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(08.08.2026, 06:26)muck schrieb: Kurze Frage dazu: "Geplant" verstehe ich, aber nicht "gefordert"? Steht fitted for but not with nicht explizit im Lastenheft? […] Die Fähigkeit mit SM-3 wirken zu können ist nicht FFBNW, jedenfalls nicht wenn wir darunter „man hat wich die Option explizit eingebaut“ verstehen. Die kommt einfach endemisch mit der gewählten AWS-Ausstattung die quasi 1-1 von den Arleigh Burkes übernommen wurde, die wiederum dazu befähigt sind, also ist es die F127 auch. Diese Fähigkeit könnte man nicht auslassen, selbst wenn man wollte. Es ist eben die „aktuellste“ Konfiguration des Systems und auch die mit dem langfristig umfangreichsten technischen Support, dsw ist es jetzt nunmal da. Gefordert ist das hingegen nicht, war es schon zu FuAD-Zeiten nicht.
Wie den meisten Exportkunden des AWS wird es der Marine zum einen um die generelle Leistungsstärke des AWS in der Luftverteidigung sowie um die Vernetzungsmöglichkeifen mit den amerikanischen Streitkräften gehen. Kurs Marine selber Definiert den Wirkraum der Marine auf Seite 5 mit Ostsee und europäischem Nordmeer, in Bezug auf das Mittelmeer findet sich hier gar nichts. https://www.bundeswehr.de/resource/blob/...u-data.pdf
Wie gesagt, die SM-3 ist kein Effektor zum maritimen Verbandsschutz, sondern zum seeseitig hochkarätigen Schutz von Land. Warum das für uns nicht relevant ist, findet sich zusammengefasst in Beitrag #3.359 in diesem Thread (Seite 224).
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(07.08.2026, 23:19)roomsim schrieb: Wie kommst du zu dieser Bewertung?
Die F127 ist in ihrer Aktuellen Planung eigentlich eine Deutsche AB, sogar ein bisschen schwerer Bewaffnet.
Es geht nicht um die Fähigkeiten, sondern Quantiät. Wir wollen ja auch weiterhin F127 zur Ausbildung, SNMG2 etc. haben. Da können keine 5 F127 dauerhaft in Rota stationiert/ Mittelmeer und Atlantik kreuzen...
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(08.08.2026, 11:49)DopePopeUrban schrieb: Die Fähigkeit mit SM-3 wirken zu können ist nicht FFBNW, jedenfalls nicht wenn wir darunter „man hat wich die Option explizit eingebaut“ verstehen. Die kommt einfach endemisch mit der gewählten AWS-Ausstattung die quasi 1-1 von den Arleigh Burkes übernommen wurde, die wiederum dazu befähigt sind, also ist es die F127 auch. Bleibt allerdings die Frage, ob man nicht explizit deswegen sich für Aegis entschieden hat.
Nachgedacht wurde über territoriale BMD bei der F127 schon ( Quelle aus 2020):
ESuT schrieb:Die Fregatte 127 soll dazu beitragen, die durch die Marine bereitzustellenden Fähigkeiten nach Außerdienststellung der F 124 zu erhalten und im Bereich der Abwehr ballistischer Flugkörper (Ballistic Missile Defence, BMD) zu vervollständigen. ... Zusätzlich soll nun in der Analysephase untersucht und festgelegt werden, inwieweit diese künftigen Schiffe einen Beitrag zur territorialen Flugkörperabwehr im Rahmen des Heimatschutzes und der Landesverteidigung, aber auch zur NATO Ballistic Missile Defence im Rahmen der Bündnisverteidigung leisten können.
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Ich möchte noch mal an diesen Artikel aus der frühen Berichterstattung zur F127 (2020) erinnern:
Zitat:Um die Entscheidung zur Einrüstung der besonders aufwändigen (kosten- und risikobezogen) letzten Fähigkeitsstufe „BMD Upper Layer“, einer exo-atmosphärischen Raketenabwehrfähigkeit, möglichst spät treffen zu können, wurde diese Fähigkeitsstufe bewusst auf das sechste Schiff gelegt.
Ich weiß zwar nicht auf welcher Informationsbasis der Artikel damals geschrieben wurde und in wie weit der heute noch Bestand hat aber zumindest kann ich in dem Punkt bis heute keinen offenen Widerspruch dazu erkennen. Mit der vermutlichen Wahl von Aegis und Co hält man sich diese Entscheidung eben noch offen. Und "späte Entscheidungen" passt doch super ins Bild.
@edit: Broensen war schneller aber andere Textpassage.
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(08.08.2026, 12:25)spooky schrieb: Ich möchte noch mal an diesen Artikel aus der frühen Berichterstattung zur F127 (2020) erinnern:
Ich weiß zwar nicht auf welcher Informationsbasis der Artikel damals geschrieben wurde und in wie weit der heute noch Bestand hat aber zumindest kann ich in dem Punkt bis heute keinen offenen Widerspruch dazu erkennen. Mit der vermutlichen Wahl von Aegis und Co hält man sich diese Entscheidung eben noch offen. Und "späte Entscheidungen" passt doch super ins Bild.
@edit: Broensen war schneller aber andere Textpassage.
Der Text bezog sich Uf die Vor-Aegis Zeit. Damals wollte man das Update der F124 weiter entwickeln und langsam die Fähigkeiten auf Balistic Missile defence ausweiten.
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Ich weiß nicht, ob wir das schon hatten, aber suv.report hat einen neuen Artikel zur GMF-140, darin enthalten sind neue "Bilder" (Render) von TKMS:
[Bild: https://suv.report/wp-content/uploads/20...2_Hero.png]
suv.report hatte voriges Jahr schonmal geschrieben, dass man wohl vom X-Bug Abstand genommen hat, und auch die integrierte Brücke verworfen wurde. Seitdem hat das aber niemand bestätigt oder dementiert.
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Das Vorschiff sieht aus wie ein russischer Zerstörer aus den 80ern.
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(08.08.2026, 12:22)Broensen schrieb: Bleibt allerdings die Frage, ob man nicht explizit deswegen sich für Aegis entschieden hat. Vermutlich hat man sich eher deshalb dazu entschieden:
https://www.directupload.eu/file/d/9370/...fx_jpg.htm
https://www.secretprojects.co.uk/threads...314/page-2
Die Marine liebäugelt schon seit den frühen 2000ern auf AEGIS. Jetzt Tat sich endlich mal die Gelegenheit auf, sich diesen Wunsch zu erfüllen.
—————
„Drapoleith“ schrieb:Ich weiß nicht, ob wir das schon hatten, aber suv.report hat einen neuen Artikel zur GMF-140, darin enthalten sind neue "Bilder" (Render) von TKMS: Danke erstmal für den Link, die render kannte ich so noch nicht.
Konzeptionell scheint das Design nun näher an der Designsprache orientiert zu sein, die wir schon von der A-100 und A-200 Mk.II kennen. Scheint auch so als wäre der zweite VLS-Komplex nicht mehr Mittschiffs sondern zwischen hinterer Sensorinsel und Hangar angelegt.
[Bild: https://s1.directupload.eu/images/260808/oefpwrts.png]
https://suv.report/gmf-140-fuer-die-deutsche-marine/
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(08.08.2026, 12:32)ede144 schrieb: Der Text bezog sich Uf die Vor-Aegis Zeit. Damals wollte man das Update der F124 weiter entwickeln und langsam die Fähigkeiten auf Balistic Missile defence ausweiten. Das ist richtig aber es zeigt das man BMD upper layer auf dem Zettel hatte und das die Priorität auf Fähigkeitsersatz vgl. F124 lag und ein späterere backfit völlig akzeptabel war. Klar könnte man mit der Wahl von Aegis nun auch gleich die ganze Lösung kaufen (die Erwartung hatte ich damals z.b. auch) aber ich denke die "späte Entscheidungen" passt da immer noch.
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(08.08.2026, 13:02)DopePopeUrban schrieb: Konzeptionell scheint das Design nun näher an der Designsprache orientiert zu sein, die wir schon von der A-100 und A-200 Mk.II kennen. Gefällt mir persönlich gar nicht, aber das spielt natürlich keine Rolle.
Zitat:Scheint auch so als wäre der zweite VLS-Komplex nicht mehr Mittschiffs sondern zwischen hinterer Sensorinsel und Hangar angelegt.
Das wiederum bringt Vorteile mit für den Fall, dass man aus der F127 eine Ableitung als F125/126-Ersatz entwickeln wollte, denn so könnte man sehr einfach den Hangar zulasten der Magazintiefe verlängern. (Mission-Bay)
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(08.08.2026, 13:48)Broensen schrieb: Das wiederum bringt Vorteile mit für den Fall, dass man aus der F127 eine Ableitung als F125/126-Ersatz entwickeln wollte, denn so könnte man sehr einfach den Hangar zulasten der Magazintiefe verlängern. (Mission-Bay) Das könnte man doch auch in die andere Richtung?
VLS-Zellen raussparen und stattdessen einen Modulbereich einfügen, dürfte eigentlich immer machbar sein.
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(08.08.2026, 13:57)HeiligerHai schrieb: Das könnte man doch auch in die andere Richtung?
VLS-Zellen raussparen und stattdessen einen Modulbereich einfügen, dürfte eigentlich immer machbar sein. Ja, aber so lässt sich eben der Hangar direkt mit dem Bay davor verbinden, was mehr Flexibilität bietet, als wenn dazwischen noch eine Inselstruktur liegt.
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(08.08.2026, 13:48)Broensen schrieb: Gefällt mir persönlich gar nicht, aber das spielt natürlich keine Rolle. Ja über die Optik brauchen wir nicht reden, das Ding sieht furchtbar aus. Vereint irgendwie die schlechtesten Designentscheidungen von A-100 und A-300PL in einem.
Zitat:Das wiederum bringt Vorteile mit für den Fall, dass man aus der F127 eine Ableitung als F125/126-Ersatz entwickeln wollte, denn so könnte man sehr einfach den Hangar zulasten der Magazintiefe verlängern. (Mission-Bay)
Zumindest könnte es das, definitiv. Da wird dann mehr die Frage aufkommen, ob ein Mission Bay strukturell hinhaut, da stünde ja teilweise die hintere Sensorinsel drauf. Da müsste man dan eventuell Abstriche im Volumen machen, bspw indem ein Mission Bay nicht durchgängig wäre.
—
Allerdings haben wir noch ein ganz anders Problem, denn mit 177.99m Länge ü.a. passt das Ding in quasi kein Trockendock mehr. Das wäre selbst mir zu groß. Die einzigen Werften die mWn über Trockendocks in dafür ausreichender Größe verfügen sind GNYK und Blohm + Voss, die selber die Schiffe durch die AEGIS-Thematik aber nicht von A-Z warten können werden. Das Marinearsenal Wilhelmshaven (wo auch vermutlich der LM-Workship angelegt werden würde) kriegt ein entsprechendes Trockendock, aber eben auch nur ein einziges für nur ein Schiff. In einer Dreier-Rotation bräuchten wir vermutlich aber mindestens 2x und wenn wir ehrlich zu uns sind ist eine 1/2 Rotation auch nicht unbedingt unwahrscheinlich.
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(08.08.2026, 12:41)Drapoleith schrieb: Ich weiß nicht, ob wir das schon hatten, aber suv.report hat einen neuen Artikel zur GMF-140, darin enthalten sind neue "Bilder" (Render) von TKMS:
[Bild: https://suv.report/wp-content/uploads/20...2_Hero.png]
suv.report hatte voriges Jahr schonmal geschrieben, dass man wohl vom X-Bug Abstand genommen hat, und auch die integrierte Brücke verworfen wurde. Seitdem hat das aber niemand bestätigt oder dementiert.
Sollten nicht vorne 64 VLS Zellen hin? Sieht jetzt eher nach vorne 32 Mk41 und hinten 2x32 Mk41 aus.. und ja, sieht deutlich hässlicher aus, aber das ist nicht der Maßstab.
Welcher Unterschiede erkennt ihr noch zu den ursprünglichen Rendern?
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(08.08.2026, 14:37)DopePopeUrban schrieb: Allerdings haben wir noch ein ganz anders Problem, denn mit 177.99m Länge ü.a. passt das Ding in quasi kein Trockendock mehr. Das wäre selbst mir zu groß. Die einzigen Werften die mWn über Trockendocks in dafür ausreichender Größe verfügen sind GNYK und Blohm + Voss, die selber die Schiffe durch die AEGIS-Thematik aber nicht von A-Z warten können werden. Das Marinearsenal Wilhelmshaven (wo auch vermutlich der LM-Workship angelegt werden würde) kriegt ein entsprechendes Trockendock, aber eben auch nur ein einziges für nur ein Schiff. In einer Dreier-Rotation bräuchten wir vermutlich aber mindestens 2x und wenn wir ehrlich zu uns sind ist eine 1/2 Rotation auch nicht unbedingt unwahrscheinlich.
Bredo in Bremerhaven hat auch 2 im Kaiserhafen.
Emden Dockyard hat auch eins.
Das Marinearsenal Rostock auch eins.
Und das sind nur die regelmäßig von der Marine benutzten werften, die mir direkt eingefallen sind.
PS:
Mayer hat auch an beiden Standorten stark genuge Docks.
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