deutsche Luftwaffe
#46
Ich denke deutsche Luftwaffe wird in Zukunft einen Ersatz für den Tornado brauchen!Ich denke 180 EF reichen nicht aus!Wisst ihr ob irgendein Nachfolger inn Planung ist?Ne gute Idee wäre doch der JSF!Wäre einigermaßen preisgünstig und trotzdem gut.Was meint ihr dazu?
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#47
@Jacks
Ich weiß nicht ob der JSF dafür geeignet wäre. Ein Ersatz für den Tornado wird jedenfalls benötigt, man wird ja auch in Zukunft dazu fähig sein müssen, Bodenziele anzugreifen.
Ich denke, daß die deutsche Luftwaffe eher ein mit der Su-24 vergleichbares Flugzeug als Ersatz für den Tornado benötigt.
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#48
Na ja wäre auch ne Idee!Allerdings müsste sie auch Luftabwehrfähigkeiten haben!Vielleicht können wir ja gemeinsam mit den Franzosen was machen!Die
müssen ja irgendwann ihre Mirage 2000D ersetzen!
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#49
Ich könnte mir vorstellen das sich Deutschland als ersatz für den Tornado FOAS(Future Offensive Air System) oder sich an dem Projekt beteiligen würde. FOAS sieht man bei den Briten als Ersatz für den Tornado.

Link: http://www.airforce-technology.com/projects/foas/
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#50
Es wird auf jeden Fall, eine Lösung für mehrere Euro Länder sein müssen, und auch in Europa gebaut werden. Also fallen die USA oder die Russen weg.
Es wird bestimmt mit FRA gebaut werden, da die Politischen Ansätze sicher hier weiter vertieft werden müssen.

Planung ab 2005 eventuell, wenn EADS Kapazitäten frei hat...(EF wegen=)
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#51
JSF wrürde mir politisch nicht gefallen und ausserdem würden wir erst sehr spät welche bekommen und dann auch nur eine Verssion für Aussenseiter, weil wir uns zuvor nicht an den Entwicklungskosten beteiligt haben.

Ich denke hier sollte der Trend in Richtung MAKO gehen, der auch Luft/Luft Kapazitäten haben sollte, die aber nur sekundär wären, da man ja den Eufi hat. Man sollte dabei auf jeden Fall versuchen die Franzosen mit ins Boot zu holen und wenn es sich irgendwie machen lässt auch welche von den neuen östlichen Partnern. Man sollte halt auf jedenfall sicher stellen, das der MAKO in größeren Stückzahlen hergestellt wird, damit sich der Stückpreis im Rahmen hält. Auch kann man sicherlich an vielen Stellen auf Eurofighter Know-How zurückgreifen und so kosten sparen. Es lassen sich z.B. viele bestandteile der Avionik, die eigens für den Eufi entwickelt wurden sicher auch auf einen Jagbomber übertragen.

Was bei der Luftwaffe auch früher oder später ansteht ist eine Ablösung der Jet-Trainer T-37 und T-38 für die Basisschulung und Frotgeschrittenenschulung in den USA. Hier könnte man entweder einen neuen Trainer entwickeln oder deratrige Ausbildung vielleicht ganz streichen und direckt mit den Doppelsitzer-Mustern von Eufi und dann vielleicht auch MAKO trainieren.

Sollte mal unerwartet viel Geld im Budget der Luftwaffe sein, wäre ein Bodenangriffsflieger (in kleinerer Anzahl) im A10-Style auch nicht schlecht für die LW. Eventuell könnte man da abwarten bis die Amis den nächsten Jet dieser Art entwickeln (irgendwann werden sie ihre A10 ablösen und zwar nicht auschließlich durch JSF!) und dann von vorne herein mit einsteigen.
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#52
Naja, ich würde bei der Beantwortung der Ersatzfrage nicht zu weit gehen, immerhin werden die 'normalen' Tornados eh durch den Eurofighter ersetzt. Ein schwerer Ersatz wäre somit nicht zwingend nötig, und somit die Stückzahlen für Deutschland recht gering. Zu gering? Was wichtig sein wird, sind zunächst Spezialmaschinen, Recces und ECRs, dafür sind nicht zwangsläufig schwere Maschinen notwendig. Kommen wir also zum Mako, Trainer und leichtes Kampfflugzeug, würde in der Luftwaffe sicher dankend aufgenommen werden, und auch eine gute Ergänzung sein. Dabei müssen es dann nicht nur Recces und ECRs sein, sondern auch noch eine Handvoll 'normaler' Kampfflugzeuge, als Ergänzung nach unten für den Eurofighter. Aber wie sieht es wieder mit den Stückzahlen aus, auch hier zu gering? Besteht die Chance auf eine internationale Kooperation an diesem Ende der Kette, wo doch bei den anderen eher der Blick nach oben geht? Naja, in 20 Jahren eine Flotte von 180 Eurofightern, 120 Makos (inkl. Sonderversionen)? Oder doch ein anderer Weg, oder Sackgasse? Gibt viel zu spekulieren...

@Starfighter: Der Mako IST so ein Trainer, der ein Ersatz der genannten Typen wirken könnte, da braucht man nicht noch extra einen zu entwickeln.
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#53
Moin!

Also schlecht ist der Mako sicherlich nicht, aber 1.) Ist noch nichts über den Stückpreis bekannt und 2.) wird der Mako den Trnado wohl kaum in vollem Umfang ersetzen können (Max. Waffenlast, extremer Tiefflug....).

Zu 1.) muss ich allerdings sagen dass ich mit keinem sehr hohen Preis rechne da die angepeilten Verkaufszahlen auch recht hoch liegen (2500-3000)...
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#54
Zitat:Gordon postete
Moin!

Also schlecht ist der Mako sicherlich nicht, aber 1.) Ist noch nichts über den Stückpreis bekannt und 2.) wird der Mako den Trnado wohl kaum in vollem Umfang ersetzen können (Max. Waffenlast, extremer Tiefflug....).

Zu 1.) muss ich allerdings sagen dass ich mit keinem sehr hohen Preis rechne da die angepeilten Verkaufszahlen auch recht hoch liegen (2500-3000)...
Es ist nichts über den Stückpreis bekannt weil noch nicht mal klar ist wann, oder überhaupt ob das Teil gebaut wird. Und in vollem Umfang muss, wie ich geschrieben (aber du anscheinend nicht gelesen) habe, nichts den Tornado ersetzen. Waffenlast ist eh ein überschätztes Thema, und beim extremen Tiefflug nicht nur fraglich ob er in Zukunft noch bemannt durchgeführt werden soll, sondern ob er für 'wiederverwendbare Trägermittel' überhaupt noch notwendig ist.
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#55
@ Gordon Der Tornado und seine Fähigkeit zum extremen Tiefflug sind in meinen Augen und mit den Tornado Piloten mit denen ichn während meines dienstes im JaboG 33 in Büchel geredt habe out. Dies wurde entwicklet um der damaligen rußischen Luftabwehr Doktrin zu unterlaufen. Vor allem muss man das damals noch totale fehlen von Smart Waffen bedenken. Durch die Einührung von sowohl Laser (Paveway), wie GPS (JDAM) gesteuerten Bomben, der MAW Taurus und vor allem einem System wie JSOW oder DWS39 ist ein solches Angriffsprofile nicht mehr unbedingt sinnvoll. Vor allem wenn es bei dem Heer die Kampfdrohne Taifun einzieht, die könnte angriffe im Tiefflug wohl mit abdecken.

Warum außegerechnet die letzten beiden Waffen. Ganz einfach bei eginn der Tornaod Projekts galt die MW 1 als Hautpwaffe für den Tornado. Dieses System musste aber direkt und relativ niedrig über das Ziel gebracht werden. Mit den nun entwickleten Gleitmuntionsdispensern wird dies unnötig. Wie auch die Tiefflugangriffe um die "normalen" Bomben isn Ziel zu bringen.

MW 1: http://www.bw-flyer.de/neu/waffsys/luft-boden/mw-1.html

DWS39 : http://www.eads.net/eads/de/index.htm?/ ... l&missiles

AGM 154 JSOW: http://www.airpower.at/flugzeuge/eurofi ... w-jsow.htm

Paveway: http://www.airpower.at/flugzeuge/eurofi ... u-lgbs.htm

JDAM : http://www.airpower.at/flugzeuge/eurofi ... w-jdam.htm

MAW Taurus : http://www.airpower.at/news02/1103_eu-m ... taurus.htm


Was die Zuladung des Tornado angeht, so liegt sie mit ca. 9,5 t rein nach den Zahlen um ca 1,5 t über dem EF. Dies wird aber relativiert, dadruch das der EF im Gegensatz zum Tornado seine Selbstschutzsysteme nicht als Waffenlast mit führen muss. Dies macht wiederum einen ordentlichen Teil des Unterschiedes weg.

Der Mako dient höchstens als Ausbilder und leichter Jäger. Er könnte de EF vielleicht bei der Aufgabe der Luftpolizei ergenzen.

Ich stimme Helios teilweise zu. Für die NAchfolge des ECR Tornado sollte eine Option geprüft werden, diese hat aber noch ein wenig Zeit. Da die ECR Tornaods der Bundeswehr ca. 10 Jahre weniger auf dem Buckel haben als die ersten Tornaods, außerdem plant ja auch GB ihre Tornados bis ca 2015 im Dienst zu halten.

Wobei die Ablösung der Recce Version nicht unbedingt ein neues Flugzeug erfordert. Diese könnte entweder durch eine Drohne ersetzt werden kann (Predator).

http://www.geopowers.com/Trends/News_IV ... LwBewegung

Alternativ anstatt ein neuen Flieger zu entwickeln könnten die EF der Bundeswehr wie die jetzigen zu Recce Tornaods umgeabuten IDS Maschinen modifiziert werden. Besthet im Hauptteil im Anbringen eines Aufklärungspodes. Dazu könnten halt die vorhanden EF genutzt werden, oder ein paar zusätzlich gekauft werden.

http://www.airpower.at/flugzeuge/eurofi ... -recon.htm
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#56
Zitat:Alternativ anstatt ein neuen Flieger zu entwickeln könnten die EF der Bundeswehr wie die jetzigen zu Recce Tornaods umgeabuten IDS Maschinen modifiziert werden. Besthet im Hauptteil im Anbringen eines Aufklärungspodes. Dazu könnten halt die vorhanden EF genutzt werden, oder ein paar zusätzlich gekauft werden.
Das ist ein verdammt guter Plan : Tranche 4 nochmal 60 Eurofighter für RECCE und ECR :daumen:
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#57
@ Joey T Wenn du meinen Text richtig gelesen hast eirst du feststellen, das der Bereich ECR extra behandelt wurde. Dies hat den Grund, das man die Menge an Geräten, die man in den Tornado ECR eingebaut hat, und dafür musste man schon auf die beiden BK verzichten in den kleineren EF nicht eingebaut bekommt.

Sorry :daumen: Gute Idee, aber mit der Umsetzung happert es.

Tja schön wäre es ja, und vor allem billig. Aber was nicht geht geht nicht.
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#58
LOL - Pedant Wink
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#59
http://www.welt.de/data/2004/04/30/271885.html

Bundeswehr-Panne
Neue Hubschrauber sind offenbar zu langsam

Zitat:Berlin - Die Bundeswehr bekommt neue Hubschrauber, die für die vorgesehenen Aufgaben zu langsam sind. Nach Informationen der WELT haben Untersuchungen des Bundesrechnungshofes ergeben, dass die Triebwerksleistung des neuen Unterstützungshubschraubers (UHU) "Tiger" zu gering ist, um als Begleitschutz mit dem neuen Transporthubschrauber NH 90 mithalten zu können.

Die Bundeswehr soll insgesamt 80 Maschinen des Typs Tiger erhalten. Verteidigungsminister Peter Struck hatte die ursprünglich geplante Zahl von 110 Hubschraubern bereits reduziert und von Einsparungen in Höhe von 700 Millionen Euro gesprochen. Gebaut werden die Hubschrauber von der EADS-Tochterfirma Eurocopter.

Allerdings gibt es mit dem Tiger noch weitere Probleme, die sich auf Auslandseinsätze auswirken könnten. Bisher reicht die Geschwindigkeit des Hubschraubers noch aus, um den großen Transporthubschrauber CH 53 begleiten zu können. Allerdings wird ein Teil der CH 53-Flotte derzeit mit stärkeren Triebwerken ausgerüstet, um in Afghanistan besser eingesetzt werden zu können. Nach Modernisierung des CH 53 ist der Tiger zu langsam, um als Begleitschutz eingesetzt werden zu können. Folge: Der Tiger müsste stärkere Triebwerke bekommen, um seine Aufgaben erfüllen zu können. Das würde einen mehrstelligen Millionenbetrag kosten.

In Kreisen des Verteidigungsausschusses des Bundestages wird der Industrie keine Schuld an der Panne gegeben. Eurocopter habe die Anforderungen erfüllt. Im Verteidigungsministerium sei es dagegen unterblieben, rechtzeitig die Spezifaktionen für den Tiger zu ändern. Der Hubschrauber war ursprünglich in erster Linie als Panzerabwehrhubschrauber (PAH) vorgesehen. Seit Verschrottung der Panzertruppen des Ostblocks sind diese Aufgaben jedoch in den Hintergrund getreten.

Im Heer gibt es sogar noch weiter gehende Überlegungen. Da das Heer beim Transformationsprozess der Bundeswehr die größten Opfer bringen muss, wird die Frage gestellt, ob die Zahl der Tiger-Hubschrauber nicht noch weiter reduziert werden könnte. Für die 80 Maschinen müssten zwei Heeresfliegerregimenter in Betrieb gehalten werden. Bei einer Reduzierung auf etwa 60 Maschinen würde ein Heeresfliegerregiment für den Tiger ausreichen.............
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#60
Heute sind übrigens die ersten Eurofighter offiziel in Laage/Rostock angekommen und an das JG 73 übergeben worden.

Zitat:Ein Fighter ohne Konkurrenz
Laage, 30.04.2004 - Für die Luftwaffe hat eine neue Ära begonnen: Mit einer feierlichen Zeremonie startete am 30. April in Laage bei Rostock der Flugbetrieb mit dem neuen "Eurofighter".

Am Standort des Jagdgeschwaders 73 "Steinhoff" sollen künftig alle "Eurofighter"-Piloten der Luftwaffe ihre Ausbildung absolvieren. Zunächst läuft aber der so genannte "Truppenversuch": Soldaten und zivile Mitarbeiter des Verbandes überprüfen, ob der neue Jet den Anforderungen der Bundeswehr entspricht.

Derzeit sind sechs "Eurofighter" in Laage stationiert. 180 Maschinen dieses Typs beschafft die Bundeswehr in drei Tranchen bis 2015. Sie ersetzen die Systeme "MiG 29" - diese Maschinen wurden von der polnischen Luftwaffe übernommen - F4F "Phantom" und Teile der "Tornado"-Flotte.

Nach dem Geschwader in Laage werden voraussichtlich das Jagdgeschwader 74 "Mölders" in Neuburg, das Jagdbombergeschwader 31 "Boelcke" in Nörvenich, das Jagdgeschwader 71 "Richthofen" in Wittmund und schließlich das Jagdbombergeschwader 33 in Cochem mit dem neuen Jet ausgestattet.

Als Jagdflugzeug und Jagdbomber wird der "Eurofighter" das Rückgrat der deutschen Luftwaffe. Verfügte diese 1990 noch über mehr als 700 Kampfflugzeuge, werden es bis 2015 voraussichtlich 262 sein - davon 180 "Eurofighter".

Die Luftwaffe erhalte mit dem "Eurofighter" ein Kampfflugzeug der vierten Generation, das "derzeit ohne Konkurrenz ist", so Peter Eickenboom, Staatssekretär im Bundesministerium der Verteidigung, in Laage. Zugleich sei die Maschine ein "fliegender Beweis" für die große Leistungsfähigkeit der europäischen Luft- und Raumfahrtindustrie. An dem Rüstungsprojekt beteiligen sich Deutschland, Großbritannien, Italien und Spanien. Die Partner werden insgesamt 620 Maschinen beschaffen. (bö)
http://www.bundeswehr.de/forces/luftwaff...ighter.php

Gruß NoBrain
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