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Afghanistan - Druckversion +- Forum-Sicherheitspolitik (https://www.forum-sicherheitspolitik.org) +-- Forum: Blickpunkt Welt (https://www.forum-sicherheitspolitik.org/forumdisplay.php?fid=90) +--- Forum: Sicherheitspolitik und Wirtschaft (https://www.forum-sicherheitspolitik.org/forumdisplay.php?fid=96) +--- Thema: Afghanistan (/showthread.php?tid=62) Seiten:
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- Turin - 15.08.2005 <!-- m --><a class="postlink" href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,369861,00.html">http://www.spiegel.de/politik/deutschla ... 61,00.html</a><!-- m --> Zitat:AFGHANISTAN - hawkeye87 - 11.09.2005 :hand: von <!-- m --><a class="postlink" href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,374092,00.html">http://www.spiegel.de/politik/ausland/0 ... 92,00.html</a><!-- m --> Zitat:Struck fürchtet Kampfeinsätze:motz: also im prinzip hab ich ja nichts gegen eine zusammenlegung von isaf und ef, denn es würde zu einer verschlankung der kommandostrukturen und zu einem abbau von bürokratie, aber angesichts der schlechten ausrüstung und ausbildung der bundeswehrsoldaten für solch ein szenario lehne ich es dann doch ab ... kontroverse um einsatz in afghanistan: <!-- m --><a class="postlink" href="http://www.spiegel.de/spiegel/vorab/0,1518,373934,00.html">http://www.spiegel.de/spiegel/vorab/0,1 ... 34,00.html</a><!-- m --> - Marc79 - 11.09.2005 Zitat:ausrüstung und ausbildungDas kannst du mir bitte mal erleutern, wo ist die Ausbildung denn schlecht??? - hawkeye87 - 12.09.2005 Zitat:Marc79 postetebericht des wehrbeauftragten 2004: <!-- m --><a class="postlink" href="http://www.bundeswehr.de/C1256EF40036B05B/vwContentByKey/W26AHH8S582INFODE/$File/bericht_wehrbeauftragter_2004.pdf">http://www.bundeswehr.de/C1256EF40036B0 ... r_2004.pdf</a><!-- m --> (s. 25) von <!-- m --><a class="postlink" href="http://www.tagesspiegel.de/politik/index.asp?gotos=http://archiv.tagesspiegel.de/toolbox-neu.php?ran=on&url=http://archiv.tagesspiegel.de/archiv/27.08.2004/1323542.asp">http://www.tagesspiegel.de/politik/inde ... 323542.asp</a><!-- m --> Zitat:Fünf Monate nach den blutigen Unruhen in der südserbischen Provinz Kosovo reagiert die Bundeswehr mit Änderungen bei Ausbildung, Ausrüstung und Einsatzkonzeption. Damit gestand das Verteidigungsministerium ein, dass die Probleme des deutschen Kontingents der Nato-Schutztruppe KFOR größer waren, als bisher bekannt. [...]das fette ist auch ganz interessant wegen des allgemein hohen anteils an logistik- und führungspersonal in der bundeswehr, z.b. im vergleich zu frankreich ... ![]() selbst wenn diese defizite im ausbildungsbereich inzwischen behoben sein sollten, so hat sich an dem sehr geringen anteil an kampftruppen doch nichts geändert, und es sind ja schließlich genau diese truppengattungen, die die hauptlast des kampfes tragen würden, und nicht die führungs- und logistiktruppen.l ich denke noch nicht einmal die rein militärische ausbildung wäre das problem eines solchen einsatze (defizite würden durch praktische anwendung nachgeholt ![]() und bei den unruhen in faisabad sah die bundeswehr (zumindest nach meinung einer schweizer hilforganisation) auhc nicht besonders gut aus: <!-- m --><a class="postlink" href="http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/23/0,3672,2192215,00.html">http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/23/ ... 15,00.html</a><!-- m --> - Erich - 15.09.2005 wenn schon Kampfeinsätze der Deutschen in Afghanisten im Gespräch sind sollte die Lage dort mal analysiert werden, dazu <!-- m --><a class="postlink" href="http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,1185,OID4750674_REF3,00.html">http://www.tagesschau.de/aktuell/meldun ... F3,00.html</a><!-- m --> Zitat:Die Taliban sind noch lange nicht am Ende - Turin - 21.09.2005 <!-- m --><a class="postlink" href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,375768,00.html">http://www.spiegel.de/politik/ausland/0 ... 68,00.html</a><!-- m --> Zitat:AFGHANISTAN - hawkeye87 - 21.09.2005 nocheinmal 700 logistiker, stabspersonal, sanitäter und sesselfurzer mehr ... ![]() ![]() - IarnGreiper - 21.09.2005 Ich denke ein Logistiker der Bundeswehr, der letzendlich der Versorgung der Bevölkerung zugute kommt, bringt tausend mal mehr als irgendwelche schießwütigen GIs, die mal wieder ne Hochzeitsgesellschaft bombardieren. Die Talban sind mit brute Force nicht kleinzukriegen. Das einzige was hilft, ist zu zeigen, dass alle Chancen des Landes jenseitz der Taliban liegen. - hawkeye87 - 21.09.2005 für alle auslandseinsätze werden mehr sicherungstruppen und infanterie benötigt, die ja aber als folge der bundeswehrreform(en) auf ein minimum reduziert wurden. im kosovo waren nur 15% der deutschen soldaten sicherer oder infanteristen, der rest logistiker, führungspersonal etc. aber es sind ja schließlich nicht die logistiker, die für sicherheit sorgen (und eine verbesserte sicherheitslage ist die voraussetzung für eine bessere versorgung der bevölkerung), sondern die sicherungstruppen und infanteristen, von denen die bundeswehr viel (!!) zu wenig hat. für stabilisierungsoperationen werden primär 5 truppengattungen benötigt: infanterie / sicherungstruppen, militärpolizei, pioniere, sanitäter und und cimic / operative information. - Turin - 21.09.2005 @hawkeye87: Mich würde mal deine Informationen zur genauen Zusammensetzung dieser 700 Mann interessieren. Wenn du die nicht hast, dann ist deine (bekannte) Pauschalkritik hier jedenfalls falsch und besser im allgemeinen Bundeswehr-Thread aufgehoben. - Marc79 - 21.09.2005 @ Hawkeye Je kleiner ein Kontigent ist, desto kleiner ist auch der Kampfanteil, da ich wohl kaum auf die Logistik verzichten kann. Damit werden die Kriege gewonnen. Außerdem gelten z.B. die von die angeführten Feldjäger auch zu den Unterstützern. Was das Afghanistan Kontigent angeht, und wie sich das aufteilt, das kommt darauf an, wieviele zusätzliche Lager betrieben werden müssen. Je mehr Lager desto mehr Logistik. - hawkeye87 - 21.09.2005 Zitat:Turin postetewoher sollen denn die zusätzlich bewilligten kräfte, wenn nicht aus logistik- und führungsverbänden? derzeit verfügt die bundeswehr über folgende infanterie-, sicherungs- und panzergrenadierbatallione: 13 panzergrenadierbatallione, von denen sich aber einige afaik aber immernoch zu teilen aus wehrpflichtigen zusammensetzen und somit für auslandseinsätze nicht verfügbar sind; die zahl der panzergrenadierbatallione wird im heer der zukunft nur noch 10 betragen. insgesamt 9 infanteriebatallione, darunter 4 fallschirmjägerbatallione, 3 gebirgsjägerbatallione und 2 jägerbatallione, sowie das objektschutzbatallion der luftwaffe und die marineschutzkräfte (die ehemaligen marinesicherer) und diverse kleinere einheiten (objektschutzstaffeln sowie - soweit noch vorhanden - sicherungszüge und -kompanien ?? ). allerdings sind nicht alle dieser batallione für auslandseinsätze verfügbar: neben ca. 2 - 3 panzergrenadierbatallionen (wegen wehrpflichtigen) betrifft das 1 fallschirmjägerbatallion (wird für evakuierungsoperationen bereitgehalten), 1 gebirgsjägerbatallion (233, bildet die operational reserve force für kfor) und 1 jägerbatallion (292, der nato response force zugeordnet). das jägerbatallion 371 wird in ein luftbewegliches regiment umgegliedert, d.h. es ist (wie andere einheiten vermutlich auch) durch diesen transformationsprozess ( ![]() die marineschutzkräfte werden afaik nicht in afghanistan eingesetzt, sondern v.a. in den deutschen marinestützpunkten in afrika (im rahmen von "enduring freedom"), das objektschutzbatallion der luftwaffe sichert den flughafen in kabul. es bleiben also ca. 15 infanterie- und panzergrenadierbatallione, die für auslandseinsätze zur verfügung stehen. ausgehende von einem verhältnis von heimataufenthalt : auslandseinsatz von 4 : 1 ständen 3 batallione einsatz. allerdings könnten auf grund der hohen belastung durch die auslandseinsätze (von der immer zu hören ist) auch 4 batallioen im einsatz stehen. diese 3 , maximal 4, batallione sind auf den balkan (kosovo, bosnien) und afghanistan verteilt. woher sollen also die zusätzlichen sicherungstruppen kommen, wenn keine neuen aufgestellt werden? - Marc79 - 21.09.2005 @ Hawkeye Super wie düster du es malst, aber das zeigt, das du von der realität in der Bundeswehr kaum Ahnung hast. Man hat durchaus möglichkeiten dort 700 Mann Infanterie zu stellen, das wären ca. 3 - 5 verstärkte Kompanien. Die bekommt man locker aus den von dir genannten Verbänden gebildet. Gehen wir mal von 4 Kompanien aus, so könnte jeweils das Gebirgsjägerbattalion 231 + 232 eine Kompanie stellen, auch wären die Objektschützer der Luftwaffe durchaus auch in der Lage eine 2. Komapnie, neben KIA zu stellen (Sind die überhaupt im Moment da???). Dazu noch die Marinesicherer (Wo sichern die im Moment??? Das Boarding macht das SEKM) könnte wohl auch eine Komp stellen. Die Fallis immerhin sind 2 Battallion nicht gebunden, könnten wohl auch eine Komapnie stellen. Die Grenies können wohl auch noch aus verschiedenen Zügen die eine oder andere Kompanie ohne GWDLer stellen. Also die paar Infanteristen bekommt man wenn man will locker zusammen, die Frage will man es. Denn ich glaube kaum das man alle 700 Mann als Infanterie schicken wird. Außerdem würde ich den Kampfwert eines Feldjägers, oder eines Pioniers auch nicht unterschätzen. - hawkeye87 - 21.09.2005 Zitat:Gehen wir mal von 4 Kompanien aus, so könnte jeweils das Gebirgsjägerbattalion 231 + 232 eine Kompanie stellen, auch wären die Objektschützer der Luftwaffe durchaus auch in der Lage eine 2. Komapnie, neben KIA zu stellen (Sind die überhaupt im Moment da???). Dazu noch die Marinesicherer (Wo sichern die im Moment??? Das Boarding macht das SEKM) könnte wohl auch eine Komp stellen. Die Fallis immerhin sind 2 Battallion nicht gebunden, könnten wohl auch eine Komapnie stellen.du vergisst, dass alle batallione auch noch ruhezeit in der heimat benötigen. die 2 restlichen gebirgsjäger- und 3 fallschirmjägerbatallione befinden sich vermutlich alle bereits im einsatz, kommen gerade zurück usw, von demher sehe ich da wenig zustzliches potential ... die marinesicherer wurden afaik bisher zum schutz der deutschen stützpunkte in afrika eingesetzt (das ist die aufgabe der marinesichere nicht des sekm), allerdings kamen sie auch schonmal auf dem balkan in den einsatz. bericht über die aufstellung der marineschutzkräfte: <!-- m --><a class="postlink" href="http://www.marine.de/01DB070000000001/CurrentBaseLink/W26BKB9P405INFODE">http://www.marine.de/01DB070000000001/C ... P405INFODE</a><!-- m --> Zitat:Die Grenies können wohl auch noch aus verschiedenen Zügen die eine oder andere Kompanie ohne GWDLer stellen. Also die paar Infanteristen bekommt man wenn man will locker zusammen, die Frage will man es.auf diese weise bekäme man natürlich noch einiges zusammen, allerdings stellt sich mir dabei die frage, ob es sinnvoll ist, die dazu nötigen soldaten sich aus allen einheiten einzeln zusammen zu suchen, anstatt geschlossene verbände in den einsatz zu schicken. das zusammenschustern von verbänden gab es schonmal anfang der 90er, zu beginn der ersten auslandseinsätze der bundeswehr ... Zitat:Außerdem würde ich den Kampfwert eines Feldjägers, oder eines Pioniers auch nicht unterschätzen.das tue ich keinesfalls, ich habe ja oben geschrieben, dass diese truppengattungen für stabilisierungsopeationen benötigt werden. allerdings werden auch sicherungstruppen benötigt. und der mangel an diesen kann nicht nur zusätzliche pioniere oder feldjäger kompensiert werden. - hawkeye87 - 21.09.2005 Zitat:Marc79 postete:pillepalle: man muss doch nicht zwingend jedem kontingent ein komplettes logistikbatallion zuordnen. wenn das kontingent klein ist, ist auch der logistikanteil entsprechend klein. oder hab ich die falösch verstanden? Zitat:Was das Afghanistan Kontigent angeht, und wie sich das aufteilt, das kommt darauf an, wieviele zusätzliche Lager betrieben werden müssen. Je mehr Lager desto mehr Logistik.afaik werden die deutschen prt in afghanistan nicht durch lkw-konvois versorgt, sondern durch deutsche c-160d transall und angemietet an-124 etc., da zum einen die entfernungen zwischen kabul und den prt's zu groß ist, andereseits aber auch weil die strecke vermutlich zu gefählich ist. daher werden die logistikbatallione afaik nur zum transport zwischen den feldlagern der isaf-truppen und den meistens außerhalb liegenden flughäfen eingesetzt. |