Vierter Golfkrieg
Zitat:@ Nightwatch Meine Lösung: Die Siedler raus. Punkt! Und dann könnte man ja was für die wirtschaftliche Entwicklung tun. Man könnte sich ja darauf einigen, dass die jüdischen Familien, die deine tausenden Jahre nachweisen können, bleiben können.
Ok, du verlangst also, dass die israelische Regierung „aus einer Position der Stärke heraus“ über 500.000 Jüdinnen und Juden aus der Westbank verlegt? rausschmeißt? vertreibt? säubert?
Wohlgemerkt, diese Menschen leben dort größtenteils seit Jahrzehnten und mehreren Generationen in ihren Ortschaften und Kleinstädten und führen ein Leben, dass sich in nichts von dem Leben der Menschen unterscheidet, die einen Kilometer weiter westlich auf der anderen Seite einer fiktiven, nicht erkennbaren Waffenstillstandslinie von 1949 leben.

Wie soll das nun genau von statten gehen? Israel ist eine Demokratie mit einem sehr lebhaften Parlamentssystem das die Macht des Premierministers direkt und unmittelbar an eine dauerhafte Mehrheit in der Knesset koppelt. Es ist völlig ausgeschlossen, dass die israelische Gesellschaft der Staatsführung ein demokratisches Mandat dahingehend gibt, das die Regierung anfangen kann die Westbank von Juden zu säubern. Eine Regierung die derartiges trotzdem versuchen würde wäre im Handumdrehen gestürzt und Neuwahlen würden einen anderen Kurs erzwingen. Von so Kleinigkeiten wie dass das israelische Grundgesetz es mittlerweile vorsieht, dass ein dauerhafter Abzug aus besetzten Gebieten wahlweise von sogar einer zwei Drittel Mehrheit der Knesset getragen oder durch eine Volksbefragung abgesegnet werden muss ganz abgesehen.

Aber selbst wenn wir davon ausgehen das ginge durch, wie soll das dann ablaufen? Wir sehen schon heute, dass bestimmte Teile der Armee eher sagen wir wenig motiviert sind auch nur den absoluten Bruchteil der jüdischen Fanatiker die gerade in der Westbank Palästinenser terrorisieren Einhalt zu gebieten. Da geht es um eine winzige radikalisierte Minderheit. Was meinst du würde geschehen, wenn die Regierung nun der Armee befehlen würde nicht gegen diese radikalisierte Minderheit vorzugehen, sondern in guten Teilen ihren eigenen Familien, Verwandte und Freunde zu hunderttausenden aus ihren Häusern zu werfen? Es ist völlig offensichtlich, dass das nicht funktionieren würde. Selbst wenn es der Premierminister befehlen und eine IDF-Führung gäbe die das mitmacht würde die praktische Ausführung scheitern. Wesentliche Teile der Armee würden sich schlicht verweigern und ein nicht unerheblicher Teil der Truppen stünde am nächsten Morgen in den Siedlungen um zu garantieren, dass da genau garnichts passiert.

Das funktioniert einfach nicht. Am Ende des Tages ist die Macht jedes Staates begrenzt und das gilt erst recht für demokratische Staaten.

Und was würde es genau lösen? Ein israelischer Abzug aus dem Westjordanland bedeutet Kontrollverlust über die Geschehnisse dort. Was meinst du wohl wie lange es dauern würde, bis radikale Kräfte in der Westbank die PLO stürzen würden? Oder sich zumindest soweit organisiert haben, um von dort über Jordanien eingeführten (nicht mal geschmuggelten) Waffen Angriffe auf Israel starten? Was wird dann wohl geschehen? Wie soll eine Aufgabe des Westjordanlandes nicht dazu führen, dass die Region am Ende des Tages genauso aussieht wie Gaza? Beziehungsweise die IDF nach einem 7. Oktober aus der Westbank die Palästinenser dort nicht einfach nach Jordanien verfrachtet? Der Jordan ist ein kleiner Fluss nach Europäischen Maßstäben, der hält nichts auf und Jordanien kann die Grenze nicht so abschotten wie Ägypten das mit seinen paar Metern zu Gaza gemacht hat.

Deine grundsätzliche Fehlannahme ist, dass sich dieser Konflikt im Kern darum dreht, dass die Palästinenser keinen eigenen Staat und nicht genügend Land in der Westbank haben. Das mögen zusätzliche Faktoren sein, sie sind aber im Grunde vollkommen egal. Der Kern des Konfliktes ist, dass viel zu viele radikalisierte Kräfte in der Palästinensischen Bevölkerung und darüber hinaus überhaupt keinen jüdischen Staat im Großraum Palästina haben wollen und für sie Tel Aviv genauso eine illegale Siedlung ist wie Ma'ale Adumim. Entsprechend wird die Aufgabe von Ma'ale Adumim genau garnichts lösen und die Situation am Ende des Tages für beide Seiten massiv verschlechtern.

Entsprechend verwundert es auch nicht, dass angedachte bzw. vorgeschlagene Lösungen des Nahostkonflikts längst über ein einfältiges „Israelis raus“ hinweg sind. In allen über die Westbank kursierenden Verhandlungslösungen soll die Westbank in einen israelisch annektierten Teil und einen Palästinensischen Staat geteilt werden. Umzuziehen hätten dann nur einige wenige Zehntausend Menschen. Das wäre beherrschbar, ein Totalabzug steht dagegen nicht zur Diskussion.

Übrigens leben auch über 230.000 Jüdinnen und Juden in Ostjerusalem. Und ein wesentlicher Teil der arabischen Bevölkerung dort will überhaupt nicht Teil eines Palästinensischen Staates werden. Was machst du dann damit?

Zitat:Wie sieht denn deine Lösung aus?

Ich hänge nicht der Idee an die du Quintus Fabius gerade präsentiert hast. Ich glaube an ein „Es muss eine Lösung geben“. Weder gibt es hier und jetzt sofort eine in der realen Welt gangbare Lösung noch „muss“ es eine geben. Der grundsätzliche Status Quo ist für beide Seiten so schlecht nicht. Anstatt sich in wilde Experimente zu stürzen ist erstmal schon viel gewonnen wenn alles so bleibt wie es ist.
Das bedeutet btw auch, dass Israel seine Chaoten unter Kontrolle bekommt und man im Palästinensischen Teil zusieht, dass die Hams, Islamischer Jihad oder was für radikale Gestalten auch immer nicht an die Macht kommen.
Mir scheint es mitunter so, dass bei vielen die Vorstellung vorherrscht in der Westbank herrsche flächendeckend Anarchie und es sei für die geknechteten Palästinenser keine Entfaltung möglich. Das ist für die Übergroße Mehrheit der Menschen dort nicht der Fall. Lokal gibt es natürlich Einschränkungen und Hotspots (mit Radikalen, gerne auch von beiden Seiten, hier muss Israel mehr tun, auch im Interesse des Palis dort), aber in übergroßen Teilen des Westjordanlands ist ein normales und gemessen an internationalen Standards durchaus angemessenes Leben möglich.
Die sind da auch nicht eingesperrt oder so. Anders als zwischen Ägypten und Gaza ist Aus- und Einreise über Jordanien möglich, auch wenn das natürlich kontrollier wird. Wie auch immer.

Als konservativ veranlagter Mensch ist es mein erster Instinkt immer das zu bewahren was man hat anstatt in wilden Experimenten das Kind mit dem Bade auszuschütten. Es gibt nichts was man heute tun könnte um diesen Konflikt sofort nachhaltig zu entschärfen. Natürlich könnte man einiges tun solange es die politischen Verhältnisse hergeben. Es ist beispielsweise denkbar, dass Israel die nach israelischen Recht illegalen Siedlungen und Außenposten sukzessive zurückbaut, so die Bevölkerungen immer weiter voneinander trennt. Das würde einiges entschärfen und schon auf eine zukünftige Trennung des Landes hinwirken. Das grundsätzliche Problem lässt sich aber nur mit Zeit lösen: Beiden Seiten bzw. in erster Linie der Palästinensischen Bevölkerung muss eingetrichtert werden, dass die andere Seite nicht verschwinden wird. Das funktioniert aber nur wenn man damit im Kindesalter beginnt, sprich es ist ein Prozess über Generationen. Die Palästinensische Propaganda vom Bösen Juden die Lehrmaterial und Medien durchseucht muss abgestellt werden. Dringendst, eigentlich vorvorvorgestertn. Und dann müssen Minimum zwanzig Jahre ins Land gehen bis ein echter ausgleichender Frieden möglich ist.

Wahrscheinlich ist eine solche Entwicklung nicht.

Zitat:Wenn ich mir die israelische Armee angucke, braucht die sich vor einem Staat Palästina nicht fürchten. Die haben alle ringsum gleichzeitig geschlagen
Mag sein, aber nach dem 7. Oktober würde es die israelische Gesellschaft halt nur so semigut finden, wenn Palästinensische Terrororganisationen mitsamt den IRGC ihr Hauptquartier 3km von der Klagemauer entfernt aufschlagen würden. Ich habe oben grob skizziert, was das dann für beide Seiten bedeuten würde. Daran können auch die Palästinenser kein Interesse haben.
Lustigerweise ist es ja gerade so, dass eine überhastete Ausrufung eines Palästinensischen Staates jetzt das Schlimmste wäre was den Palästinensern passieren könnte während Israel langfristig davon immens profitieren würde. Der Palästinensische Staat würde aller Wahrscheinlichkeit nach zu einem zweiten Gaza verkommen und am Ende einiger unschöner Jahrzehnte wäre der Staat durch Israel erobert und die überlebenden Palästinenser würden von vielleicht Hebron und Nablus abgesehen in Jordanien sitzen. Vielen israelischen Rechten wären deine Ideen insofern womöglich ganz recht.
Zitieren
@ Nightwatch, Quintus Fabius

Danke für die Antwort
Zitieren
Die Welt berichtete heute das vom US Flugzeugträger uss Lincoln mehrere Soldaten versucht haben zu flüchten in dem sie über Bord gesprungen sind. Es gibt seit wochen klagen das die Lebensmittel knapp wären , es seit Monaten keinen Landgang gegeben hätte . Es gebe Probleme mit den Duschen, der Wäscherei und den Toilettenanlagen.
Die Zahl der suizidversuche ist ebenfalls gestiegen.
Solche Berichte wurden zwar schon einmal zurück gewiesen aber seit sich einige Senatoren der Sachen angenommen haben scheint sich das Ganze doch als wahr heraus zu stellen .
Zitieren
Die Stories das es wärend des Krieges nix mehr zu beißen gab waren Desinformation.
Hinter den Meldungen jetzt wird auch nichts weiter stehen, der Umstand, dass sich irgendwelche Politiker damit in Szene setzen wollen ändert daran nichts.

Zitat:🚫 CLAIM: Over the past 48 hours, multiple media outlets have reported several false claims related to USS Abraham Lincoln's (CVN 72) deployment to the Middle East. One report alleged that 7 Sailors died in a brawl aboard the aircraft carrier, and others have recently suggested a spike in suicidal ideations. These reports are FALSE.

✅ FACT: USS Abraham Lincoln has maintained among the highest crew reenlistment rates (84.4%) of all aircraft carriers in the US Navy. The Sailors and Marines of the Abraham Lincoln Carrier Strike Group remain resilient and resolved after more than 260 days at sea, 10,000 aircraft flights, and 1.5 million pounds of ordnance expended. No service members aboard the aircraft carrier have died, and the one Sailor who fell overboard Aug. 3 was quickly and safely recovered. The rampant misreporting on Abraham Lincoln's historic deployment is a disservice to our men and women in uniform and their loved ones.
https://x.com/CENTCOM/status/2088049195080880337
Zitieren
zurück zum Golfkrieg - die Diskussion über Israel oder Palästina führe ich anderswo
(oder sind diese Gebiete auch Golfanlieger)
Zitat:Trump beißt sich am Iran die Zähne weiter aus
meint Matthias Wasinger vom Österreichischen Bundesheer
Zitieren
Noch ein paar kurze Ergänzungen:

Zitat:Und was würde es genau lösen? Ein israelischer Abzug aus dem Westjordanland bedeutet Kontrollverlust über die Geschehnisse dort. Was meinst du wohl wie lange es dauern würde, bis radikale Kräfte in der Westbank die PLO stürzen würden?

Das kann man nur hervorheben. Die aktuelle, autokratische, anti-demokratische, extrem korrupte und von einer Mehrheit der Palästinenser dort abgelehnte "Regierung" von Palästina hält sich nur und aussschließlich nur durch nicht unerhebliche geheime israelische Unterstützung. Während Abbas und Co bei jeder Gelegenheit gegen Israel hetzen und maximale Forderungen stellen, können die gleichen Kreise sich nur durch Israel an der Macht halten.

Wenn Israel komplett aus dem Westjordanland abziehen würde, dann wäre das binnem kurzen das Ende von Abbas und Co und es würden Islamisten dort die Macht übernehmen.

Was für die Mehrheit der Palästinenser real praktisch schlecht wäre als die aktuellen israelischen Ungerechtigkeiten und Anmaßungen! Tatsächlich ist es so, dass die aktuelle israelische Besatzung für die Palästinenser das kleinere Übel ist.

Von den Fernwirkungen die Nightwatch hier skizziert hat, insbesondere dem zwingend dann einige Jahre später folgenden zwischenstaatlichen Krieg Israels gegen Palästina noch ganz zu schweigen.

Ein vollständiger Abzug der Israelis aus dem Westjordanland hätte dort zur höheren Wahrscheinlichkeit ein zweites Gaza zur Folge.

Zitat:Übrigens leben auch über 230.000 Jüdinnen und Juden in Ostjerusalem. Und ein wesentlicher Teil der arabischen Bevölkerung dort will überhaupt nicht Teil eines Palästinensischen Staates werden. Was machst du dann damit?

Es wollen auch viele Palästinenser im Westjordanland nicht Teil eines Palästinensischen Staates werden, weil es ihnen dann in diesem noch schlechter gehen würde.

Da sitzen gar nicht wenige wirklich zwischen allen Stühlen.
Zitieren
@Nightwatch
Zitat:Das jüdische Israel erklärte dann 1948 mit dem Ende der Mandatszeit seine Unabhängigkeit.
Ja, aber zu spät. Deswegen ist die Staatsgründung ungültig. Ähm, schuld sind übrigens die Briten bzw. genau genommen die Crew des Flakkreuzers Euryalus, wo sich der Hochkommissar Sir Alan Cunningham an Bord befand. Die Briten zogen zwar ab, aber eine Stunde zu früh, denn man hatte die Uhren nicht umgestellt. Und die Israelis haben quasi ihre Unabhängigkeit zu früh erklärt bzw. eine Stunde vor Ablauf des Mandats. Insofern ist die Staatsgründung ungültig und dieses Dingsbums-Gebiet immer noch (rein technisch gesehen) britisches Mandat...

PS: Was hier scherzhaft wirkt, ist übrigens auch ein Scherz. Aber nicht ganz. Denn: Der Hinweis bzw. die Info mit den Uhren stimmt dennoch. Wink

Schneemann
Zitieren
Zitat:Die Stories das es wärend des Krieges nix mehr zu beißen gab waren Desinformation.

Die Versorgungsengpässe und durch Kämpfe auch Ausbleiben der Versorgung wurden jetzt (am Donnerstag von Hegseth) von der US Marine zugegeben berichtete heute die BBC auf ihrem Internetportal . Ebenfalls zugegeben hat man das die postversorgung zurückgestellt wurde . Auch die Meldungen über kontaminiertem Wasser wurden von Hegseth am donnerstag nicht mehr bestritten. Das zuletzt im Juli ein Matrose von Bord gesprungen ist hat man ebenfalls zugegeben jetzt. Das die Marine das eingestand meldet ebenfalls AP . Zumal über die Zustände an Bord zuletzt von der Navy Times und Stars and Stripes berichtet wurden . Und das sind ja nun keine Zeitungen die auf schlechte Nachrichten über die Navy aus sind.
Die Besatzung war im Dezember das letzte Mal in Guam auf Landgang.

Falls wir uns erinnern , auf der USS Gerald R. Ford war die Moral durch einsatzbelastung ebenfalls auf schlechtem Stand .
Zitieren
Auf einem Flugzeugträger sind über 5000 Menschen unter immer herausfordernden Bedingungen stationiert. Es kommt da immer wieder zu Suizidversuchen, ein Vorfall auf der Lincoln jetzt ist da einfach eine Nichtmeldung die nur gepusht wird um Narrative zu bedienen.
Das letzte Mal als Fotos von Lunch-Trays kursierten waren die nicht mal von einem USN Schiff. Offensichtlich wären einzelne Fotos der persönlichen Auswahl vom Buffet durch einen Matrosen auch kein Beweis für eine mangelnde Versorgungslage insgesamt. Lustig aber schon, dass sie angeblich kein Gemüse mehr hätten und auf dem kursierenden Bild dann frischer Salat zu sehen ist. Naja.
Ansonsten, das Schiff ist über 35 Jahre alt und beständig im Einsatz. Natürlich fällt da mal eine Dusche oder Toilette aus. So what? Vielleicht mal die hohen Anspürche korrigieren. Das ist ein Kriegsschiff auf Feindfahrt, kein Kreuzfahrttörn. Da kann es durchaus vorkommen, dass es keinen Landgang gibt oder die Post mal zurückgestellt wird. (US-)Infanterie die in den letzten Jahrzehten regelmäßig über Monate am Arsch der Welt nur von MREs gelebt und in Erdlöcher gesch**en hat kann darüber eh nur lachen.
Zitieren
Langsam sickert immer mehr durch, dass die Gegenangriffe des Iran mehr waren als nur ein paar Nadelstiche:
Zitat:Logistikbasis schwer getroffen
Bericht: Verheerender iranischer Angriff befeuerte Flugzeugträger-Chaos

15.08.2026, 10:54 Uhr

Die "USS Abraham Lincoln" ist für das US-Militär am Krieg gegen den Iran beteiligt. Doch der langwierige Einsatz im Nahen Osten legt große Problemstellen auf dem Flugzeugträger offen. Diese sind einem Bericht zufolge auch auf einen erfolgreichen iranischen Schlag zurückzuführen.

Die Versorgungsprobleme auf dem US-Flugzeugträger "USS Abraham Lincoln" hängen offenbar mit einem massiven iranischen Angriff auf eine US-Basis zusammen. Das berichtet die "New York Times". Bereits wenige Tage nach Kriegsbeginn sei ein wichtiger Versorgungsstützpunkt der USA in Bahrain mit Raketen und Drohnen angegriffen worden.

Weite Teile der Basis wurden zerstört, darunter auch ein Logistikzentrum der US-Navy, welches bereits seit Jahrzehnten als Drehkreuz für die Nachschubversorgung eingesetzt wurde. Der kurze Nachschubweg für die Schiffe der US-Marine, die am Krieg gegen den Iran beteiligt waren und die Häfen des Teheraner Regimes blockieren sollten, war damit zerstört.
...
Kopie hier
Zitieren
Was ich nun nicht verstehe - unabhängig davon, ob die Basis getroffen worden ist oder nicht -, ist, dass die Basis sowieso während des Krieges von der Navy nicht genutzt wurde (und auch davor hat man schon Material von dort verlagert). Wieso soll sie nun auf einmal wichtig gewesen sein? Die Versorgung lief ferner schon lange über Diego Garcia (und 3.500 km sind jetzt nicht so viel) und die CSGs haben brav alle drei bis fünf Tage ihre replenishments bekommen, wieso soll hier also nun zwischen dieser Basis und einer wie auch immer gearteten Versorgungsfrage ein Zusammenhang bestehen?

Schneemann
Zitieren
Der SECNAV hat sich mittlerweile dazu eingelassen:

Statement from Acting Secretary of the Navy Hung Cao
https://x.com/SECNAV/status/2088349887427674388

A small number of mental health cases were treated with no loss of life.
Meal plans were adjusted when fresh resupply was unavailable, without a single meal being missed.
Calls home were limited when the operational threat was too high.

Wahrscheinlich haben sie in Phasen erhöhter Einsatzaktivität die Versorgung mit Munition und Ersatzteilen gegenüber Post und frischen Gemüse priorisiert. Und womöglich viel UNREP in direkten Kampfhandlungen auch mal aus. Kann vorkommen. Iran war halt etwas näher an einem echten Krieg als die seit Jahrzehnten übliche Bombardierung komischer Gestalten irgendwo im nirgendwo.
Zitieren


Gehe zu: