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Zitat:Bab al-Mandab blockiert
Der Plan B wird zur Falle
22.07.2026 - 18:35 Uhr
Die Straße von Hormus ist weiter faktisch blockiert, nun kommt eine zweite wichtige Meerenge dazu. Der Konflikt hat damit eine neue Ebene bekommen.
Saudi-Arabien steckt erstmals zwischen zwei blockierten Seekorridoren. Nach der Blockade der Straße von Hormus durch den Iran hat jetzt die mit dem Iran verbündete Huthi-Miliz eigenen Angaben zufolge am Dienstag sechs Schiffe vor der Meerenge Bab al-Mandab zwischen dem Jemen und Dschibuti zur Umkehr gezwungen. Unabhängig bestätigen ließen sich diese Berichte zunächst nicht.
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ich bin echt überwältigt, wie der Einsatz der US-Streitkräfte in der Region zur Sicherung des Seeverkehrs im Nahen und Mittleren Osten beiträgt.
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@Kongo Erich
Zitat:Nachdem ist USA das Recht beanspruchen, die Straße von Hormuz für Schiffe aus oder nach iranischen Häfen zu blockieren, sind auch die Huthis auf den Trichter gekommen...
Diese Darstellung ist falsch. Die Houthis sind nicht "auf den Trichter gekommen", weil sie es plötzlich gewollt hätten (was für sie auch keinen Sinn ergibt, da derzeit wieder eine relative Ruhe in Jemen eingekehrt ist und Verhandlungen laufen), sie wurden vielmehr vom Iran angestachelt - erste Gerüchte dahingehend gab es schon vor zwei, drei Wochen -, aktiv zu werden, weil Hormuz für den Iran sich derzeit nicht sonderlich vorteilhaft entwickelt und man noch nach einer anderen Option suchte, Druck aufzubauen.
Zitat:wenn man die US-Blockade der iranischen Häfen vehement als völkerrechtlich legitim verteidigt - wie kann dann die Huthi-Blockade saudischer Hafen unzulässig sein?
Ist die Frage ernst gemeint oder scherzhaft? Wenn sie ernst gemeint ist, kannst du dir die Frage sehr präzise selbst beantworten - die Hintergründe und Abläufe von Seeblockaden hatten wir bzgl. Hormuz ja schon zur Genüge durchdekliniert -, wenn sie scherzhaft gemeint sein sollte, dann weise ich darauf hin, dass wir bitte keine (in meinem Verständnis) weiteren witzlosen Sophistereidebatten führen sollten.
Schneemann
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Zitat:Schiff versuchte viermal, US-Blockade zu umgehen – USA attackieren Tanker auf dem Weg in den Iran
Das Schiff sei durch Beschuss des Maschinenraums außer Gefecht gesetzt worden, teilte das US-Militär mit. Es habe mindestens viermal versucht, die US-Blockade iranischer Häfen zu umgehen.
Das US-Militär hat nach eigenen Angaben erneut einen Tanker auf dem Weg zu einem iranischen Hafen angegriffen. Man habe das Schiff durch Beschuss des Maschinenraums außer Gefecht gesetzt, teilte ein Sprecher des für die Region zuständigen US-Kommandos Centcom mit.
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Die USA blockieren seit Mitte Juli wieder iranische Häfen und Küstengebiete. Ziel der Blockade ist es unter anderem, Teheran Einnahmen aus dem Ölexport zu verwehren. Schiffen wird nicht erlaubt, iranische Häfen anzusteuern oder von dort abzulegen. Seither war bis Mittwoch bereits ein Schiff mit Gewalt außer Gefecht gesetzt worden, mehrere wurden zu einer Kursänderung gedrängt.
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Zitat:Irankrieg: US-Militär stoppt Tanker auf dem Weg nach Iran offenbar mit Schüssen
Das US-Militär hat nach eigenen Angaben auf einen Tanker gefeuert, der einen iranischen Hafen anlaufen wollte.
Die Waffenruhe zwischen den USA und Iran ist schon lange Geschichte, 13 Nächte in Folge griffen die USA zuletzt Ziele in Iran an. Ob das US-Militär die Attacken auch in der vergangenen Nacht fortgesetzt hat, ist unklar. Allerdings haben die USA nach eigenen Angaben erneut einen Tanker auf dem Weg zu einem iranischen Hafen angegriffen. ...
Zitat:Konflikt spitzt sich zu
Saudi-Koalition wirft Huthis „maritimen Terrorismus“ vor – und greift Ziele im Jemen an
Die von Saudi-Arabien angeführte Militärkoalition macht die Huthi-Miliz für eine Attacke auf ein unter saudi-arabischer Flagge fahrendes Schiff verantwortlich. Anwohner im Jemen berichten von Explosionen, Flammen und dichten Rauchwolken. Die Huthis schwören Vergeltung.
Nach einem Angriff auf ein Schiff im Roten Meer hat die von Saudi-Arabien angeführte Militärkoalition Luftangriffe auf Ziele im Jemen geflogen. Sie macht die vom Iran unterstützte Huthi-Miliz verantwortlich für die Attacke auf das unter saudi-arabischer Flagge fahrende Schiff und wirft ihr „maritimen Terrorismus“ vor.
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@Schneemann
Ich glaube nicht, dass die Huthis vom Iran angestachelt wurden, den eigenen Flugplatz vor der Landung einer zivilen Passagiermaschine (mit Teilnehmern an den Trauerfeierlichkeiten im Iran) selbst zu bombardieren.
Die Möglichkeit dazu hatte auch nicht die von den Saudis unterstützte Regierung im Südjemen, sondern eigentlich nur die Saudis selbst.
Und die Huthis sind - im Gegensatz etwas zur Hizbollah - wesentlich eigentständiger und unabhängiger vom Iran.
Zitat:Huthi-Miliz im Jemen droht Saudi-Arabien mit Vergeltung
Aktualisiert am 25.07.2026, 04:24 Uhr
Zitat:Eskalation zwischen Huthis und Saudi-Arabien
Die vom Iran unterstützten Huthi-Rebellen haben einen Raketenangriff auf Saudi-Arabien gemeldet. Zuvor hatte Riad am Freitag Ziele der Miliz im Jemen bombardiert.
Am frühen Samstag erklärte das huthi-eigene Medium Ansarollah, ein "jemenitischer Raketenschlag" habe Brände in der saudischen Stadt Dschisan ausgelöst. Die saudischen Behörden hatten für die Region zuvor Notfallwarnungen ausgegeben.
Die Huthis hatten Vergeltung angekündigt, nachdem Saudi-Arabien am Freitag Luftangriffe auf ihre Stellungen in der jemenitischen Hafenstadt Hudaida und auf einer benachbarten Insel geflogen war.
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Zuvor war es im Roten Meer erneut zu einem Angriff auf ein unter saudi-arabischer Flagge fahrendes Schiff gekommen. Dabei sei der Rumpf der „NCC Masa“ leicht beschädigt worden, berichtete die staatliche saudi-arabische Nachrichtenagentur SPA unter Berufung auf eine Quelle in der Verkehrsbehörde. In der Nacht zum Donnerstag war bereits der saudi-arabische Öltanker „Encelia“ angegriffen worden, woraufhin an Bord ein Feuer ausbrach. Die schiitischen Huthi reklamierten zwei Angriffe auf Öltanker des sunnitischen Königreichs für sich.
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Vielleicht besteht doch noch Hoffnung:
Zitat:Teheran: Neue Einigung in der Straße von Hormus
Laut Berichten stehen die USA und der Iran vor einem Übergangsdeal. Teheran verkündet eine Einigung mit dem Oman. Alle Entwicklungen im Newsblog.
Mittwoch, 5. August
Teheran: Neue Einigung in der Straße von Hormus
Der Iran und der Oman haben sich nach Angaben aus Teheran auf eine neue Route durch die Straße von Hormus verständigt. Beide Seiten hätten sich auf die "geografischen Koordinaten" für die Route durch die Meerenge geeinigt, sagte der Sprecher des iranischen Außenministeriums, Esmaeil Bakaei, am Mittwoch nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Irna.
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und Zitat:Gibt Trump den Krieg auf? Berichten zufolge lenkt er im Iran-Konflikt ein
Diplomatische Bemühungen scheinen an Fahrt aufzunehmen, nachdem monatelange Konflikte eine der weltweit wichtigsten Schifffahrtsrouten gestört haben. Berichten zufolge nähern sich Washington, Teheran und Oman nun einem vorläufigen Abkommen, das den Verkehr durch die Straße von Hormus wiederherstellen könnte, während umfassendere Verhandlungen fortgesetzt werden.
Laut Express über Axios, die sich auf regionale Quellen und einen US-Beamten berufen, bereitet sich das Weiße Haus auf eine mögliche Ankündigung am Mittwoch, dem 5. August, vor.
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wobei die Aktionäre der Ölmultis inzwischen ja auch genug verdient haben
Zitat:Iran-Krieg aktuell: Trump hofft auf Hormus-Einigung – doch Ölkonzerne machen die dicken Gewinne
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womit wir bei "cui bono" wären - wem hat der Krieg am meisten genützt?
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Und die Ölmultis werden von den Zionisten kontrolliert oder wie darf ich das verstehen?
Es geht doch nur darum die Kuh vom Eis zu halten bis die Midterms durch sind.
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(05.08.2026, 19:43)Nightwatch schrieb: Und die Ölmultis werden von den Zionisten kontrolliert oder wie darf ich das verstehen?
.... Hab ich geschrieben, dass Donald der Grpßartige keine Aktien der Ölmultis hält?
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Das Gezerre um Schrödingers Straße geht weiter
Iran veröffentlicht Forderungskatalog an die USA
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Washington traut Teheran nicht: Vance will Öltransport in Hormus-Passage durch Abkommen sichern
(Kopie hier)
Was jetzt? Für ein Abkommen brauche ich ein Mindestmaß an Vertrauen. Wenn das nicht vorhanden ist, wäre das Abkommen vergeudetes Papier. Oder aber, man baut entsprechende Sicherungen in die Vereinbarung ein (das macht es viel komplexer) und schafft vorher vertrauensbildende Maßnahmen (das dauert auch - und ist ohnehin nicht erkennbar).
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Marineschepen (paywall)
[Bild: https://marineschepen.nl/nieuws/images/D...6-500a.jpg]
Das Verteidigungsministerium möchte noch nicht von einer internationalen Mission in der Straße von Hormus sprechen. Dennoch teilt Verteidigungsministerin Dilan Yesilgöz-Zegerius heute dem Unterhaus mit, dass ab dieser Woche an Bord der Luftabwehr- und Kommandofregatte (LCF) „Zr.Ms. De Ruyter“ ein internationaler Stab untergebracht wird. Einem ehemaligen Marineoffizier zufolge ist dies „unlogisch“.
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Zitat:Straße von Hormus – Royal Navy will Minenräum-Operation führen
06. Aug. 2026
London bereitet sich geräuschvoll auf einen Minenabwehr-Einsatz in der Straße von Hormus vor, denn Großbritannien will die Bemühungen anführen, die eine internationale Einsatzgruppe für ein Räumen des Schifffahrtsweges bilden sollen. Mit von der Partie sind Frankreich, aber auch Deutschland und die USA – neben bis zu 40 weiteren Akteuren.
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Warum sammeln wir hier eigentlich Nachrichten zum Thema?
Iran fordert Abzug und Entschädigung
Zitat:Straße von Hormus: USA erklären wichtige Ölroute plötzlich für „irrelevant“
Montag, 10.08.2026, 12:33
Der Verkehr durch die Straße von Hormus ist fast zum Erliegen gekommen. Trotzdem erklärt US-Finanzminister Scott Bessent die wichtige Ölroute für „irrelevant“ und verweist auf Pipelines.
Im Durchschnitt passierten in der vergangenen Woche etwa 12 Schiffe pro Tag die Straße von Hormus. Das entspricht nur rund einem Zehntel des Verkehrsaufkommens vor dem Krieg.
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auch hier:
Zitat:Washingtons neuer Kurs
Hormus bald „irrelevant“? ...
Na dann kann ja das lustige Gebührenerhebungsspiel gespielt werden, und was dem Oman erlaubt wird sollte dem Iran dann recht und billig sein:
Zitat:Geopolitik-Experte ordnet ein
Oman will Maut für Straße von Hormus – rechtlich geht das
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@Kongo Erich
Zitat:Warum sammeln wir hier eigentlich Nachrichten zum Thema?
Gute Frage.
Im Grunde hat es sich ja erledigt und wir müssen die Begebenheiten akzeptieren. Weil wir ja uns in unserem europäischen Anti-Trump-Reflex nicht aufraffen, diesen Zauber gemeinsam zu beenden, wie ich schon vor Monaten mal schrieb und forderte. Oder weil wir es nicht dürfen. Oder nicht wollen. Oder nicht wollen dürfen. Oder nicht wollen können sollen. Ach, egal...
Insofern: Da nach dunklen, unscharfen Spekulationen in der Straße ca. 30 bis 50 Minen verstreut sein sollen (vermutlich das effektivste Minenfeld aller Zeiten), würde ich vorschlagen, dass man als Transitgebühr pro Mine 20 Cent erhebt, das wären also 1.000 Cent oder 10 Euro/Dollar. Das multiplizieren wir mit der Bruttoraumzahl des jeweiligen Schiffes (ein 100.000-BRZ-Schiff würde also 1 Mio. Euro/Dollar zahlen). Von dieser Summe gehen 20% an den Oman, 20% an die Perser und 60% in Form von Munition, Zündern und Treibsätzen an die Hisbollah im Libanon, um dort den Wiederauf...äh...die "Abschreckung" zu gewährleisten. Zudem kann man dann die Israelis weiter beschäftigen...
Schneemann
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(11.08.2026, 05:30)Schneemann schrieb: Im Grunde hat es sich ja erledigt und wir müssen die Begebenheiten akzeptieren. Weil wir ja uns in unserem europäischen Anti-Trump-Reflex nicht aufraffen, diesen Zauber gemeinsam zu beenden, wie ich schon vor Monaten mal schrieb und forderte. Oder weil wir es nicht dürfen. Oder nicht wollen. Oder nicht wollen dürfen. Oder nicht wollen können sollen. Ach, egal...
Schneemann
Ein muss man dir lassen, Du bist ein treuer Geselle, Verfechter der "Cause perdu" . Trump hat uns nicht gefragt, hat einen Krieg angefangen, ohne klare Ziele, ohne eine durchdachten Plan, und seine Armada ist auf den iranischen Klippen gescheitert.
Wenn man eine Krieg anfängt muss man ihn durchziehen , den Willen dazu haben.
Wie war das noch mit
"der Krieg ist die Fortsetzung der Diplomatie ....."
" nicht kleckern sondern.."
Was mich wütend macht ist die außenpolitische Schwäche Europas, aber das ist ein anderes Thema
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Trump hat - möglicherweise verleitet von Netanjahu - einen Krieg vom Zaun gebrochen, ohne realistisch die Möglichkeiten des Iran auch nur annähernd einzuschätzen und auch nur annähernd zu prüfen, ob er den auch durchstehen kann.
Das Ergebnis wird aktuell wieder im FOCUS (sicher kein linksgrün versifftes Schmierblatt) beschrieben:
Zitat:USA-Experte Braml analysiert
Teherans Hebel offenbart die Grenzen amerikanischer Macht
Dienstag, 11.08.2026, 18:14
Die Straße von Hormus verschafft Teheran einen starken Hebel. Für Washington wird der Konflikt zunehmend zum Problem aus Munition, Geld und Zeit.
Die Krise um die Straße von Hormus offenbart die Grenzen amerikanischer Macht. Während Iran auf Unsicherheit und Erschöpfung setzt, gerät Washington militärisch, wirtschaftlich und politisch unter Druck.
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ohne diesen Angriffskrieg wäre immer noch alles beim Alten. Das ist das Erste.
Das Zweite ist schlimmer: Trump hat Amerika nicht "great again" gemacht sondern so effektiv wie möglich verzwergt, und massive Absetzbewegungen bei den "Noch-"Verbündeten nicht nur am Golf ausgelöst.
Das Dritte ist aber die absolute Katastrophe: Donald der Größenwahnsinnige hat gezeigt, dass regionale Anlieger an Wasserstraßen die restliche Welt in Geiselhaft nehmen können.
Die nächsten Ansätze dazu sehen wir am Bab el-Mandeb. Und ich frage mich, wie sich die Lage in der Straße von Malakka bzw. zwischen den indonesischen Inseln oder zwischen Marokko und Gibraltar oder zwischen Tunesien und Italien vor diesem Hintergrund entwickelt. Ich bin auch absolut sicher, dass Westtaiwan sehr genau analysiert, wie es die Meerengen nach Ostchina oder Japan und damit die Lücken zwischen den Inselketten absperren kann.
Urra Urra Urra ...
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@voyageur
Zitat:Ein muss man dir lassen, Du bist ein treuer Geselle, Verfechter der "Cause perdu" .
Nicht unbedingt. Es mag sicher Dinge geben, wo ich für sie eintreten würde, auch wenn ich sie bereits als "verlorene Sache" erkennen würde. Bei manch anderem lost cause würde dies nicht zutreffen.
In Bezug auf den Iran und Hormuz ist es jedoch so, dass es keine lost cause ist, sondern es ist ein Krieg, der durch politische Unfähigkeit und Unwillen zu einer lost cause gemacht wurde. Und das ärgert mich etwas.
Zumal wir es nicht mit einem irrelevanten querdrehenden Zwergstaat auf der Südhalbkugel zu tun haben, sondern mit einem fundamentalistischen Staat, der nicht nur mit seinen terroristischen Aktivitäten uns gefährdet (und bereits auch schon auf bundesdeutschem Territorium gemordet hat), sondern der auch schon viele unserer Freunde und Verbündeten massiv angegriffen hat (man denke auch mal an die 62 französischen Paras, die in den 1980ern in Beirut in die Luft gesprengt wurden). Hinzu kommt, dass dieses Terrorregime auch noch eine sensible Weltecke massiv beeinflussen kann. Und alleine das hätte uns zur Genüge reichen müssen, hier entschieden einzugreifen, völlig egal, ob jemand nun sich orangene Hautcreme in den Hintern schmiert oder nicht.
Aber: Wollen wir nicht, dürfen wir nicht, sollen wir nicht wollen dürfen.
Schneemann
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