Deutscher Flugzeugträger
#1
https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

Deutsche Wirtschaftsnachrichten: Sie haben die Flotten dreier großer Nato-Länder erwähnt. Alle verfügen sie über Flugzeugträger. Auch hierzulande wurde vor noch gar nicht langer Zeit über den möglichen Bau eines solchen Schiffes diskutiert. Was meinen Sie - sollte Deutschland einen Flugzeugträger bauen?

Inspekteur Andreas Krause: Nein, eine solch gewaltige nationale Beschaffungsmaßnahme ist definitiv nicht notwendig. Derzeit verfügen die Nato-Streitkräfte über 32 Flugzeugträger - das ist vollkommen ausreichend.

Das ist für mich eine klare Aussage Angel
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#2
Wenn man sich mit der Thematik beschäftigt, kommen recht schnell einige Zahlen ins Spiel. Die Briten sind gerade wieder ins Träger"geschäft" eingestiegen und stellen fest, wieviele Ressourcen dabei draufgehen. Angesichts des Mottos "Träger frißt Flotte" begnügen sich die Franzosen mit einem Schiff und tragen die Konsequenzen - im Zweifelsfall liegt die "Charles de Gaulle" in der Werft, und nach jeder größeren Überholung müssen die Piloten erstmal ihre Trägerqualifikation erneuern. Also gehen wir mal in die Vollen und bestellen:
2x"Queen Elizabeth" in der CTOL-Version à 4 MRD €,
2 Versorger à 500 Mio €,
3 Luftabwehrfregatten für zusammen 2 MRD €,
6 ASW-Fregatten à 500 Mio €,
2 U-Boote à 500 mio €
Macht zusammen runde 15 MRD € und ist ja nur der schwimmende Part. Dazu kommt ja noch das Fliegzeug, z.B:
72 x F/A18 E/F/G à 80 Mio,
6 x E2-D à 400 Mio €,
12 ASW-Hubschrauber à 40 Mio
6 SAR- und Transporthubschrauber à 30 Mio,
macht nochmal 8,7 MRD €.
Plus etwa 4.000 Mann an Bord, entsprechende Hafeninfrastruktur, ein Fliegerhorst und etwa 1 MRD € laufende Kosten pro Jahr.
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#3
(16.11.2019, 01:09)PKr schrieb: Wenn man sich mit der Thematik beschäftigt, kommen recht schnell einige Zahlen ins Spiel. Die Briten sind gerade wieder ins Träger"geschäft" eingestiegen und stellen fest, wieviele Ressourcen dabei draufgehen. Angesichts des Mottos "Träger frißt Flotte" begnügen sich die Franzosen mit einem Schiff und tragen die Konsequenzen - im Zweifelsfall liegt die "Charles de Gaulle" in der Werft, und nach jeder größeren Überholung müssen die Piloten erstmal ihre Trägerqualifikation erneuern. Also gehen wir mal in die Vollen und bestellen:
2x"Queen Elizabeth" in der CTOL-Version à 4 MRD €,
2 Versorger à 500 Mio €,
3 Luftabwehrfregatten für zusammen 2 MRD €,
6 ASW-Fregatten à 500 Mio €,
2 U-Boote à 500 mio €
Macht zusammen runde 15 MRD € und ist ja nur der schwimmende Part. Dazu kommt ja noch das Fliegzeug, z.B:
72 x F/A18 E/F/G à 80 Mio,
6 x E2-D à 400 Mio €,
12 ASW-Hubschrauber à 40 Mio
6 SAR- und Transporthubschrauber à 30 Mio,
macht nochmal 8,7 MRD €.
Plus etwa 4.000 Mann an Bord, entsprechende Hafeninfrastruktur, ein Fliegerhorst und etwa 1 MRD € laufende Kosten pro Jahr.

RICHTIG ;-)

Wobei wir ja durchaus öfters innerhalb der NATO auch in der Trägergruppen mitwirken oder als Übungspartner (U-Jagt) dienen.

Inspekteur Andreas Krause:

Das heißt aber nicht, dass Flugzeugträger im Konzept der Deutschen Marine keine Rolle spielen - im Gegenteil: Wir leisten einen wichtigen Beitrag zu ihrer Verteidigung. So verfügen unsere Fregatten der Klasse 124 über äußerst leistungsfähige Luftraumüberwachungs- und Flugabwehrsysteme. Das sind Schiffe, die auf die Verbandflugabwehr spezialisiert sind und deswegen hervorragend in einen Trägerverband integriert werden können. Zuletzt haben wir die Fregatte „Hessen“ in die „Carrier Strike Group 8“ der US-Navy gegeben, die in diesem Verband dann ihren Beitrag zum Schutz des Flugzeugträgers geleistet hat. Im europäischen Rahmen sind wir Teil der „European Carrier Group Interoperability Initiative“ (Initiative zur Interoperabilität Europäischer Trägerkampfgruppen) - hier haben wir kürzlich eine Vereinbarung unterschrieben, noch enger zusammenzuarbeiten.
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#4
Wenn möglich, bitte eine dauerhaft nachvollziehbare Quelle angeben:
https://deutsche-wirtschafts-nachrichten...en-koennen

Und da es sich nicht um ein reales Programm handelt, sondern um Spekulationen, habe ich es in den entsprechenden Bereich verschoben. Bitte in Zukunft darauf achten, dass es im Bereich "Militärtechnik" primär um reale Projekte und deren Weiterentwicklung/Nutzung geht. Danke Smile
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#5
Also ich halte Aussagen des Inspekteurs der Marine nicht für ein Gerücht.
Aber jeder wie er mag Angel
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#6
(16.11.2019, 21:01)Mike112 schrieb: Also ich halte Aussagen des Inspekteurs der Marine nicht für ein Gerücht.
Aber jeder wie er mag Angel

Wenn der Marineinspektor jetzt öffentlich einen Flugzeugträger fordert, kann er Montag seinen Schreibtisch räumen. Tatsache ist aber das die CdG ersetzt werden muss und die Franzosen schon immer einen zweiten Träger wollten, aber nicht bezahlen konnten.
Da passen die Veröffentlichungen von vdL und AKK ins Bild.
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#7
(16.11.2019, 22:01)ede144 schrieb:
(16.11.2019, 21:01)Mike112 schrieb: Also ich halte Aussagen des Inspekteurs der Marine nicht für ein Gerücht.
Aber jeder wie er mag Angel

Wenn der Marineinspektor jetzt öffentlich einen Flugzeugträger fordert, kann er Montag seinen Schreibtisch räumen. Tatsache ist aber das die CdG ersetzt werden muss und die Franzosen schon immer einen zweiten Träger wollten, aber nicht bezahlen konnten.
Da passen die Veröffentlichungen von vdL und AKK ins Bild.

Naja jetzt mal im richtigen Spekulatiosmodus Angel

AKK sprach vom Europäischen Flugzeugträger.
Der Inspekteur der Marine sieht keine Bedarf für einen deutschen Träger.

Krause: Nein, eine solch gewaltige nationale Beschaffungsmaßnahme ist definitiv nicht notwendig. Derzeit verfügen die Nato-Streitkräfte über 32 Flugzeugträger - das ist vollkommen ausreichend.

Da bleibt aber kein zusätzlicher Träger weder EU noch Frankreich übrig.

Die Charles de Gaulle (NATO-Kennung R 91) ist 1994 vom Stapel gelaufen.
Sie ist atomar betrieben. Ob es da eine dt. Beteiligung in Atomtechnik geben wird ? Spekulatius....
Oder lieber eine Konventionelle Variante aka Queen-Elizabeth-Klasse ?
Ich denke das ist aktuell alles Spekulation, da das für die deutsche Politik viel zu offensiv wäre...
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#8
(16.11.2019, 21:01)Mike112 schrieb: Also ich halte Aussagen des Inspekteurs der Marine nicht für ein Gerücht.

Im Bereich "Militärtechnik" geht es um real existierende oder projektierte Einheiten, Systeme, Waffen und Fahrzeuge. Für alles andere gibt es andere Bereiche des Forums. Nicht die Aussagen des Inspekteurs der Marine sind ein Gerücht, wohl aber ist die Diskussion um einen deutschen Flugzeugträger Spekulation. Und daher gehört so etwas in diesen Bereich. Ich bitte das in Zukunft zu beachten, Danke!
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