(Land) RCH 155
(09.08.2026, 19:21)Pmichael schrieb: Es handelt sich ja um einen Gastbeitrag des Kommando Heer hinsichtlich How We Fight 2029
… der das Fazit, das in dem Twitter-Faden behauptet wird, auch nicht zieht. Da steht lediglich, dass Drohnen wohl bald die erste Geige spielen, nicht, dass der Rest des Orchesters obsolet geworden wäre …
(09.08.2026, 19:21)Pmichael schrieb: Ich habe diesbezüglich öfters passende Artikel hier und anderswo gepostet, die in der Regel auch komplett ignoriert werden, weil man lieber 'aber in der Ukraine macht man' Floskel verwendet und dann seinen eigenen Unsinn schreibt - wie all die Drohnenexperten auf X.
Wie diese ganzen Spezialisten, die z.B. nicht verstehen, dass es keinen Sinn macht, eine Million Drohnen zu kaufen und auf Halde zu legen, weil sie zu Beginn des nächsten Krieges hoffnungslos veraltet wären?

Big Grin

Das Kieler Instituts für Weltwirtschaft tutet jetzt ins gleiche Horn, nennt Panzer veraltet und fordert den Umstieg auf Drohnen und KI, weil es bei uns keine Hunderttausenden gäbe, die sich in Panzer setzen und an die Front fahren wollten … Dass in solch einen Leopard 2 nur vier Mann reinpassen, weiß man dort?

Fun fact: Das erste Mal, das Panzer für obsolet erklärt wurden, war noch 1917 …

Aber egal, das IfW präsentiert einen Vorschlag:
Zitat:Statt hochkomplexe, maßgefertigte Panzer in kleiner Stückzahl zu ordern, müsse es darum gehen, Produktionskapazitäten aufzubauen. „Anders ausgedrückt: Wir bestellen nicht mehr das einzelne Gerät, sondern die ganze Fabrik, die dann im Ernstfall sehr rasch 2.000 statt 200 Raketen pro Jahr produzieren kann“, sagte Schularick. Weil sich das Vorhalten einer solchen Fabrik in Friedenszeiten für ein Unternehmen nicht rechne, müsse der Staat dafür eine Prämie zahlen.
Ich freue mich schon auf die erste Bundestagsdebatte, in der beschlossen wird, Firmen wie Helsing oder MBDA eine Fabrik mitsamt Belegschaft und Betriebsmittellager zu spendieren, die Däumchen drehend darauf wartet, dass sie gebraucht wird.
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Mehr Schützenlöcher werden den Stellungskrieg mit Sicherheit beenden!

Grundsätzlich gibt es zwei Überlegungen hinsichtlich Ukraine.

Es werden schlicht mehr Drohnen benötigt. Tatsächlich produzieren beide Seiten mehr und mehr (fortschrittlichere) Drohnen und die Zone, wo operativ nichts mehr passiert, wird nur immer größer. Diese Grundüberlegung wäre sogar die Schönste für Deutschland und Europa, da man den Krieg der Fabriken relativ einfach gewinnen würde.
Oder man muss die Art der Kriegsführung ändern. Das Heer verfolgt hier eine Strategie für 2029/2035+, diese beinhaltet natürlich auch den weitreichenden Einsatz von Drohnen und Raketenartillerie. Entsprechende Zusammenfassungen in Artikel und Videoform gibt es hierzu. Wichtig hier das Heer hier immer ohne eigene sichere Luftüberlegenheit plant, jedoch wird man davon ausgehen können, dass die NATO hier sehr schnell Tatsachen schaffen würde und auf einmal findet hier noch einmal eine ganz andere Dynamik statt.
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(10.08.2026, 11:23)muck schrieb: Aber egal, das IfW präsentiert einen Vorschlag: Ich freue mich schon auf die erste Bundestagsdebatte, in der beschlossen wird, Firmen wie Helsing oder MBDA eine Fabrik mitsamt Belegschaft und Betriebsmittellager zu spendieren, die Däumchen drehend darauf wartet, dass sie gebraucht wird.

Man braucht nicht unbedingt die komplette Belegschaft vorhalten. Man muss nur dafür sorgen, dass die Produktion sehr schnell massiv erhöht werden kann und die Produktionsanlagen müssen abgesichert werden oder gleich unter die Erde verlegt werden.
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Bitte wieder zurück zum Thema!
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