahmud Abbas. Last week, they surprised observers by seeking deferral of a UN debate on the Goldstone Report until next March, ostensibly, until awaiting a consensus on the findings.
...
Popular lore in the Arab world - along with heavyweight media - claims that the decision to postpone the Goldstone Report was taken by the PNA, under pressure from the United States and Israel.

The news broke through the Palestinian street like mad, whipping up tremendous resentment for President Abbas. Hamas claimed that his attitude had been "shameful and irresponsible", calling on him to step down. Thousands of protestors took to the streets, even in the Fateh controlled West Bank, chanting anti-Abbas slogans while posters were plastered on the walls of Gaza saying, "To the trashbin of history, traitor Mahmud Abbas!"

Syria, which was expected to host Abbas last week, unilaterally canceled his visit, citing his stance on the Goldstone Report. So high was the pressure on Abbas that one of his senior aides, former Information Minister Yasser Abd Rabbo, came out and said, "We must say a mistake has been made. This mistake should not be underestimated or concealed."
...



- BigLinus - 15.10.2009

Zitat:Hamas lehnt Versöhnungsabkommen mit Fatah ab - Dokument soll überarbeitet werden

Die Hamas hat das von Ägypten vermittelte Versöhnungsabkommen mit der rivalisierenden Fatah abgelehnt.

(...)
Quelle: <!-- m --><a class="postlink" href="http://www.nzz.ch/nachrichten/international/hamas_lehnt_versoehnungsabkommen_mit_fatah_ab_1.3872486.html">http://www.nzz.ch/nachrichten/internati ... 72486.html</a><!-- m -->


- Shahab3 - 16.10.2009

Das Dilemma mit der Fatah ist, dass man selten weiß mit wem man da wirklich verhandelt. Die Fatah, also Abbas, ist eine Marionette von Netanjahu und Mubarak und damit kein Verhandlungspartner und -Vertreter für die Palästinenser. Fatah hat im Volk auch längst keine Mehrheit mehr und ist schlichtweg zu einer bewaffneten Sicherheitstruppe von Israels Gnaden und pro-westlichen Finanziers verkommen. Das führt zu so sonderbaren Konstellation, dass sie sogar Waffen, Munition, Geld und Geheimdienstinformationen aus Israel bekommen um ihre Macht zu erhalten und im Gegenzug keine gegenseitige Kritik geübt oder Forderungen gestellt werden. Das ist so gesehen ein Glasperlen-Deal...

Die Fatah verfügt damit über ein gut funktionierenden Sicherheits- und Geheimdiensapparat der schon unter Arafat aufgebaut wurde. Dieser Sicherheitsapparat und der Support von außen hilft ihr weiter über Wasser zu bleiben und so spielen sie dieses Spiel auch weiter. Politisch herrscht aber seit Jahren völlige Orientierungs- und Planlosigkeit und so geht es gerade auch beim Rückhalt in der Bevölkerung seit Jahren bergab. Die jüngste Blockadehaltung von Abbas zum Goldstone-Report (vgl. <!-- m --><a class="postlink" href="http://atimes.com/atimes/Middle_East/KJ10Ak07.html">http://atimes.com/atimes/Middle_East/KJ10Ak07.html</a><!-- m -->) hat zu weiterem massiven Unmut in der Bevölkerung geführt.

In der aktuellen Verfassung der Fatah, würde die Hamas sich selbst nur mit in diesen Strudel des steten Glaubwürdigkeitsverlustes reißen lassen. Das wäre innenpolitisch also recht ungeschickt und aufgrund der Situation in der Westbank und Jerusalem/Al-Quds aus palästinensischer Sicht derzeit schlicht nicht opportun.

Die Idee der Israelis, durch die Zestörung der Infrastruktur in Gaza und die anschließende totale Abschottung des Gebiets eine Situation zu schaffen, in der auch die Hamas mit dem Feind schläft um zu überleben, ist nicht aufgegangen. Gerade das ist ist doch die Message, die der Hamas Zulauf bringt und deshalb distanziert man sich auch so von der Fatah.

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<!-- m --><a class="postlink" href="http://atimes.com/atimes/Middle_East/KJ17Ak01.html">http://atimes.com/atimes/Middle_East/KJ17Ak01.html</a><!-- m -->
Zitat:Oct 17, 2009

Palestinian refugees reject 'sell-out' deal
By Mahan Abedin

BEIRUT - The latest tri-lateral Middle East peace talks have been overshadowed by the United Nations report by Richard Goldstone that accuses both Israel and Hamas of war crimes in Gaza and the candid remarks by Israeli Foreign Minister Avigdor Lieberman to the effect that there is no "solution" to the Israeli-Palestinian conflict and the region should learn to "live" with the consequences.

But even before Lieberman's remarks, it was patently obvious that the latest peace drive, like numerous ones before it, was doomed to fail, not least because it made no determined effort to seek a solution to the plight of Palestinian refugees. Putting together arrangements that go some way towards meeting the Palestinian demand for a "right of return" is absolutely essential to unraveling the intractable Israeli-Palestinian conflict. Without it, any peace effort - regardless of sincerity and the geopolitical weight behind it - is stillborn.

Nowhere is the plight of Palestinian refugees more desperate and heart-wrenching than in Lebanon where more than 400,000 refugees live in a network of 12 camps spread all over the country, from Rashidiyah in the deep south to Beddawi in the north.

This summer, I made a visit to a number of camps spread over the length and breadth of Lebanon...



- Erich - 16.10.2009

<!-- m --><a class="postlink" href="http://www.tagesschau.de/ausland/goldstone108.html">http://www.tagesschau.de/ausland/goldstone108.html</a><!-- m -->
Zitat:Verbrechen im Gaza-Krieg
Menschenrechtsrat nimmt Goldstone-Bericht an

Der Goldstone-Bericht zu möglichen Kriegsverbrechen während des Gaza-Krieges wird Thema im Weltsicherheitsrat. Nach zweitägigen Beratungen hat der UN-Menschenrechtsrat in Genf den Bericht mit großer Mehrheit angenommen und Israel mangelnde Zusammenarbeit mit der Untersuchung der Vorgänge vorgeworfen.
...

Stand: 16.10.2009 15:18 Uhr
@revan und nightwatch: ja, ich weiß, die Kommunisten haben die UN unterwandert weil diese Organisation nicht nach dem Wunsch der US-Republikaner agiert - aber das Ergebnis ist für Israel dennoch desaströs:
<!-- m --><a class="postlink" href="http://www.tagesschau.de/kommentar/goldstone110.html">http://www.tagesschau.de/kommentar/goldstone110.html</a><!-- m -->
Zitat:Kommentar
Israel vor außenpolitischem Scherbenhaufen

Von Clemens Verenkotte, ARD-Hörfunkstudio Tel Aviv

Nach der Annahme des Goldstone-Berichts steht Israel vor einem außenpolitischen Scherbenhaufen: Intensiv und mit massiven diplomatischen Mitteln hatte die Regierung von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu gegen den detaillierten Report des UN-Menschenrechtsrates angekämpft, in dem Ursachen, Verlauf und juristisch-völkerrechtliche Bewertung der israelischen Militäroperation "Gegossenes Blei" dargelegt werden.
...

Stand: 16.10.2009 16:53 Uhr



- Schneemann - 16.10.2009

Das Urteil des Menschenrechtsrates – übrigens hat auch Russland der Annahme des Goldstone-Berichtes zugestimmt – ist im Grunde nicht maßgebend. Nicht, dass ich Verstöße während des Gaza-Krieges nicht für möglich halte, nein, mir erscheint es einfach widersprüchlich, wenn Länder, die nicht einmal wissen, wie man Menschenrechte schreibt, hier sich als die großen Bewahrer der Menschenrechte in einem Rat geben und sich gegenseitig, wenn es um’s Vertuschen geht, sogar noch decken. Das macht den ganzen Rat und die hehre Sache, um die es eigentlich geht, witzlos.

Insofern ist das Ganze kein Scherbenhaufen für Israel, eher ist es ein Armutszeugnis für die UN.

Schneemann.


- ThomasWach - 16.10.2009

Eine Demokratie, die sich insbesondere dieses Status immer wieder rühmt und mit diesem Charakteristikum andere Länder abwertet bzw. abklassifiziert, muss einsehen, dass mit diesem Status auch Anforderungen verbunden sind; das klassische Diktum von Rechten und Pflichten.

Zudem: Nur weil andere sich an bestimmte Normen nicht halten, heißt es nicht, dass diese nichtig sind. Das Unrecht des einen macht das Unrecht des anderen nicht zu Recht.

Man kann natürlich wie Schneeman das tut einen Teil der Kritiker, sprich einen Teil der Länder, die diesen Bericht politisch nutzen wollen ob ihres eigenen erbärmlichen Verhaltens sehr stark kritisieren und damit die von ihnen geäußerte Kritik diskreditieren.
Aber mal als kleine Übung zum Differenzieren: Man diskreditiert damit nur die "Sprecher", die jeweilig Kritisierenden aufgrund ihres eigenen Fehlverhaltens in anderen Bereichen. Man urteilt also mit einem gewissen Maß an Selbstgerechtigkeit, dass sozusagen nur die Gerechten und "Reinen" kritisieren dürfen (auch wenn es solche nur in naiven Träumen naiver Menschen gibt). Damit verfehlt man aber den Punkt, dass in der Sache selbst die Vorwürfe dennoch legitim und völlig substanzialisiert sind.
Damit ist Schneemanns Einwand letztlich relativ irrelevant bzw. nur maßgeblich für die jeweilig Kritik äußernden Länder. Eine Fußntote sozusagen mit Bezug auf den Kritikleistenden, ohne Belang für die Sache selbst.
Zudem: Man denke nur an den Bericht zum Georgien-Krieg der EU, in dem Russland auch sein Fett abbekommen hat. Meines Erachtens muss man da nach Sachfrage gehen und dann erst in zweiter Linie anschaun, wer was warum und wie daraus macht.


- Erich - 16.10.2009

da stimme ich Thomas ausdrücklich zu:
Es ist wäre Armutszeugnis für die UN, wenn eine richtige Aussage nur deshalb nicht getroffen wird, weil auch "unbequeme" oder "suspekte" Staaten der Aussage zustimmen würden.
Der Autodiebstahl bleibt Autodiebstahl, selbst wenn ein Einbrecher diesen Autodiebstahl als solchen bezeichnet.
Wie verquer ist die Logik von Schneemann, denn in einem solchen Fall müsste die Verurteilung des Autodiebes durch ein Gericht konsequent ebenso als "Armutszeugnis" bezeichet werden.
Ein Verbrechen wird nicht deshalb zum "Nichtverbrechen", weil andere Täter das Verbrechen auch als Verbrechen benennen.

Wohl gemerkt - es geht hier nicht um die Verbrechen und Verstöße in anderen Staaten: es geht einzig und allein um die Verstöße während des Gaza-Krieges.

Was man fragen darf (und ggf. auch muss) ist, wie "seriös" dieser Bericht ist. Nun ist J. Richard Goldstone (* 26. Oktober 1938) ein südafrikanischer Jurist, Völkerrechtler und ehemaliger UN-Chefankläger. Er ist Professor an der New York University School of Law sowie der Fordham University School of Law und damit sowie mit seinen weiteren bisherigen Aufgaben zunächt einmal ein ausgewiesener Fachmann.
(Quelle)

Es dürfte also schwer sein, an der fachlichen Qualität des Berichterstatters wie des Berichts fundierte Zweifel anzumelden.
Es ist dann schon fast bezeichnend, dass der Bericht durch andere - unsachliche - Argumente diskreditiert wird.
Aber wie gesagt:
Ein Verbrechen wird nicht deshalb zum "Nichtverbrechen", weil andere Täter das Verbrechen auch als Verbrechen benennen.



- Schneemann - 16.10.2009

Man kann ja darüber streiten, inwieweit man einen Beschluss oder einen Bericht anzweifeln sollte oder nicht. Ich sehe es aber einfach so, dass man hier den Menschenrechten selbst einfach Schaden zufügt – dies tun nicht nur die hier von mir kritisierten Staaten, auch Staaten der westlich-demokratischen Hemisphäre haben sich sicher nicht immer konform zu den eigenen Idealen verhalten (s. Kombattanten-Regelung, Geheimgefängnisse, etc.) – wenn man über diese Staaten wie hier das Wort führen lässt. Sicherlich hat Thomas Wach recht, wenn er hier mit Betrachtungsweisen und grundsätzlichen Gedankenansätzen in Sachen Gleichheit Gegenstandpunkte anführt, wohl aber – und darum geht es mir – muss man einfach hierüber hinweg gehen (nicht über deine Gedanken, wohl aber über diesen Miteinbeziehungs- und Gleichstellungsansatz).

Weil ansonsten wird der Anspruch eines universellen Menschenrechtsgedankens verwässert. Es werden immer mehr Staaten, in denen Menschenrechte oder Demokratie nichts oder zumindest nicht viel bedeuten, Mitbestimmungsrechte wahrnehmen und eben jene Staaten, in denen diese Rechte noch Bestand haben, aus ideologischen, religiösen und politischen Gründen angreifen; dies wird aber letztlich nicht eine (auch von dir) gewünschte Stärkung des internationalen Geistes bedeuten (und das sehe ich auch so), sondern vielmehr und eher eine Schwächung der Menschenrechte im Grundsatz bewirken. Und deshalb, um diesen „Anfängen der schleichenden Zersetzung“ zu wehren, muss man auch in diesem Fall das Urteil als nicht akzeptabel zurückweisen. Wohlgemerkt geht es mir hier nicht hauptsächlich um Israel und mögliche Verstöße im Gaza-Krieg, das ist eigentlich nur der Aufhänger, vielmehr geht es mir hier um etwas Grundsätzlicheres, etwas, das Gaza-Krieg, Georgien, etc. überdauern wird und das (leider) wohl noch in vielen Jahrzehnten ein Thema sein wird: Es geht darum, ob man grundsätzlich jedem Land, egal wie dort die Lage ist, eine Stimme in einem solchen Gremium, in welchem um etwas derart sensibles geht, einräumen sollte oder nicht.

Und dann stellt sich eben die Frage, ob man, nur um diesem Ideal gerecht zu werden, auch eine derartige Ausdünnung, Umdeutung, Verklausulierung, ja Verwässerung der Menschenrechte in Kauf nehmen sollte. Und das kann und darf es nicht sein. Sonst wird man uns irgendwann auch verkaufen, dass es sich in Simbabwe am besten leben lässt, nur weil genügend Staaten das per Abstimmung so sehen. Und spätestens dann, wenn es soweit ist, hat sich der gesamte Grundansatz ad absurdum geführt.

Schneemann.


- Nightwatch - 16.10.2009

Erich schrieb:Es dürfte also schwer sein, an der fachlichen Qualität des Berichterstatters wie des Berichts fundierte Zweifel anzumelden.
LOOOL
Der Bericht ist der letzte Dreck und eigentlich keiner Diskussion wert.
<!-- m --><a class="postlink" href="http://www.camera.org/index.asp?x_context=2&x_outlet=118&x_article=1736#">http://www.camera.org/index.asp?x_conte ... icle=1736#</a><!-- m -->
<!-- m --><a class="postlink" href="http://www.defense-update.com/analysis/analysis_280909_goldstone_kemp.html">http://www.defense-update.com/analysis/ ... _kemp.html</a><!-- m -->

Es ist wie immer, scheißegal was der Rest der Welt so veranstaltet, sobald es gegen die Juden geht sind die Reihen fest geschlossen.


- Shahab3 - 16.10.2009

Och nicht schon wieder. Den ganzen lieben langen Tag Moslem-, Obama-, Gutmenschen- und Sozialistenbashing betreiben und regelmäßig irgendwelchen Vernichtungsphantasien fröhnen, ABER beim nächsten UN-Bericht stets einen von Antisemitismus vorheulen. Aua... :roll:


- Erich - 24.10.2009

<!-- m --><a class="postlink" href="http://www.tagesschau.de/ausland/palaestinenser106.html">http://www.tagesschau.de/ausland/palaestinenser106.html</a><!-- m -->
Zitat:Trotz Protesten der Hamas
Abbas setzt Wahlen für Januar an

Nach dem Scheitern der Gespräche mit der Hamas hat Präsident Mahmud Abbas für die gesamten Palästinenser-Gebiete Parlaments- und Präsidentenwahlen am 24. Januar angesetzt.
...

Stand: 24.10.2009 01:45 Uhr



- Erich - 26.10.2009

<!-- m --><a class="postlink" href="http://www.tagesschau.de/ausland/israel744.html">http://www.tagesschau.de/ausland/israel744.html</a><!-- m -->
Zitat:Ausschuss prüft Gaza-Krieg
Israel scheut unabhängige Kriegs-Analyse

Israel will die Vorwürfe des Goldstone-Berichts der Vereinten Nationen zu Kriegsverbrechen während des Gaza-Kriegs von einem Regierungsauschuss überprüfen lassen. Eine unabhängige Kommission sei dagegen "keine Option", sagte Ministerpräsident Netanjahu. Gegen diese Entscheidung regt sich Widerstand.
...

Stand: 26.10.2009 16:08 Uhr