Unterstützungsflotte
#1
Die Deutsche Marine verfügt neben ihren Kampfeinheiten auch über Unterstützungsschiffe mit ziviler Bemannung. Würde es Sinn machen, für diese (und weitere) Schiffe ähnlich der "Royal Fleet Auxiliary" eine eigene Organisation zu schaffen, die als Dienstleister auch für Alliierte dienen könnte?
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#2
Welcher Vorteil ist es wenn dann statt Troßgeschwader ein anderer Namen als Überschrift dient ?

Wir sollten eher daran arbeiten die tw. ü50 Jahre alten Einheiten endlich durch Neubauten zu ersetzen........
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#3
Die aktuellen Unterstützungseinheiten kommen ja in gewisser Hinsicht bereits als "Dienstleister" für andere Nationen zum Einsatz, in wie weit da noch Optimierungspotenzial auf internationaler Ebene besteht muss man sehen. Für eine neue Organisation auf nationaler Ebene sehe ich wie Mike keinen grundsätzlichen Vorteil: wo soll dieser liegen?
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#4
Eine GmbH (oder so..) könnte flexibler agieren und auch ausländisches Personal beschäftigen.
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#5
Wie äußert sich denn die Inflexibilität, wo gab es deswegen bisher Einschränkungen? Und wie hoch ist der nicht zu deckende Personalbedarf speziell auf den zivil bemannten Einheiten? Warum nicht gleich die Versorgung an Unternehmen vergeben, wird ja anderswo auch praktiziert?
Für mich ist das ehrlich gesagt auf nationaler Ebene zu wenig greifbar. Wenn es hingegen darum geht, eine Organisation auf europäischer Ebene zu schaffen und so die kleineren Nationen mit ins Boot zu holen wäre das ein überlegenswerter Gedanke. Es müsste dann ja nicht um alle Unterstützungseinheiten gehen, aber ich sehe hier europäisch durchaus einige Redundanzen.
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#6
Eine europäische Organisation dieser Art welche dann Länderübergreifend alle solchen Fähigkeiten in Europa sammelt und bündelt könnte wirklich Sinn machen. In diesem Bereich sind die europäischen Länder meiner Vermutung nach eher bereit nationale Vorrechte abzugebe und so könnte das ein erster guter Schritt in Richtung einer vereinten europäischen Marine sein.

Also eine European Fleet Auxiliary.
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#7
(14.01.2021, 22:25)PKr schrieb: Eine GmbH (oder so..) könnte flexibler agieren und auch ausländisches Personal beschäftigen.
So flexibel wie die BW Bekleidungsfirma?
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#8
(15.01.2021, 18:56)ede144 schrieb: So flexibel wie die BW Bekleidungsfirma?
Eigentlich hatte ich an sowas gedacht wie die GFD -hier-. Eine solche Gesellschaft könnte dann rechtzeitig Ersatz für obsolete Einheiten ordern, statt aus Budgetgründen maroden Schrott zu flicken.
Und natürlich sollte man eine europäische Perspektive von vorneherein mit einbauen.
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