![]() |
|
EU vs. USA - Druckversion +- Forum-Sicherheitspolitik (https://www.forum-sicherheitspolitik.org) +-- Forum: Hintergründe (https://www.forum-sicherheitspolitik.org/forumdisplay.php?fid=97) +--- Forum: Krisen, Konflikte und Kriege (https://www.forum-sicherheitspolitik.org/forumdisplay.php?fid=99) +--- Thema: EU vs. USA (/showthread.php?tid=1283) |
RE: EU vs. USA - Nightwatch - 19.01.2026 Der Autor hat mit dem skizzierten alternativen Weg völlig recht. Es wäre möglich gewesen, Grönland ohne weitergehende Flurschäden einzusacken. Womit er nicht Recht hat ist die Annahme, dass Trump die Insel zum 51. Bundesstaat würde machen wollen. Es gibt dafür überhaupt keinen Anlass, im Gegenteil, die Republikaner würden niemals hre strukturelle Senatsmehrheit durch die Kreierung neuer Staaten zu gefärden. Grönland würde schlicht ein weiteres US Territory werden. RE: EU vs. USA - Schwabo Elite - 19.01.2026 (19.01.2026, 18:33)Nightwatch schrieb: Womit er nicht Recht hat ist die Annahme, dass Trump die Insel zum 51. Bundesstaat würde machen wollen. Selbtsverständlich könnte er leicht die Panama-Kanalzone zum Bundesstaat erklären, oder Puerto Rico, oder dies oder das. Der Grund, weshalb er Grönland will, ist dessen Größe. Die USA (alt) haben 9,5 Mio qm. Grönland hat 2,1 Mio qm. Die USA (new, great and wonderful) haben dann 11,6 Mio. qm. Damit verweist Donald der Eroberer Kanada mit 9,9 Mio. qm auf den Looser-Platz 3. Der tickt wirklich so. Er ist emotional im Sandkasten des Kindergartens steckengeblieben. RE: EU vs. USA - Zardo - 19.01.2026 (19.01.2026, 18:33)Nightwatch schrieb: Der Autor hat mit dem skizzierten alternativen Weg völlig recht. Es wäre möglich gewesen, Grönland ohne weitergehende Flurschäden einzusacken. naja, eine einfache Mehrheit in House und Senat würde schon reichen. Die Demokraten waren damals dafür und das Ding passierte die Abstimmung im Senat mit 27:25 Stimmen. https://www.tsl.texas.gov/ref/abouttx/annexation/march1845.html RE: EU vs. USA - Nightwatch - 19.01.2026 (19.01.2026, 19:09)Schwabo Elite schrieb: Selbtsverständlich könnte er leicht die Panama-Kanalzone zum Bundesstaat erklären, oder Puerto Rico, oder dies oder das.Kann er nicht, das kann nur der Kongress. Und das wird nicht geschehen, weil die Bevölkerung dort jwls zwei demokratische Senatoren in den Kongress schicken würde. Wenn sich die USA Grönland aneignen können, dann wird die Insel als US Territory und damit ohne politische Repräsentation inkorporiert. Zardo schrieb:naja, eine einfache Mehrheit in House und Senat würde schon reichen. Die Demokraten waren damals dafür und das Ding passierte die Abstimmung im Senat mit 27:25 Stimmen.Nur im Haus. Solange der Filibuster noch existiert wären im Senat 60 Stimmen notwendig. Und ein Republikanischer Präsident könnte ein Veot einlegen, dass dann wieder zwei Drittel der Stimmen erfordert um es zu überschreiben. RE: EU vs. USA - Schwabo Elite - 19.01.2026 (19.01.2026, 19:35)Nightwatch schrieb: Kann er nicht, das kann nur der Kongress. Und das wird nicht geschehen, weil die Bevölkerung dort jwls zwei demokratische Senatoren in den Kongress schicken würde. Schon lustig. Er wird Grönland angreifen und annektieren und anschliessend geht er in den Kongress und liest sich neben der Verfassung dessen Geschäftsordnung durch. Das ist in etwa so, als wenn Adolf Hitler für den 2. September 1939 Reichstagswahlen angesetzt hätte.
RE: EU vs. USA - emjay - 19.01.2026 Zitat:Trump’s Greenland threats push Europe toward divorcing America www.politico.eu/article/donald-trump-greenland-tariff-threats-tensions-push-europe-allies-toward-divorcing-america-transatlantic-power/ RE: EU vs. USA - DrKartoffelsalat - 20.01.2026 https://truthsocial.com/@realDonaldTrump/posts/115925848634299232 Nach den Trumpschen Nachrichten an Norwegen, welche öffentlich wurden, veröffentlicht Trump nun angebliche Text-Nachrichten von Macron. Internationale Politik hat das Niveau von Internetdrama erreicht. Zugegeben, diese Büchse der Pandora haben die Europäer geöffnet
RE: EU vs. USA - lime - 20.01.2026 (20.01.2026, 08:31)DrKartoffelsalat schrieb: https://truthsocial.com/@realDonaldTrump/posts/115925848634299232 Endlich mal transparente Politik
RE: EU vs. USA - emjay - 20.01.2026 Und es geht weiter … Zitat:Nach Absage für "Friedensrat"www.n-tv.de/politik/Trump-droht-Paris-mit-saftigen-Zoellen-auf-Wein-und-Champagner-id30260094.html RE: EU vs. USA - Broensen - 20.01.2026 Wir sind final auf dem Niveau mafiöser Schutzgelderpressung angekommen. RE: EU vs. USA - Nightwatch - 20.01.2026 (20.01.2026, 08:44)lime schrieb: Endlich mal transparente PolitikEben das. Ich meine ja, das die Schlichtheit hinter den Kulissen kein sonderlich neues Phänomen ist. RE: EU vs. USA - Nightwatch - 20.01.2026 Jemand hat Trump erzählt was Starmer gerade mit den Chargos Islands veranstaltet. Wenig überraschend verwurstet er diesen Skandal auch für seine Grönland-Ambitionen: Zitat:Shockingingly, our “brilliant” NATO Ally, the United Kingdom, is currently planning to give away the Island of Diego Garcia, the site of a vital U.S. Military Base, to Mauritius, and to do so FOR NO REASON WHATSOEVER. There is no doubt that China and Russia have noticed this act of total weakness. These are International Powers who only recognize STRENGTH, which is why the United States of America, under my leadership, is now, after only one year, respected like never before. The UK giving away extremely important land is an act of GREAT STUPIDITY, and is another in a very long line of National Security reasons why Greenland has to be acquired. Denmark and its European Allies have to DO THE RIGHT THING. Thank you for your attention to this matter. PRESIDENT DONALD J. TRUMPhttps://x.com/Osint613/status/2013537273774587961 RE: EU vs. USA - lime - 20.01.2026 (20.01.2026, 11:34)Nightwatch schrieb: Jemand hat Trump erzählt was Starmer gerade mit den Chargos Islands veranstaltet. Wenig überraschend verwurstet er diesen Skandal auch für seine Grönland-Ambitionen: Starmer scheint Labour komplett ruinieren zu wollen. RE: EU vs. USA - Kongo Erich - 20.01.2026 (20.01.2026, 09:37)Nightwatch schrieb: Eben das. Ich meine ja, das die Schlichtheit hinter den Kulissen kein sonderlich neues Phänomen ist.Die findet sich nicht nur hinter den Kulissen: Zitat:Grönlandfrage: Die Europäer haben noch ein Ass im ÄrmelKopie hier Ergänzend: 1. Laut Eurostat beliefen sich die EU-Direktinvestitionen in den USA im Jahr 2023, dem letzten Jahr, für das Daten vorliegen, auf insgesamt 2,4 Billionen Euro (2,8 Billionen US-Dollar) . In den drei Jahren vor 2023 stieg dieser Wert um durchschnittlich rund 65 Milliarden Euro (77 Milliarden US-Dollar) pro Jahr (Stanmd 23.09.2025). Die EU ist damit an der Spitze der US-Investitionen aus dem Ausland. Eine Beschränkung dieser Investitionsmöglichkeiten würde die USA massiv treffen. 2. Setzen Europäer US-Anleihen als Machtinstrument ein? Im Streit um Grönland könnte die EU die USA zudem angesichts der hohen Staatsverschuldung unter Druck setzen. Dazu könnten europäische Investoren US-Staatsanleihen umschichten oder boykottieren. Wie eine solche dirigistische Maßnahme durchzuführen wäre - etwa über das eigene Abgabenrecht -, überlasse ich der Phantasie der (europäischen) Finanzbürokraten. Deren Einfallsreichtum war schon immer grenzenlos, wenn es darum ging, Gelder in die eigenen (europäischen) Staatskassen umzulenken. Das würde den Staatshaushalt der USA empfindlich treffen - und die dem US-Haushalt zufließenden Zolleinnahmen dort ausgleichen. RE: EU vs. USA - DrKartoffelsalat - 20.01.2026 Die sogenannte Handel-Bazooka ist aber auch eine Nuklearoption. Mit breitem Explosionsradius. Allerdings sehe ich persönlich den Fokus auf die Digitalwirtschaft als verblendet an. Klar täte das ein paar Milliardären ein kleines bisschen weh, und sicher würde da auch einiges Geld zu machen sein, aber ich sehe das nicht als das wirklich scharfe Schwert, dass wirklich Einigung bringen würde. Pharmazeutika und Rohstoffe für Pharmazeutika hingegen... rund 50% der Pharmazeutika in den USA kommen aus der EU, ebenso rund 50% der Rohstoffe für in den USA produzierten Pharmazeutika. Nichts würde einen handlungsunwilligen Kongress dazu bewegen, Ihren Präsidenten doch mal an den Verhandlungstisch zu zwingen, als ein sowieso schon fragiles Gesundheitssystem, das vollkommen zu kollabieren droht. Denn die Auswirkungen von temporären Exportverboten würden nicht ein paar Milliardäre spüren, die eh mehr Geld als Verstand haben, sondern das wählende Volk. Klingt brutal und eventuell auch etwas unbarmherzig, aber wenn man schon nukleare Optionen nutzen will, dann doch bitte effektive. |