Philippinen
#31
Zitat:Minister - Philippinen streben Freihandelsabkommen mit EU an

London (Reuters) - Die Philippinen streben ein Freihandelsabkommen mit der EU an. Auf dem Treffen der Asean-Staaten in der kommenden Woche wolle er dazu Gespräche mit der EU-Seite führen, kündigte Handelsminister Gregory Domingo am Mittwoch an. [...]

Die EU und die Organisation der Länder Südostasiens (Asean) hatten Gespräche über ein Freihandelsabkommen 2009 nach zwei Jahren abgebrochen. Stattdessen bemüht sich die EU nun um bilaterale Verträge. Die EU-Kommission verhandelt bereits mit Malaysia sowie Vietnam und hat Gespräche mit Thailand im März aufgenommen. Ein Abkommen mit Singapur soll Ende 2014 oder Anfang 2015 in Kraft treten. Derzeit gibt es auch Verhandlungen über einen Freihandelspakt mit den USA.
http://de.reuters.com/article/worldNews ... 3J20131002

Schneemann.
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#32
das ist Wahnsinn - zu arm, um ein wertvolles Schiff wieder in Fahrt zu bringen ....
http://www.tagesschau.de/ausland/tacloban136.html
Zitat:100 Tage nach dem Taifun "Hayan"

Das einbetonierte Schiff von Tacloban

Gerade einmal 50 Meter trennen den Frachter "Eva Jocelyn" vom Meer - trotzdem ist die Distanz beinahe unüberwindbar. Nachdem er vor gut drei Monaten vom Taifun auf die philippinische Insel Leythe geschleudert wurde, ist um ihn herum ein neues Dorf entstanden.
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Stand: 15.02.2014 00:50 Uhr
(Video)
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#33
http://www.faz.net/aktuell/reise/die-at ... 97697.html
Zitat:Unterwegs auf den Phlippinen
Kreuzfahrt unterm Fledermaushimmel

21.04.2014 · Ein Gefängnis als Ausflugsziel, eine Seilbahn als Sozialprojekt, dazu eines der sieben „Weltwunder der Natur“: Die philippinische Insel Palawan versammelt eine Reihe ungewöhnlicher Attraktionen. Und trotz Taifun Yolanda nimmt die Zahl der Besucher zu.
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ein Tip für die nächste große Reise?
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#34
Der knallharte Bürgermeister Rodrigo Duterte von der Millionenstadt Davao ist heute zum Präsidenten gewählt worden. Er hatte im Wahlkampf immer wieder angekündigt in den ersten 6 Monaten seiner Amtszeit 100.000 Schwerverbrecher zu töten und mit ihnen die Fische in der Bucht von Manila dick und fett zu füttern. Dies dürfte mehr als Wahlkampfgequatsche sein, denn als Bürgermeister von Davao hat er es geschafft aus einer Kriminellenhochburg eine der sichersten Städte zu machen. Rund 1500 Kriminelle wurden von anonymen Todeschwadronen während seiner Amtszeit getötet. Im Wahlkampf hat er immer wieder betont, dass er auf die Menschenrechte [...]. Die nächsten Jahre dürften in dieser Hinsicht interessant werden. Vorallem wenn er mit seiner rigorosen Politik ähnlichen Erfolg wie in Davao hätte.
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#35
Passend hierzu und als Quelle:
Zitat:Philippinen: Hardliner Duterte will Todesstrafe wieder einführen

Er ist noch nicht im Amt, schon kündigt der künftige Präsident der Philippinen hartes Durchgreifen an. Rodrigo Duterte will Verbrecher gezielt von der Polizei erschießen und Kriminelle hängen lassen. [...]

Der 71 Jahre alte Rodrigo Duterte, der Wahlsieger der philippinischen Präsidentenwahl, hat am Sonntag zur mitternächtlichen Pressekonferenz in seiner Heimatstadt Davao gebeten. Dort kündigte der umstrittene Rechtspopulist an, die Todesstrafe wieder einführen zu wollen. [...] Außerdem will Duterte der Polizei erlauben, gefährliche Verbrecher gezielt zu erschießen. Dies gelte für den Einsatz gegen Mitglieder des organisierten Verbrechens ebenso wie für Kriminelle, die sich ihrer Festnahme widersetzten.

Als weitere Maßnahmen kündigte Duterte ein Alkoholverbot in der Öffentlichkeit ab 2.00 Uhr nachts an. Kinder dürfen künftig nicht mehr allein nachts auf der Straße sein. Eltern sollten bei Zuwiderhandlung festgenommen und wegen Vernachlässigung ins Gefängnis gesteckt werden. [...]

Schlagzeilen machte der 71-jährige Politiker auch mit zahlreichen vulgären Äußerungen. So prahlte er mit angeblichen sexuellen Leistungen und beschimpfte den Papst als "Hurensohn" - und das im einzigen mehrheitlich katholischen Land Asiens. Nach seiner Wahl kündigte er an, sich persönlich bei Franziskus für die Entgleisung zu entschuldigen. Am Sonntag zog er die Ankündigung aber zurück und erklärte, er habe dem Papst einen Entschuldigungsbrief geschickt. "Das reicht."
http://www.spiegel.de/politik/ausland/p ... 92530.html

Schneemann.
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#36
http://diepresse.com/home/politik/aussen...selChannel=
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#37
Duterte, der derweilen die Philippinen mit einem beispiellosen "Krieg" gegen Drogenkriminalität mit bislang fast 3.000 Todesopfern überzieht (was auch zur Folge hat, dass mutmaßlich auch hunderte von Personen unschuldig oder nur auf Verdacht hin schlicht ermordet wurden; immerhin mehr als 1.700 Mordtaten bislang sind überhaupt nicht geklärt und haben den Charakterzug von Liquidierungen durch Todesschwadrone oder bezahlte Killer) hat sich wieder einmal "ein wenig" im Ton vergriffen...
Zitat:Duterte entschuldigt sich für Hitler-Vergleich

Präsident der Philippinen hatte angekündigt, "drei Millionen Drogensüchtige abzuschlachten" Manila – Der philippinische Präsident Rodrigo Duterte hat sich bei der jüdischen Gemeinde "zutiefst" für seinen Vergleich zwischen seinem Krieg gegen die Drogen und Hitlers Holocaust entschuldigt. Es sei nie seine Absicht gewesen, die Erinnerung an sechs Millionen Juden zu schmälern, die von den Deutschen ermordet wurden, sagte Duterte am Sonntag. [...]

Zuvor hatte Duterte seinen brutalen Anti-Drogen-Krieg mit dem millionenfachen Mord an Juden während des Holocaust verglichen. "Hitler hat drei Millionen Juden massakriert. Nun, es gibt (hier) drei Millionen Drogenabhängige. Ich würde sie gerne abschlachten", sagte Duterte am Freitag und erregte damit heftige internationale Kritik. [...]

Der philippinische Staatschef führt einen kompromisslosen Krieg gegen Drogenhändler. Von Anfang Juli bis Ende September wurden 1.247 Menschen bei Polizeiaktionen getötet, in weiteren 1.721 ungeklärten Tötungsdelikten wird ermittelt.
http://derstandard.at/2000045269988/Dute...-Vergleich

Schneemann.
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#38
Der brutale "Anti-Drogen-Krieg" des philippinischen Präsidenten Rodrigo Duterte bringt immer mehr Menschen auf die Straße. Hintergrund dürfte wohl auch sein, dass in den letzten Monaten nicht nur mehr als 7.000 Menschen getötet wurden, sondern dass zahlreiche Tote auch schlicht nichts mit Drogengeschäften zu tun hatten, sondern einfach nur "zur falschen Zeit am falschen Ort" waren oder wegen anderer, privater Streitigkeiten (oder auch nur infolge einer Verwechslung) von bezahlten Auftragskillern auf offener Straße ermordet wurden.

Es zeichnet sich hier eine verhängnisvolle Tendenz hinsichtlich einer Erosion des Staates und der Politik ab - mal vom reinen Menschenrechtsaspekt abgesehen -, nach welcher Sicherheitskräfte, bestochene Polizisten, Mafiosis, private Milizen und selbsternannte Bürgerwehren ihre alten Rechnungen und persönlichen Animositäten begleichen und dies mit dem Deckmantel des "Drogenkrieges" kaschieren. Dass hierbei die Staatsgewalt immer mehr unterwandert und ausgehöhlt wird, ja der Rechtlosigkeit Vorschub geleistet wird, nahm und nimmt man hier offenbar billigend in Kauf.

Bislang war die Kritik an der barbarischen Entwicklung verhalten. Nun allerdings hat sich eine der mächtigsten Institutionen des Landes - die katholische Kirche - zunehmend gegen diese Umtriebe und ob der teils willkürlichen Morde positioniert; es könnte der Anfang vom Ende für den Hardliner Duterte sein...
Zitat:Philippinen: Zehntausende protestieren gegen Drogenkrieg

Zehntausende Katholiken haben heute in Manila gegen den Drogenkrieg der philippinischen Regierung und die geplante Wiedereinführung der Todesstrafe protestiert.

„Wir können nicht lehren, dass Töten falsch ist, indem wir diejenigen umbringen, die töten“, erklärte der Vorsitzende der katholischen Bischofskonferenz des südostasiatischen Inselstaats, Socrates Villegas, anlässlich der Demonstration. [...] Der Erzbischof von Manila, Luis Antonio Cardinal Tagle, rief zur Stärkung einer gewaltfreien Kultur auf. Mehr als 7.600 Menschen wurden getötet, seit Duterte seine Anti-Drogen-Kampagne vor sieben Monaten startete.

Mehr als 2.500 starben nach Polizeiangaben bei Schießereien während Razzien und verdeckten Einsätzen. Menschenrechtler vermuten, dass die Sicherheitskräfte mit Attentätern gemeinsame Sache machen. Die Regierung und die Polizei haben solche Vorwürfe zurückgewiesen. Nach ihrer Darstellung gehen viele Tote auf das Konto von Bürgerwehren, die auf eigene Faust Vergeltung übten. [...]

Nach Angaben der Organisatoren nahmen am „Gang für das Leben“ bis zu 50.000 Menschen teil. Bei den anschließenden Ansprachen hörten nach Schätzungen der Polizei etwa 10.000 Menschen zu. Bis vor Kurzem hatte sich die Kirche mit Kritik an Dutertes Vorgehen zurückgehalten. Fast 80 Prozent der 100 Millionen Einwohner der Philippinen sind Katholiken.
http://orf.at/stories/2379887/

Schneemann.
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