(See) Einsatzboote Spezialkräfte
#76
Spezialoperationen Bootskompanie nennt sich das ganze. Gehört zum KSM .

Die müssen nicht nur Segel und bootsschein machen , dazu 6 Monate Navigation und Wetterkunde , fallschirmspringen aut und Freifall , CFR B und waffenlehrgänge. Und natürlich instlehrgang für Boot .
Zitieren
#77
Danke. Dann sind das ja schon fast operators. Das hört sich ja gut an.
Zitieren
#78
https://youtu.be/Jb4VzMVYAnw?si=XllGMYTQZFCCHS2X

Das ZH 930 Ecume IO mit einem Ritt über den Ärmelkanal

https://youtu.be/jfesbm9IyqE?si=CtWpdZ9sKcvccrk6

ZH 930 IO und ZH 1100 SD

In-Board ubd Surface Drive. Surface Drive vll interessant, da extrem hohe Geschwindigkeiten möglich.
Zitieren
#79
(09.10.2025, 18:31)Frank353 schrieb: Das ZH 930 Ecume IO mit einem Ritt über den Ärmelkanal
Einführung in die Truppe dann unter dem Namen Seelöwe?
Zitieren
#80
Der Haushaltsauschuss hat Gelder für die Boote im FMS-Verfahren freigegeben.

"Mehrzweckkampfboote für Spezialkräfte der Marine: Beschaffung im Rahmen Foreign Military Sales (FMS)."

https://www.bmvg.de/de/presse/haushaltsa...te-6120404


Und noch mehr Infos hier: https://www.hartpunkt.de/beschaffung-von...abschluss/
Zitieren
#81
Große Reichweite - es gibt noch andere Beschaffungen von Booten für die spezialkräfte.
Zitieren
#82
Ich denke bei dem Preis ist der MRT Scanner mit inbegriffen. Die Soldaten werden ihm brauchen.
https://www.nytimes.com/2024/11/12/us/br...dboat.html

Ich werde nie verstehen was der Sinn dieser und ähnlicher Boote ist. Infiltration gegen einen echten Gegner wäre eineSelbstmordmission. In asymmetrischen Situation reichen Schlauchboote aus.

Der aktuelle Konflikt in der Straße von Hormuz, zeigt wie nutzlos die "Special Boat Units" sind.
Wie schon einmal erwähnt, halt ich die amerkanisierunng der BW Spezialeinheiten für einen Fehler.
Zitieren
#83
Mir haben schon 1 km mit RHIB zum Tauchen gereicht. Ich möchte damit keine 10 km fahren.

Die Amerikaner nutzen sie glaube ich zur Infiltration in nicht umkämpften Gebieten. Die Boote haben halt Platz, Reichweite, Geschwindigkeit und Führungsmittel.
Zitieren
#84
(14.07.2026, 21:54)Frank353 schrieb: Mir haben schon 1 km mit RHIB zum Tauchen gereicht. Ich möchte damit keine 10 km fahren.

Die Amerikaner nutzen sie glaube ich zur Infiltration in nicht umkämpften Gebieten. Die Boote haben halt Platz, Reichweite, Geschwindigkeit und Führungsmittel.

Gerade das Combat Craft Medium (CCM) hat einen sehr schlechten Ruf, wenn es um die Belastung für die Besatzungsmitglieder bei hoher Geschwindigkeit geht.
10km bei hoher Geschwindigkeit hält keine Crew durch. Infiltration findet bei den Kampfschwimmer schon immer unter Wasser statt. Für die Infiltration in nicht umkämpfte Gebiete (wenn das Infiltration ist), braucht man keine Special Speedboote.
Ich kann mir absolut keine Situation vorstellen, in der diese Boote sinnvoll eingesetzt werden können.

Bei den aktuellen Ausgaben, machen die paar Boote auch keinen Unterschied mehr. Es wird gekauft was man kaufen kann. Der Plan kommt dann später.
Zitieren
#85
Danke für deine Einschätzung. Ich würde die zehn Kilometer allerdings sogar als untere Grenze für den Auftrag sehen. Bei den bekannten Leistungsdaten sprechen wir bei 20 Kilometern grob über 15 bis 20 Minuten Fahrzeit, je nach Seegang und tatsächlicher Geschwindigkeit. Den Komfort habe ich sicher überschätzt, aber ich denke die Marine will größere Reichweite, die Möglichkeit, mehr Personal und Ausrüstung mitzunehmen, sowie die Interoperabilität mit Norwegen, Großbritannien und den USA im Vordergrund.
Zitieren
#86
Mit dem Rhib musst bei EvacOp schon mal die 12 m Zone zurücklegen wenn es die diplomatische Lage verlangt, und das bei mittlerer marschfahrt oder schneller gleitfshrt . Das ist auch problemlos möglich.
Außer den 35 Booten der US Navy ( hauptsächlich als patroullinboote eingesetzt) hat nur noch Norwegen 2 Boote.
Ein wirklichen Bedarf sehe ich auch nicht bei der Marine.
Die 35 Boote der USN haben glaublich 400 Mio gekostet.
Zitieren
#87
(19.07.2026, 11:02)alphall31 schrieb: Ein wirklichen Bedarf sehe ich auch nicht bei der Marine.
Die 35 Boote der USN haben glaublich 400 Mio gekostet.

Da wäre in der Tat mal spannend, für welches Szenar genau man diese Boote wie einsetzen möchte. Das sollte ja der Ausgangspunkt für eine Beschaffung sein.
Zitieren
#88
(19.07.2026, 11:02)alphall31 schrieb: Die 35 Boote der USN haben glaublich 400 Mio gekostet.
Naja, das wäre ja ein Schnäppchen gegen die 100 Millonen die Deutschland jetzt für 5 löhnt...

(19.07.2026, 11:02)alphall31 schrieb: Außer den 35 Booten der US Navy ( hauptsächlich als patroullinboote eingesetzt) hat nur noch Norwegen 2 Boote.
Großbritannien hat angeblich sechs Stück beim SBS seit 2020.
Zitieren
#89
(19.07.2026, 09:07)Frank353 schrieb: Danke für deine Einschätzung. Ich würde die zehn Kilometer allerdings sogar als untere Grenze für den Auftrag sehen. Bei den bekannten Leistungsdaten sprechen wir bei 20 Kilometern grob über 15 bis 20 Minuten Fahrzeit, je nach Seegang und tatsächlicher Geschwindigkeit. Den Komfort habe ich sicher überschätzt, aber ich denke die Marine will größere Reichweite, die Möglichkeit, mehr Personal und Ausrüstung mitzunehmen, sowie die Interoperabilität mit Norwegen, Großbritannien und den USA im Vordergrund.

Um ehrlich zu sein, war meine Annahme übertrieben und falsch. 10km bei hoher Geschwindkeit, halte ich nicht aus ohne das Boot vollzukotzen, aber andere schaffen das. Man bekommt auch nicht direkt einen bleibenden Gehirnschaden.
Dennoch sollte man das Thema CTE bei Schnellbootbesatzungen nicht unterschätzen.
https://www.usmedicine.com/clinical-topi...e-crewmen/
Es gibt technische Lösungen die schon zivil eingesetzt werden.
https://shockwaveseats.com/naval-forces-...d-vessels/
Da wir nur wenige Kampfschwimmer und Bootsbesatzungen haben, würde ich an der Stelle nicht sparen und wirklich das beste vom Besten beschaffen.

(19.07.2026, 14:56)A123 schrieb: Da wäre in der Tat mal spannend, für welches Szenar genau man diese Boote wie einsetzen möchte. Das sollte ja der Ausgangspunkt für eine Beschaffung sein.

Das ist eine gute Frage. Wie Frank schon beschrieben hat, sollen die Boote vor allem für die Ex und Inflitration eingesetzt werden.
Die Küsten von Kaliningrad und St. Petersburg (bzw. der Golf von Finnland) dürfte tabu sein, da In und Exfiltration dort viel zu gefährlich wäre. Man müsste sich auch Fragen was ein infiltrieter Zug Kampschwimmer in Kaliningrad machen soll.
Im Rahmen diverser Manöver haben auch deutsche Spezialeinheiten u.a. das Festsetzen von Schlüsselpersonen im Baltikum geübt. Wenn ich mich richitg erinnere war ein Szenar, das ein feindlicher "Führer" aus Narva rausgeholt werden sollte. Hier wäre ein Einsatz der Boote zu Exfiltration denkbar, auch wenn im Manöver dafür Hubschrauber eingesetzt wurden. Die Boote werden wohl in der Anfangsphase, bzw. während der "Vorgeplänkels" eines großen Konflikts zum Einsatz kommen.
Ansonsten haben die Navy Seals während der "Silver Dagger" (Finnland) und "Polar Dagger" Manöver ähnliche Boote eingesetzt. Unter anderem zum Boarding
Die waren allerdings etwas kleiner:
[Bild: https://d2cto119c3bgok.cloudfront.net/th...0w_q95.jpg]
Mit Fotostrecke:
https://www.nsw.navy.mil/PRESS-ROOM/Phot...2003744115

Die 5 Boote werden den Krieg nicht gewinnen, aber pleite mache sie uns auch nicht. Nice to have sage ich mal.
Zitieren


Gehe zu: