Szenario Nordkorea vs. Südkorea
#1
Ich habe mich auch viel über die Streitkräfte Nord- und Südkoreas informiert. Beide haben in gewissen Bereichen eine überlegenheit, Südkorea was die Technik betrifft und auch die Ausbildung. Nordkorea verfügt über viele Raketen und Artilleriegeschütze, über mehr als 1.Mio Soldaten, wovon die meisten im Grenzgebiet zu Südkorea stationiert sind. Nordkorea verfolgt zudem seit einiger Zeit ein umstrittenes Atomprogramm. Mich würde mal euere Meinung zum Thema interessieren.

Links zum Thema:
Atomprogram: http://www.nzz.ch/dossiers/2003/nordkorea/
Länderinfo zu Nordkorea: http://www.erdkunde-online.de/1231.htm
Info allgemein: http://www.auswaertiges-amt.de/www/de/aussenpo ... _5b_html#5
Steitkräfte Südkoreas: http://www.globaldefence.net/index.htm?http:// ... dkorea.htm
Steitkräfte Nordkoreas: http://www.globaldefence.net/deutsch/asien/nor ... dkorea.htm
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#2
Südkorea müßte aber nicht allein kämpfen, Nordkorea schon.
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#3
@Frosch Nordkorea mag zwar allein sein unterschätz aber nicht deren Raketenstreitmacht die sehr stark ist. Hier ein Link: http://www.iz3w.org/iz3w/269/s11.htm
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#4
Genau. Wenn Nordkorea kein Drohpotenzial mit Atomwaffen besäße, würden sie einen Krieg sicher verlieren, denn ihre antiquierte Panzerarmee würde von der südkoreanischen und der amerikanischen Luftwaffe binnen kurzer Zeit auf ein nicht mehr ganz so beeindruckendes Maß reduziert!
Obgleich Südkorae erstmal einiges an auch zivilen Verlusten ertragen müßte zuerst zusammen mit ner Invasion, die aber bald gestoppt werden würde. Dann würden die Nordkoreaner allmählich aus den eroberten Bebieten durch die Südkoreaner und US-Expeditionstruppen vertrieben, über den 38. Breitengrad.
Da sie ja nun geschlagen wäre und auf Druck aus Moskau und vorallem Peking, dann nach vielen toten waffenstillstand. Ein Vordringen des Südens und der Amerikander bis Pjöngjang würden die Chinesen aber wohl kaum dulden und Druck auf beide Seiten machen!
Das Ergebnis wäre also recht viel Zerstörung und wenig Veränderung ( naja, ok das Regime in Pjöngjang hätte aber durch die Vielen Bombardements und die verlorene Kontrolle sicher noch mehr Probleme als jetzt.)
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#5
Angenommen die Südkoreaner und die Amerikaner würden bis nach Pjögjang vorstoßen und weiter. Da würde China ein Korea an der grenze haben wo US-Truppen stationiert sind. Besteht dann die Gefahr eines Kriegseintritts durch China. Nicht zu vergessen ist auch Russland, die wären auch nicht erfreut über einen solchen Vorstoss der Südkoreaner und Amerikaner. Was ich von euch wissen wollte ist, droht damit letztendlich nur ein größerer Krieg ?
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#6
Ich glaube das die Chinesen sich in unmittelbarer Zukunft noch nicht auf direkte kampfhandlungen mit den USA einlassen würden.
In 10 -15 Jahren vieleicht, aber bis dahin wird noch viel Wasser den Jangtse runterfliessen.
Russland wäre vieleicht nicht erfreut, und dann....................ja was dann?

Das Problem ist die Personele Stärke der NKA, entweder man versucht ein massives Überlaufen zu provozieren (wenn das mit der Lebensmittelknappheit stimmt, vieleicht nicht so schwer) oder man muss zu A B oder C Waffen greifen was nur geht wenn die Nordkoreaner es zuerst tun, und die werden sich hüten.
Ein konventioneller Krieg wäre mit erheblich mehr Verlusten verbunden als eine "Demokratie" verkraftet.

Deshalb denke ich wird es in den nächsten Jahren keinen Krieg dort geben.
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#7
Zitat:Frosch postete
Das Problem ist die Personele Stärke der NKA, entweder man versucht ein massives Überlaufen zu provozieren (wenn das mit der Lebensmittelknappheit stimmt, vieleicht nicht so schwer) oder man muss zu A B oder C Waffen greifen was nur geht wenn die Nordkoreaner es zuerst tun, und die werden sich hüten.
Personelle Staerke der Nordkorean ? Na und - Irak hatte 19991 viertgroesste Armee der Welt
Pfff
Und ohne Mampf kein Kampf - selbst die nordkoreanische Armee leidet an der Nahrungsmittelknappheit - udn im Kriegsfall duerfen die Nordkoreaner kaum damit rechen das Uncle SAm weiterhin Nahrungsmittel schickt...
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#8
Nicht nur das , denn Irak war die viertstärkste Militärmacht der Welt.
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#9
Niavaran schrieb:
Zitat:Nicht nur das , denn Irak war die viertstärkste Militärmacht der Welt.
Erklär das mal genauer, das finde ich irgnenwie witzig was du das sagst. Falls es Off-Topic ist, schicks per PM.
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#10
@Niavaran
Wenn mich nicht alles täuscht war das auch die Aussage von Merowig...

Man könnte auch die Möglichkeit in Betracht ziehen das bei einem erfolgreichen Ggenstoß der Amerikaner und Südkoreaner und der darauf folgenden "Wiedervereinigung" Koreas nicht mehr allzu große Gründe für amerikanische Truppenpräsenz bestehen würden. Somit könnten China und Rußland sogar davon profitieren. Kann mir nämlich auch nicht so recht vorstellen, dass die Koreaner dann noch besonders wild darauf wären GIs im eigenen Land zu haben und einen Abzug der amerikanischen ansprechen würden. Immerhin wäre die Bedrohungssituation beseitigt.
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#11
Und dann aber hätte man das Problem, dass ein nun vereinigtes Korea aber die nordkoreanische Atomwaffe durchaus für sich beanspruchen würde und da Südkorea ja auch ein entsprechendes industriepotenzial hat, weiter entwickeln könnte, um endgültig sich von dem US-Einfluß zu befreien, der ja nicht nur positiv goutiert wird in Südkorea, immerhin war ja Korea immer ein Spielball zwischen Japan und China und das hat man nicht vergessen.
Insbesondere ein wiedervereinigtes Korea mit der wirtschaftlichen Stärke des Südens und der Atomwaffe des Nordens würde sich daran erinnern und dabei sicher die Option A-Waffe ncht gänzlich von der Hand weisen.
Dies aber würde weder Japan, noch den USA noch China gefallen..
Also hätten nicht nur die USA, sondern auch die anderen keine Freude an einem wiedervereinigten Korea zumindest wenn man diesen Aspekt bedenkt...
Man kann also alles drehen und wenden wie man will.
Außerdem ist insbesondere China im Moment nicht an einer Veränderung des Status quo interessiert, da ja im moment die USA nochmal am Agieren ist und am "Expandieren". Die wollen jetzt erst weiter wirtschaftlich wachsen und ihr Militär modernisieren. Auch ist sicher Taiwan für sie von größerem Interesse.
Das Problem ist das eine Veränderung der verhältnisse aufgrund des momentanen Kräfteverhältnisses positiv für die Amerikaner ausfallen würde wahrscheinlich.
Aber das Regime in Pjönglang wackelt gewaltig; merowig hat daruaf schon hingewiesen und ich glaub nicht dass die Leute dort "verantwortliche, vernünftige Politiker" sind. Wenn sie mit ihrer momentanen Erpressungspolitik keinen gewinn machen, dann dürfte Nordkorea auf Kurz oder Mittel zusammenbrechen und damit auch deren Existenzgrundlage. Sollten die Amerikaner also mal nicht so sehr mit dem Nahen und Mittleren Osten beschäftigt sein und eine härtere Gangart gegen Nordkorea fahren, könnten die dortigen Machthaber durchaus zu recht unrationalen Handlungen fähig sein. Das traue ich denen durchaus zu, dafür hat man dann doch zu bizarre Dinge von dort gehört.
Das allerdings würde dann wirklich deren Ende bedeuten, das Szenario habe ich schon kurz in einem vorherigen Post geschildert.
Dies kann im Moment nicht im interesse der Chinesen sein. Zwar würde ein wiedervereinigtes Korea die Allianz der USA bzw. deren Bündnisse sprengen, aber es wäre ein unberechenbarer Machtfaktor im Moment und auch die Politik kapans könnte noch stärker als jetzt die Tendenz zur Aggressivität erhalten. Alles kontraproduktiv für China im Moment, da sie eben noch nicht bereit sind für die Hegemonialkämpfe um den östlichen teil Asiens und den westlichen Pazifik!
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#12
Also, das keine atomwaffen auf der koreanischen halbinsel eingesetzt werden, ist so gut wie klar
dass wenn nordkorea den süden angreift(höchst unwahrscheinlich), und die us-truppen den angriff zurückschlagen, wird china dagegen nicht viel machen können
protestieren, ja und? sie werden sich das schon nicht alles vermasseln.
nordkorea ist nicht gearde so der große gewinn für peking, deswegen riskieren die doch keinen krieg mit den usa
china+russland zusammen sind nicht mal in der lage die usa zu plätten.
ich denke das ergebnis eines solchen krieges würde sein:
1. schaffung des koreanischen staates (demokratischBig Grin)
2. hohe verluste in der zivilbevölkerung
3. hohe kosten
4. helle empörung in den westmächten wegen den eigenen verlusten (vieleicht so zwischen 5.000-10.000 toten)
mehr fällt mir nicht ein, aber tut mir einen gefallen und sucht eure gedanken nicht zu weit her, sonst ist das mit dem diskutieren nicht mehr so ganz unproblematisch:daumen::merci:
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#13
Zitat:Niavaran postete
Nicht nur das , denn Irak war die viertstärkste Militärmacht der Welt.
Offensichtlich nicht!

Bloß weil etwas "Offiziell" verkündet wird ist es nicht gleich SACHLICH richtig.
Wäre die Irakische Armee etwas derartiges gewesen wäre der Krieg etwas anders verlaufen.
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#14
Der Irak hatte zu dem Zeitpubnkt die 4 oder 5 größte Armee der Welt mit ca 1 millionen Mann. Dabei muss man sehen das Größe nicht immer Stärke bedeutet.
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#15
1 Million Männer in alte Armeeklamotten stecken und jedem eine AK-47 in die Hand drücken macht noch keine Armee. Aber wie die Geschichte gezeigt hat: Egal wie gut gerüstet irgendwelche Arabischen oder allgemein Islamische Armeen waren, bisher haben sie noch alle Kriege mit Bravour verloren. Einen Analphabeten an ein SAM-System zu stellen holt eben noch kein gegnerisches Flugzeug vom Himmel :evil:

Mein Eindruck ist, dass die Araber groß mit Worten sind, aber wenn es ums Kämpfen geht, dann geben sie ganz schnell klein bei und Rufen den heiligen islamischen Krieg aus in der Hoffnung, dass dann andere Araber oder möchtegern amerikanische oder westeuropäische übergelaufene Moslems kämpfen kommen oder sich mit Sprengstoff in die Luft sprengen. :wall:
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