Szenario Nordkorea vs. Südkorea
#46
Wie stehts den mit der moral der soldaten.den ärmsten fehlt bis auf die bewaffnung fast an alles.
Aus dieser sicht wäre die nordkoranische armee ohnehin schon zermürbt
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#47
China duldet einfach keine US-Truppen und US-Verbündete an seiner Grenze... Das sahen wir schon im Koreakrieg und im Vietnamkrieg (da haben die USA versprochen den Norden nicht zu erobern).
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#48
Die Zeiten haben sich ein wenig geändert,glaub mir.
Die chinesen würden es sogar gern sehen wenn Nordkorea zur normalität kehrt.
Lieber ein wohlhabenden nachbar als ein armen.Die chinesischen interessen in Bezug auf
Nordkorea sind längst verflogen
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#49
Trotzdem werden sie nicht eingreifen für den Fall das sich Südkorea und die USA gegen einen Angriff der USA wehren. Zum Thema Korea Krieg:

1. Das war eine andere Zeit. Da waren die Beziehungen noch eine ganz andere zwischen China und den USA.

2. Haben die Chinesen erst eingegriffen als die USA sie provoziert haben. Die Amis haben Chinesisches Gebiet bombadiert.
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#50
Aber trotzdem würde eine veränderung des Status quo den Chinesen nicht gefallen!

Also einen Krieg würden sie nicht anfangen, aber damit drohen, Truppen in Bewegung setzen und all die kleinen Spielchen, mit denen man jemandem zeigt, so bis jetzt und nicht viel weiter...

Außerdem kommt es auf das Szenario an und da ist das wahrscheinlichste, das der Norden nicht bekommt, was er will und daraufhin, weil er ja eh bankrott und dem Untergang geweiht ist, den Süden provoziert, sich das ganze bis zum Krieg und zum Angriff Nordkorea hoch schaukelt...

So, was militärisch geschieht, kann man ja vermuten und hab ich schon ein paar mal gepostet wahrscheinlich, wobei die amis recht schnell mit gezielten Schlägen versuchen würde das atomar waffenpotenzial Nordkoreas zu treffen...

Und dann würde sicher China großen Druck ausüben wenn der Norden erstmal geschlagen wäre und deren Truppen im Rückzug...
Peking würde gleichzeitig in Washington als auch in Pjöngjang Ärger machen und eh man es sich versieht, wäre sicher plötzlich in Nordkorea irgend so ein drittklassiger Funktionär an der Macht durch die Chinesen, der mit den amis frieden machen würde, aber eine Eroberung Nordkoreas durch die amis und den Süden würde China nicht gerne sehen...
Nicht nur amerikan. Truppen an Grenze, sondern auch nun starkes, selbstbewußtes Korea, das nun zwar keine US-Truppen mehr braucht, was aber selber nun stark ist und sein will (nationaler Höhenflug???).
Und ein bisserl von der nordkoreanischen raketen- und Atomwaffentechnik könnten sie schon auf irgendeinem Weg für sich nutzen, das können die amis ihen nur schwer vorenthalten...
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#51
1.)
Wenn sich der Süden von den USA lossagt, sind sie dem Untergang geweiht. Die Amis wollten eh 1987 das Land komplett verlassen, doch die Südkoreaner haben sie gebeten zu bleiben. Denn sollte der Norden angreifen, hätte die im Süden KEINE Chance. Ihre Waffen mogen zwar weitaus moderner sein, aber die Kommunisten sind ihnen 2:1 überlegen und haben (mit ziemlicher Sicherheit) Massenvernichtungswaffen. Wenn Technik einen Krieg gewinnen würde, hätten die Deutschen den 2. Weltkrieg und die USA den Vietnamkrieg gewonnen. :bonk:

2.)
Wie sollen die Amis denn Nordkorea's Nuklearwaffen zerstören, wenn sie gar nicht wissen, wo sie sind? Die CIA und Interpol sagen, dass Nordkorea Kernwaffen hat und die NSA und die Regierung in Washington sagt, dass sie noch keine hätten.
Also darauf ist garantiert nicht verlass. :hand:
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#52
Naja die Gegner der Deutschen und Amerikaner in ihren Kriegen waren ihnen mehr als nur 2:1 überlegen....
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#53
Also, sag ich doch. Genau so etwas hätten wir dann auch in Korea: Südkorea (qualitativ überlegen, wie Drittes Reich) gegen Nordkorea (quantitativ weit überlegen, aber nicht so hoch entwickeltes Militär wie der Gegner, also wie Alliierte in WW2). Big Grin
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#54
http://derstandard.at/standard.asp?id=1540313

USA wollen Truppen aus Seoul abziehen
Verlegung von 7.000 Soldaten in neues Hauptquartier 70 Kilometer südlich der Hauptstadt

Zitat:Honolulu/Seoul - Die USA, die insgesamt 37.500 Soldaten in Südkorea stationiert haben, wollen bis Ende 2006 ihre Truppen aus der Hauptstadt Seoul abziehen und an einen Stützpunkt 70 Kilometer weiter südlich verlegen. Die Truppenstärke werde unverändert bleiben, teilten Beauftragte der südkoreanischen und der US-Regierung nach Beratungen in Honolulu auf Hawaii am Freitag mit. Mit der Truppenverlegung soll Ende 2005 begonnen werden.

Obwohl die meisten Südkoreaner die US-Militärpräsenz in ihrem Land als notwendigen Schutz gegen das kommunistische Nordkorea betrachten, gab es Beschwerden über die Lage des US-Hauptquartiers in Seoul. Die Yongsan-Kaserne blockiere wertvolle städtische Grundstücke und den Verkehr. Ende Dezember hatten die US-Truppen erstmals eines der Grundstücke an Südkorea zurückgegeben.

Der südkoreanische Vize-Verteidigungsminister Cha Young Koo erklärte, seine Regierung habe ursprünglich den Verbleib von 1.000 US-Soldaten in der Hauptstadt gewünscht, schließlich aber dem Abzug aller Truppen zugestimmt. Er äußerte die Hoffnung, dass dadurch antiamerikanische Ressentiments abgebaut würden. Nur 50 bis 100 Verbindungsoffiziere sollten in Seoul bleiben, sagte Richard Lawless, Leiter der Abteilung Asien und Pazifik im US-Verteidigungsministerium. (APA/AP)
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#55
@ Shadowghost
Das ist doch net so ganz richtig. Also klar waren die deutschen in einigen Belangen den Allierten überlegen, aber da muss man differenzierter rangehen. Man kann nicht einfach sagen, so das war wie im 2.Weltkrieg, wo die Deutschen qualitativ und die Allierten quantitativ überlegen waren.
So, da muss man bedenken, dass solch technische Brillainzstücke wie die Me262 oder die ganzen schweren Panzer ( Tiger, Königstiger, Panther und wie sie alle heißen) in recht geringen Stückzahlen eingesetzt wurden und der Rest an eingesetztem Material den Allierten eben nicht so überlegen war. Das waren sozusagen nur symbolträchtige Einzelexemplare. Außerdem war die quantitative Überlegenheit der alliertern teilweise insbesondere an Materail höher als 2:1 und ich würde die technological gap also die Technologielücke VIEL größer bewerten bei den beiden Koreas als im 2. WK!
Südkorea hat eine der stärksten und modernsten Armeen der Welt und ich würde durchaus behaupten, dass die südkoreaner sich auch ohne Hilfe der Amerikaner behaupten könnten, wenn man den Einsatz von Massenvernichtungswaffen ausschließt (würden jene aber eingesetzt würden die Amerikaner auf jeden Fall einem Automatismus gleich eingreifen). Die Südkoreanische Luftwaffe ist qualitativ so weit überlegen ( F-16 und F-15 gegen MiG-23/MiG-29, wenige Su-27), dass die Lufthoheit auch ohne USAF bald in ihren Händen liegen würde und so könnte auch die nordkoreanischen Panzerarmeen zum Stehen gebracht werden!
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#56
Republik Vietnam (Südvietnam)
Eigenbezeichnung: Nuóc Hòa Viêt Nam

Hat mann auch gedacht könnte mann nie erobern dank US Waffen lieferungen, und trotsdem schaffte es der norden.

http://www.hagdise.de/forum/schwarz1/vietnam1.htm

Glaube nicht das es so leicht wird !

Der Vietnamkrieg

Der Krieg begann als Kampf Vietnams gegen die französische Kolonialherrschaft, griff in seiner zweiten Phase auch auf Laos und Kambodscha über und entwickelte sich zu einer Auseinandersetzung im Rahmen des Ost-West-Konflikts.

Die erste Phase (1946-1954)
Am 2.September 1945 kam es in Hanoi im Norden Vietnams zur Errichtung der "Demokratischen Republik Vietnam". Diese forderte, unter ihrem Präsidenten Ho Chi Minh, die uneingeschränkte Souveränität für ganz Vietnam und rief damit einen militärischen Konflikt mit Frankreich hervor, das seine Kolonialherrschaft in Indochina behaupten wollte. Der Krieg brach im November 1946 aus, als französische Kriegsschiffe die Hafenstadt Haiphong beschossen, nachdem der Vietminh die französische Forderung nach Abzug aller seiner Truppen aus der Stadt ignoriert hatte; in der Folge konnten die Franzosen die Truppen des Vietminh bis westlich von Hanoi zurückdrängen.

1949 setzte Frankreich den vietnamesischen Kaiser Bao Dai, den der Vietminh 1945 abgesetzt hatte, in Saigon (heute Ho-Chi-Minh-Stadt) wieder als Staatschef der "Republik Vietnam" ein. Nach 1949 erhielt der Vietminh politische und militärische Unterstützung von China und konnte in Vietnam Boden gewinnen. Der Westen befürchtete nun ein Übergreifen der antikolonialen Bewegung auf die benachbarten Länder, weshalb die USA 1950 der französischen Bitte um Hilfe nachkamen und Frankreich umfangreiche finanzielle und logistische Unterstützung zukommen ließen.

1953 hatte sich der Vietminh im größten Teil Vietnams durchgesetzt und brachte am 7.Mai 1954 den französischen Truppen bei Dien Bien Phu im Norden Vietnams eine entscheidende Niederlage bei. Am 21.Juli 1954 wurde auf der Genfer Indochinakonferenz ein Waffenstillstand zwischen dem Vietminh und Frankreich geschlossen; der 17.Breitengrad wurde als vorläufige Demarkationslinie festgelegt, die Vietminh-Truppen zogen sich in den Norden zurück, die Franzosen in den Süden. Im Norden existierte die Demokratische Republik Vietnam unter Ho Chi Minh, im Süden die Republik Vietnam unter dem von den USA unterstützten Regierungschef Ngo Dinh Diem. Außerdem sah das Abkommen für 1956 gesamtvietnamesische Wahlen zur Wiedervereinigung des Landes vor. In der Folge des Genfer Abkommens verstärkten die USA ihren Einfluss in Süd-Vietnam.

Beginn der zweiten Phase des Krieges
1955 lösten die USA Frankreich als 'Schutzmacht' in Süd-Vietnam ab. Mit amerikanischer Rückendeckung errichtete Ngo Dinh Diem ein autoritäres Regime, unterdrückte jede Art von Opposition, baute eine starke Armee auf und holte zahlreiche amerikanische 'Militärberater' ins Land. Die für 1956 vorgesehenen gesamtvietnamesischen Wahlen scheiterten am Widerstand Diems: Der Vietminh konnte sich in ganz Vietnam auf die Zustimmung der Mehrheit der vor allem bäuerlichen Bevölkerung stützen, während Diems Regierung nur über eine äußerst schmale Basis verfügte.

Ab 1957 begann der südvietnamesische Vietcong gegen Diems Regime und gegen amerikanische Militäreinrichtungen mit Guerillaaktionen vorzugehen. Er konnte dabei auf die Unterstützung Nord-Vietnams zählen und das Nachschubsystem aus den Zeiten des Indochinakrieges, den Ho-Chi-Minh-Pfad, nutzen. 1960 schuf sich der Vietcong mit der "Nationalen Befreiungsfront von Süd-Vietnam" (Front National de Libération du Viet-Nam Sud, FNL) eine politische Organisation.

Politische Unruhen in Süd-Vietnam
Angesichts der zunehmenden Angriffe des Vietcong verstärkten die USA erneut ihre Unterstützung für Saigon. Im Dezember 1961 erhöhte Präsident John F.Kennedy die militärische Präsenz der USA in Süd-Vietnam; Ende 1962 waren bereits 16.200 US-Soldaten in Süd-Vietnam stationiert.

Unterdessen sah sich das Diem-Regime zunehmend vom Vietcong bedrängt; der Vietcong hatte bald den größten Teil der ländlichen Gebiete Süd-Vietnams unter seiner Kontrolle, während sich die südvietnamesischen Regierungstruppen immer weiter zurückziehen mußten. Daneben setzten z.B. Buddhisten und Angehörige anderer weltanschaulicher Gruppen, die von der Regierung unterdrückt wurden, deutliche Zeichen ihrer Opposition gegen das Regime in Form von Selbstverbrennungen.

Am 1.November 1963 wurde Diem von einem Militärputsch gestürzt und hingerichtet. Im Sommer 1971 belegte die Veröffentlichung der geheimen Pentagon Papers, daß die USA im Vorfeld von dem Putsch gewusst und bereits die Zusammenarbeit mit der Nachfolgeregierung vorbereitet hatten.

Nach weiteren Militärputschen und zehn verschiedenen Regierungen innerhalb von 18 Monaten, die alle am Widerstand des Vietcong scheiterten, übernahm Nguyen Van Thieu 1965 die Regierung; 1967 wurde er außerdem 'Staatspräsident'.

Die "amerikanische" Phase des Krieges
Anfang August 1964 eskalierte der Krieg in Folge des "Tonking-Zwischenfalles". Nordvietnamesische Torpedoboote hatten am 2. und 4.August zwei US-Zerstörer im Golf von Tonking angegriffen. Dem Angriff waren amerikanische Geheimoperationen gegen Nord-Vietnam vorausgegangen. Der Zwischenfall führte zur Verabschiedung einer Resolution durch den amerikanischen Kongress am 7.August 1964, in der dem Präsidenten Lyndon B.Johnson die Generalvollmacht zur Kriegsführung gegen Nord-Vietnam erteilt wurde.

Im Februar 1965 begannen die USA mit systematischen Bombenangriffen auf wirtschaftliche Ziele in Nord-Vietnam sowie auf den Ho-Chi-Minh-Pfad in Laos und Kambodscha, über den der Vietcong seinen Nachschub aus dem Norden erhielt. Des Weiteren verstärkten die USA ihre Truppen in Vietnam bis Ende 1968 auf 543.000. Aber trotz ihrer zahlenmäßigen und materiellen Überlegenheit konnten die USA keine Entscheidung zu ihren Gunsten herbeiführen.

1965/66 signalisierten die USA mehrmals Verhandlungsbereitschaft. Nord-Vietnam lehnte jedoch ab. Zugleich wurden die Bombardements in Nord-Vietnam intensiver weitergeführt. Wirtschaft und Infrastruktur Nord-Vietnams wurden weitgehend zerstört. Im Süden gingen die USA mit massiven Hubschraubereinsätzen gegen die Vietcong-Partisanen vor. Trotz großflächigen Bombardements mit Napalmbomben und des Einsatzes des chemischen Entlaubungsmittels 'Agent Orange' gelang es ihnen nicht, den Gegner militärisch zu besiegen. Im November 1967 gab das Pentagon die Gesamtzahlen der US-Verluste in Vietnam seit Ausbruch des Krieges 1961 mit 15.058 Toten und 109.527 Verwundeten an. Angesichts der steigenden Zahl der Opfer wurden in den USA die Forderungen laut, den Krieg unter allen Umständen sofort zu beenden. Die finanziellen Aufwendungen beliefen sich nach Angaben des US-Präsidenten auf jährlich 25 Milliarden US-Dollar.

Die Tet-Offensive
Im Januar 1968 unternahmen nordvietnamesische und Vietcong-Truppen unter dem nordvietnamesischen General Vo Nguyen Giap die Tet-Offensive (Beginn der Offensive im Monat Tet des vietnamesischen Kalenders) auf zahlreiche südvietnamesische Städte. Militärisch scheiterte die Offensive zwar, aber sie demonstrierte die Schlagkraft Nord-Vietnams und war insofern politisch und psychologisch erfolgreich.

Nach der Tet-Offensive verschärfte sich weltweit die Kritik an dem amerikanischen Vietnamkrieg, insbesondere auch an dem Einsatz chemischer Kampfstoffe und an den Angriffen auf die Zivilbevölkerung, wie z.B. dem Massaker von My Lai. Bis zum Frühjahr 1968 hatte sich in den USA die Erkenntnis durchgesetzt, daß der Krieg in Vietnam nicht zu gewinnen sei; die Verhandlungsbereitschaft war gestiegen. Am 31.März verkündete Präsident Johnson das Ende der US-Luftangriffe auf Nord-Vietnam, das die Einstellung der Bombardierung als Bedingung für die Aufnahme von Friedensgesprächen gefordert hatte.

Am 13.Mai 1968 nahmen die USA und Nord-Vietnam in Paris Waffenstillstandsverhandlungen auf; ab 1969 nahmen auch Süd-Vietnam und der Vietcong an den Verhandlungen teil. Ergebnisse wurden nicht erzielt. In Süd-Vietnam ging unterdessen der Krieg in unverminderter Härte weiter.

"Vietnamisierung" des Krieges (1969-1971)
1969 legte Johnsons Nachfolger Richard Nixon sein Programm der "Vietnamisierung" des Krieges vor, d.h. des stufenweisen Abzugs von 90.000 US-Soldaten aus Vietnam bis Ende 1969, des Ausbaus der südvietnamesischen Streitkräfte und der Übertragung der Verantwortung für die Kriegsführung an die südvietnamesische Regierung.

Die Pattsituation bei den Pariser Verhandlungen konnte jedoch weder durch den teilweisen US-Truppenabzug noch durch den Tod des nordvietnamesischen Staatspräsidenten Ho Chi Minh am 3.September 1969 überwunden werden. Nord-Vietnam forderte weiterhin als Verhandlungsgrundlage den völligen Abzug der US-Truppen aus Vietnam.

Im April 1970 fielen US-Truppen nach dem Putsch des Generals Lon Nol zugunsten der neuen Regierung in Kambodscha ein, und 1971 bombardierten sie auch Laos, um einen möglichen nordvietnamesischen Vorstoß entlang des Ho-Chi-Minh-Pfades zu unterbinden. Beide Aktionen wurden international verurteilt und waren zudem militärisch nicht erfolgreich.

Am 30.März startete Nord-Vietnam eine Offensive bis in die Provinz Quang Tri im Süden. Im April reagierten die USA mit einer Gegenoffensive in Form von verheerenden Bombenangriffen auf Nord-Vietnam, und am 8.Mai 1972 ordnete Präsident Nixon die Verminung der wichtigsten nordvietnamesischen Häfen, darunter Haiphong, an.

Erneute Eskalation
Ab dem 8.Oktober 1972 fanden zwischen dem amerikanischen Sicherheitsberater Henry Kissinger und dem nordvietnamesischen Unterhändler Le Duc Tho vertrauliche Friedensgespräche in Paris statt. Am 16.Dezember stagnierten die Verhandlungen jedoch, und zwei Tage später ordnete Nixon die massive Bombardierung von Hanoi und Haiphong an; diese Angriffe galten als die schwersten des Vietnamkrieges und schockierten die Bevölkerung selbst in den USA.

Vorläufiger Frieden
Anfang 1973, nachdem die USA ihre Angriffe nördlich des 20.Breitengrades eingestellt hatten, wurden in Paris die Friedensgespräche weitergeführt. Nach sechstägigen Beratungen zwischen Kissinger und Le Duc Tho gab Nixon am 23.Januar 1973 bekannt, daß ein offizielles Waffenstillstandsabkommen erreicht worden sei.

Am 27.Januar unterzeichneten die Vertreter der USA, Süd-Vietnams, Nord-Vietnams und der Provisorischen Revolutionsregierung Süd-Vietnams ein Abkommen zur Beendigung des Krieges in Vietnam. Der Waffenstillstand trat offiziell am 28.Januar 1973 in Kraft.

Das Waffenstillstandsabkommen forderte die vollständige Einstellung aller Kampfhandlungen, den Abzug der gesamten US-Truppen innerhalb von 60 Tagen nach Unterzeichnung des Abkommens, die Herausgabe der Kriegsgefangenen beider Seiten innerhalb von ebenfalls 60 Tagen, die Anerkennung der entmilitarisierten Zone als einer nur provisorischen Grenze, die Einsetzung einer internationalen Kontrollkommission zur Überwachung der Einhaltung des Friedens; außerdem sollte ein "Nationaler Versöhnungsrat" aus Vertretern der südvietnamesischen Regierung unter Nguyen Van Thieu, der Provisorischen Revolutionsregierung der FNL sowie anderer Oppositionsgruppen zusammentreten, um allgemeine Wahlen in Süd-Vietnam vorzubereiten. Das Abkommen gestattete außerdem den weiteren Verbleib von 145.000 nordvietnamesischen Soldaten in Süd-Vietnam.

Die dritte Phase des Krieges: der Bürgerkrieg
Bis Ende März 1973 hatten die USA ihre Truppen aus Vietnam abgezogen. In Vietnam gingen die Kämpfe zwischen kommunistischen Einheiten und südvietnamesischen Regierungstruppen weiter; beide Seiten suchten ihre Gebiete zu verteidigen bzw. auszuweiten. Ende 1974 begannen die nordvietnamesischen Truppen eine Großoffensive gegen den Süden. Die südvietnamesischen Truppen mußten sich zurückziehen, und nach dem Fall von Huë Mitte März 1975 war der Krieg für Süd-Vietnam verloren. Am 21.April trat Präsident Nguyen Van Thieu zurück. Am 30.April wurde Saigon eingenommen, und am selben Tag kapitulierte Süd-Vietnam gegenüber der Provisorischen Revolutionsregierung der FNL. Am 2.Juli 1976 wurde mit der Errichtung der Sozialistischen Republik Vietnam der gesamtvietnamesische Staat wieder hergestellt.

Auswirkungen des Befreiungskampfes
Im Vietnamkrieg wurden über zwei Millionen Vietnamesen getötet, drei Millionen verwundet und Hunderttausende von Kindern als Waisen zurückgelassen; etwa zwölf Millionen Menschen verloren ihre Heimat. Etwa 500.000 Vietnamesen, die sogenannten Boat people, versuchten, in kleinen Booten über das Südchinesische Meer aus Vietnam zu entkommen; viele kamen dabei um. Jene, die überlebten, sahen sich selbst in den Ländern, die zuvor Vietnamesen aufgenommen hatten, mit Einwanderungsverboten oder -beschränkungen konfrontiert.

Das Land Vietnam selbst wurde aufs schwerste in Mitleidenschaft gezogen: Die Flächenbombardements hatten Wirtschaft und Infrastruktur zerstört, und der großflächige Einsatz von Napalm und chemischen Waffen verursachte verheerende ökologische Schäden.

Auf amerikanischer Seite fielen insgesamt etwa 57.000 Soldaten und etwa 153.000 wurden verwundet.


Zu Korea es befinden sich fast alle Militärischen anlagen wie Kommando einrichtungen und Waffen Fabriken unter der Erde!

Sie haben eine ausgesprochen gute Militärische Infrastrucktur ,straßen lassen sich sehr schnell Militärisch verwendet wie die Pyongyang road als Flugplatz!

Das Militär verfügt über ein sehr guten Nachschubsystem!
Siehe :
http://www.globalsecurity.org/military/ ... k/army.htm

Und führ fast Jede Waffe stellt mann selber ersatzt teile her:
http://www.globalsecurity.org/wmd/world/dprk/agency.htm

Und dafür braucht mann Kapital was sie scheinbar woll haben sonst könnt sich der Norden nicht so eine Große Armee leißten!

Im Jugoslawien krieg 1998-99 wurde bereits gezeigt wie man erfolgreich Panzer Tarnt.

Nord Korea ist fast völlig bewaldet und je weiter mann in den norden fährt wird es immer gebiergiger.
Ideal führ einen verteidigungskampf!

Dazu vieleicht noch die Studie führ Taktik interresierte:

http://www.globalsecurity.org/wmd/libra ... /korea.pdf

Grüße
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#57
Wo soll die Parallele von Südvietnam und Südkorea liegen?
Außer daß beide mit Süd beginnen?
Ich sehe nämlich keinerlei Gemeinsamkeiten, Südvietnam war eine rigide Diktatur dem der Norden ein attraktives gesellschaftliches Modell entgegenstellen konnte. Südkorea dagegen ist eine prosperierende Demokratie für deren Bürger der Norden keinerlei Attraktivität besitzt.
Südkorea besitzt eine in Jahrzehnten gewachsene relativ stabile Gesellschaft. Südvietnam besaß nichts vergleichbares.
Auch gibt es in Südkorea keine der NLF respektive dem Vietkong vergleichbare Organisation.
Die südkoreanische Armee gilt im gegensatz zur ARVN als motiviert und gut ausgebildet. Die Führung soll auch kompetent sein. Südkorea ist eigenständig und nicht wie Südvietnam ein reines Marionettenregime.

Jetzt bin ich aber mal gespannt auf die Gemeinsamkeiten...
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#58
@bastian
Gut, motiviert und gut ausgebildet ist die südkoreanische Armee. Aber ist auf sie auch Verlaß?
Von den südkoreanischen Streitkräften sind meines Wissens mindestens zwei erfolgreiche Putschversuche ausgegangen, und zudem werden sie auch immer mehr von der anti-amerikanischen Stimmung in Südkorea erfasst. So gaben bei einer Umfrage, von der ich in Newsweek gelesen habe, einmal 80% aller befragten südkoreanischen Rekruten an, daß sie die USA als den primären Feind ihres Staates betrachten würden.
Ich kann gut mir vorstellen, daß ein US-amerikanischer Angriff auf Nordkorea eine Meuterei oder einen Putschversuch von Teilen (oder gar einem Großteil) der südkoreanischen Streitkräfte zur Folge haben kann. Gerade aufgrund der wachsenden Feindschaft gegenüber den USA in der südkoreanischen Gesellschaft, von der ja auch die südkoreanischen Streitkräfte ein Teil sind, und aufgrund des wachsenden koreanischen Nationalismus wäre eine solche Entwicklung durchaus denkbar. Es könnte sogar sein, daß Südkorea in einer solchen Situation auf der Seite von Nordkorea in einen Krieg gegen die USA eintritt.
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#59
@Tiger
klar eine Demokratie tritt auf der Seite des unterdrückerstaates Nr.1 unserer Zeit gegen die Schutzmacht ein...:bonk:
Warum sollte die USA Nordkorea angreifen, außer wenn es um Atomwaffen geht, ohne die Zustimmung Südkoreas zu haben? Was sollten die Südkoreaner denn machen außer ihr Land gegen den dann folgenden Gegenschlag Nordkoreas zu verteidigen? Sich den Steinzeitkommunisten ergeben???
Das ist doch grotesk!

Und von den steigenden Ressentiments gegenüber den USA habe ich zwar gehört, aber 80% betrachten die USA als primären Feind. Sorry diese Zahl finde ich doch mehr als zweifelhaft.
Deswegen ziehe ich die Loyalität der Streitkräfte nicht in Frage, hinzu kommt, daß die Militärputsche meines Wissens in der nichtdemokratischen Zeit Südkoreas waren, so daß mein m.E. für die jetzige Situation daraus keine Schlüsse ziehen kann.
Das wahrscheinlichste Szenario ist m.E. immer noch ein massiver nordkoreanischer Angriff und in diesem Szenario sehe ich keinerlei Anlass die Loyalität südkoreanischer Streitkräfte in Zweifel zu ziehen.
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#60
So klein und schwach ist das südkoreanische Militär gar nicht.

Im übrigen bastelt Südkorea ebenso heimlich an Nuklearwaffen und hat Massenweise Verstößte gegen den A Sperrvertrag begangen und behindert die IAEA mehr als Saddam....

Ich vermute daß Südkorea darüber hinaus C Waffen in nicht unbeträchtlichem Umfang hat.

Entscheidend ist nicht die Masse sondern die Feuerkraft. Früher erzielte man mehr Feuerkraft durch mehr Masse, aber schon im Zweiten Weltkrieg begann die Lufthoheit entscheidend zu werden.

Die Sowjets waren den Deutschen numerisch haushoch überlegen und auch technisch nicht weit hinterher und trotzdem verloren sie solange sie den Himmel nicht beherschten, als die Ostfront zusammenklappte und dann sich nur noch rückwärts bewegte beherschten die Sowjets den Himmel.

Vietnam ist völlig ungeeignet als Vergleich da 1 die Vietnamesen unbeschränkt Waffen und Mun erhielten, woher soll Nordkorea solche Mengen an Waffen und Mun erhalten ? 2 konnten die USA nicht mit allen Mitteln kämpfen ohne massive negative Folgen 3 ist die strategische und die politische Situation eine völlig andere gewesen 4 ist Nordkorea nicht derart politisch geeint und geschlossen, innerhalb des Militärs von NK gibt es massive Machtkämpfe und es ist sogar unklar wer eigentlich in dem Land das sagen hat.

Zitat:Gut, motiviert und gut ausgebildet ist die südkoreanische Armee. Aber ist auf sie auch Verlaß?
Im Fall eines Krieges gegen einen äußeren Feind ja. Definitiv würden die kämpfen.

Wenn sich der Süden von den USA lossagt, sind sie dem Untergang geweiht

Sind sie nicht. Südkorea würde einen Krieg sogar alleine gewinnen können. Nur Wenn der Krieg kommt, dann geht Südkorea unter, auch wenn es gewinnt.
(Seoul und das Artillerieproblem allein schon)

Trotzdem ist meine Einschätzung, daß Südkorea zur Zeit selbst allein einen Krieg gegen Nordkorea gewinnen würde, nur wäre dann die ganze Koreanische Halbinsel zerstört und Südkorea als Staat ebenso erledigt wie Nordkorea. Aber den Krieg selbst würde Südkorea gewinnen, die konventionellen Streitkräfte von Nordkorea werden an vielen Stellen falsch eingeschätzt, ihr Potential gegen Zivile Ziele ist groß aber ihr Gefechtswert ist nicht so hoch wie viele glauben.

Probleme sind dann potentielle Taten wie der Einsatz von ABC Waffen, auch gegen Länder wie Japan, die Zerstörung von Seoul und des ganzen Industriekomplexes rundherum durch die Ari usw

Allein die Zerstörung von Seoul und der umgebenden Großindustrie könnte die Weltwirtschaft kollabieren lassen wie ein Kartenhaus.
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