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Afghanistan - Druckversion +- Forum-Sicherheitspolitik (https://www.forum-sicherheitspolitik.org) +-- Forum: Blickpunkt Welt (https://www.forum-sicherheitspolitik.org/forumdisplay.php?fid=90) +--- Forum: Sicherheitspolitik und Wirtschaft (https://www.forum-sicherheitspolitik.org/forumdisplay.php?fid=96) +--- Thema: Afghanistan (/showthread.php?tid=62) Seiten:
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- Turin - 10.08.2006 <!-- m --><a class="postlink" href="http://www.defencetalk.com/news/publish/Australia_To_Send_More_Troops_to_Afghanistan_.php">http://www.defencetalk.com/news/publish ... istan_.php</a><!-- m --> Zitat: Australia To Send More Troops to Afghanistan - Seccad - 28.08.2006 Zitat:19 US-Soldaten in Afghanistan getötethttp://www.irib.ir/worldservice/germanradio/nachricht.asp?id=6598&day=0 - hawkeye87 - 28.08.2006 keine westliche nachrichtenagentur bestätigt diese meldung :frag: allerdings meldet die netzeitung einen selbstmordanschlag mit 17 toten in laschkar gah und das hamburger abendblatt den tod von zwei französischen und einem britischen soldaten. und auch das united states central command bestätigt die irib-meldung nicht. und die bundeswehr muss sich mittlerweil gegen den vorwurf der feigheit verteidigen. von http://focus.msn.de/politik/ausland/afghanistan-einsatz_nid_34422.html: Zitat:Afghanistan-Einsatz - Bundeswehr will nicht feige seinaus sicht unserer verbündeten kann ich diese kritik sehr gut verstehen. allerdings fehlen der bundeswehr jegliche kapazitäten um weitere bodentruppen für afghanistan bereitzustellen und auch die fähigkeiten, eigenständig einen kampfeinsatz durchzuführen: luftnah- und artillerie unterstützung, taktischer lufttransport und feuerunterstützung. die bundeswehr würde wohl eher zur belastung werden ![]() ![]() - hawkeye87 - 02.09.2006 die bundeswehr reagiert - meiner meinung zwar nur halbherzig, aber immerhin - auf die sich verschlechternde sicherheitslage in afghanistan. aus der welt: Zitat:Bundeswehr ruft nach Verstärkungmich würden mal die gründ interessieren, warum schneiderhan den einsatz der tornados ablehnt :wall: die bundeswehr benötigt dringend kapazitäten zur luftnah-, artillerie- und feuerunterstützung. und ein weiterer artikel aus welt: Zitat:Berlin verwehrt Aufbauhilfe für Afghanistan - Shahab3 - 02.09.2006 In meinen Augen lässt sich Deine ständige Verärgerung was diese Punkte betrifft immerwieder darauf zurückführen, dass die Bundeswehr oder vielmehr die Bundesregierung einen Einsatz zur "Friedenssicherung" durchführen möchte, aber sich an keinem Kriegseinsatz beteiligen will. Das ist nunmal auch ein medialer und politischer Spagat, den die Bundeswehr vorort ausbügeln muss. Böse gesagt...so ist das nunmal. - Erich - 02.09.2006 vielleicht werden die Kampfeinsätze ja auch aus gutem Grund verweigert, schließlich haben wir kein Interesse, in einen Sumpf in Afghanistan gezogen zu werden - denn in Afghanistan lässt sich der Terror nicht besiegen (einmal schon allgemein, weil Terror nicht mit militärischen Schlägen zu stoppen ist - siehe Libanon und eine Vielzahl anderer Beispiele -, und dann, weil Terror solange existiert und seine Rechtfertigung findet, solange die Ursachen nicht beseitigt sind) dazu: <!-- m --><a class="postlink" href="http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,1185,OID5870910_REF3,00.html">http://www.tagesschau.de/aktuell/meldun ... F3,00.html</a><!-- m --> Zitat:Afghanischer Außenminister zu Anti-Terror-Kampf - Turin - 02.09.2006 Zitat:Erich posteteDann ist die jetzige Haltung aber ebenso inkonsequent. Denn durch das derzeitige Engagement riskiert man das Leben deutscher Soldaten, oder, lustiger, vielleicht sogar ein paar Geißelnahmen und ändert in der Zwischenzeit ebensowenig an den Grundlagen. Denn weder werden die Warlords entmachtet noch der Drogenanbau beendet. In dem Sumpf sind wir also schon längst drin. Und schon momentan ist das Rausziehen ja nicht abzusehen. - Erich - 02.09.2006 Grübel grübel - Du hast irgendwie Recht: offenbar konnten wir uns damals nach dem 11. September dem Solidarisierungstaumel nicht entziehen und jetzt können wir nicht mehr raus aus dem Schlamassel. Die einzige Chance scheint demnach, schön fein im ruhigen Norden zu bleiben, dort mit allen regionalen Kräften "gut Freund zu sein", sich aus jeder Streitigkeit raus zu halten und ansonsten Aufbauarbeit zu leisten und bei erster Gelegenheit "die Fliege" zu machen. Wir könnten die Aufgaben der Bundeswehr ja unserem NATO-Partner Türkei übertragen, die Türken haben zu den Usbeken im Norden doch eh einen besseren Draht als wir ... Brauchen wir die eigenen "Afghanis" nicht im Libanon oder in Darfur :frag: - Shahab3 - 02.09.2006 Die Warlords würde in der derzeiten noch als Heil und weniger als Übel erachten. Das mag konfus klingen, aber die ganze Situation ist etwas vertrackt und zweschneidig. Solange man die Warlords bezahlt und in Ruhe ihren Geschöften nachgehen lässt, hat man noch eine verhältnismässige Ruhe und das Problem beschränkt sich auf die Taliban alleine. Zitat:Wir könnten die Aufgaben der Bundeswehr ja unserem NATO-Partner Türkei übertragen, die Türken haben zu den Usbeken im Norden doch eh einen besseren Draht als wir ...Davon würde ich eher die Finger lassen, wenn es darum den derzeitigen relativen Frieden innerhalb der afghanischen Gruppierung zu erhalten. Zuersteinmal ist das türkisch-usbekische Verhältnis seit Jahren ziemlich durchwachsen und regelmässigen diplomatischen Verstimmungen geprägt. Ausserdem hat man den Türken früher Kontakte zu General Dostum nachgesagt, der wohl als einer der brutalsten und kriminellsten Warlords in Afghanistan betrachtet werden kann. Würde die Türkei im Norden eine starke Rolle übernehmen, würde das den Pashtunen mit Sicherheit überhaupt nicht gefallen. Dann hätten wir neben dem relativ harmlosen Talibanproblem, evtl ein wiederaufflammen alter Konflikte, die das Land im schlimsten Falle wieder an den Rand eines Bürgerkrieges bringen könnte. Da muss man schon sehr genau aufpassen, an welchem Schräubchen man wie dreht. ![]() - Turin - 02.09.2006 @Warlord-Beziehungen: Gewiß, so hält man die Zahl der Fronten klein. Nur ist das ein sehr wackeliges Konstrukt und solange die Warlords bleiben, bleiben auch die Taliban, schließlich sind sie zu jenen die politische und soziale Alternative und beziehen daraus Kraft. Und die Warlords halten Afghanistan ebenso entwicklungstechnisch in der Starre. @Erich: Ich sag nur "uneingeschränkte Solidarität" - eines der dümmsten Statements aller Zeiten, das symbolisch für diese Lage ist. Deutschland hat in Afghanistan durchaus mal einen guten Stand als Partner gehabt. Die Frage ist nur, wie man diese Ausgangssituation besser hätte nutzen können als wir es jetzt tun. Aber einige der Antworten haben mit mehr Geld, mehr Ausrüstung und mehr Mut zu tun. Alles Dinge, die wir diesbezüglich nicht wirklich haben. Und angesichts der Gescichte Afghanistans vielleicht nicht mal zu Unrecht. - Shahab3 - 02.09.2006 Zitat:Gewiß, so hält man die Zahl der Fronten klein. Nur ist das ein sehr wackeliges Konstrukt und solange die Warlords bleiben, bleiben auch die TalibanNur wie willst Du die Warlords beseitigen, mit denen wir kürzlich noch gemeinsam die Taliban besiegt haben? Das würde das Rad der Geschichte unweigerlich in Zeiten zurückdrehen, wo sich die Russen schon einmal ordentlich die Finger verbrannt haben. - Snakeshit - 02.09.2006 Zitat:Samstag, 2. September 2006Quelle: <!-- m --><a class="postlink" href="http://www.n-tv.de/706293.html">http://www.n-tv.de/706293.html</a><!-- m --> - Turin - 02.09.2006 Zitat:Shahab3 posteteDas meinte ich u.a. mit der Anspielung auf die Geschichte Afghanistans. In dem Land hat sich seit mind. zweihundert, vielleicht mehr Jahren jede Groß-/Welt-/Supermacht die Finger verbrannt. Eine befriedigende Antwort habe ich leider auch nicht. - Ingenieur - 05.09.2006 Operation "Medusa" geht weiter... Zitat:Nato kesselt Taliban-Kämpfer einhttp://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,435216,00.html - Schneemann - 05.09.2006 Bombenanschlag in Kabul: Unter den fünf Toten befindet sich auch ein Soldat der NATO-Schutztruppe. CNN-Meldung: <!-- m --><a class="postlink" href="http://edition.cnn.com/2006/WORLD/asiapcf/09/04/afghan.fighting.ap/index.html">http://edition.cnn.com/2006/WORLD/asiap ... index.html</a><!-- m --> Schneemann. |