US-Sicherheits- und Verteidigungsstrategie
#16
(13.04.2026, 12:05)lime schrieb: Und diese (angeblich) gutgebildete Schicht will dann in Call-Centern etc. arbeiten?
besser als Arbeitslos oder im Mittelmeer ersaufen

Und was verstehst Du unter "Call-Center"?
Nimm doch einfach mal Online-Help-Desk drunter ...
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#17
Ich schreib das mal hier - weil es mehrere Konfliktlagen betrifft
Leere Lager: USA schießen fast die Hälfte ihrer Raketen ab
Zitat:Die USA haben im Krieg gegen Iran in kurzer Zeit einen großen Teil ihrer wichtigsten Raketen verbraucht. Laut einem Bericht von „19FortyFive“ hat das US‑Militär in nur sieben Wochen mindestens 45 Prozent seiner Präzisionsraketen eingesetzt. Diese ballistischen Raketen von Lockheed Martin gelten als wichtige Waffe für künftige Großkonflikte.

Raketenbestände stark geschrumpft

Auch die Bestände an Raketen zur Luftverteidigung sind stark geschrumpft. Laut „Kyiv Post“ wurden mindestens die Hälfte der THAAD‑Abfangraketen und nahezu die Hälfte aller Patriot‑Flugabwehrraketen verschossen.

Zudem seien nach Angaben des Center for Strategic and International Studies (CSIS) etwa 30 Prozent der Tomahawk-Marschflugkörper, mehr als 20 Prozent der Distanzraketen sowie rund 20 Prozent der Marine-Abfangraketen bereits eingesetzt worden.

CSIS‑Experten sprechen von einem „Fenster erhöhter Verwundbarkeit“ im westlichen Pazifik. Die derzeitigen Bestände reichten zwar noch für eine Fortsetzung des Kriegs gegen Iran, seien aber „nicht mehr ausreichend, um einem ebenbürtigen Gegner wie China zu begegnen“, zitiert die „Kyiv Post“ aus der Analyse.

Industrie unter Druck
Nach Einschätzung des CSIS werde es ein bis vier Jahre dauern, die Lager wieder auf das Ausgangsniveau zu bringen und mehrere weitere Jahre, um sie darüber hinaus auszubauen.
...
(Kopie hier)
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#18
Wusste nicht so recht wo ich es hinpacken soll:

Der Truppenabzug der USA aus Deutschland soll noch größer ausfallen als bisher benannt:

https://www.tagesschau.de/ausland/amerik...r-100.html

Zitat: US-Präsident Trump will deutlich mehr als 5.000 Soldaten aus Deutschland abziehen. Kritik an der bisherigen Ankündigung kommt aus dem Kongress: Republikaner sprachen von einem möglichen falschen Signal an Russlands Präsidenten Putin.

Die USA wollen nach den jüngsten Worten von US-Präsident Donald Trump ihre Truppenpräsenz in Deutschland über die bereits angekündigte Zahl hinaus herunterfahren. "Wir werden die Zahl noch deutlich stärker reduzieren, und zwar um weit mehr als 5.000" US-Soldaten, sagte Trump am Samstag (Ortszeit) vor Journalisten im US-Bundesstaat Florida.
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#19
Dass es irgendwann soweit kommen wird, war abzusehen. Trump nutzt allenfalls die Gunst der Stunde, weil Merz in kürzlich kritisiert hatte auf leicht herablassende Art.

Gleichwohl sind die Reaktionen irgendwie amüsant.

Diejenigen in Deutschland, die gerne und schnell Ami go home! gerufen haben, einerseits die Linken bzw. die Salonlinken wie z. B. Lafontaine & Co. sowie andererseits die Rechten (auch Hr. Chrupalla von der AfD hatte ja kürzlich den Abzug verlangt), sind nun leicht indigniert und kommentieren es kaum - den Trump ist bei diesen Leuten alles andere als beliebt, und ausgerechnet er setzt nun das (zumindest teilweise) um, was man immer schon lauthals und gerne gefordert hatte.

Zugleich, wenn man sich Kommentarspalten anschaut, etwa bei Stars & Stripes oder auch in den (a)sozialen Medien, so melden sich dort auch US-Soldaten, die alles andere als glücklich sind über den Schritt von Trump, und die ihre Zeit, die sie in Deutschland stationiert waren, sehr positiv hervorheben und die den Schritt bedauern. Nicht wenige kritisieren auch, dass die Entscheidung die Sicherheit der USA gefährden würde.

Schneemann
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#20
erst mal noch einige Links von Euronews:
Nach Merz-Kritik: Trump zieht 5.000 Soldaten aus Deutschland ab
Trump: USA wollen Truppen in Deutschland "noch weiter" reduzieren
NATO-Kreise: Trumps Abzug von US-Truppen aus Deutschland folgt keiner Strategie

Und dann meine 5 Cent:
Ja, es ist richtig: The Diva nutzt seine emotionale Beleidigtheit, um eingeschnappt Soldaten abzuziehen - ohne Plan, ohne Reflexion, ohne Rücksicht auf (eigene US-) Bedürfnisse, ohne Strategie, ohne Vernunft .... nur seiner Egomanie und persönlichen Egozentrik folgend.
Der Überfall auf den Iran hat halt doch mehr gekostet (siehe hier) als The Diva erwartet hat (nein, solche Kriegshandlungen gibt´'s nicht kostenlos, allenfalls umsonst) und jetzt muss er sparen - und macht das "frei Bauchgefühl" indem er meint, uns für mangelnde Gefolgschaft bestrafen zu müssen, und ohne Rücksicht darauf, was das für Investitionen in den USA erfordert und wie dadurch die Einsatzmöglichkeiten der US-Truppen "in Übersee" beeinträchtigt werden.

Soll er halt ...
Denn mir ist es ehrlich gesagt lieber, das passiert schon jetzt - wo wir uns immer noch am "Anfang der Zeitenwende" befinden und endlich aufgewacht sind, und Putins grüne Männchen mit der Ukraine und der Unterstützung des Iran voll ausgelastet sind - als zu einem ungünstigeren Zeitpunkt.
Jetzt haben wir in Europa noch die Möglichkeit, uns auf eine NATO mit einer bestenfalls lustlosen USA einzustellen und die eigenen Stärken zu entwickeln.

Und man komme mir nicht mit "wir hätten die US-Truppen doch so gebraucht und mit etwas mehr entgegenkommen ..."
Pfeif drauf, The Diva will Unterwerfung und kein Entgegenkommen. Wenn man ihm irgendwo entgegen kommt dann sieht er das als Zeichen der Schwäche und fordert bei nächster Gelegenheit noch mehr (siehe Zölle), bis aus dem kleinen Finger ein völlig eingesponnener und bewegungsunfähiger Körper in den Klauen der Spinne geworden ist.

Dann soll er halt mit seinen Truppen gehen. Die frei gewordenen Immobilien stehen dann für eigene Einheiten und zuverlässigere europäische Verbündete zur Verfügung, ohne dass man dafür noch großartig neu investieren müsste.

Btw.:
Trump ist in rechten Kreisen der AfD durchaus beliebt, hat er doch regelmäßig den NAtionalisten und Ultra-Rechten in Europa seine Anerkennung und Unterstützung erklären lassen - auch wenn manche die US-Truppen unter vorgehaltener Hand immer noch als "Besatzungstruppen" bezeichnen.
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#21
@Kongo Erich
Zitat:Jetzt haben wir in Europa noch die Möglichkeit, uns auf eine NATO mit einer bestenfalls lustlosen USA einzustellen und die eigenen Stärken zu entwickeln.

Und man komme mir nicht mit "wir hätten die US-Truppen doch so gebraucht und mit etwas mehr entgegenkommen ..."
Das ist meiner Ansicht nach auch etwas kurzsichtig und eine eher trotzige Reaktion. Und sie blendet manches aus.

Erstens werden wir die USA noch lange brauchen, alleine sind die Europäer bislang nur sehr bedingt abwehrbereit, zweitens sind die deutschen Orte in Rheinland-Pfalz und anderswo nicht sonderlich glücklich über den Abzug, weil die USA auch Gelder in die öffentlichen Töpfe spülten, und drittens ist man im Pentagon (hinter vorgehaltener Hand, da man seinen Job unter Hegseth und Co. nicht riskieren will) auch nicht glücklich über die Reduzierung, denn man weiß sehr genau, dass der geostrategische Fußabdruck der USA darunter leiden wird, was letztlich auch die Sicherheit der USA tangiert.
Zitat:Trump ist in rechten Kreisen der AfD durchaus beliebt, hat er doch regelmäßig den NAtionalisten und Ultra-Rechten in Europa seine Anerkennung und Unterstützung erklären lassen...
Ja, bei den "westlichen" AfD'lern wie Weidel und Co. und manchen sicherheitspolitischen Köpfen mag es eine gewisse Sympathie für Trump, Musk und andere geben, aber es gibt auch einen stramm rechtsnational-völkischen, provinziellen Bereich, der einen Russland-Schmusekurs fährt und der reflexhaft alles verteufelt, was mit den USA zu tun hat.

Schneemann
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#22
(04.05.2026, 08:47)Schneemann schrieb: ...

Erstens werden wir die USA noch lange brauchen, alleine sind die Europäer bislang nur sehr bedingt abwehrbereit, zweitens sind die deutschen Orte in Rheinland-Pfalz und anderswo nicht sonderlich glücklich über den Abzug, weil die USA auch Gelder in die öffentlichen Töpfe spülten, und drittens ist man im Pentagon (hinter vorgehaltener Hand, da man seinen Job unter Hegseth und Co. nicht riskieren will) auch nicht glücklich über die Reduzierung, denn man weiß sehr genau, dass der geostrategische Fußabdruck der USA darunter leiden wird, was letztlich auch die Sicherheit der USA tangiert.
zu 1:
Das kommt darauf an
- konventionell sind die Europäer, wie der Ukrainekrieg zeigt, einem potentiellen Gegner wohl gewachsen,
- atomar werden wir das Vernichtungspotential der USA nie erreichen, aber ... brauchts das denn?
Reichen nicht schon die Atomwaffen von Frankreich und Großbritannien aus, um eine ausreichende Abschreckungsfunktion zu erfüllen?

zu 2:
Wieso muss der Abzug der USA "ohne Ersatz" erfolgen? Sowohl eine stärkere Bundeswehr wie auch verbündete Truppen aus europäischen Staaten könnten die US-Einheiten vielfach ersetzen.
Wir müssen ja nicht zurück zur Massenmobilisierung des Kalten Krieges, auch wenn die Kommunen mit den aufgegebenen Kasernen inzwischen sehr gute Lösungen gefunden haben (ich denke konkret etwa an die US-Flint-Kaserne in Bad Tölz, die Gebirgsjägerkaserne in Murnau und ähnliche Niederlassungen südlich von München).

zu 3:
Das wiederum ist Sache der USA selbst, das müssen die mit ihren Repräsentanten selber klären.
Zitat:Ja, bei den "westlichen" AfD'lern wie Weidel und Co. und manchen sicherheitspolitischen Köpfen mag es eine gewisse Sympathie für Trump, Musk und andere geben, aber es gibt auch einen stramm rechtsnational-völkischen, provinziellen Bereich, der einen Russland-Schmusekurs fährt und der reflexhaft alles verteufelt, was mit den USA zu tun hat.

Schneemann
Wo würdest Du in diesem Kontext Orban aus Ungarn einordnen?
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#23
Wie passt den rechtsnational-völkischen mit Russlandfreundlich zusammen ? Oder war das mit den slawischen untermenschen nur ein Missverständnis ?
Das völkische Rechtsdenken bildete immerhin das ideologische Fundament der NSDAP .
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#24
(08.05.2026, 12:24)alphall31 schrieb: Wie passt den rechtsnational-völkischen mit Russlandfreundlich zusammen ?
Um das zu verstehen, sind wir hier vmtl. allesamt nicht dumm genug.
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#25
(08.05.2026, 12:24)alphall31 schrieb: Wie passt den rechtsnational-völkischen mit Russlandfreundlich zusammen ?
Die sind halt nicht besonders rechtsnational-völkisch sondern schlicht dagegen. Das Establishment findet Russland doof, also bespielen sie den Gegenpol. Ginge unter umgelehrten Vorzeichen ganz genauso, siehe Corona.
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#26
Hier geht es um die US-Sicherheits- und Verteidigungsstrategie und nicht um wirre Philosophien hinsichtlich einer wie auch immer gearteten AfD-Akzeptanz. Bitte ab sofort berücksichtigen, die entsprechenden Beiträge wurden von mir entfernt. Anm.: Dies ist ein moderativer Hinweis.

Schneemann
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#27
(08.05.2026, 12:24)alphall31 schrieb: Wie passt den rechtsnational-völkischen mit Russlandfreundlich zusammen ? ...
Das Nationaldenken korrespondiert mit den Sicherheitsinteressen Russlands und der vordergründigen US-Sicherheits- und Verteidigungsindustrie.
"Divide et impera" - je mehr sich die europäischen Staaten auf ihre nationalen Befindlichkeiten versteifen, desto weniger können sie ein Gegengewicht zu Russland bilden, und desto leichter lassen sich hegemoniale US-Strategien mit und in Europa umsetzen (Stichworte: Grönland, US-Waffensysteme, Out of Area-Einsätze ...), auch wenn diese nicht zwingend im Interesse Europas stehen.
Insofern liegt es durchaus im Interesse dieser beiden Hegemonialmächte, national-völkische Bewegungen in Europa zu fördern und die Europäer zu spalten.
Daher auch der frühere betont freundliche Umgang der US-Administration mit Meloni in Italien oder Orban in Ungarn ... und anderen, ähnlichen Akteuren und Bewegungen in anderen europäischen Staaten.

(04.05.2026, 08:47)Schneemann schrieb: @Kongo Erich
Das ist meiner Ansicht nach auch etwas kurzsichtig und eine eher trotzige Reaktion. Und sie blendet manches aus.

Erstens werden wir die USA noch lange brauchen, alleine sind die Europäer bislang nur sehr bedingt abwehrbereit, zweitens sind die deutschen Orte in Rheinland-Pfalz und anderswo nicht sonderlich glücklich über den Abzug, weil die USA auch Gelder in die öffentlichen Töpfe spülten, und drittens ist man im Pentagon (hinter vorgehaltener Hand, da man seinen Job unter Hegseth und Co. nicht riskieren will) auch nicht glücklich über die Reduzierung, denn man weiß sehr genau, dass der geostrategische Fußabdruck der USA darunter leiden wird, was letztlich auch die Sicherheit der USA tangiert.
...
Schneemann
dazu aktuell die FAZ:
Zitat:Trump erwägt Verlegung von US-Truppen aus Deutschland nach Polen
US-Präsident Donald Trump hat in Aussicht gestellt, amerikanische Truppen, ‌die ‌aus Deutschland abgezogen werden sollen, nach Polen zu verlegen. Das sei möglich, und Polen würde das begrüßen, sagte er vor Journalisten.
...
aus rein strategischen Überlegungen, ist eine solche "Vorverlegung" nur die Stärkung eines Schutzwalles.
Wenn man dann die frei gewordenen Stationierungsorte mit eigenen (zusätzlichen) Kräften füllt, entsteht für die betroffenen deutschen Orte wohl auch kein eklatanter finanzieller Verlust.
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#28
Die Bestände an Tomahawks, SM-3 und THAADs sind durch den Irankrieg relativ stark aufgebraucht worden. Der demokratische Senator Mark Kelly, ein erklärter Trump-Kritiker und Mitglied des Streitkräfteausschusses, hatte zuvor vom Pentagon Details darüber erbeten. Die hat er erhalten und sie nun mehr oder minder veröffentlicht. Das sorgt für einigen Ärger...
Zitat:Hegseth says Pentagon will review Mark Kelly's public statements about classified briefing amid ongoing feud [...]

Secretary of War Pete Hegseth on Sunday suggested Sen. Mark Kelly, D-Ariz., may have violated his oath with comments he made to a news outlet following a classified briefing.

Kelly told Margaret Brennan on Face the Nation that it is "shocking how deep we have gone into these magazines" when asked if the Pentagon has updated lawmakers on the Iran war's impact on U.S. weapons stockpiles. The senator told Brennan the Tomahawks, Army Tactical Missile System (ATACMS), RIM-161 Standard Missile 3 (SM-3), Terminal High Altitude Area Defense (THAAD) rounds and Patriot rounds used to defend the U.S. have been hit hard, adding that it will take years to replenish those stockpiles, which could affect a hypothetical U.S. conflict with China. [...]

"'Captain' Mark Kelly strikes again," Hegseth wrote on X. [...] "Now he’s blabbing on TV (falsely & dumbly) about a *CLASSIFIED* Pentagon briefing he received," he continued. "Did he violate his oath… again? @DeptofWar legal counsel will review."
https://www.foxnews.com/politics/hegseth...going-feud

Unabhängig davon, dass die Gerüchte schon länger kursieren, wonach die Raketenbestände durch den Irankrieg stark gelichtet wurden, so hätte Kelly als ehemaliger Kampfpilot und Astronaut mit dieser sensitiven Information deutlich sorgsamer umgehen müssen. Auch wenn er die aktuelle Administration nicht mag und sie (berechtigt) auch scharf kritisiert, so hätte er das nicht so locker in einer Newssendung rausplappern sollen, denn damit gefährdet er auch die Sicherheit seines Landes. Insofern hat Hegseth nicht ganz Unrecht.

Schneemann
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#29
Im Grundsatz - ja,
nur ist das schon vorher die Medien rauf- und runter gelaufen (auch hier im Forum). Da ist dann selbst das wichtigste Geheimnis kein Geheimnis mehr und sein Verhalten somit kein "Geheimnisverrat".
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#30
(03.05.2026, 19:50)Kongo Erich schrieb: erst mal noch einige Links von Euronews:
Nach Merz-Kritik: Trump zieht 5.000 Soldaten aus Deutschland ab
Trump: USA wollen Truppen in Deutschland "noch weiter" reduzieren
NATO-Kreise: Trumps Abzug von US-Truppen aus Deutschland folgt keiner Strategie
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die Wirtschaftswoche befasst sich mit den Auswirkungen dieser Abzugspläne auf die Einsatzmöglichkeiten der US-Streitkräfte: Ohne diese Militärbasen in Europa wäre der Iran-Krieg kaum möglich
Zitat: ...
US-Präsident Donald Trump droht Europa mit einem Truppenabzug. Satellitenbilder zeigen, wie viel die USA in ihre Europapräsenz zuletzt investiert haben – und welche Basen für Kriege wie jenen im Iran wohl unverzichtbar sind. Wirtschaft von oben ist eine Kooperation mit LiveEO.
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Betroffen sein könnten neben US-Basen in Deutschland auch solche in anderen europäischen Ländern, wie Trump wenig später bei einer Pressekonferenz im Weißen Haus andeutete: „Warum nicht? Italien hat uns nicht geholfen und Spanien war furchtbar.“ Damit spielt Trump auf die Reaktion der beiden Länder auf den Iran-Angriff an. Spaniens Ministerpräsident Pedro Sánchez hatte US- und israelische Angriffe als „illegal“ verurteilt und verweigerte den Zugriff auf gemeinsam genutzte Militärbasen. Auch aus Italien kamen Absagen: Berichten zufolge durfte ein US-Militärflugzeug einen Stützpunkt auf Sizilien nicht nutzen.

Satellitenbilder enthüllen: US-Investitionen in Europas Militärbasen
Satellitenbilder der wichtigsten US-Stützpunkte in Europa zeigen jedoch: Ein Truppenabzug aus Deutschland, Spanien und Italien würde nicht nur den Verbündeten schaden, sondern auch den USA selbst. Army, Navy und Air Force haben in den vergangenen Jahren viel Geld in die europäischen Standorte investiert, sie modernisiert, ausgebaut und einige ihrer wertvollsten Schiffe und Flugzeuge dort stationiert.

Die Bilder erklären auch, warum nach ersten Spekulationen über den Truppenabzug vermutlich die im oberpfälzischen Vilseck stationierte „Stryker-Brigade“ betroffen sein dürfte: Hier haben die USA zwar viele Truppen stationiert, ganz so unverzichtbar wie andere Standorte sind diese aber nicht.
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