Globalisierung
Ein interessanter aber etwas komplizierter Artikel von Telepolis.de (Heise-Verlag) über die gesellschaftliche Seite der Globalisierung, dem Kosmopolitismus.

http://www.heise.de/tp/foren/go.shtml?r ... _id=106240
Zitat:Bürger zweier Welten

Die Zukunft der Menschheit heißt Kosmopolitismus - von der neuen Aktualität einer alten Idee, 2. Teil

Heute ist Kosmopolitismus einerseits gelebte Praxis, andererseits hochumstritten. Denn gerade weil er über stumpfen Neoliberalismus weit hinausreicht, die übliche Entgegensetzung zwischen Partikularem und Allgemeinem ablehnt und stattdessen beides zu verschmelzen sucht, provoziert der Kosmopolitismus rechts wie links.
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http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,446673,00.html
Zitat:Ab nach Indien

Von Christoph Pauly

Die Deutsche Bank erwirtschaftet Rekordgewinne, und sie schafft auch wieder Arbeitsplätze - aber vor allem in Indien. Aggressiv wie kein anderes deutsches Kreditinstitut verlagert sie hochqualifizierte Jobs, in Bangalore und Bombay entstehen riesige Verwaltungszentren.
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Die Deutsche Bank weiß, wie brisant die ganze Wahrheit ist - und behält sie deshalb lieber für sich. Denn das Beispiel der größten deutschen Bank zeigt, was der Kreditbranche bevorsteht: ein radikaler Schwund qualifizierter Arbeitsplätze. Auch Bankmitarbeiter müssen künftig die Konkurrenz aus Fernost fürchten. Nach dem Marktführer werden andere Finanzdienstleister auf den Trend aufspringen.
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Wo ist das Problem? Wer seine HartzIV-Kohle in Aktien der Deutschen Bank investiert, hat auch hier etwas von neuen Rekordgewinnen...Rolleyes
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Freihandel = Globalisierung ??

Zitat:GLOBALISIERUNG

Falsche Freunde

Fairer Wettbewerb war gestern. Die globale Ökonomie verkommt zusehends zum Powerplay um Märkte und Margen. Aber Angela Merkel weiß nicht recht, wie sie dabei mitspielen soll.
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http://hdr.undp.org/en/mediacentre/huma ... 013report/
Zitat:2013 Human Development Report Press Kit

The 2013 Human Development Report – "The Rise of the South: Human Progress in a Diverse World" – will be launched on 14 March in Mexico City by President Enrique Peña Nieto of Mexico and UNDP Administrator Helen Clark. The 2013 Human Development Report examines the profound shift in global dynamics driven by the fast-rising new powers of the developing world and its long-term implications for human development.
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http://hdr.undp.org/en/media/PR4-RBECre ... DR-ENG.pdf
Zitat:“The South needs the North, and increasingly the North needs the South,” says the 2013 UNDP Human Development Report

Mexico City, 14 March 2013—Leading countries of the developing world, including key countries in Eastern Europe and Central Asia, are together reshaping global power dynamics in a new era of human development progress, according to the United Nation Development Programme’s (UNDP) 2013 Human Development Report. The Report—The Rise of the South: Human Progress in a Diverse World— is being launched today by UNDP Administrator Helen Clark and Mexican President Enrique Peña Nieto.
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Erich schrieb:eigentlich ist dieses Thema immer wieder aktuell;

momentan wird heftig in Bombay/Mumbai debatiert, mal so als "Impulsbericht"

http://www.tagesschau.de/aktuell/meldun ... AB,00.html

Zitat:Scharfe Kritik an WTO beim Weltsozialforum

Am zweiten Tag des Weltsozialforums in der indischen Millionenstadt Bombay haben Globalisierungsgegner scharfe Kritik an der Welthandelsorganisation (WTO) geübt. ......
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das ist noch nicht ganz Geschichte - und schon wird ein Brasilianer Chef der WTO;
http://www.spiegel.de/wirtschaft/sozial ... 98643.html
Zitat:Dienstag, 07.05.2013 – 19:18 Uhr

Roberto Azevêdo: Brasilianer wird Chef der Welthandelsorganisation

Die WTO hat offenbar einen neuen Chef: Nach Angaben von zwei Nachrichtenagenturen wird Roberto Azevêdo neuer Generalsekretär der Welthandelsorganisation. Er stammt aus Brasilien - die dortige Regierung hat sich bislang nicht gerade als Verfechterin des Freihandels profiliert.
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http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/m ... 76395.html
Zitat:Roberto Azevêdo
Ein Brasilianer führt die Welthandels-Organisation
08.05.2013 · Die Welthandelsorganisation wird erstmals von einem Lateinamerikaner geführt. Zwar bevorzugte die EU den mexikanischen Kandidaten, doch schließlich setzte sich der Brasilianer Roberto Azevêdo durch. Er steht nun vor schwierigen Aufgaben.
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Bei der amtlichen brasilianische Nachrichtenagentur Agência Brasil hieß es, Azevêdo sei unter anderem von den Brics-Staaten (Brasilien, Russland, Indien, China, Südafrika) und den portugiesischsprachigen Ländern unterstützt worden. Auch Staaten in Lateinamerika, Asien und Afrika hätten sich für ihn eingesetzt.

Azevêdo hatte sich bei der WTO unter anderen gegen Agrarsubventionen in westlichen Staaten ausgesprochen, er kämpfte gegen amerikanische Subventionen für Baumwolle ebenso wie gegen EU-Subventionen für Zucker. ...
(SPIEGEL und FAZ als Exponenten verschiedener Ausrichtungen der Berichterstattung ausgewählt; übereinstimmendes Resümee: die Globalisierung schreitet voran, und stärkt die Schwellenländer!
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http://www.tagesschau.de/ausland/handel ... en102.html
Zitat:Freihandelsabkommen abgeschlossen

Kanada und EU öffnen die Märkte

Während die Verhandlungen mit den USA erst am Anfang stehen, ist sich die EU mit Kanada einig geworden: Nach vierjährigen Verhandlungen steht das Freihandelsabkommen CETA. Mit der Öffnung der Märkte soll auf beiden Seiten des Atlantiks mehr Wachstum geschaffen werden. Das Abkommen muss es noch vom Europäischen Parlament und den Mitgliedsstaaten gebilligt werden.
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Stand: 18.10.2013 16:35 Uhr
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http://www.welt.de/wirtschaft/article13 ... erung.html
Zitat:Wirtschaft IW-Studie
11:27
Deutschland nach China Gewinner der Globalisierung

Vor allem Nationen wie China haben in den vergangenen Jahren von der Globalisierung profitiert. Eine Studie des IW Köln sieht aber auch Deutschland als großen Gewinner – der einzige aus der Alten Welt.
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Demnach stieg die Bruttowertschöpfung der deutschen Industrie seit 1995 um 45 Prozent auf 561,3 Milliarden Euro. Frankreich dagegen komme nur auf ein Plus von rund drei Prozent, Großbritannien von neun Prozent. Japan verzeichne sogar ein Minus von sieben Prozent.

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da sind die Löhne aber nicht gleich mit gestiegen ...
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