Frankreich lässt sich nicht spalten
#31
(06.11.2020, 16:15)voyageur schrieb: das Neue vom Tage
Enthauptung von Samuel Paty
* 2 weitere Festnahmen
* 200 signalisierte (und von der Schule bearbeitete) Zwischenfälle bei der landesweiten Schweigeminute am Montag in den Schulen

Prozess Villejuif 2015 (Attentatsversuch mit Ermordung einer jungen Frau)
Verdikt für den Täter lebenslänglich mit 22 Jahren Sicherheitsverwahrung und anschliessender Abschiebung.
Der Wind hat sich gedreht; seit der Enthauptung des Lehrers Samuel Paty.

Schengen, EU Aussengrenzen und Abschiebungen
Gérald Moussa Darmanin, unser Innenminister geht wieder auf Dienstreise, Rom, Malta, Tunis und Alger.
Macron selber wird sich mi Österreich abstimmen, und Spanien hat ja schon eine Warnschuss vor den Bug bekommen. Die Verkündung der französischen Initiative an der französisch/spanischen Grenze war ja nun mal kein Zufall.
Nächste Woche EU Innenministertreffen, schauen wir mal wie es weiter geht. Die Unterstützer der Welcome theorie werden immer weniger, ich seh eigenlich nur noch Luxremburg.

Macron hat eigentlich jetzt die Katze aus dem Sack gelassen. Bisher hatte die EU keinen echten Grenzschutz. Es bleibt zu hoffen dass diese Zeiten bald vorbei sind.
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#32
Lyon Attentat auf den griechisch-orthodoxen Priester (31/10/
Nach den letzten Informationen wurde der Täter verhaftet und hat ein Geständnis abgelegt, es war der Ehemann der Geliebten des Priesters.
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#33
(07.11.2020, 16:35)voyageur schrieb: Lyon Attentat auf den griechisch-orthodoxen Priester (31/10/
Nach den letzten Informationen wurde der Täter verhaftet und hat ein Geständnis abgelegt, es war der Ehemann der Geliebten des Priesters.

Da hatte ich schon vermutet dass es ein persönliches Motiv gab. Normalerweise bekennen sich nach einem Anschlag ja sofort irgendwelche Terrorgruppen und reklamieren den Anschlag für sich.
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#34
Rom und Tunesien
Das Gelände war vorbereitet und die Absprachen zwischen Paris und Rom scheinen zu funktionnieren.
https://www.realites.com.tn/2020/11/char...errorisme/
https://www.france24.com/fr/afrique/2020...expulsions

Tunesien will mit Europa zusammenarbeiten, sieht aber zwei wesentliche Vorausetzungen
* auf Augenhöhe arbeiten zu können
* Immigration und Rückführungen als globales Problem zu betrachten (dh zB Justiz und Bildung mit einzubeziehen).
Und am Sonntag kam ein Kooperationsvorschlag aus Rom von Luciana Lamorghese Innenministerin. Enge Zusammenarbeit mit Tunis, um gegen die illegale Immigration zu kämpfen. Sie will alle Informationen über eventuelle Schelpperboote frühzeitig an Tunis weiterleiten, damit die dortige Küstenwache sofort eingreifen kann.
https://www.realites.com.tn/2020/11/la-m...n-tunisie/

Die Aussengrenzen zu schützen ist sehr gut, die Grenzländer miteinzubeziehen ist noch besser. Nicht vergessen das islamistische Parteien in Tunesien eine politische Macht darstellen, zur Zeit nicht mehrheitsfähig. Wir (Europa) müssen dem Land helfen sich weiter zu entwickeln, damit die Einheimischen eine Perspektive zu Hause haben.

Heute geht es in Malta und Alger weiter.
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#35
(08.11.2020, 15:11)voyageur schrieb: Rom und Tunesien
Das Gelände war vorbereitet und die Absprachen zwischen Paris und Rom scheinen zu funktionnieren.
https://www.realites.com.tn/2020/11/char...errorisme/
https://www.france24.com/fr/afrique/2020...expulsions

Tunesien will mit Europa zusammenarbeiten, sieht aber zwei wesentliche Vorausetzungen
* auf Augenhöhe arbeiten zu können
* Immigration und Rückführungen als globales Problem zu betrachten (dh zB Justiz und Bildung mit einzubeziehen).
Und am Sonntag kam ein Kooperationsvorschlag aus Rom von Luciana Lamorghese Innenministerin. Enge Zusammenarbeit mit Tunis, um gegen die illegale Immigration zu kämpfen. Sie will alle Informationen über eventuelle Schelpperboote frühzeitig an Tunis weiterleiten, damit die dortige Küstenwache sofort eingreifen kann.
https://www.realites.com.tn/2020/11/la-m...n-tunisie/

Die Aussengrenzen zu schützen ist sehr gut, die Grenzländer miteinzubeziehen ist noch besser. Nicht vergessen das islamistische Parteien in Tunesien eine politische Macht darstellen, zur Zeit nicht mehrheitsfähig. Wir (Europa) müssen dem Land helfen sich weiter zu entwickeln, damit die Einheimischen eine Perspektive zu Hause haben.

Heute geht es in Malta und Alger weiter.

So ist es. auch braucht es dringend Reformen. Es kann nicht sein dass kriminelle Islamisten nicht abgeschoben werden nur weil Strafen im Heimatland drohen, die mit europäischen Werten nicht vereinbar sind.
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#36
Neuigkeiten (in Deutsch zum Teil auch im Spiegel veröffentlich); Treffen von Emmanuel Macron (18 november) mit dem
CFCM (Conseil francais du culte muselman),
Die Dachorganisation der französischen Muslime unterstützt die Gründung des "Conseil national der Imans", die von Emmanel Macron gefordert wurde.
Kurz zusammengefasst, die Idee ist ein französicher "TÜV", um islamischen Geistlichen eine Erlaubnis zur Ausübung in F zu erteilen. Je nachdem "Ausübungsprofil" werden unterschiedliche Prüfungen (bis Uni) verlangt. Details soll der CFCM in den nächsten 6 Monaten ausarbeiten. Auch die schon heute tätigen müssen sich dieser Zertifizierung unterziehen.
"Charte des valeurs"
Der CFCM (mit dem Innenministerium) erarbeit einen Text in den nächsten 15 Tagen, die er unterschreiben muss, wie auch die 9 untergeordneten Vereine.
Während des Treffens im Elysee hat E.Macron für 3 dieser Vereine (ua Musulmans de France und Milli GÖrüs) die republikanische Vison in Frage gestellt.

Gesetzentwurd am 9/12 im Ministerrat.
Wo ein Wille ist , ist auch ein Weg, er muss politisch gesehen hoch genug aufgehângt sein.
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#37
(20.11.2020, 19:11)Quintus Fabius schrieb:
Zitat:In Frankreich ist die Bereitschaft laut Gallup steigend. Welche politischen Strömungen sind dort stärker als z.B. in Holland oder Deutschland?

Rechtsextreme. Die Front National und Le Pen haben in Frankreich einiges angeschoben, dazu kommt die stärkere Dialektik aufgrund der ständigen muslimischen Terroranschläge. Hätten wir in Deutschland vergleichbar viele vergleichbar schwere Anschläge wie sie in Frankreich stattgefunden haben, sähe hier die politische Lage auch anders aus. Zudem sind die Franzosen aus sozialkulturellen Gründen im Prinzip ein kriegerisches Volk. Frankreich hat durch seine ganze Geschichte hindurch sehr viel mehr Kriege geführt als Deutschland, insbesondere auch sehr viel mehr Angriffskriege. Was den Franzosen zur Zeit halt zunehmend ausgeht sind ethnische Franzosen. Das sollten wir aber im Frankreich lässt sich nicht unterkriegen Strang weiter diskutieren.

Dort zeigt voyageur beispielsweise auf, was für Maßnahmen aktuell in Frankreich tatsächlich durchgeführt werden, die in dieser Bundesrepublik selbst bei massiven Anschlägen immer noch undenkbar sind / wären. Deshalb schreibe ich ja immer, dass das Glas in Frankreich nur zu zwei Dritteln leer ist.
Etnische Franzosen, ich kann diesen Begriff nicht übersetzen. Frankreich ist seit langer Zeit ein Einwanderungsland. Selbst wenn ich Asterix in meinem Stammbaum hätte, würde ich trotzdem vielleicht Römer, Hunnen, Polen, Italiener, Spanier etc finden.
Ein Wiki Artikel selbst ohne Übersetzung, werden mit den Jahreszahlen die verschiedenen Migrationswellen deutlich, sehr oft gewünchte.
Die Fr Armee ist 3B, wie die Fussbalnationalmannschaft Blanc , Black, Beur (Kürzel für arabischstämmige)

Was Le Pen angeht, viele haben nicht vergessen das während die französische Armee (Operation Daguet) in der Wüste an der saudischen Grenze die Befreiung des Kuweits vorbereitet hat, der Herr Le Pen in einem Salon in Bagdag Champagner mit Saddam Hussein getrunken hat!!
Die Versöhnung Armee/Nation lief anders.
In den 50 Jahren streikten in Marseille die Docker, um nicht Schiffe mit Nachschub fur Indochine zu verladen. Angang der 60er gab es in Alger den Putsch der Generale, unterstützt von einigen Eliteregimentern und dann einige Jahre lang Terroraktivitäten in Fr der Folgeorganisation OAS.
Es wahren eher die Jahre Mitterand nach 1981 die die Versöhnung Armee/Nation (vor allem mit dem linken Flügel) eingeleitet haben.
Den rest etawas später.
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#38
Gehen wir mal die Ethnogenese der Franzosen an: Die primär keltische Bevölkerung (Indoeuropäer) wurde von Rom (Indoeuropäer) erobert, es gab eine nennenswerte römische Einwanderung, primär aus Norditalien. Die dort lebende Bevölkerung war selbst keltischer Abstammung, und mischte sich mit Römern. Die Einwanderer waren daher mehrheitlich Keltoromanen. Die entstandene keltoromanische Bevölkerung unterschied sich daher wenig bis nicht von der keltoromanischen Bevölkerung Norditaliens (oder Nordspaniens, welches ebenfalls keltisch / keltiberisch besiedelt war). Dann wanderten germanische Stämme (Indoeuropäer) in das Gebiet ein und wurden assimiliert.

Aus der Assimilation der Franken (Indoeuropäer) in die keltoromanische Bevölkerung entstand Frankreich.

Dazu traten noch gewisse nordgermanische Elemente in der Normandie (Indoeuropoäer). Eine nennenswerte Einwanderung aus Spanien hat es nicht gegeben, es gab keine hunnische Einwanderung nach Frankreich und insgesamt sind die Franzosen als Ethnie im Prinzip:

Ethnische Franzosen = Keltoromanen die einen Anteil Germanen assimiliert haben.

Das in kleinen Gruppen auch alle möglichen anderen sich niedergelassen haben spielt überhaupt keine Rolle. Tatsächlich ist in Wahrheit die Vermischung geringer, als es der gegenwertige Zeitgeist wahrhaben will. Beispielsweise weichen die Bewohner der Westnormandie noch heute genetisch deutlich vom Rest der Franzosen hab und sind genetisch viel enger mit den Skandinaviern verwandt von denen sie abstammen.

Der Zeitgeist heute will, dass immer schon alles kunterbunt gemischt war. Dem ist nicht so. Tatsächlich ist es erstaunlich wie wenig Mischung es früher gab und wie weitgehend Gruppen unter sich blieben. Die Ausschließung von anderen war früher viel drastischer als heute und die aktuellen Entwicklungen sind ein Novum in der Geschichte Europas. Gerade diese Trennung hat die Vielfalt Europas hervor gebracht.

Zitat:Was Le Pen angeht,

Die Front National hat Jean-Marie Le Pen 2015 aus ihrer Partei ausgeschlossen. Marine Le Pen hat hingegen in ihrem Wahlkreis nicht weniger als 60,52 % erhalten und stand in der Stichwahl mit Macron. Bis Macron plötzlich hochzog führte Marine Le Pen in allen Umfragen mit 30 % sogar.

Und heute gibt es neben der Rassemblement National zudem noch eine ganze Reihe weiterer kleinerer nationalistischer Parteien, die aber alle nicht miteinander können. Insgesamt sind weite Teile Frankreichs stark nach rechts gerückt, dass möchte ich nicht als Kritik verstanden wissen. Die Bevölkerung aber ist im Prinzip gespalten. ca 1/4 sind im Prinzip Migranten, und die verbliebenen Franzosen teilen sich auf in 1/4 Linke, 1/4 Rechte und dem Rest ist es egal. Diese Spaltung verhindert jede entschlossene Handlung gegen die vollständige Übernahme Frankreichs durch Einwanderer, die vom aktuellen Stand ausgehend noch in diesem Jahrhundert erfolgen wird.

Zitat:Die Fr Armee ist 3B, wie die Fussbalnationalmannschaft Blanc , Black, Beur (Kürzel für arabischstämmige)

Und das ist eben eine Entwicklung die Frankreich ethnisch und kulturell dauerhaft verändert.

Im Endeffekt entsteht also aktuell ein neues Frankreich, ein neues französisches Volk das eben nicht mehr das Alte sein wird welches es seit Karl dem Großen war. Heute machen Personen mit Migrationshintergrund in Frankreich bereits mehr als 20 % der Bevölkerung aus, vor allem aber bei den Jüngeren noch deutlich mehr. Sterben die noch lebenden älteren Generationen der Franzosen wird sich das ganze dramatisch verschieben.

Die Einwanderung nimmt dabei seit Jahren ständig zu, wobei der größte Teil dieser Einwanderung Familiennachzug ist. Dadurch beschleunigt sich die diese Entwicklung dramatisch. Meiner Ansicht nach überfordert sie die Integrationsfähigkeit der Franzosen und wird (wenn sich nicht jetzt etwas dauerhaft ändert) Frankreich schwer schaden bzw. die Franzosen als Ethnie und auch kulturell nachhaltig völlig verändern (und das ist noch das positivere Ergebnis).

Das Migrationssaldo in Frankreich ist seit 10 Jahren nur positiv und die Mehrzahl der Einwanderer sind Nordafrikaner. Wenn man diese Entwicklung so fortschreibt werden die Franzosen in einigen Jahrzehnten aufhören als Volk zu existieren. Was sich dann Frankreich nennt wird nicht mehr Frankreich sein.

Positiv sollte man anmerken, dass die Geburtenrate französischer Frauen deutlich über dem europäischen Durchschnitt liegt und die Geburtenrate der Frauen der Einwanderer nicht so hoch ist wie beispielsweise in Deutschland. Frankreich hat immer noch ein gewisses Plus bei den Geburten und das könnte man durchaus auch noch ausbauen. Zudem passen sich die Geburtenraten der Einwanderer in Frankreich schneller an die der Französinnen an als dies in Deutschland der Fall ist.
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#39
Tonton (Oncle) Mitterand war ein Machtpolitiker, der wenn notwendig nicht zögerte, Auslandseinsätze zu befehlen. Die Steigerungsrate führte dazu das die personellen Kapazitäten der professionellen Regimenter überfordert wurden. Es wurden also die semi-professionellen miteinbezogen. Da Wehrpflichtige nicht ohne Parlamentszustimmung ins Ausland durften, wurde Ihnen ein Zeitvertrag für die Einsatzdauer angeboten, und die meisten unterschrieben.
Die Sozialisten gewöhnten sich an die Armee, und die Armee an die Sozialisten. Charles Hernu war einer der besten Verteigungsminister aus der Sicht der Truppe.
Später haben auch die Inlandseinsätrze zur Terrorbekämpfung dazu beigetragen,das die Armee heute gesellschaftlich gut angesehen ist.

Und noch einmal ein reines "ethische Frankreich" hat es zu mindenst seit dem Anfang des 20 Jahrhunderts nicht mehr gegeben,. Einwanderer wurden assimiliert, in die Gesellschaft eingegliedert , aber auf den Grundlagen der Republik. Und das wird jetzt auch so weitergehen. Unser Innerminister ist der Enkel eines algerischen Einwanderers.
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#40
Im Gegensatz zu Deutschland sind in Frankreich auch die meisten Linken eher patriotisch eingestellt, deshalb kann man schon sagen dass die große Mehrheit der Franzosen auch hinter ihrer Armee steht. Auch ist Frankreich schon sehr lange ein Zuwanderungsland und allein schon durch einige ehemalige Kolonien die inzwischen gleichberechtigt zum Staat Frankreich gehören ist Frankreich eben auch multiethnisch. Auch war die Zuwanderung in den letzten 10 Jahren nicht nur nach Frankreich sondern auch in andere EU-Staaten enorm. Ob dies aber so bleibt oder ob gar mittelfristig ein gegensätzlicher Trend einsetzt ist von der Wirtschafts- und politischen Lage abhängig. Auch glaube ich nicht dass nur rechtsextreme "ethnische Franzosen" die Le Pen / RN wählen, denn deren Potential dürfte kaum bei einem Drittel der Wähler liegen. Durch die Transformation der Partei dürften sich echte Rechtsextreme wohl eher in Richtung irgendwelcher Splitterparteien abgesetzt haben. Ich vermute dass die Wähler dieser Partei eher ein Konglomerat aus ehemaligen linkswählenden Arbeitern, frustrierten Arbeitslosen und Sozialschwachen, Nationalkonservativen, Rechtspopulisten bis zu klassischen Rechtsextremisten sind. Ich hatte vor einigen Jahren mal gehört dass wohl auch etwa 50% der Polizisten und der Soldaten diese Partei wählen, habe aber jetzt auf die schnelle nur diesen Artikel dazu gefunden. https://www.zeit.de/politik/ausland/2017...en/seite-2
Meines Erachtens bedeutet dies aber nicht zwangsläufig dass die Armee dann auch in dieser Gruppe den höchsten Rückhalt hat. Ich denke eher dass gerade in Frankreich der Rückhalt der Armee auf breiter Basis steht.
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#41
lime:

Tatsächlich sind viele Rechtsextreme aus der Rassemblement National ausgetreten als diese aus der Front National entstand weil die RN ihnen nicht rechts genug war. Gerade aber im Militär und bei der Polizei stieg seitdem die Zustimmung nochmal deutlich.

https://www.irishtimes.com/news/world/eu...-1.3971126

Zitat:The study – Who Do the Barracks Vote For? – by the Ifop polling institute for the Jean Jaurès foundation, which was published on July 15th, concludes that the far-right vote among French military has risen significantly since the 2012 presidential election.

Zitat:For example, at Suippes, in the Marne, where the 40th artillery regiment and the 132nd canine battalion are based, Marine Le Pen won 65.3 per cent of the vote in the second round of the 2017 presidential election, compared with 33.94 per cent nationwide.

[quote]The far-right leanings of the military are not a surprise. A study by Cevipof, the research centre for Sciences Po in Paris, concluded that 51.5 per cent of the military voted for the Front National in 2015 regional elections.

Und die Reaktion des Staates spricht schon Bände:

Zitat:Tracfin, part of the economy ministry, is working with other intelligence organisations to watch military and former military who might be tempted by violent action. The commission’s first recommendation was greater surveillance of military and former military “implicated in ultra-right groups”.

Meiner Einschätzung nach wird sich mit der zunehmenden ethnischen Mischung in den Streitkräften diese Sache aber wieder mit der Zeit abschwächen.

Gerade deshalb überbetont man das B-B-B in den Streitkräften so sehr und in der Gesellschaft und hält diese vermeintliche Eintracht hoch. Deshalb fördert man die Afrikaner aller Coleur so sehr in Gesellschaft wie Millitär obwohl dies meiner Ansicht nach nur zum Schaden Frankreichs ist und auch die Kampfkraft der Armee im Laufe der Zeit stark schwächen wird.

Multiethnische Armeen die derart auseinander klaffen von ihrer Abstammung her stabilisieren zwar die Macht der Eliten und den Status Quo weil sie handlungsunfähig sind und daher die Eliten nicht gefährden können, aber gerade diese Eigenheit welche man damit anstrebt macht sie untauglich dazu den Staat zu schützen wenn er ernsthaft bedroht ist.
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