Philippinen
#1
http://www.sueddeutsche.de/sz/seitedrei ... tikel1055/

Zitat:Der aussichtslose Krieg um die Rechte der Muslime auf Mindanao:„ Warlords und Killerkommandos sind hier normal“

Auf der Insel der großen Verweigerung

Eine nomadische Stammeskultur kollidiert mit der Moderne – die philippinische Armee und die islamistischen Guerilla-Gruppen verheddern sich
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Die zweite Front gegen den Terror, die US-Präsident George Bush Anfang 2002 auf den Philippinen eröffnet hat, versinkt im Dreck. Es regnet seit Wochen in Strömen auf Mindanao, das gut doppelt so groß ist wie die Schweiz. ...
Die Insel ist die Schatzkammer des Landes. 40 Prozent der Einnahmen des philippinischen Staatshaushalts stammen heute aus Mindanao, nur ein Bruchteil fließt zurück. Die Eingeborenen sind im eigenen Stammesland an den Rand gedrängt, ihre Kultur ist zur Folklore verkommen. Den islamischen Glauben hatten sie von malaiischen Seefahrern übernommen, ansonsten hielten sie an ihrer nomadischen Stammeskultur fest, die keinen Privatbesitz kennt.
Das stand schon immer dem entgegen, was die Befürworter der Globalisierung heute Entwicklung nennen und deren Gegner Ausbeutung.
....
Auf der Tropeninsel herrschte ein Waffenstillstand zwischen der Regierung und der muslimischen Guerilla. Ein Friedensprozess lief nach Jahren des Blutvergießens zaghaft an. „Nach dem 11. September 2001 aber“, sagt die Journalistin Arguillas, „war plötzlich alles anders.“
US-Präsident Bush maß dem Terror auf den Südphilippinen internationale Dimensionen bei, und die philippinische Präsidentin Gloria Arroyo blies zur Jagd ...
„Der Krieg ist in beiden Lagern für viele ein Geschäft, unter dem die Bevölkerung grausam zu leiden hat. In den schlimmsten Zeiten kam in Pikit ein Bewaffneter auf eine fünfköpfige Familie.“
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#2
http://derstandard.at/standard.asp?id=1556723

Philippinen: Elf tote bei Kämpfen zwischen Armee und Maoisten
Guerilla-Überfall auf Soldaten


Zitat:Manila/Zamboanga - Bei heftigen Gefechten zwischen Regierungssoldaten und maoistischen Rebellen sind auf den Philippinen elf Menschen getötet worden. Bei einem Feuergefecht in der Südprovinz Davao el Sur fielen am Montag sechs Rebellen der linksgerichteten "Neuen Volksarmee" (NPA), wie ein Militärsprecher mitteilte. Es sei zu heftigen Schusswechseln gekommen. Bereits am Sonntag hatten NPA-Rebellen im Norden der Philippinen in einem Hinterhalt fünf Soldaten getötet, wie am Montag offiziell bekannt wurde. Zwei Soldaten seien leicht verletzt worden.

Zweieinhalb Jahre nach dem Abbruch der Friedensgespräche zwischen der philippinischen Regierung und der "Neuen Volksarmee" sollte der Dialog nach dem Wunsch von Staatspräsidentin Gloria Macapagal Arroyoim im Februar wieder aufgenommen werden. Die Regierung hatte die Friedensgespräche mit der kommunistischen Guerilla im Juni 2001 wegen fortgesetzter Angriffe der Rebellen ausgesetzt. Die NPA hatte eine Offensive im ganzen Land gegen das "verrottete Regime" von Arroyos Vorgänger Joseph Estrada eingeleitet............
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#3
Die Probleme mit der muslimischen Guerilla im Süden der Philippinen datieren auf die Zeit zurück, als die Philippinen 1898 eine Kolonie der USA wurden. Die neuen Kolonialherren haben damals den Grundbesitz muslimischer Philippinos auf Mindanao und anderen Inseln der Philippinen beschlagnahmt und dann an US-amerikanische Unternehmen wie die United Fruit Company verhökert. >Sad
Ich kann mir vorstellen, daß auch die Existenz der maoistischen Guerilla auf den Philippinen einen ähnlichen Hintergrund hat.
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#4
http://derstandard.at/standard.asp?id=1625413

Philippinen: Präsidentin plant moslemische Anti-Terror-Brigade
Nach neuen Drohungen der Islamistengruppe Abu Sayyaf

Zitat:Manila - Die philippinische Präsidentin Gloria Macapagal Arroyo hat die Bildung einer ausschließlich aus Polizisten moslemischer Religionszugehörigkeit zusammengesetzten Anti-Terror-Brigade angekündigt. Wie ihr Sprecher Ignacio Bunye am Mittwoch auf einer Pressekonferenz in Manila mitteilte, fiel die Entscheidung am Vortag bei einem Treffen der Präsidentin mit Repräsentanten der moslemischen Bevölkerungsgruppe.

Die Islamistengruppe Abu Sayyaf hatte in den vergangenen Tagen mit einer neuen Terrorwelle durch Selbstmordanschläge gedroht. Die Polizei nahm sechs mutmaßliche Abu-Sayyaf-Mitglieder fest, die ein Sprengstoffattentat auf einen Zug vorbereitet haben sollen.

Präsidentin Macapagal Arroyo steht innenpolitisch unter Druck. Bei den Präsidentenwahlen im kommenden Mai zeichnet sich in sämtlichen Meinungsumfragen ein Sieg des 64-jährigen Filmschauspielers Fernando Poe ab, eines Freundes ihres 2001 abgesetzten Vorgängers Joseph Estrada.

Die Regierung in Manila hatte sich prinzipiell gegen den Einsatz von US-Truppen im Kampf gegen moslemische Separatisten auf der südlichen Insel Mindanao ausgesprochen. Die USA hatten im Vorjahr angekündigt, mit mehr als 1700 Soldaten eine Großoffensive der philippinischen Armee gegen Abu Sayyaf zu unterstützen. Die Philippinen hatten dagegen betont, die US-Soldaten würden lediglich als "Berater" eingesetzt. (APA)
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#5
http://www.reuters.de/newsPackageArticl ... ction=news

Zitat:13 Tote bei Bombenexplosion auf Marktplatz auf den Philippinen

Manila (Reuters) - Bei einer Bombenexplosion auf einem Markt der Stadt General Santos im Süden der Philippinen sind am Sonntag nach Polizeiangaben 13 Menschen getötet und mindestens 60 verletzt worden.

"Wir ermitteln noch, um Art und Beschaffenheit des bei dem Anschlag verwendeten Sprengsatzes festzustellen", sagte der örtliche Polizeichef. Drei Menschen seien noch am Ort der Detonation verstorben, zehn weitere in verschiedenen Krankenhäusern. Unklar war zunächst, wer hinter der Tat steckt. Die Polizei verwies auf jüngste Berichte über Drohungen der radikal-islamischen Gruppe Abu Sayyaf, die mit der Extremistengruppe Jemaah Islamiah in Verbindung steht. Dagegen schloss der Bürgermeister der Stadt einen Streit unter Händlern als Hintergrund nicht aus.

Käufer und Händler flohen nach der Detonation in Panik , während die Polizei den Marktplatz abriegelte. "Die Erde hat gebebt. Das war eine laute Explosion", sagte eine von der der Explosion benommene Frau.

"Ich will zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht spekulieren, welche Gruppe hinter dem Anschlag stecken könnte, weil zahlreiche Rebellengruppen in der Stadt operieren", sagte der Polizeichef. Anfang September habe die Polizei Berichte der Geheimdienste über angebliche Anschlagspläne von Abu Sayyaf in der Stadt erhalten. Es sei jedoch zu früh, die Tat irgend einer Gruppe anzulasten.
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#6
http://www.sueddeutsche.de/,polm3/ausla ... 421/49372/

Zitat:Manila

Gefängnisrevolte von Abu-Sayyaf-Rebellen
blutig beendet


Mindestens 22 Häftlinge sind getötet worden - darunter auch Anführer der Extremistengruppe Abu Sayyaf. Einer der Getöteten ist Ghalib Andang alias Commander Robot, der an der Entführung der deutschen Familie Wallert beteiligt war.
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#7
Zitat:Gewalt auf den Philippinen

100 Muslim-Rebellen getötet

Angesichts anhaltender Kämpfe im Süden der Philippinen zwischen Muslimrebellen und dem Militär ist die Zahl der Flüchtlinge weiter gestiegen. Fast 160.000 Menschen sind nach Behördenangaben inzwischen aus der umkämpften Provinz Nord Cotabato geflohen, wo Anhänger der "Moro Islamischen Befreiungsfront" (MILF) in der vergangenen Woche mehrere Dörfer besetzt hatten.
Link: http://www.n-tv.de/Gewalt_auf_den_Phili ... 12979.html

Schneemann.
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#8
Zitat:PHILIPPINEN

Tote bei Kämpfen von Militär und Extremisten

Angriff auf die Entführer: Philippinische Regierungstruppen haben versucht, einen italienischen Rotkreuzhelfer aus der Gewalt von Abu-Sayyaf-Rebellen zu befreien - bei den Kämpfen kamen mindestens acht Menschen ums Leben.
Link: http://www.spiegel.de/politik/ausland/0 ... 53,00.html

Schneemann.
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#9
Zitat:Kämpfe im Süden der Philippinen

Hunderttausende Menschen auf der Flucht

Im Süden der Philippinen flüchten nach schweren Kämpfen zwischen muslimischen Rebellen und Regierungstruppen immer mehr Menschen. Das Welternährungsprogramm WFP sprach von einem drastischen Anstieg allein in den vergangenen Wochen. Ein Ende der Kämpfe ist nicht in Sicht - im Gegenteil.
Link: http://www.tagesschau.de/ausland/philippinen122.html

Schneemann.
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#10
Zitat:53 Tote bei Gefechten mit Extremisten auf Philippinen

Manila (Reuters) - Bei Gefechten zwischen Militär und muslimischen Extremisten im Süden der Philippinen sind mindestens 53 Menschen getötet worden.

Soldaten hätten bei Kämpfen auf der entlegenen Insel Basilan mindestens 30 Rebellen der Abu Sayyaf getötet, teilte die philippinische Armee am Donnerstag mit. In einem achtstündigen Feuerwechsel seien auch 23 Soldaten ums Leben gekommen. Es handele sich um das heftigste Gefecht seit zwei Jahren. Die Armee habe eine Offensive gestartet, um das Ausbildungslager der Extremistengruppe auf Basilan zu zerstören.
Link: http://de.reuters.com/article/worldNews ... AG20090813

Schneemann.
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#11
Zitat:Philippinische Armee tötet bis zu 17 Islamisten in Abu-Sayyaf-Lager

Bei einem Angriff auf ein Lager der radikalislamischen Abu Sayyaf haben philippinische Soldaten nach eigenen Angaben bis zu 17 Mitglieder getötet. Die Gruppe steht dem Terrornetzwerk al-Kaida nahe. Nach Militärangaben vom Montag griff die Armee am Sonntag das grösste Abu-Sayyaf-Lager auf der Insel Jolo an. Geheimdienstangaben zufolge seien bis zu 17 Tote auf Seiten der Islamisten gezählt worden. (...)
Quelle: http://www.nzz.ch/nachrichten/internati ... 19988.html
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#12
Zitat:Dozens dead in Philippine floods

At least 50 people have been killed and thousands more evacuated as floods caused by heavy rain brought chaos to the Philippines, officials say.

At least one town is completely under water. Power has been cut off to parts of the capital, Manila, where hundreds of people are trapped on rooftops. The government has declared a calamity, allowing access to emergency funds.
Link: http://news.bbc.co.uk/2/hi/asia-pacific/8276347.stm

Schneemann.
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#13
Zitat:Philippinen

Mehr als zwanzig Tote bei Geiseldrama

Bei einem Geiseldrama im Süden der Philippinen sind nach Angaben der Armee mindestens 21 Menschen erschossen worden. Eine bewaffnete Gruppe mit Verbindungen zu einem Lokalpolitiker hatte den Angaben zufolge 40 Menschen als Geiseln genommen - darunter politische Rivalen und Journalisten.
Link: http://www.spiegel.de/politik/ausland/0 ... 71,00.html

Schneemann.
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#14
Zitat:Überfall auf Gouverneur auf Philippinen

Ein barbarischer Akt politischer Gewalt

Die philippinische Präsidentin Arroyo spricht von einem der schlimmsten Vorfälle politischer Gewalt: Als Vize-Gouverneur Mangudadatu zur Registrierung seiner Wahl-Kandidatur war, wurde sein Konvoi brutal überfallen, etwa 46 Menschen starben. Arroyo versprach Aufklärung und mehr Sicherheit. Ein Polizeichef soll bereits entlassen worden sein.
Link: http://www.tagesschau.de/ausland/philippinen204.html

Schneemann.
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#15
Zitat:Group: Philippines most dangerous country for journalists

(CNN) -- The Philippines this year has been the world's most dangerous country for journalists, an official of the advocacy group the Committee to Protect Journalists told CNN's "Amanpour" program Wednesday.

The killing of at least 18 reporters in a massacre that claimed the lives of almost 60 people this week means the Philippines is now even more hazardous than Iraq for journalists, said Bob Dietz, CPJ Asia Program coordinator
Link: http://www.cnn.com/2009/WORLD/asiapcf/1 ... index.html

Schneemann.
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