Sudan
Betreffend hierzu:
Zitat:South Sudan Jonglei attack by Athor rebels 'killed 200'

Some 200 people were killed in a "massacre" in south Sudan last week, officials say.

Most of the dead were civilians, including children and others chased into a river by rebels, a minister said. Previous estimates said that about 100 people had died when fighters loyal to rebel leader George Athor attacked. The deaths come as the region prepares for independence from the north after last month's referendum.

Some 99% of people voted to secede from the north...
http://www.bbc.co.uk/news/world-africa-12465366

Schneemann.
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Die Wilden der Armen schlachten wieder ihres Gleichen :roll: .

Bevor man Neu-Sudan auch nur irgendein Krümmel Hilfsgut oder Geld schickt, sollte man die Hilfe bei der UN beantragen alle Rebellen,Warlords und andere Störenfriede aus der Luft weg zu bomben.

Tod und Leid gibs da genug, da fallen wir nicht mehr auf, und von mir aus kann man danach auch gerne versuchen SüdSudan zum Vorzeiugestaat der Region zu entwickeln aber unter solchen Umständen kann ich mich nur jedesmall kaputt lachen wenn einer generell Hilfe für Afrika fordert.

Mal wieder 200 nur tot weil irgendein Buschmeister es so wollte :wink: Das wilde Afrika passt richtig ...
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Zitat:Mindestens 50 Tote bei Kämpfen im Südsudan

Auch Opfer bei den Streitkräften - Lage äusserst instabil

Bei Kämpfen im Südsudan sind am Montag mindestens 51 Menschen getötet worden. Wie aus Kreisen internationaler Organisationen verlautete, kamen 16 Soldaten der südsudanesischen Streitkräfte und 35 Kämpfer des Rebellenführers George Athor bei Gefechten um.

(sda/ddp) Die Kampfhandlungen fanden in der Nähe eines Dorfes im Staat Dschonglei statt. Offiziell wurden die Zahl der Opfer nicht bestätigt. Bereits in der vergangenen Woche waren in der Region Dutzende Menschen bei Kämpfen ums Leben gekommen. Im Februar wurden mehr als 200 Menschen bei Gefechten getötet, unter ihnen viele Zivilisten.
http://www.nzz.ch/nachrichten/politik/i ... 15163.html

Schneemann.
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... und zunehmende Unruhe im Norden:
http://www.sueddeutsche.de/politik/buer ... .1069476-2
Zitat:11:07 Uhr Gewalt auch in Libyens südöstlichem Nachbarland Sudan: Mehr als 40 Frauen seien in der Stadt Omdurman geschlagen und festgenommen worden, berichtet die Zeitung "Sudan Tribune" unter Berufung auf Augenzeugen. Der Vorfall habe sich am Vortag zugetragen. Die Proteste am Internationalen Frauentag richteten sich gegen Menschenrechtsverletzungen gegenüber Frauen im streng islamisch geprägten Sudan und die Vergewaltigung einer jungen Regimegegnerin nach Demonstrationen Ende Januar.
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(Omdurman liegt gegenüber von Khartum auf der westlichen Nilseite)
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Zitat:Baschirs Armee marschiert in Ölregion Abyei ein

Die Lage im sudanesischen Abyei eskaliert. Norden wie Süden erheben Ansprüche auf das ölreiche Grenzgebiet - nun sind Panzer aus dem Norden angerückt, es soll bereits etliche Tote gegeben haben. Die Uno hat für Ihre Mitarbeiter Alarmstufe Rot ausgerufen.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,...42,00.html
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http://www.n-tv.de/politik/Gewalt-im-Su ... 92001.html
Zitat: Sonntag, 22. Mai 2011
Heftige Gefechte um GrenzregionGewalt im Sudan eskaliert
Die Unabhängigkeit des Südsudan steht kurz bevor, reibungslos wird die Abspaltung jedoch nicht verlaufen. Im Streit um eine erdölreiche Grenzregion marschiert das sudanesische Militär nach schweren Gefechten in die Stadt Abyei ein.

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http://eng.chinamil.com.cn/news-channel ... 451016.htm
Zitat:At least 5 killed, 11 injured in armed attack in Sudan's South Kordofan State

(Source: Xinhua) 2011-06-13

  KHARTOUM, June 12 (Xinhua) -- At least five people were killed and 11 others were injured in an armed attack launched by the forces of the Sudan People's Liberation Army (SPLA) on a civilian vehicle in South Kordofan State, official SUNA news agency reported Sunday.
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http://eng.chinamil.com.cn/news-channel ... 451015.htm
Zitat:Sudanese army denies its planes shot down in South Kordofan

(Source: Xinhua) 2011-06-13

  KHARTOUM, June 12 (Xinhua) -- The Sudanese army on Sunday refuted claims that its military planes were shot down in the South Kordofan State during the armed clashes last week.

  "The allegations of the shooting down of military planes belonging to the Sudanese Armed Forces (SAF) in the region are totally untrue," said a statement issued by the Sudanese army on Sunday.
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Das ist doch der Teil vom Sudan, wo es einen Volksentscheid geben sollte, zu welchem Staat es bei der Abtrennung Südsudans kommen sollte und wo viele Ölvorkommen liegen.
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http://www.faz.net/artikel/C31325/sudan ... 40618.html
Zitat:Sudan
Nordsudan droht Süden mit Exportverbot für Erdöl
Das Bundeskabinett hat die Anerkennung Südsudans beschlossen. Derweil verschärfen sich die Spannungen zwischen dem Norden und dem Süden Sudans. Es geht vor allem um die Frage, wer die von beiden Seiten beanspruchte Region Abyei kontrolliert.


Von Majid Sattar und Thomas Scheen

15. Juni 2011 ....
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Das Problem ist, dass der (Nord-) Sudan fast keinen Rohstoffe mehr hat, wenn das Gebiet zu Südsudan kommt. Das einzige was sie dann noch hätten, wären die Einnahmen aus dem Transit des Öls, da Südsudan keine eigene Anbindung zum Meer hat und alle Pipelines von den Ölfeldern über (Nord-) Sudan laufen.
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Zitat:16.06.2011, 10:12 Uhr
Sudan-Reise
Westerwelle muss Visite wegen Aschewolke absagen

Die Reise von Außenminister Westerwelle in den Sudan ist kurzfristig verschoben worden. Grund: Der in Eritrea ausgebrochene Vulkan Nabro - die Aschewolke behinderte den Flugverkehr über Afrika.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,...10,00.html
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http://www.faz.net/artikel/C31384/sudan ... 58605.html
Zitat:Sudan
In schwierigen Missionen
Wenn am Samstag der Staat Südsudan entsteht, stellt die Unmis in Khartum ihre Arbeit ein und nimmt die Unmiss in Juba ihre Arbeit auf. Nirgends gibt es mehr „Blauhelme“ als in Sudan. Präsident Baschir würde sie am liebsten alle los.


Von Andreas Ross, New York

08. Juli 2011 ...
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hunter1 schrieb:Was zu erwarten war:
Zitat:Erdrückende Mehrheit für unabhängigen Südsudan

(sda/dpa) Im Südsudan zeichnet sich ein überwältigendes Votum für einen unabhängigen Staat aus. Nach der Auszählung von 3,2 Millionen Stimmen sprachen sich die Wähler auf 99 Prozent aller gültigen Wahlzettel für eine Trennung vom Norden und die Bildung eines eigenen Staats aus.

Quelle: http://www.nzz.ch/nachrichten/politik/i ... 73648.html

Wird wohl bald Zeit für einen neuen Strang in der Ländersektion.
ok, den gibts inzwischen hier "klick"
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damit zurück zum "Rest-Sudan":
http://www.tagesschau.de/ausland/sudan282.html
Zitat:23.000 Soldaten bleiben weiteres Jahr
UNO verlängert Mandat für Darfur

Der UN-Sicherheitsrat hat das Mandat für die gemeinsame Mission von Vereinten Nationen und Afrikanischer Union (UA) für den Friedenseinsatz in der sudanesischen Krisenregion Darfur verlängert. Die 23.000 Soldaten und 4000 zivilen Mitarbeiter der UNAMID sollten ein weiteres Jahr für Sicherheit sorgen, entschied das Gremium.

UNAMID soll das Darfur-Friedensabkommen von 2006 umsetzen und dabei besonders den Schutz der Zivilbevölkerung vor bewaffneten Überfällen gewährleisten. Außerdem beteiligen sich die Soldaten an humanitären und Wiederaufbauprojekten. An dem Einsatz nehmen auch bis zu 50 deutsche Soldaten teil.

Bürgerkrieg seit 2003[
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Stand: 30.07.2011 08:55 Uhr
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http://www.spiegel.de/politik/ausland/0 ... 05,00.html
Zitat:26.12.2011

Sudan
Armee tötet Anführer der Darfur-Rebellen

Die sudanesische Armee hat den Anführer der größten Rebellengruppe in Darfur getötet. Khalil Ibrahim, der an der Spitze der Bewegung für Gerechtigkeit und Gleichheit (JEM) stand, ist Samstag bei einem Gefecht ums Leben gekommen.
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Die JEM-Rebellen behaupten, ausländische Mächte seien an dem Angriff auf ihren Anführer beteiligt gewesen.

Khalil Ibrahim war erst nach dem Fall des Regimes von Muammar al-Gaddafi aus dem libyschen Exil zurückgekehrt. Die JEM hatte mit dem Sturz des libyschen Diktators einen wichtigen Unterstützer verloren. Die sudanesische Regierung hatte die Rebellen beschuldigt, für das libysche Regime zu kämpfen.

Khalil Ibrahim hatte 1989 den Putsch Baschirs unterstützt, mit dem sich dieser an die Macht brachte. Dann wandte er sich jedoch von der Führung ab. Aus dem Exil in den Niederlanden heraus gründete er die islamistische JEM.

Im vergangen Jahr hatte JEM ein Friedensabkommen mit der Regierung unterzeichnet, aber die Rebellen brachen die Friedensgespräche kurz darauf wieder ab. Als Grund nannten sie neue Regierungsangriffe in der Provinz Darfur.
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ich denke nicht, dass das zu weniger Kämpfen führt - im Gegenteil: solange die Übergriffe der von der Regierung unerstützten Nomaden auf die Bauern weitergehen - und das wird schon wegen des Klimawandels nicht so leicht zu stoppen sein, beide konkurrieren um die gleichen Gebiete - ist der Bürgerkrieg nicht zu Ende.
Jetzt werden innerhalb der JEM erst mal Nachfolgestreitigkeiten ausgefochten, und konkurrierende Rebellengruppen werden versuchen, mehr Einfluss zu erhalten.
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