(Luft) Future Combat Air System (FCAS) und New Generation Fighter (NGF)
Ich habe leider keine offizielle Quelle , nur ein Forenbeitrag. Aber es entspricht schon einer französischenLogik

Zitat:Der SCAF ist ein vollständiges System, dessen Elemente bei der Konzeption als vollkommen kompatibel vorgesehen sind.

Es schreibt jedoch nicht vor, dass jeder mit allen Elementen ausgerüstet sein muss.

Unter diesen Elementen gibt es :

* einen recht klassischen Tarnkappenjäger. Ein Projekt mit dem Namen NGF. Dieses Projekt ist vielleicht nicht so ehrgeizig, um dem unten genannten Gerät mehr Spielraum für die Entwicklung zu lassen.

* Ein Projekt für ein schnelles aerobes Fluggerät in großer Höhe. Ob bemannt oder unbemannt, ist schwer zu sagen. Die Idee ist es, dort durchzukommen, wo andere nicht oder nicht mehr durchkommen. Eine Art ultra-schneller, leichter Bomber, der in der Lage ist, sowohl Aufklärungsarbeit zu leisten als auch Waffen zu liefern. Das Gerät würde der FAS dienen.

* Ein Projekt für ein militärisches Raumfahrzeug, das höchstwahrscheinlich unbemannt ist. Man könnte an die X37 denken, auch wenn andere Wege der Weltraumkriegsführung denkbar sind - kleine Kamikaze-Satelliten zum Beispiel. Die Idee ist die Fähigkeit, sich im Weltraum zu verteidigen und anzugreifen. Dazu gehört auch, unsere Satelliten zu schützen und sich gegebenenfalls für die Satelliten anderer zu interessieren. Die Idee ist, die ASAT-Lösung des Gegners abzuschwächen, indem man ihm die gleiche Bedrohung auferlegt. Dies ist mit dem SCAF verbunden, nicht nur, weil die AdlA sich nun mit dem Weltraum befasst, sondern vor allem, weil die SCAF-Cloud stark vom Satellitensegment abhängt, sowohl für die Überwachung als auch für die Kommunikation.

* Eine ganze Reihe von mehr oder weniger autonomen aeroben Flugkörpern. Wie Raketen, Drohnen und Kamikaze-Drohnen. Was in den Slides zum Beispiel als "Remote Carrier" bezeichnet wird.

* Ein Kommunikations- und Informationssystem, um das Ganze zu orchestrieren. Die "Cloud".

* Unterstützungs-/Unterstützungselemente, die SCAF-kompatibel sein müssen. Wie Tanker, Airborne Guard, Flugzeugträger und sehr wahrscheinlich Flak - Advanced Collaborative Engagement -, das Kommunikationsnetzwerk, Informationsverarbeitungszentren etc.
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Ich glaube eher das da etwas durcheinander gebracht wurde. Über die Combat Cloud sollen verschiedenste System verbunden werden, sicherlich ist es auch möglich das Systeme wie in deinem Zitat eingebunden werden. FCAS selbst umfasst bezüglich des fliegenden Gerätes nur den NGF und die Remote Carrier.
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Es gibt einen starken politischen Willen, dass Belgien dem Scaf beitritt",
"Es gibt einen starken politischen Willen, dass Belgien dem Scaf beitritt", dem künftigen deutsch-französischen Kampfflugzeug.
Laut dem Chef des Verteidigungsministeriums setzt sich Ministerin Dedonder (PS) dafür ein, dass Belgien bei diesem Programm an Bord geht. Auf Kosten des italienisch-britischen Konkurrenten.
La Libre (französisch)
Journalist Dienst Belgien

Veröffentlicht am 25-01-2023 um 19h00 - Aktualisiert am 25-01-2023 um 21h15
[Bild: https://www.lalibre.be/resizer/oqqfEU-g_...HRI3FM.jpg]
1:1-Modell des Dassault-Airbus SCAF (Das Luftkampfsystem der Zukunft, englisch Future Combat Air System, FCAS). Internationale Luft- und Raumfahrtausstellung in Paris-Le Bourget, Frankreich, am 18. Juni 2019. PARIS AIR SHOW 2019. International Air and Space Show Paris-Le Bourget, Frankreich, June 18, 2019.
Das künftige Kampfflugzeug Scaf zieht alle Blicke auf sich, auch die der belgischen Politiker und Industriellen. ©Arthur Nicholas Orchard / Hans Lucas.
Es ist eine Entscheidung, die das Land für einen Zeithorizont von mindestens 15-20 Jahren binden wird. Die Regierung hat die feste Absicht, Belgien und seinen Unternehmen die Möglichkeit zu geben, an Bord des Entwicklungsprogramms für das künftige Kampfflugzeug, das Flugzeug der 6. Generation, zu gehen, das...

(24.01.2023, 19:56)Kul14 schrieb: Ich glaube eher das da etwas durcheinander gebracht wurde. Über die Combat Cloud sollen verschiedenste System verbunden werden, sicherlich ist es auch möglich das Systeme wie in deinem Zitat eingebunden werden. FCAS selbst umfasst bezüglich des fliegenden Gerätes nur den NGF und die Remote Carrier.
Wie weit die Definition geht, will darüber keine Diskussion anzetteln.
Im neuen französischen Militärprogrammgestzt 2024-2030 kommt allerdings
Zitat:Ein Projekt für ein schnelles aerobes Fluggerät in großer Höhe
welches auf nationaler Ebene bezahlt und realisiert wird.
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Belgien hat doch gerade die F-35 bestellt. Kann mir nicht vorstellen, dass Belgien 2 Typen betreiben wird. Wenn, dann geht es um die FCAS- Themen außerhalb des NGF.
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Eine Beteiligung Belgiens als vergleichsweise kleines Abnehmerland, könnte den Weg ebnen hin zu einem Programm vergleichbar der F-35, bei dem neben den großen Hauptakteuren noch viele kleinere Partner eingebunden und beteiligt werden. Das könnte durchaus interessant sein, wenn man es richtig macht.
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Leider hinter Bezahlschranke:

https://www.pnp.de/nachrichten/politik/a...s-10431613

Es hakt gewaltig
Airbus beklagt „Unausgewogenheit“ bei europäischem Rüstungsprojekt FCAS

Beim europäischen Rüstungsprojekt FCAS klagt das deutsche Unternehmen Airbus über eine „unausgewogene“ Technologieverteilung. „Die bisherige Technologieverteilung in der Flugzeugkomponente zwischen Airbus und Dassault halte ich aus deutscher Sicht für unausgewogen“, sagte der Airbus-Betriebsratschef Thomas Pretzl den Zeitungen der Mediengruppe Bayern als Reaktion auf eine Kleine Anfrage der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Das europäische Rüstungsprojekt FCAS, an dem Deutschland, Frankreich und Spanien beteiligt sind, soll die Zukunft der Luftwaffe werden - doch es hakt gewaltig.
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(24.01.2023, 19:56)Kul14 schrieb: FCAS selbst umfasst bezüglich des fliegenden Gerätes nur den NGF und die Remote Carrier.

Man darf FCAS als Gesamtsystem nicht mit den gemeinsam entwickelten FCAS-Komponenten gleichsetzen.

(28.01.2023, 17:54)Mic schrieb: Leider hinter Bezahlschranke

Es wäre schön, wenn du einen Kurzzusammenfassung der wichtigsten Aussagen geben kannst, ansonsten ergibt eine Verlinkung hier keinen Sinn und führt nur zu sinnlosen Diskussionen, was nun gemeint ist, warum das alles schlecht für Deutschland ist, und so weiter...
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Ist gar nicht hinter einer Bezahlschranke - man kann kostenlos registrieren ...

Kurze Zusammenfassung:
Im Wesentlichen beschwert sich der deutsche Betriebsratschef von Airbus, dass es keine faire Zusammenarbeit beim Fighter gibt. Der Kanzleramtschef hat wohl Zusammenarbeitsprinzipien vereinbart, die eine faire Zusammenarbeit beinhalten und die Firmen werden aufgefordert sich daran zu halten. Allerdings hat keine Fa. das unterschrieben. Die Regierung gesteht ein, dass wesentliche Arbeitspakete und die Systemintegration bei Dassault sind.
Der CSU-Mann im Verteidigungsausschuss Dr. Reinhard Brandl fordert die Fähigkeit Kampfflugzeuge zu entwickeln in Deutschland zu erhalten und deshalb Nägel mit Köpfen bei der EF TR5 zu machen.


Was für eine Farce und welche Naivität in der deutschen Regierung - unglaublich. Niemals wird Dassault für sie nachteilige Zusammenarbeitsprinzipien unterschreiben. Welche Rolle spielte Airbus hier wohl. Man lässt den deutschen Firmenteil am ausgestreckten Arm verhungern. Der FCAS- Leiter (Fichefeux) und der Leiter des Militärflugzeugbereichs (Dumont) bei Airbus sind Franzosen, obwohl Dassault kein Teil von Airbus ist. Da ist dann schon klar, wie das alles entstanden ist - da saßen der FR Staatssekretär, Trapier und die beiden Airbus- Franzosen zusammen am Kaffeetisch und haben die Arbeitsverteilung beschlossen. Die deutsche Regierung lässt sich vera... Sie sollte Airbus zur Rechenschaft ziehen und dafür sorgen, dass nicht das Ausland die Hand auf dieser wichtigen, sicherheitskritischen Industrie hat - das würde für mich auch zu einer Zeitenwende gehören. Dass man sich das alles gefallen lässt.

Dr. Brandl hat recht - das Gleiche ist zu machen bei der TR5, wie es die Franzosen bei der Rafale F5 machen.
Natürlich hätte die Union diese Dinge schon klar machen können, als sie noch in der Regierung war- Merkel war das alles aber herzlich egal - Hauptsache ein europapolitischer Leuchtturm ...
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