Flugzeugabstürze und Notlandungen
http://www.faz.net/aktuell/politik/ausl ... 59009.html
Zitat:Ostukraine
Separatisten am Abschussort sollten Piloten festnehmen

Prorussische Kämpfer sind unmittelbar nach dem Abschuss des malaysischen Passagierflugzeugs zum Absturzort in der Ostukraine gefahren. Das bestätigten Separatisten der F.A.Z.. Damit verdichten sich die Hinweise auf die Schuldigen der Katastrophe.

22.07.2014, ...

Die Frankfurter Allgemeine Zeitung überprüfte einen Bericht der italienischen Zeitung „Corriere della Sera“ vom Dienstag über ein Gespräch mit einem prorussischen Kämpfer nahe am Absturzort.

Der Kämpfer hatte darin bestätigt, dass er am Tag des Unglücks wenige Minuten nach dem Knall der Explosion von seinem Vorgesetzten den Befehl erhalten habe, mit seiner Einheit sofort zur Unglücksstelle zu fahren, um „die Piloten“ festzunehmen. So ein Befehl würde bestätigen, dass die Aufständischen unmittelbar nach dem Absturz glaubten, nicht ein Zivilflugzeug sei explodiert, sondern ein feindliches, also ukrainisches Kampfflugzeug. Dessen Piloten hätten sich durch ihre Fallschirme retten können, und sollten offenbar gestellt werden. So eine Anordnung unmittelbar nach der Explosion würde zeigen, dass die Separatisten über den Abschuss umgehend Bescheid wussten, was wiederum darauf hinweisen könnte, dass sie selbst das tödliche Geschoss abgefeuert haben.

Die F.A.Z. hat von anderen prorussischen Kämpfern derselben Einheit übereinstimmende Berichte erhalten wie die zuvor im „Corriere della Sera“ veröffentlichten Informationen.
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Die Darstellung der Kämpfer ist von Bedeutung, weil sie Berichte des ukrainischen Geheimdienstes SBU bestätigt, der nach der Katastrophe Mitschnitte von mutmaßlichen Telefonaten separatistischer Kommandeure mit ihren russischen Führungsoffizieren veröffentlicht hat. In einem dieser Gespräche taucht genau der Aspekt auf, über den die Rebellenkämpfer mit der F.A.Z. und dem „Corriere della Sera“ gesprochen haben: die Tatsache, dass die Aufständischen unmittelbar nach dem Abschuss überzeugt waren, ein ukrainisches Kampfflugzeug sei von der eigenen Flugabwehr getroffen worden, weswegen sie nun in erster Linie an der Festnahme der Piloten interessiert waren.

In einem dieser Geheimdienst-Mitschnitte unterhält sich der Rebellenführer Igor Besler (Kampfname „Bes“, zu Deutsch: „Dämon“) offenbar mit seinem russischen Kontaktmann Wassilij Geranin, mutmaßlich einem Oberst beim Aufklärungsdienst des russischen Generalstabs GRU. Der Rebellenkommandeur rapportiert: „Man hat gerade ein Flugzeug abgeschossen. Die Gruppe ,Minenleger‘. Abgestürzt hinter Jenakijewo.“ Die Antwort des Führungsoffiziers folgt wie aus der Pistole geschossen: „Die Piloten! Wo sind die Piloten?!“

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Die Authentizität solcher Aufnahmen konnte bisher nicht überprüft werden, aber die Aussagen der Kämpfer am Dienstag bestätigen nun immerhin einige Details. Dazu gehört das Interesse der Rebellenführer an den „Piloten“, von denen man glaubte, sie hätten sich am Fallschirm gerettet. Dass die Rebellen ungewöhnlich schnell an der Unglücksstelle eintrafen, also möglicherweise von Anfang an über den Abschuss Kenntnis hatten, geht auch aus Aussagen von Anwohnern des Absturzortes hervor. Eine Familie, deren Name der F.A.Z. bekannt ist, gab an, die Kämpfer seien schon 10 bis 15 Minuten nach dem Unglück da gewesen.
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Die Variante des Abschusses durch die Separatisten ist nun allerdings auch von der Zeitung „New York Times“ bestätigt worden. Deren Reporter fotografierten am Absturzort Wrackteile, die von einer großen Zahl kleiner Einschüsse geradezu durchsiebt waren. Die Zeitung schrieb, nach Ansicht von Fachleuten könne das auf ein Geschoss des Systems Buk hinweisen, weil solche Raketen ihre Ziele nicht allein durch die Wucht der Explosion zerstörten, sondern zusätzlich durch eine Wolke von Schrapnellgeschossen.
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http://deutsche-wirtschafts-nachrichten ... n-bildern/

Zitat:Die amerikanische Investigativ-Website Consortiumnews.com berichtet, dass die Auswertung der US-Satellitenbilder vom Tag des Abschusses von Flug MH17 über der Ostukraine offenbar zu einem für die Amerikaner überraschenden Ergebnis geführt hat. Demnach zeigen die Satelliten-Bilder der CIA, dass die Buk-Raketenbatterien in der Ostukraine von Männern in Uniformen der ukrainischen Armee bedient worden sein sollen. Der Reporter Robert Parry, der die Seite betreibt und seit seiner Enthüllung des Iran-Contra-Skandals für die Associated Press und Newsweek sowie den einen erstklassigen Ruf als investigativer Reporter genießt, beruft sich auf Informationen aus US-Regierungskreisen. Parry schreibt:

„Meine Quelle, die mir in der Vergangenheit bereits zutreffende Informationen in ähnlichen Fällen geliefert hat, sagte mir: Die US-Geheimdienste verfügen über detaillierte Satellitenbilder von der verdächtigen Raketenabschuss-Batterie, von welcher die verhängnisvolle Rakete abgefeuert wurde. Doch die Batterie scheint unter der Kontrolle von Soldaten der ukrainischen Regierungs-Armee gewesen zu sein. Ihre Bekleidung sieht aus, als wären es ukrainische Uniformen.

Die Quelle sagte, dass die CIA-Analysten noch nicht ausschließen wollten, dass es sich um Rebellen aus der Ostukraine handelt, die ähnliche Uniformen tragen. Doch die ursprüngliche Einschätzung war, dass es sich um ukrainische Soldaten handelt. Es gab auch die Vermutung, dass die die betreffenden Soldaten undiszipliniert und möglicherweise betrunken waren. Die Satellitenbilder zeigten am Boden verstreute Bierflaschen auf dem Gebiet, sagte die Quelle.“
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Zitat:Taiwan

47 Tote bei missglückter Notlandung

Bei der Bruchlandung eines Passagierflugzeugs sind auf Taiwan 47 Menschen ums Leben gekommen. Medien zufolge hatte das Flugzeug kurz vor dem Unglück Feuer gefangen. [...] Ein Turboprop-Flugzeug der Linie Transasia ist auf der dicht besiedelten Insel Penghu niedergegangen. [...] Nach Angaben der Behörden stürzte die Maschine mit insgesamt 58 Insassen rund einen Kilometer vor dem Flughafen der Insel über zwei Wohnhäusern ab, nachdem sie um einen zweiten Landeversuch gebeten hatte.

Die Maschine vom Typ ATR 72 versuchte schließlich unter schweren Regenfällen in Magong zu landen und verlor kurz vor dem Unglück den Funkkontakt zum Kontrollturm, berichtete die Zeitung Apple Daily. Nach Angaben lokaler Medien hatte das Flugzeug kurz vor dem Absturz Feuer gefangen. Die taiwanische Luftfahrtbehörde hat Rettungsmannschaften zum Unglücksort entsandt.
http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft ... 60774.html

Schneemann.
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http://www.spiegel.de/politik/ausland/m ... 82607.html
Zitat:Unglücksflug MH17: Niederlande finden keine Hinweise auf Manipulation der Blackbox

Die Flugschreiber des abgestürzten Malaysia-Airlines-Flugzeugs befanden sich tagelang in den Händen von Aufständischen. Doch Befürchtungen, dass die Separatisten die Blackbox manipulierten, waren unbegründet.

Mittwoch, 23.07.2014 – 19:46 Uhr ....
bei allem Chaos noch eine gute Nachricht
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http://www.sueddeutsche.de/panorama/abs ... -1.2061490
Zitat:24. Juli 2014 19:34

Absturz von algerischem Passagierflugzeug
Französischer Kampfjet entdeckt AH5017-Wrack in Mali
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http://www.gmx.net/themen/nachrichten/p ... en.757.260
Zitat:25.07.2014, 22:12 Uhr

Air Algerie: viele offene Fragen nach der traurigen Gewissheit

Von der in Mali abgestürzten Passagiermaschine sind nur noch verkohlte Trümmer übrig. Die Bergungsarbeiten gestalten sich schwierig. Schon die Anfahrt dauert quälend lange.
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http://www.tagesschau.de/ausland/ukrain ... t-100.html
Zitat:UN-Bericht zur Lage in der Ostukraine
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Stand: 28.07.2014 15:10 Uhr ....

Mutmaßlicher MH17-Abschuss ein Kriegsverbrechen?

Der mutmaßliche Abschuss des malaysischen Passagierflugzeugs über der Ostukraine Mitte Juli könnte nach Einschätzung der UN als Kriegsverbrechen angesehen werden. "Dieser Verstoß gegen internationales Recht könnte unter den derzeitigen Umständen einem Kriegsverbrechen gleichkommen", sagte Pillay. Es werde alles unternommen, um die Verantwortlichen für den Absturz der Passagiermaschine vor Gericht zu bringen.

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Mittlerweile sind es beinahe fünf Monate, seit Malaysia Airlines-Flug MH-370 irgendwo (vermutlich) über dem östlichen Indischen Ozean spurlos verschwunden ist. Eine belastbare Spur der Boeing 777 mit über 200 Menschen an Bord konnte bislang nicht gefunden werden - und es steht in den Sternen, wann (oder überhaupt) dies der Fall sein könnte. Nun hat Australien einen Teil seiner Suchbemühungen an das private holländische Tiefenexplorations- und Geotechnik-Unternehmen Fugro Survey übertragen, welches innerhalb eines Jahres weitere 60.000 qkm Ozeanboden absuchen soll...
Zitat:Luftverkehr [...]

Australien beauftragt Privatfirma mit weiterer Suche nach MH370

Sydney (dpa) – Australien hat eine niederländische Privatfirma mit der weiteren Suche nach dem verschollenen Malaysia Airlines-Flug MH370 beauftragt. Die Spezialisten von Fugro Survey sollen von zwei Schiffen aus im Indischen Ozean weiter nach der vermissten Boeing 777-200 suchen. Dazu sollen Unterwassersonden eingesetzt werden. Sie sollen innerhalb von 12 Monaten insgesamt 60 000 Quadratkilometer Ozean systematisch absuchen. Das Flugzeug der Malaysia Airlines mit 239 Menschen an Bord war am 8. März kurz nach dem Start in Kuala Lumpur vom Radar verschwunden.
http://www.n-tv.de/ticker/Australien-be ... 72326.html

Hierzu auch:
Zitat:Fugro deepwater search MH370

The Australian Transport Safety Bureau (ATSB) has awarded Fugro an additional contract for the deployment of two specialist vessels, equipment and expertise in the deep-water search for the missing Malaysia Airlines flight 370 (MH370).

Fugro will mobilise its vessels Fugro Equator and Fugro Discovery, both fitted with specialist deep tow survey systems for the work. Since June, the Fugro Equator has been involved in the bathymetric survey of the search area. [...] The search is expected to take up to twelve months but will understandably end if the missing aircraft is found beforehand. The Australian Government has allocated has AUS $ 60 million to the ATSB to carry out the search for MH370.
http://www.fugro.com/news/newsdetails.asp?item=680

Schneemann.
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http://www.sueddeutsche.de/panorama/flu ... -1.2083666
Zitat:10. August 2014 09:08

Flugzeugunglück in Iran
Passagiermaschine stürzt über Wohngebiet ab


Beim Absturz eines Passagierflugzeugs nahe der iranischen Hauptstadt Teheran sind mindestens 40 Menschen ums Leben gekommen. Die Maschine war kurz nach dem Start in Schwierigkeiten geraten - iranische Medien spekulieren bereits über die mögliche Unglücksursache.
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Die staatliche Nachrichtenagentur berichtet, Ausfälle der Triebwerke seien für den Absturz verantwortlich gewesen.

Gefahr durch veraltete Technik

In Iran kommt es immer wieder zu Flugzeugabstürzen, was vor allem an der veralteten Flugzeugflotte des Landes liegt. Die meisten Maschinen stammen noch aus den 1970er Jahren. Die Maschinen der vier größten iranischen Airlines sind im Durchschnitt 22 Jahre alt.

In den vergangenen 25 Jahren gab es mehr als 200 Unfälle mit iranischen Flugzeugen, bei denen insgesamt mehr als 2000 Menschen ums Leben kam.
eine Folge des Embargos?
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Die Ursache war wohl ein Triebwerksausfall beim Start hinter dem "point of no return". Daher ging es nach ein paar Sekunden in der Luft mit vollen Tanks wieder nach unten. Zum Glück ist nicht mehr passiert.

Die Maschine selbst kann nicht besonders alt gewesen sein (< 10 Jahre) und die Triebwerke von Klimow gelten eigentlich als sehr zuverlässig (in etlichen russischen Helikoptern verbaut). Der Pilot stammte aus der Ukraine, möglicherweise von Antonov. Die An-140 ansich ist allerdings eine Fehlkonstruktion von Antonov. Von 31 gebauten Maschinen sind bereits 6 abgestürzt (davon 3 im Iran). Das ist eine Verlustrate von rund 20%.

Die Iraner sind nach meinem Kenntnisstand die einzigen Kunden außerhalb der Ukraine und haben sogar die Lizenz zur Fertigung im Inland erworben, mit dem Ziel die Flugzeugflotte systematisch mit diesem Typ zu verjüngen und die Fliegerei auf der Kurzstrecke damit vermeintlich sicherer zu machen. Das hat sich als ein kapitaler Fehler herausgestellt. Das man zu solchen Exoten greifen muss, um seine Flugzeugflotte zu verjüngen ist eine indirekte Folge von Sanktionen. Die sehr umfangreichen Sanktionen im Bereich der zivilen Luftfahrt bis hin zur Verwehrung von Ersatzteilen weltweit, Kerosin in Europa, IATA Ticketsystem, Verwehrung von neuer Software/Hardware für Flugsicherung, etc.. sind nicht nur gezieltee Schikane von Millionen von Zivilisten, sondern letztlich kalkulierter Mord auf Raten.
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Die An140 Flotte wurde inzwischen dorthin verbannt wo sie hingehört:

Zitat:Mon Aug 11, 2014 12:57
Iran banned all its Antonov-140 {...] planes from flying following the yesterday crash
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http://english.farsnews.com/newstext.as ... 0520000315
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Ist es für den Iran nicht besser sich auf eine Tu-204/214 Produktion hin zu bewegen? Selbst wenn es kurzfristig möglich wäre an westliche Muster zu kommen wäre es doch Sinnvoll sich hier mehr Möglichkeiten zu schaffen. Zumal ein eigenes Design in Arbeit sein soll. Besser zwei neue Wege statt nur einem.
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Naja. Die auffallend sehr niedrige Produktionsrate bei Tupolev wirft die Frage auf, ob der Hersteller überhaupt fertige Maschinen oder Bausätze/Kits in der benötigten Menge und Zeit liefern könnte, wenn es zu einer Bestellung käme. Bei Beibehaltung der aktuellen Produktionsrate bräuchte Tupolev bereits 10 Jahre um die vermeintlich bestehenden Bestellungen aus Russland abzuarbeiten. Solange die geplante Beschaffung wegen Drucks aus den USA aufgrund bestehender Sanktionen gegen den Iran bzw. wegen amerikanischer Bauteile/Technologie (insb. in den Triebwerken) auf Eis liegt, ist das ohnehin eine eher akademische Fragestellung.
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Zitat:Kampfjet-Absturz über Italien

Nach Kollision: Zwei Piloten tot geborgen

Nach dem Absturz zweier Militär-Tornados der italienischen Luftwaffe gibt es kaum noch Hoffnung auf Überlebende. Zwei Leichen wurden mittlerweile gefunden. Die Kampfjets waren über den Marken in Italien zusammengestoßen. [...] Nach dem Absturz zweier Tornados der italienischen Luftwaffe hat es am Mittwoch kaum noch Hoffnung auf Überlebende gegeben. Die Kampfflugzeuge mit insgesamt vier Piloten an Bord waren am Dienstag über den mittelitalienischen Marken bei einem Übungsflug zusammengestoßen. Die Suchmannschaften der Luftwaffe fanden in der Gegend zwei Leichen.
http://www.focus.de/panorama/welt/kampf ... 73694.html

Schneemann.
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http://www.spiegel.de/panorama/flug-mh1 ... seoartikel
Zitat:Absturz von Flug MH17: Das seltsame Schweigen der Ermittler

Von Rainer Leurs und Markus Becker

Der Absturz von Flug MH17 über der Ukraine wirft immer noch viele Fragen auf. Um die Ermittlungen ist es auffällig still geworden. Kritiker werfen dem Westen vor, Beweismaterial zurückzuhalten - zu Recht?
Freitag, 22.08.2014 – 12:25 Uhr ...
und noch immer keine Nachricht?
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