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Afghanistan - Druckversion +- Forum-Sicherheitspolitik (https://www.forum-sicherheitspolitik.org) +-- Forum: Blickpunkt Welt (https://www.forum-sicherheitspolitik.org/forumdisplay.php?fid=90) +--- Forum: Sicherheitspolitik und Wirtschaft (https://www.forum-sicherheitspolitik.org/forumdisplay.php?fid=96) +--- Thema: Afghanistan (/showthread.php?tid=62) Seiten:
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- ThomasWach - 08.08.2007 Zitat:Taliban stages brazen attack on U.S. base http://edition.cnn.com/2007/WORLD/asiapcf/08/07/taliban.afghan.ap/index.html?iref=mpstoryview Hatte der Talibankommandeur keine gute Ausbildung oder fühlen sich die Taliban inzwischen derart wieder stark größere Frontalangriffe gegen die Koalition zu unternehmen? Oder war das eher ein symbolischer Akt um zu demonstrieren, dass die Taliban nicht nur auf IEDs und Selbstmordanschläge setzen und setzen können und auch den offenen Kampf wieder aufnehmen wollen? Man sollte schauen, wie die nächsten Angriffe auf die Koalition aussehen. - hunter1 - 08.08.2007 Thomas Wach schrieb:Hatte der Talibankommandeur keine gute Ausbildung oder fühlen sich die Taliban inzwischen derart wieder stark größere Frontalangriffe gegen die Koalition zu unternehmen?Klingt wie ne Miniversion der Tet-Offensive. Allerdings wissen die Taliban inzwischen wahrscheinlich, dass sie auf offenem Feld bzw. im Frontalangriff nur Kanonenfutter für die ISAF sind. Für dieses Jahr hatten die Taliban eine Sommeroffensive angedroht, die bislang nicht stattfand. Symbolisch hat die Aktion nur dann einen Wert, wenn sie sich wiederholt, evtl. sogar mit kleinen Erfolgen seitens der Taliban. Bleibt, sofern es sich um eine Einzelaktion gehandelt hat, nur noch die Erklärung des blinden Fanatismus. Schneemann - Schneemann - 08.08.2007 Zitat:Hatte der Talibankommandeur keine gute Ausbildung oder fühlen sich die Taliban inzwischen derart wieder stark größere Frontalangriffe gegen die Koalition zu unternehmen?Nein, nein, dass sind die "überaus" erfolgreichen sogenannten afghanischen "Banzai!"-Angriffe. Zwar schreien die Angreifer nicht "Banzai!" und schwingen auch keine Samurai-Schwerter, aber sie fuchteln dafür mit ihren AK-47 in der Luft 'rum und schreien "Allahu akbar!"... Hmm, okay, aber ansonsten sind die Verlustquoten von 50:1 wohl in gewisser Weise ähnlich. :lol: @Nightwatch Sorry, weil ich erst jetzt antworte, aber der Broderartikel ist ja mal echt richtig gut. Habe mich köstlich amüsiert. Aber: Das ist genau das, was mich auch nervt, Broder hat es nur besser formuliert als ich. Schneemann. - BigLinus - 12.08.2007 Pakistans Staatspräsident Pervez Musharraf ist einen Tag nach der Eröffnung der Jirga über den grenzüberschreitende Terrorismus zwischen Afghanistan und Pakistan nun doch nach Kabul gereist. Seine Anwesenheit erhält die Versammlung zweifellos ein grösseres Gewicht. Ob es deshalb aber leichter zu einer Übereinkunft kommt wird, darf zu recht bezweifelt werden, fehlen doch nach wie vor die Hauptprotagonisten für diese Jirga, die Taliban und vor allem ihnen nahestehende Stammesführer. - ThomasWach - 12.08.2007 Man sollte aber realistische Vorstellungen haben. Das Faktum, das Pervez Musharraf doch nach Afghanistan gekommen ist, wertet diese Konferenz schon beinah maximal auf. Dass die Taliban derzeit an den Verhandlungstisch kommen, ist einfach zu unrealistisch. Dazu haben sie mit ihren Angriffen und der dadurch verschlechterten Sicherheitslage einfach derzeit einen viel zu guten "Lauf". Meines Erachtens wird man seitens der Talibanfraktionen und Untergruppen sicher noch weiter versuchen, militärisch und politisch an Boden zu gewinnen. Verhandlungen sind da wohl noch nicht drin. Dass aber Pakistan in persona Musharraf vertreten ist, ist ein gutes Zeichen. Denn die Beziehungen zwischen Afghanistan und Pakistan sind - wie allen hier bekannt - sehr schlecht. Die Debatte über die Unterstützung Pakistans bzw. zumindest gewisser geheimdienstlicher (ISI) und militärischer Kreise für die Taliban und die Duldung der Taliban in den pakistanisch-afghanischen Grenzgebieten, in den sogenanten tribal areas Pakistans durch die pakistanische Behörden sorgt schon lange in Washington, aber auch in Kabul für viel Unmut. Dass sich Musharraf nun der Debatte mit den Afghanen und den diversen Gruppen dort stellt, kann ein positives Zeichen sein - muss aber natürlich nicht. Musharraf kann auch versuchen unter den afghanischen Gruppen Lobbyarbeit für den pakistanischen Standpunkt zu machen, Einfluss zu gewinnen oder ist bloß nur auf amerik. Druck bei der Konferenz - aber nur um die Forderungen der Afghanen auszusitzen. Man wird es sehen. - BigLinus - 13.08.2007 hunter1 schrieb:Klingt wie ne Miniversion der Tet-Offensive. Allerdings wissen die Taliban inzwischen wahrscheinlich, dass sie auf offenem Feld bzw. im Frontalangriff nur Kanonenfutter für die ISAF sind. Für dieses Jahr hatten die Taliban eine Sommeroffensive angedroht, die bislang nicht stattfand. Symbolisch hat die Aktion nur dann einen Wert, wenn sie sich wiederholt, evtl. sogar mit kleinen Erfolgen seitens der Taliban.Nun ja, während in Kabul die sogenannte 'Friedens-Jirga' tagte, haben die Taliban drei Mal in nur fünf Tagen die US-Basis „Anaconda“ in der Provinz Urusgan angegriffen. Trotz großer Verluste der Taliban - immerhin sollen ca. 2/3 der Angreifer allein beim ersten Angriff getötet worden sein - sahen sich am Sonntag die US-Streitkräfte zur Mitteilung genötigt, den Taliban werde eine Eroberung des Stützpunktes nicht gelingen. - hunter1 - 13.08.2007 BigLinus schrieb:Nun ja, während in Kabul die sogenannte 'Friedens-Jirga' tagte, haben die Taliban drei Mal in nur fünf Tagen die US-Basis „Anaconda“ in der Provinz Urusgan angegriffen. Trotz großer Verluste der Taliban - immerhin sollen ca. 2/3 der Angreifer allein beim ersten Angriff getötet worden sein - sahen sich am Sonntag die US-Streitkräfte zur Mitteilung genötigt, den Taliban werde eine Eroberung des Stützpunktes nicht gelingen.Den USA bleibt auch gar nichts anderes übrig, als den Stützpunkt zu halten. Der Gesichtsverlust wäre katastrophal, auch wenn es sich nur um einen Aussenposten handelt. Die Amis haben noch nie ein Gefecht verloren (in Afghanistan, aber eigtl. auch im Irak). Die Taliban haben zwar hin und wieder ein Territorium "erobert", aber eben nie, wenn dieses von ISAF-Truppen gehalten wurde. Die Amis müssen also durchhalten, wenn sie in Afghanistan bleiben wollen. Denn ein Sieg der Taliban hätte eine unglaubliche Signalwirkung, die weit über das Abschiessen eines Hubschraubers oder eine erfolgreiche IED-Attacke hinausgeht. Und beide Seiten wissen das. - Lara - 27.08.2007 <!-- m --><a class="postlink" href="http://www.wienerzeitung.at/DesktopDefault.aspx?TabID=3856&Alias=wzo&cob=299121¤tpage=0">http://www.wienerzeitung.at/DesktopDefa ... rentpage=0</a><!-- m --> Zitat:Afghanistan: US-Bombe tötet drei Briten - hunter1 - 27.08.2007 Zitat:U.S. military regrets ‘blasphemous' soccer balls for AfghansQuelle: <!-- m --><a class="postlink" href="http://www.theglobeandmail.com/servlet/story/RTGAM.20070827.wafghanballs0827/BNStory/International/home">http://www.theglobeandmail.com/servlet/ ... ional/home</a><!-- m --> ![]() - Lara - 27.08.2007 :mrgreen: "weniger ist mehr" gibt es das Sprichwort nicht in den USA??? Schneemann - Schneemann - 28.08.2007 Wieso? Bei vielen sind die Saudis nicht gerade hoch im Kurs. Immerhin nervt es Teile der der Afghanen ja selbst, dass "ausländische Kämpfer" ins Land kommen (und viele stammen ja auch, wenngleich Pakistan der "Hauptlieferant" solcher Extremisten sein dürfte, aus Saudi-Arabien). Und wieso sollte man das, was einen nervt, nicht mal durch die Gegend treten? :wink: Zugegeben, der Rest ist etwas...hmm..."problematisch"... :oops: Schneemann. - Lara - 28.08.2007 Das hat nix mit der Flagge an sich zu tun, sondern mit dem Text der draufsteht! Zitat:Auf der grünen Flagge befindet sich über einem Schwert nämlich noch der Text: "Es gibt keinen Gott außer Allah und Mohammed ist sein Gesandter." - Erich - 10.09.2007 <!-- m --><a class="postlink" href="http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,1185,OID7446710_REF3,00.html">http://www.tagesschau.de/aktuell/meldun ... F3,00.html</a><!-- m --> Zitat:Sprecher signalisiert Gesprächsbereitschaft - ThomasWach - 26.09.2007 Zitat:Präsident Karzai bittet um mehr Unterstützung Quelle: http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,507946,00.html - Turin - 26.09.2007 <!-- m --><a class="postlink" href="http://www.gulfnews.com/opinion/columns/world/10156049.html">http://www.gulfnews.com/opinion/columns ... 56049.html</a><!-- m --> Zitat: Taliban suffer setback in Helmand |