10.08.2026, 11:23
(09.08.2026, 19:21)Pmichael schrieb: Es handelt sich ja um einen Gastbeitrag des Kommando Heer hinsichtlich How We Fight 2029… der das Fazit, das in dem Twitter-Faden behauptet wird, auch nicht zieht. Da steht lediglich, dass Drohnen wohl bald die erste Geige spielen, nicht, dass der Rest des Orchesters obsolet geworden wäre …
(09.08.2026, 19:21)Pmichael schrieb: Ich habe diesbezüglich öfters passende Artikel hier und anderswo gepostet, die in der Regel auch komplett ignoriert werden, weil man lieber 'aber in der Ukraine macht man' Floskel verwendet und dann seinen eigenen Unsinn schreibt - wie all die Drohnenexperten auf X.Wie diese ganzen Spezialisten, die z.B. nicht verstehen, dass es keinen Sinn macht, eine Million Drohnen zu kaufen und auf Halde zu legen, weil sie zu Beginn des nächsten Krieges hoffnungslos veraltet wären?

Das Kieler Instituts für Weltwirtschaft tutet jetzt ins gleiche Horn, nennt Panzer veraltet und fordert den Umstieg auf Drohnen und KI, weil es bei uns keine Hunderttausenden gäbe, die sich in Panzer setzen und an die Front fahren wollten … Dass in solch einen Leopard 2 nur vier Mann reinpassen, weiß man dort?
Fun fact: Das erste Mal, das Panzer für obsolet erklärt wurden, war noch 1917 …
Aber egal, das IfW präsentiert einen Vorschlag:
Zitat:Statt hochkomplexe, maßgefertigte Panzer in kleiner Stückzahl zu ordern, müsse es darum gehen, Produktionskapazitäten aufzubauen. „Anders ausgedrückt: Wir bestellen nicht mehr das einzelne Gerät, sondern die ganze Fabrik, die dann im Ernstfall sehr rasch 2.000 statt 200 Raketen pro Jahr produzieren kann“, sagte Schularick. Weil sich das Vorhalten einer solchen Fabrik in Friedenszeiten für ein Unternehmen nicht rechne, müsse der Staat dafür eine Prämie zahlen.Ich freue mich schon auf die erste Bundestagsdebatte, in der beschlossen wird, Firmen wie Helsing oder MBDA eine Fabrik mitsamt Belegschaft und Betriebsmittellager zu spendieren, die Däumchen drehend darauf wartet, dass sie gebraucht wird.
